Die Kurzfilmtage sind kein Global Player, doch ihr Angebot umspannt regelmäßig die Welt. Blickpunkt Film, 14. April 2003
So viele gute Filme, so wenig Zeit... Neue Ruhr Zeitung, 6. Mai 2003
Die Kurzfilmtage sind ein Ort internationaler Begegnungen, wie er in der Kulturszene seinesgleichen sucht. ... Selten in den letzten Jahren hat man in Oberhausen so viele gute Filme gesehen. Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 7. Mai 2003
Eine glückliche Mischung aus Filmfest, Viva-Party und Documenta 11. die tageszeitung, 8. Mai 2003
In Oberhausen ist in diesem Jahr vieles anders. Der Trailer war so gelungen wie schon lange nicht mehr. Frankfurter Rundschau, 8. Mai 2003
So lebt und überlebt das Genre, in dem Deutschland bei den Oscar-Nominierungen führend ist, vor allem auf Kurzfilmfestivals wie dem von Oberhausen. Dieses weltweit älteste Kurzfilmfestival, geleitet von dem gebürtigen Kaiserslauterer Lars Henrik Gass, ist vor allem der Avantgarde verpflichtet, also den neuen Trends. Die Rheinpfalz, 9. Mai 2003
Gleichwohl stellte das drittälteste deutsche Filmfestival abermals neue Resonanz-Rekorde auf: 4.895 Filme wurden in diesem Jahr für die vier Wettbewerbe eingereicht, 71 mehr als im Vorjahr. Filmecho Filmwoche, 17. Mai 2003
Das Ausweichen vor der Narration prägte viele Beiträge, zu selten wurde das Verhältnis von Zeit und Bewegung selbst zum Thema gemacht. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Mai 2003
Die "kleinen" Oberhausen-Filme aber widersetzen sich. Unseren Worten und Thesen zum Film sowie der Ereignisproduktion von Kulturbetrieb und Presse. Sie sehen die Welt genauer, als sie es gewohnt ist. Jungle World, 14. Mai 2003
Das Politische hat mittlerweile etwas von einer Geste, so, als sei es ein Genre und nicht eine Realität, eine Lebenspraxis. In Oberhausen spiegelte sich ähnliches wieder wie auf der "documenta"... film-dienst Nr. 11, Mai 2003
Das Thema des diesjährigen "Produzententag" in Oberhausen stieß auf reges Interesse. Film & TV Kameramann, Nr. 6/2003
In diesem Jahr, wie auch in den Jahren zuvor, waren die Oberhausener Kurzfilmtage ein cineastischer Höhepunkt in Deutschland. Planet Movie, Juni 2003
Mehr als bloße Lach- und Sachgeschichten, ehrliche, authentische und spannende Filme sorgten im ausverkauften Kino "Lichtburg" unter den Acht- bis Zehnjährigen für eine ausgelassene Stimmung. (über das Kinder- und Jugendkino) film-dienst Nr. 12, Juni 2003
Noch heute ist das Festival Deutschlands ambitionierteste Kurzfilmveranstaltung. epd Film, 7/2003
Mittlerweile ein Publikumsmagnet, hervorragend platziert und erstaunlich heterogen zusammengestellt. (über den Deutschen Wettbewerb) epd Film, 7/2003
Zugleich findet das Festival für sich stets neue interessante Felder. Vor einigen Jahren wurde schon der Musikvideo-Preis eingeführt, dieses Jahr wurde ein Nebenkino erstmals für Videoinstallationen genutzt. Schnitt Nr. 31/Sommer 2003
Informativ und abwechslungsreich gestaltet, gab der erweiterte Produzententag den Stand der HD-Diskussion aus unterschiedlichen Perspektiven wieder. Damit hätte er sich fortan einen Stammplatz verdient... Blickpunkt Film, 12. Mai 2003
Die Kultur des Videoclips jedenfalls zeigt sich in den von Gass mit kuratierten jährlichen überblicksschauen noch immer existent - wenn auch von der Krise der Musikindustrie stark gebeutelt. Frankfurter Rundschau, 5. Mai 2003
Auch die einst so spannende Liebe zwischen Kunst und Kommerz durchleidet, so muss man folgern, beim Videoclip eine tiefe Beziehungskrise. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Mai 2003
Ein erfreulicher Programmpunkt war auch dieses Jahr wieder der "MuVi"-Award für das beste deutsche Musikvideo, denn hier wird die gesamte Jahresproduktion auf die zehn oder zwölf anspruchsvollsten Vertreter zusammengedampft. Film & TV Kameramann, Nr. 6/2003