
Gegründet 1976, in der Anfangszeit der Medienkunstbewegung, ist die Video Data Bank (VDB) in den USA eine der wichtigsten Bezugsquellen für Videos von zeitgenössischen Künstlern und über zeitgenössische Künstler. Ihren Sitz hat die Non-Profit-Organisation im School of the Art Institute in Chicago. Die Sammlung der VDB umfasst Werke von mehr als 550 Künstlern und 6.000 Videokunsttitel, wovon mehr als 2.500 über den Verleih verfügbar sind.
Die VDB stellt ihre Sammlung Museen, Galerien, Bildungsinstitutionen, Bibliotheken, Kulturinstitutionen und Ausstellern über einen nationalen und internationalen Verleih-Service zur Verfügung. Zudem unterhält die VDB verschiedene Programme und Aktivitäten, um ein umfassendes Verständnis für die Videokunst zu wecken und um sie der Medienkunstgeschichte besser zugänglich zu machen. Hierzu gehören die Archivierung historisch bedeutender Videokunstarbeiten, die Fortführung analoger und digitaler Archive, die Veröffentlichung von kuratierten Programmen und Künstlermonografien, die Kommissionierung von Essays und Texten, welche Künstlerarbeiten kontextualisieren sowie eine umfangreiche Bandbreite an öffentlichen Programmen.
Video Data Bank
School of the Art Institute of Chicago
112 S. Michigan Ave.
Chicago, IL 60603
USA
Fon 1-312-345 3550
Fax 1-312-541 8073

Market Screening
Video Data Bank
Pigs, Pawel Wojtasik, USA, 2010, 8'
Shayne's Rectangle, Dani Leventhal, USA, 2011, 5'
Marina Abramovich, from Tuesday to Friday, Ximena Cuevas, Mexiko, 2010, 35'
Money, Videofreex, USA, 1970, 2'30''
OWS Newsreel No. 5, Jem Cohen, USA, 2011, 7'
Ceibas: Epilogue, the Well of Representation, Evan Meaney, USA, 2011, 7'30''
A Party Record Packed with Sex and Sadness, Bobby Abate, USA, 2011, 10'30''
Mo, 30. April, Sunset, 17.00 Uhr