Internationale Kurzfilmtage Oberhausen

Legendary
Shorts

In über 60 Jahren Festivalgeschichte haben die Kurzfilmtage sehr viele inzwischen legendäre Kurzfilme gezeigt. Viele davon kann man heute online finden. Wir haben uns also auf die Suche nach diesen Schätzen begeben und sind fündig geworden.

 

Aus den Links haben wir zuerst unsere Facebook-Serie "Legendary Shorts" gemacht, in der wir jede Woche einen dieser Filme präsentieren. Wegen des großen Erfolgs und um die Fundstücke nicht wieder in der Bilderflut des Internets zu verlieren, zeigen und sammeln wir sie ab jetzt auch hier auf unserer Website.

 

Kontakt: Sabine Niewalda


Beitrag vom 20.10.2019

 

Diesmal ein Musikvideo von keinem geringeren als Heinz Emigholz für Kreidler: Moth Race, Gewinner des MuVi-Preises 2013 (in diesem Jahr vergab die Jury das Preisgeld zu gleichen Teilen an drei Clips, statt einen ersten und zweiten Preis zu verleihen).


Beitrag vom 13.10.2019

 

Diesmal Teekond Nirvaanasse (Der Weg zum Nirvana) von Mait Laas (Estland 2000), der 2001 den Großen Preis der Stadt Oberhausen gewann.


Beitrag vom 6.10.2019

 

Diesmal eine echte Rarität: Khaneh Siah Ast (Das Haus ist schwarz) von Forugh Farrokhzād aus dem Jahr 1963. Der Film gewann 1964 in Oberhausen zwei Preise und die einzige bekannte Kopie des Films lagerte seit langem in unserem Archiv.


Beitrag vom 29.9.2019

 

Diesmal ein interessantes Musikvideo von Michel Houellebecq, Playa Blanca aus dem Jahr 2000 - funktioniert am besten, wenn man den französischen Kommentar von Houellebecq versteht. Lief im Programm MuVi International 2001.


Beitrag vom 22.9.2019

 

Diesmal Afrique 50 von René Vautier aus dem Jahr 1950, "der erste französische anti-kolonialistische Film" (Wikipedia), den wir 2008 im Rahmen unseres Themenprogramms Grenzgänger und Unruhestifter gezeigt haben.


Beitrag vom 15.9.2019

 

Diesmal, zu Ehren von Robert Frank, Summer Cannibals, ein Video, das er 1996 für Patti Smith drehte und das wir 2000 in unserem Themenprogramm Pop Unlimited? gezeigt haben.


Beitrag vom 8.9.2019

 

Noch ein Beitrag zum Thema Sport: ein weiterer Preisträger der Sportfilmtage, Women in Sports - an Informal History von Dan Klugherz (1976), Gewinner des Hauptpreises für Kino & Fernsehfilme bei den Sportfilmtagen 1977. Eine Info zum Hintergrund: Frauen durften erst 1972 offiziell am Boston Marathon teilnehmen.

 

Link


Beitrag vom 1.9.2019

 

Diesmal Die große Ekstase des Bildschnitzers Steiner von Werner Herzog (1974) mit Musik von Popol Vuh. Der Film gewann 1975 bei den kurzlebigen Oberhausener Sportfilmtagen den Großen Preis.


Beitrag vom 25.8.2019

 

Diesmal Moonbird von John Hubley (USA 1959), ein Zeichentrickfilm, der 1959 den Oscar als bester Animationsfilm und 1960 in Oberhausen den Preis für die beste Animation gewann.


Beitrag vom 18.8.2019

 

Diesmal Asparagus von Suzan Pitt (USA 1978), die dafür 1979 in Oberhausen zwei Preise gewann, darunter den Fipresci-Preis.


Beitrag vom 11.8.2019

 

Diesmal Wavelength von Michael Snow (Kanada 1967), der in Oberhausen 1989 im Rahmen eines Sonderprogrammes gezeigt wurde.


Beitrag vom 4.8.2019

 

Diesmal ein Film von Peter Schamoni, einem der Unterzeichner des Oberhausener Manifests: Bodega Bohemia (1961), der 1962 in Oberhausen eine Lobende Erwähnung der Internationalen Jury bekam.


Beitrag vom 28.7.2019

 

Diesmal ein spielerisches frühes Video des deutschen Videokünstlers Bjørn Melhus, No Sunshine (1997), das in Oberhausen 1998 sowohl im Internationalen wie auch im Deutschen Wettbewerb lief.


Beitrag vom 21.7.2019

 

Aus den ersten Jahren der Kurzfilmtage, wo er 1956 beim dritten Festival gezeigt wurde: Pérák a SS (Pérák und die SS) des berühmten tschechischen Marionettenmachers, Illustratoren, Animatoren und Regisseurs Jiří Trnka. Der Film ist von 1946 und hat keinen Dialog (mehr über die Figur des Pérák:...)


Beitrag vom 14.7.2019

 

Diesmal Dagie Brunderts Super 8-Film Ja ja die schönste auf der Welt ist meine Bar (1998), der 1999 im Rahmen des 3sat Förderpreises eine Sonderauszeichnung bekam. Dagie Brundert arbeitet ausschließlich auf Super 8.


Beitrag vom 7.7.2019

 

Diesmal Thru the Wire von Aki Kaurismäki (1987), ein Film noir/Musikvideo für die Leningrad Cowboys, der 1988 in unserem Internationalen Wettbewerb lief.


Beitrag vom 30.6.2019

 

Diesmal Le Gros et le maigre, Roman Polanskis erster Film nach seinem Abschluss an der Filmhochschule, und der letzte vor seinem Durchbruch mit Messer im Wasser. 1961 gedreht von Polanski mit Jean-Pierre Rousseau, mit Polanski als "le maigre". 1962 in Oberhausen, wo der Filme eine Lobende Erwähnung und eine Empfehlung bekam.


Beitrag vom 23.6.2019

 

Diesesmal Kugelkopf, ein früher Kurzfilm von 1985 der österreichischen Künstlerin und Filmemacherin Mara Mattuschka. Mehrere ihrer Filme wurden in Oberhausen gezeigt, zuletzt 2009 Burning Palace, für den sie den Preis der Kurzfilmtage gewann.


Beitrag vom 16.6.2019

 

Diesmal Des majorettes dans l'espace, Drehbuch und Regie David Fourier (1996), der 1997 in Oberhausen den Eulenspiegel-Preis der Internationalen Jury für "den humorvollsten Film" gewann.


Beitrag vom 9.6.2019

 

Diesmal ist es I Miss Sonja Henie, ein Kompilationsfilm von Karpo Godina, Dušan Makavejev, Miloš Forman, Tinto Brass, Paul Morissey, Buck Henry und Frederick Weisman aus dem Jahr 1972 - dreiminütige Beiträge, für die allen Filmemachern eine 35mm-Kamera, ein Set und zwei Schauspieler zur Verfügung standen. Die einzige Bedingung: In dem Beitrag musste der Satz "I miss Sonja Henie" fallen. In zwei Teilen, aber die Mühe wert:

Part 1:
Part 2:

Beitrag vom 2.6.2019

 

Diesmal Die Brücke von Haro Senft aus dem Jahr 1956. Senft gehörte zu den Unterzeichnern des Oberhausener Manifests, 1961 war sein Film Kahl der erste deutsche Kurzfilm, der je für den Oscar als bester kurzer Dokumentarfilm nominiert war.


Beitrag vom 26.5.2019

 

Diesmal Les Morts de la Seine (oder Death in the Seine) von Peter Greenaway aus dem Jahr 1989, in Oberhausen 1990 als Teil der "Video-Sektion" gezeigt.


Beitrag vom 19.5.2019

 

Diesmal Blazes (1961) von Robert Breer, der in Oberhausen mehrere Preise gewann, darunter 1969 den Max Ernst-Preis für sein "Gesamtschaffen" (wir sollten hinzufügen, dass wir noch 2001 seinen Film Atoz aus dem Jahr 2000 im Wettbewerb gezeigt haben).


Beitrag vom 12.5.2019

 

Diesmal: Martin Arnold, Alone. Life Wastes Andy Hardy (1998), der 1998 den Großen Preis der Stadt Oberhausen und den Fipresci-Preis gewann.


Beitrag vom 28.4.2019

 

Diesmal Alexander Sokurovs Sonata dija Gitlera aus dem Jahr 1988, Teil unseres großen Programms 2019 mit dem Frühwerk Sokurovs.


Beitrag vom 21.4.2019

 

Oder besser, ein legendärer Trailer zu Ehren unseres Themenprogramms "Die Sprache der Verlockung": Alfred Hitchcocks sechsminütiger Trailer für Psycho!


Beitrag vom 14.4.2019

 

Vielleicht noch nicht legendär, aber eines Tages bestimmt: Café Regular, Cairo von Ritesh Batra (2012), der 2012 in Oberhausen den Fipresci-Preis gewann.


Beitrag vom 7.4.2019

 

Oder in diesem Fall eher legendäre Musikvideos, aus Anlass unseres MuVi-Preises, der gerade zur Abstimmung online steht. Hier ist Funky Squaredance für Phoenix von Roman Coppla. Einer der ungewöhnlichsten Clips des Jahres 2002, den wir 2003 in unserem MuVi International-Programm gezeigt haben.


Beitrag vom 31.3.2019

 

Diesmal, zu Ehren und zur Erinnerung an Agnès Varda, kein Kurzfilm sondern ein kurzer Ausschnitt auf Französisch, in dem sie über ihren einflussreichen ersten Film LA POINTE COURTE spricht. "Ich versuche, Filme so zu machen, wie ich sie empfinde, und in dem Moment, wo ich sie fühle."


Beitrag vom 24.3.2019

 

 

Diesmal Jan Lenica, Monsieur Tête (1959), der 1961 in Oberhausen den Hauptpreis der Internationalen Jury gewann.


Beitrag vom 17.3.2019

 

Diesmal Gadające głowy (Talking Heads) von Krzysztof Kieslofski (1980), der im selben Jahr in Oberhausen gezeigt wurde.


Beitrag vom 10.3.2019

 

Ein sehr früher Film von der großartigen Andrea Arnold: Dog (2001), den wir 2002 im Kinder- und Jugendfilmwettbewerb gezeigt haben.


Beitrag vom 3.3.2019

 

Diesmal Norman McLarens Rhythmetic aus dem Jahr 1956, der bei unseren vierten (!) Festival 1958 gezeigt wurde - und 1956 bei der Berlinale einen Silbernen Bären gewann.


Beitrag vom 24.2.2019

 

Diesmal Valie Exports Syntagma aus dem Jahr 1984, den wir im Internationalen Wettbewerb 1985 gezeigt haben.


Beitrag vom 17.2.2019

 

Diesmal ein echter Klassiker: The Girl Chewing Gum von John Smith aus dem Jahr 1976. Im Lauf der Jahre haben wir viele von Smiths Filmen gezeigt, diesen 2002 im John Smith Profil.


Beitrag vom 10.2.2019

 

Diesmal ist es ein Film für Kinder (und Erwachsene) aus dem Jahr 1997: Christa Moeskers Sientje, der in Oberhausen 1998 im Internationalen Wettbewerb und im Kinderfilmwettbewerb gezeigt wurde.


Beitrag vom 3.2.2019

 

Diesmal: 89 mm od Europy von Marcel Łoziński aus dem Jahr 1993. Eine wunderbare dokumentarische Betrachtung über die 89 mm Unterschied zwischen der Spurbreite der europäischen und russischen Eisenbahn. Der Film gewann 1993 in Oberhausen den Hauptpreis und den FICC-Preis und war 1995 für den Oscar für den besten Dokumentarfilm nominiert.


Beitrag vom 27.1.2019

 

Diesmal: Nice Time von Alain Tanner und Claude Goretta aus dem Jahr 1957, gedreht an 25 Wochenenden am Londoner Piccadilly Circus. Der Film lief 1958 in Oberhausen, wo er eine Ehrenvolle Anerkennung der Internationalen Jury gewann.


Beitrag vom 20.1.2019

 

Diesmal, zu Ehren des 100. Jahrestags der Einführung des Frauenwahlreichts in Deutschland am 19. Januar 1919: Le Mouvement de libération des femmes iraniennes - année zero, Groupe Politique et Psychoanalyse, Frankreich/Iran 1979, in Oberhausen 2008 im Rahmen unseres Themenprogramms Grenzgänger und Unruhestifter gezeigt.


Beitrag vom 13.1.2019

 

Diesmal Jem Cohens This Is a History of New York (1987), der in Oberhausen 2001 im Profil Jem Cohen gezeigt wurde.


Beitrag vom 6.1.2019

 

Diesmal Craig Baldwins Wild Gunman aus dem Jahre 1978, den wir als Teil unseres Craig Baldwin-Profilprogramms 2000 gezeigt haben.