
In den besten Werken widerlegte Oberhausen einmal mehr das Vorurteil, dass Größe eine Rolle spiele. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Mai 2001
Von einem Special zum anderen musste man nämlich keinen Mangel leiden und vergaß kurzzeitig ganz, dass Filme auch stundenlang dauern können. Der Standard, Österreich, 9. Mai 2001
Es ist mit Sicherheit ein Ort für Neuentdeckungen, was durch breit angelegte, von Gastkuratoren zusammengestellte thematische Reihen noch verstärkt wird. Time Out, Großbritannien, 16. Mai 2001
Wieder einmal lohnte allein das Rahmenprogramm den Weg ins Ruhrgebiet. "Out of Time" untersuchte die grundlegendste, aber auch verborgenste Eigenschaft des Kinos überhaupt - die Behandlung von Zeit. Die Welt, 10. Mai 2001
Gerade auf dem Oberhausener Festival mit seinem Zuviel, zu viel Fremdartigem, zu viel Gleichzeitigem kann man etwas Schönes gewahr werden: Kino als fröhliches Durcheinander, als ewige Baustelle und Möglichkeitsform. Junge Welt, 19./20. Mai 2001
In den gelegentlich völlig überfüllten Festivalkinos Lichtburg, Gloria und Sunset hielten die Kurzfilmtage mit rund 450 internationalen Beiträgen in sechs Tagen extreme Zeiterfahrungen bereit. Jungle World, 16. Mai 2001
Der Katalog auf dem Oberhausener Filmmarkt ist fast so dick wie das Berliner Telefonbuch: eine Fundgrube für entdeckungsfreudige Produzenten, Trendscouts und TV-Redakteure. Der Tagesspiegel, 10. Mai 2001
... wir brauchen den Kurzfilm für die Selbstreflexion der Medien, als Seismograph und Frühwarnsystem. Der Tagesspiegel, 10. Mai 2001
In der Tat wird bei keinem anderen Festival so intensiv über die Aufgabe, den Zweck und die Möglichkeit von Kunst debattiert wie in Oberhausen. Nirgendwo sonst wird so viel positive Verunsicherung in der eigenen filmischen Rezeption erzeugt. Multimedia, Österreich, 27. Mai 2001
Die Form als Form hat, wenigstens in der Oberhausener Auswahl aus den rund 3.600 eingereichten Filmen, ausgespielt; der Plot, die Pointe, selbst Botschaften sind wieder gefragt. Filmdienst, Juni 2001
In Oberhausen liegt seit Jahren mein Hauptaugenmerk nicht mehr so sehr auf den internationalen und deutschen Wettbewerbsprogrammen für Kurzfilme, sondern auf den Bonbons, d.h. retrospektive Werkschauen hervorragender Experimentalfilmemacher, die sonst kaum irgendwo zu sehen sind. Oberhausen setzt die Kunst voraus nichts zu verpassen. Zwischen einem umfangreichen Kinoprogramm vom Morgen bis in die Nacht versüßen Partys, auf denen die nicht selten von weither angereisten Filmemacher oder auch Musiker wie z.B. DJ SPOOKY auflegen, den grauen Alltag. Revelation, Nr. 17, 2001
Die Internationalen Kurzfilmtage von Oberhausen sind immer einen Besuch wert. Intro, Oktober 2001
Oberhausen, inzwischen bei der 47. Ausgabe, ist das wichtigste Experimental-Kurzfilmfestival der Welt. Filmwaves, Großbritannien, Nr. 2, 2001
Oberhausen könnte ein inspirierendes Seminar sein für Filmemacher und Filmproduzenten. Aber das würde die ungezwungene Atmosphäre möglicherweise verderben. Film & Televisie, Belgien, Juli 2001