
Eine überfällige Würdigung Matsumoto Toshios, als Theoretiker wie Regisseur eine Schlüsselfigur des japanischen Films, in drei Programmen. Seit seinem Debüt 1956 realisierte er über 50 Werke verschiedenster Längen wie Formate: Sein Schaffen reicht von politisch-poetischen Essays wie Ishi no uta (1963) über spektakuläre Beispiele für das Expanded Cinema wie Tsuburekatta migime no tame ni (1969), strukturalistische Exerzitien wie Âtman (1975) bis hin zu Höhepunkten der Videokunst wie Trauma (1989).