
Guy Ben-Ners täuschend einfache und oft sehr humorvolle Videoarbeiten spielen immer mit dem Klischee des ungezähmten Künstlers, der sich gegen seine Rolle in der Familie auflehnt - ein Portrait des Künstlers als Familien-Mann. Dabei bedient er sich vielfach literarischer und filmischer Vorlagen wie Moby Dick oder Truffauts L'Enfant sauvage, bei George Méliès oder Buster Keaton.
Seinen Durchbruch erzielte der Videokünstler, als er Israel auf der Biennale 2005 in Venedig vertrat, bei den Kurzfilmtagen gewann er 2005 für Wild Boy einen der Hauptpreise des Internationalen Wettbewerbs. 2007 nimmt Guy Ben-Ner außerdem an den 4. skulptur projekten münster teil.
Die Filme:
Berkeley's Island, 1999, 17'
Moby Dick, 2000, 12'30''
HouseHold, 2001, 22'30''
Elia, a Story of an Ostrich Chick, 2003, 22'30''
Wild Boy, 2004, 17' (Hauptpreis im Internationalen Wettbewerb der Kurzfilmtage 2005)
4. Mai 2007 im Lichtburg Filmpalast
Kontakt: Carsten Spicher