Internationale Kurzfilmtage Oberhausen test

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MuVi-Preis

Ich schäme mich (Hans Unstern) © Moana Vonstadl

Der Investor (Die Goldenen Zitronen) © Ted Gaier, Katharina Duve und Timo Schierhorn: MuVi-Preis 2014; 1. Preis

1999 führten die Kurzfilmtage mit dem MuVi den weltweit ersten Festivalpreis für Musikvideos aus Deutschland ein. Hintergrund war die Beobachtung, dass Musikvideos sich mehr und mehr von der reinen Abbild- und Werbefunktion emanzipiert hatten und zur eigenständigen visuellen Form geworden waren.


Im Jahre 2001 kam der MuVi-Publikumspreis hinzu: Als MuVi Online Award wurde er von den Kurzfilmtagen gemeinsam mit MTV und dem Entertainmentportal popkomm.de ausgerufen, seit 2002 wird er in Kooperation mit Intro und wechselnden Kooperationspartnern präsentiert. Per Streaming kann man sich die nominierten Videos einen Monat lang ansehen und seine Stimme abgeben.

Inzwischen hat sich gezeigt, dass Musikvideos in der Tat ein unabhängiges Kurzfilm-Genre geworden sind, das auch den Niedergang seines Geburtshelfers, des Musikfernsehens, überlebt hat. In den Jahren seines Bestehens ist der MuVi-Preis Treffpunkt und Forum für Regisseure, Labels, Fachpresse und die Kurzfilmszene geworden - ein Ort, um Entdeckungen zu machen und entdeckt zu werden.

Das Profil des MuVi-Preises ist klar justiert: Die Kurzfilmtage plädieren für die außergewöhnliche visuelle Form. Um den MuVi-Preis herum gruppiert das Festival Rahmenprogramme wie die Auswahl der besten internationalen Clips, die den Preis seit dem ersten Jahr begleitet. Für den MuVi-Preis können Musikvideos eingereicht werden, deren Regie oder Produktion in Deutschland ansässig sind. Eine unabhängige Kommission wählt aus den Einreichungen ca. zehn Kandidaten aus, die während der Kurzfilmtage präsentiert werden und aus denen eine internationale Jury die Gewinner bestimmt.

   

Kontakt: Jessica Manstetten


MuVi-Jury 2016

 

Frank Dommert, Musiker und Produzent (a-musik), Köln
Michael Fakesch, Musiker und Produzent, Rosenheim
Hannah Pilarczyk, Filmredakteurin (Spiegel Online), Berlin

 

Unter den Mitgliedern der Jury waren u.a. Karl Bartos, Deutschland (2004); Nathan Budzinski, Großbritannien (2015); Antonin de Bemels, Belgien (2015); Christian Fennesz, Österreich (2005); Melissa Logan, Deutschland (2006); John Maybury, Großbritannien (2002); Thomas Meinecke, Deutschland (2003); Daniel Miller, Großbritannien (2012); Paul D. Miller, USA (2002); Pipilotti Rist, Schweiz (2004); Georg Seeßlen, Deutschland (2000); Floria Sigismondi, Kanada (2003); Sandra Trostel, Deutschland (2015); Mark Webber, Großbritannien (2000).

 

"Ich werde nie mehr vergessen wie Charles Petit, Karl Bartos und ich tief in der Nacht die Begründungen für die Preise sechshändig in eine Tastatur gehackt haben. Es waren ein paar Perlen unter den Preisträgerinnen." Pipilotti Rist, Mitglied der MuVi-Jury 2004


Space Cowboy © Lennart Brede

 

MuVi-Preis
MuVi Award

 

All Day (Drunken Masters ft Tropkillaz), Andreas Hofstetter, Germany, 2015, 4'01’’

Blacktivist (Flatbush ZOMBIES), Mario Pfeifer, USA/Germany, 2015, 5'

Boogieman (Olli Schulz), Jan Bonny, Germany, 2015, 7'39"

Ego Mein Alter (Nova Huta), Mariola Brillowska, Germany, 2015, 3'17"

Ghost Track (Arno Brechmann), Katharina Langer, Germany, 2'13"

If I Were a Sneaker (Die Goldenen Zitronen), Katharina Duve/Ted Gaier/Schorsch Kamerun/Timo Schierhorn, Germany, 2015, 5'23"

Lichtwelle (STRAND), Xenia Lesniewski/Julia Rublow, Germany, 2016, 3'46"

Organ Movement (Elmer Kussiac), Guillaume Cailleau, Germany, 2016, 11'35’’

Perry (Aloa Input), Susanne Steinmaßl, Germany, 2016, 3'25"

small vertigos (Poplar Bluff), Jo Zahn, Germany, 2016, 4'22"

Space Cowboy (DUZT), Lennart Brede, Germany, 2015, 3'46"

suckmyconfetizzle (Elektra Stoffregen), Elektra Stoffregen, Germany, 2015, 4'52''

 

 

Sat, 7 May, 22:30 h

Lichtburg Filmpalast/Lichtburg

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