Warum hält sich der Ausdruck ‚Avantgarde’ vor allem in Film und Musik so hartnäckig, während er anderswo längst in die Geschichte eingegangen ist? Ist es ein Zeichen des Glaubens an die unvollendete Sache des Modernismus, oder ein Alibi für nostalgischen Formalismus? Diskutiert wird, wie sich die Sprache der Avantgarde auf die Möglichkeiten zeitgenössischer Produktion bezieht.
Mit Diedrich Diederichsen, Autor (Berlin/Wien); Andrea Geyer, Künstlerin (New York); Mike Hoolboom, Filmemacher (Toronto) u.a.
Moderation: Mike Sperlinger, Autor und Kurator (London)