
Nicolás Echevarría begann nach dem Massaker von Tlatelolco 1968 mit dem Filmemachen. Einer der wichtigsten Filmemacher Mexikos, verbindet Echevarría einen postkolonialen Blick und einen sehr bewussten Umgang mit Musik, Kamera und Montage. Vom Performance-Super8-Film über einen Schlangenmenschen bis zu involvierten Dokumentationen indianischer Schöpfungsmythen, seine Haltung zu seinen Sujets ist immer von Empathie geprägt und definiert so Innen und Außen neu.