Andere

Thema

Solidarität als Störung
Das Thema der Kurzfilmtage ist eine der umfangreichsten und seit den 1990er Jahren erfolgreichsten Sektionen des Festivals. Hier beleuchten die Kurzfilmtage jedes Jahr wechselnde Themen oder Formate. Nirgendwo sonst wird die ganze Vielfalt des Kurzfilms, ob aktuell oder historisch, so deutlich sichtbar. 2021 steht Solidarität im Mittelpunkt des Programms.

Solidarität stört die Systeme der Ungleichheit und Hierarchie. Als Reaktion auf die Migrationsbewegungen der letzten Jahre führte die Solidarität mit Flüchtenden und Migranten, im Gegensatz zur gewalttätigen Politik der Festung, zu einer Überprüfung der eigentlichen Bedeutung und Möglichkeit von Solidarität. Wie kann man Solidarität als politisches Projekt begreifen und ihre Methoden mit Hilfe des Films re/aktivieren? Wie kann man das historische Erbe als Ressource neu denken und ein zeitgenössisches Register der Solidarität entwickeln?

Das Programm spürt den Zusammenhängen zwischen Produktionsweisen und politischer Praxis im Film nach, erforscht die Archive und Kontinuitäten der Emanzipationspolitik, untersucht Solidarität anhand disruptiver filmischer Praktiken: von der De-Elitisierung der Produktion (radikalerAmateurismus) und der Raumpolitik des Alltags zu Kine Politik, einem Kino, das die Bewegungen der Menschen reflektiert, und den ästhetischen Formen und Dokumenten des Lebens von Arbeitenden im Film sowie Filmfronten, die die Zukunft für sich reklamieren. Mit Filmvorführungen, einer Podiumsdiskussion und Vorträgen baut es auf dem Erbe und den zeitgenössischen filmischen und künstlerischen Praktikendes ehemaligen Jugoslawiens seit den 1960ern auf, als internationaler Dialog mit Filmen von Želimir Žilnik, Tomislav Gotovac, Bojana Marjan, Igor Grubić, Vlado Kristl, Krsto Papić, Dušan Makavejev, Doplgenger, Chto Delat, Nika Autor und anderen.

Die Kuratorinnen

Branka Bencić, freie Kuratorin und Kunsthistorikerin, ist Leiterin des Apoteka – Space for Contemporary Art. Sie kuratiert das Artists Cinema Filmprogramm am Museum of Contemporary Art Zagreb und ist Gründerin und Kuratorin des Cinemaniac Think Film Förderprogramms des Pula Film Festivals. 2017 war sie Kuratorin des kroatischen Pavillons bei der 57. Biennale Venedig.

Aleksandra Sekulić ist Programmleiterin am Center for Cultural Decontamination (CZKD) in Belgrad. In den 2000er Jahren war sie Kuratorin und Produzentin am Belgrader Academic Film Center und ist Mitglied von Media Archaeology und des Kosmoplovci Kollektivs.

Zusammen und einzeln kuratierten sie Ausstellungen und publizierten zum Erbe des experimentellen Films, früher Videoproduktionen und Filmclubs im ehemaligen Jugoslawien.

Thema – Hintergrund

Ebenso bedeutsam wie die Wettbewerbe und seit den 1990er Jahren ein zentraler und erfolgreicher Teil des Profils der Kurzfilmtage ist das Thema, ein umfangreiches Programm zu jährlich wechselnden Fragestellungen. Die Kurzfilmtage stellen hier die enorme Ausdifferenzierung der kurzen Form, ob Avantgarde-, Werbe- oder Wissenschaftsfilm, ob erweitertes Kino oder lineare Installations-Auskoppelung, innerhalb thematischer Kontexte dar. So schaffen sie ein Forum für filmische und gesellschaftliche Diskussionen, die sich, ausgehend vom Kurzfilm, weit über filmbezogene Fragestellungen hinaus erstrecken und einen übergreifenden Dialog über Bildproduktion in den Künsten, den neuen Technologien und Wissenschaften führen.

Themen der letzten Jahre

U.a. „Das Auge der Bombe“ (1991), „Werbefilm“ (1992), „HDTV“ (1992), „Konfrontation der Kulturen“ (1993), „Instudriefilmfaszination“ (1995), „Hyper Media“ (1997), „Nützliche Bilder“ (1998), „1968/98“ (1998), „Städte, Territorien“ (1999), „Pop Unlimited?“ (2000), „Sex, Rock'n'Roll and History“ (2000), „Out of Time“ (2001), „Katastrophe“ (2002), „re<lokal>isierung“ (2003), „50 Jahre Kurzfilme in Oberhausen“ (2004), „Der gefallene Vorhang“ (2005), „Radical Closure“ (2006), „Kinomuseum“ (2007), „Dreh Dich nicht um! Kinder, Kindheit, Kino“ (2007),  „Wessen Geschichte?“ (2008) und „Grenzgänger und Unruhestifter“ (2008) „Unreal Asia“ (2009), „Vom Meeresgrund: Das Experiment Film 1898-1918“ (2010), „Das Kino der Tiere. Eine kurze Geschichte des Tierfilms“ (2011), „Provokation der Wirklichkeit: Mavericks, MouveMents, Manifestos“ (2012), „Flatness: Kino nach dem Internet“ (2013), „Memories Can't Wait - Film without Film“ (2014), „Das Dritte Bild – 3D-Kino als Experiment“ (2015), „El pueblo – Auf der Suche nach dem neuen Lateinamerika“ (2016), „Soziale Medien vor dem Internet“ (2017), „Abschied vom Kino – Knokke, Hamburg, Oberhausen“ (1967–1971) (2018), „Die Sprache der Verlockung: Trailer zwischen Werbung und Avantgarde“ (2019).

Kontakt

Profile

In den Profilen stellen die Kurzfilmtage traditionell herausragende Filmemacherinnen und Filmemacher vor, die sich zum Teil über Jahrzehnte hinweg mit der kurzen Form in allen ihren Facetten beschäftigt haben. Die Programme werden stets persönlich von den Künstlerinnen oder Filmemachern vorgestellt.

Bisherige Profile

Sandor Aguilar (2017), Eija-Lisa Ahtila (2000), Victor Alimpiev/Olga Stolpovskaya (2006), Wojciech Bakowski (2014), Craig Baldwin (2000), Guy Ben-Ner (2007), Majoleine Boonstra (2007), Louise Botkay (2018), Linda Christanell (2012), Raquel Chalfi (2016), Jem Cohen (2001), Josef Dabernig (2016), Kiri Dalena (2019), Amit Dutta (2010), Nicolás Echevarría (2009), Heinz Emigholz (2001), Factory of Found Clothes (2009), Helga Fanderl (2013), Jeanne Faust (2016), Herbert Fritsch (2009), Susannah Gent (2020), Karpo Godina/Želimir Žilnik (2002), Marina Grižnić/Aina Šmid (2003), Bert Haanstra (1998), Anne Haugsgjerd (2016), Stefan Hayn (2005), James Herbert (1999), Yamada Isao (2004), Ito Takashi (2015), Ken Jacobs (1996), Jim Jennings (1998), William E. Jones (2011), Larry Jordan (2001), Aryan Kaganof (2014), Kanai Katsu (2007), Patrice Kirchhofer (2008), Ken Kobland (2007), Eva Könnemann (2018), Andrew Kötting (2008), Petar Krelja, Krsto Papić und Zoran Tadic (2013), Grzegorz Królikiewicz (2011), Mark Lewis (2005), Salomé Lamas (2018), Dušan Makavejev (2003), Mara Mattuschka (2014), John Maybury (2002), Philbert Aimé Mbabazi Sharangabo (2020), Bjørn Melhus (2017), Deimantas Narkevicius (2014), Erkka Nissinen (2015), Matsumotu Toshio (2009), Münchner Gruppe: Klaus Lemke/Rudolf Thome/Max Zihlmann (2003), Gunvor Nelson (2010), Robert Nelson (2006), Vera Neubauer (2012), Ho Tzu Nyen (2013), No Wave (2010), Jayne Parker (2004), Kayako Oki (2019), Miranda Pennell (2006), Ilppo Pohjola (2012), Luther Price (2013), Laure Prouvost (2013), William Raban (2015), Jennifer Reeder (2015), Lis Rhodes  (2008), Jósef Robakowski (2005), Roee Rosen (2012), Roter Hahn 1907 (2011), Larissa Sansour (2017), Sarajevo Documentary School (2009), Boris Schafgans (2006), Maya Schweizer (2020), John Smith (2002), Alexander Sokurov (2019), Eva Stefani (2019), Barbara Sternberg (2017), Sun Xun (2016), Jaan Toomik (2017), Robert Van Ackeren (2001), Mona Vătămanu & Florin Tudor (2018), Vipin Vijay (2015), Laura Waddington (2005), Orson Welles (2000), Joyce Wieland (2002), Charles Wilp (2001), John Wood & Paul Harrison (1999), Fred Worden (2010), Nina Yuen (2017) und Akram Zaatari (2008).

Profile im Rückblick

Die Profile aus dem letzten Jahr finden Sie hier.

Kontakt

Katharina Schröder
schroeder(at)kurzfilmtage.de

Podium

Diese 2006 eingeführte Diskussionsreihe hat sich als ein Ort der Auseinandersetzung mit Film schnell etabliert. Wissenschaftlerinnen, Kuratoren, Künstlerinnen und Autoren diskutieren hier aktuelle ästhetische, technologische, kulturpolitische und wirtschaftliche Fragen rund um den Kurzfilm. Das stetig wachsende Publikum ist eingeladen, sich zu beteiligen. Unter anderem waren bislang in Oberhausen: Catherine David, Chris Dercon, Diedrich Diederichsen, Adrienne Goehler, Alexander Horwath, Oskar Negt, Jonathan Rosenbaum, Martha Rosler und Akram Zaatari.

2021 soll diese Sektion neu strukturiert werden. Aktuelle Informationen veröffentlichen wir hier.

Podiumsthemen der letzten Jahre

Podium 2019

Zwischen Werbung und Kunst: Das Kino der Verheißungen
Video-on-Demand: Neue Chancen für Filmemacher und Festivals?
Neustart für Zelluloid?
Sind Filmfestivals der Ort für 360° und Virtual Reality?

Podium 2018

Kooperation unter Filmfestivals - der neue Schlüssel zum Erfolg
Abschied vom Kino und die Folgen
after youtube - Musikvideo nach dem Internet
Ausstellen fürs Kino

Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Rückblick

Kontakt

Verleihe

2006 erweiterten die Kurzfilmtage ihren Markt durch Screenings aus den Katalogen ausgewählter internationaler Verleihe experimenteller und künstlerischer Kurzfilme. Der Erfolg war überwältigend: Vom ersten Tag an waren die Säle voll besetzt und das Interesse des Publikums groß. 2021 werden vierzehn internationale Verleihe ihre Kataloge vorstellen.

Hintergrund

2006 führten die Kurzfilmtage diese Sektion ein und schlossen damit eine Lücke: Eine internationale Plattform für Screenings, Begegnungen und Fachdiskussionen, spezifisch zugeschnitten auf Verleihe von Avantgarde- und Experimentalfilmen, gab es damals nicht. Die Sektion entwickelte sich sehr schnell zum weltweit größten Showcase für Verleihe von künstlerischen Filmen und ist heute eine feste Größe im Terminkalender des an Kurzfilm interessierten Fachpublikums. Vertreter*innen aller Verleihe sind in Oberhausen. Damit ist diese Programmreihe nicht nur Schaufenster aktueller internationaler künstlerischer Bewegtbilder, sondern auch eine lebendige Plattform für Kontaktpflege und Austausch.

Kontakt

Archive

Seit 2013 rücken die Kurzfilmtage hier ein oft vernachlässigtes Thema in den Vordergrund: die Archivierung und Restaurierung von experimentellen Filmen. Internationale Archive werden eingeladen, ihre Bestände und ihre Arbeit vorzustellen. Von Anfang an stieß diese Sektion auf großes Interesse und hat sich beim Publikum wie beim Fachpublikum schnell als einer der beliebtesten Teile des Festivals etabliert.

Bisher eingeladene Archive

Academy Film Archive, Los Angeles (2015); ACC Film and Video Archive, Gwangju (2018); BFI National Archive, London (2015); Center for Visual Music, Los Angeles (2016); Centre Georges Pompidou, Paris (2016); Cinémathèque de la Ville de Luxembourg und Centre national de l'audiovisuel, Luxemburg (2018); Cinémathèque Française, Paris (2013); Cinemateca Portugesa, Lissabon (2017); Cyland Video Archive, St. Petersburg (2020); Eye Film, Amsterdam (2014); Filmoteca de Catalunya, Barcelona (2018); Filmoteka Muzeum, Warschau (2014); Fundacja Arton, Warschau (2020); Gosfilmofond, Moskau (2017); Harvard Film Archive, Cambridge (2014); Home Movies - Archivio Nazionale del Film di Famiglia, Bologna (2017); Israel Film Archive, Jerusalem (2019); Österreichisches Filmmuseum, Wien (2015); Národní filmový archiv, Prag (2019); National Film Center, Tokyo  (2015); Pacific Film Archive, Berkeley (2013); Slovak Film Institute, Bratislava (2018); Slovenska Kinoteka, Ljubljana (2013), Swedish Film Institute, Stockholm (2017); The Temenos Archive, Zürich (2014); Videokunstarkivet, Oslo (2016); Walker Art Center, Minneapolis (2019).

Kontakt

Katharina Schröder
schroeder(at)kurzfilmtage.de

Labs

Kollektive Unternehmungen auf Zelluloid
In dieser Sektion präsentieren die Kurzfilmtage seit 2018 Anliegen und Arbeiten internationaler Künstlerlabore, die mit analogem Film arbeiten und eigene, kollektive Distributionsmodelle entwickeln. Labs aus der ganzen Welt werden eingeladen, Arbeiten zu präsentieren, die aus aktuellen Workshops hervorgegangen sind.

Labs Hintergrund

Labs: Kollektive Unternehmungen auf Zelluloid
2018 eingeführt, widmet sich „Labs“ den zahlreichen Künstlerlaboren, die ein Netzwerk gebildet haben und mit eigenen Veranstaltungen an die Öffentlichkeit treten (filmlabs.org). Damit setzt die Sektion die Beschäftigung der Kurzfilmtage mit Alternativen zur Herrschaft des Digitalen fort. Hier geht es um die Interaktion zwischen Zelluloid und fotochemischen Verfahren, ebenso wie um kollektive, unabhängige Produktions- und Distributionsmodelle. Die kommerzielle Auswertung des analogen Films geht ihrem Ende entgegen. Welche Perspektiven können der analoge künstlerische Film und kollektive Arbeitsweisen in unserer postkinematografischen Wirklichkeit haben? So wird ein Diskurs über Fragen der Produktion, des Verleihs, der Aufführung sowie der Ästhetik vertieft.

Projektkoordinator

Vassily Bourikas
bourikas(at)kurzfilmtage.de

Kontakt

Conditional Cinema

Teil 3 des auf drei Jahre angelegten Projekts Conditional Cinema von Mika Taanila für die Kurzfilmtage trägt den Titel „Der obsolete Mensch“.

Der dritte und letzte Teil von Conditional Cinema vereint Arbeiten, die sich auf ein Kino konzentrieren, in dem das menschliche Element unnötig oder sogar obsolet geworden ist. In drei Programmen geht es um drei Bedingungen, die in den Vordergrund treten könnten und die alle in ein nicht-anthropozentrisches Kino einfließen: die Leinwand, das Wetter und schließlich nicht-menschliche Akteure.

The Condition of the Screen dreht sich um die im Grunde unmögliche Idee der „Leere“ im Kino, mit historischen Werken wie auch Weltpremieren neuer Arbeiten.

Weather Conditions ist der Versuch zu zeigen, dass von Menschen erdachte Dramen Séancen ganz profaner Beobachtungen unseres Alltagswetters oft unterlegen sind.

The Human Condition schließlich präsentiert Werke, bei denen der Part des Menschen von nicht-menschlichen Elementen übernommen wird, wie z. B. bei der Uraufführung von Manuela de Labordes nun abgeschlossenem Dreijahreszyklus Ficciones, einem filmischen Projekt, bei dem Tonskulpturen zu organischen Lebewesen im Film geworden sind.

Das Projekt Conditional Cinema schließt mit einem Artist Talk und einer Bestandsaufnahme dieser Serie, die über drei Jahre hinweg untersucht hat, wie das „Live-Kino“ auf den Niedergang der körperlichen Arbeit und das Problem des obsoleten Menschen reagiert.

Conditional Cinema Hintergrund

Die Kurzfilmtage untersuchen in ihren Programmen immer wieder den Kinoraum und seine Möglichkeiten, erkunden Darstellungsformen des Films, die über die reine Projektion hinausgehen. In dieser Reihe steht Mika Taanilas Projekt für Oberhausen, „Conditional Cinema“, in dem es in drei Teilen um Live Cinema als Werkzeug zur Erforschung post-kapitalistischer Utopien in der Kunst geht. Taanila, der 2014 für die Kurzfilmtage das erfolgreiche Thema „Memories Can’t Wait – Film Without Film“ kuratierte, legt hier sein besonderes Augenmerk allem darauf, wie live-„Filme“ auf den Rückgang manueller Arbeit und das Problem des obsoleten Menschen reagieren.

Conditional Cinema 2019: Das Kino der Worte

Manchmal sprechen Worte lauter als Taten. Der zweite Zyklus von Conditional Cinema konzentriert sich auf die menschliche Stimme und Sprache als zentrale filmische Elemente und feiert Spoken Film und das „Kino der Worte“.

Das finnisch-deutsche Künstlerkollektiv Speech Karaoke Action Group lädt das Publikum ein, an einer Echtzeit-Collage von Reden über das Kino teilzunehmen und aus einem riesigen Pool seine Lieblings-„Filmrede“ auszuwählen – und aufzuführen, genau wie ein Lieblingslied beim Karaoke. Peter Miller setzt seine Erkundung des Kinoraums fort und konzentriert sich diesmal auf die menschliche Präsenz und manuell erzeugte Echtzeitklänge. Die mexikanische Filmemacherin Manuela de Laborde spricht über die zweite Phase ihres dreijährigen Filmprojekts Ficciones. Marguerite Duras' Le Camion ist ein echtes Manifest des konditionellen, extrem imaginären Kinos der Möglichkeiten: eine eindringliche Liebesgeschichte, welche die Fähigkeit der Zuschauer, sich den ganzen Film auf Grund minimaler Anhaltspunkte vorzustellen und zu konstruieren, voll ausnutzt.Das auf drei Jahre angelegte Projekt Conditional Cinema bildet Territorien des Kinos und der Kinokultur ab, die als „unfertige Szenarien“ oder „Filmskelette“ bezeichnet werden können. Im Jahr 2020 schließt sich der Kreis mit dem Schwerpunkt auf dem Thema „Der veraltete Mensch“.

Conditional Cinema 1

Film Speeches, Speech Karaoke Action Group/Oliver Kochta-Kalleinen, Finnland, 2019, 90’00”

Beim Speech-Karaoke wählt man, wie der Name schon sagt, eine Rede statt eines Songs. Unter dem Namen The Speech Karaoke Action Group wirken alle zusammen an dem Projekt mit, das stetig erweitert wird. Die SKAG vertritt keine bestimmte politische oder ideologische Überzeugung.

Speech Karaoke Action Group sind eine multidisziplinäre Künstlergruppe aus Helsinki. Bereits seit einigen Jahren veranstaltet die SKAG in Finnland und international partizipative Veranstaltungen – mit gutem Erfolg. Gruppenmitglieder sind die Künstler Frank Brümmel, Krister Gråhn, Tellervo Kalleinen, Oliver Kochta-Kalleinen, Tuomas Aleksander Laitinen, Carl Sebastian Lindberg, Essi Ojanperä, Pilvari Pirtola, Johanna Raekallio, Satu Rautiainen, Pasi Rauhala, Jyrki Riekki, Hanna Saarikoski and Julius Valve.

Conditional Cinema 2

Ficciones (rushes), Manuela de Laborde, Deutschland/Mexiko, 2019, 15’00”

Teil zwei von „Ficciones“ für Conditional Cinema präsentiert Rushes, die moosbewachsene Figuren zeigen, aufgenommen von mehreren, in einer mobilen Struktur angeordneten Kameras. Währendessen trägt die Künstlerin ihre persönlichen, mit der linken Hand geschriebenen Notizen vor.


This Thing Connecting Us, Peter Miller, Deutschland, 2019, 20’00”

... Ortspezifische ton-/licht-gebundene Überleitung zu ...

Frames per Second (performance), Peter Miller, Deutschland, 2019, 15’00”

Conditional Cinema 3

The Better Way Back to the Soil, Youki Hirakawa, Japan, 2017, 7’30”
Le Camion, Marguerite Duras, Frankreich, 1977, 76’00”

 „...In Youki Hirakawas faszinierendem Kurzfilm The Better Way Back to the Soil arrangiert der Künstler die Titel verschollener Stummfilme zu einer dezenten Komposition. Neben viel Schwarz sind auf der Leinwand nur die Titel und die Produktionsjahre der Filme zu sehen. Auf der Tonspur liest ein Erzähler genau diese Informationen vor; ein Arrangement, das wie ein poetisches Rätsel anmutet. Schätzungen zufolge sind etwa 80% der frühen, bis in die 1930er-Jahre gezeigten Stummfilme für immer verloren. So wird Hirakawas Werk zu einer feinsinnigen Betrachtung von Filmgeschichte und Zeit. Marguerite Duras’ Film Le Camion aus dem Jahr 1977 ist ein echtes Manifest des konditionalen, äußerst fantasievollen Kinos der Möglichkeiten. In dem narrativen Spielfilm, der sich an einem Tisch abspielt, dreht sich alles um das Lesen (nicht das Darstellen!) eines hypothetischen Drehbuchs für einen zukünftigen Film. Im ganzen Film sind nur eine Handvoll Außenaufnahmen zu sehen – vor allem Landschaften an Autobahnen. Erzählt wird eine eindringliche Liebesgeschichte, die die Fähigkeit des Publikums, sich den gesamten Film anhand minimaler Anhaltspunkte vorzustellen und zu konstruieren, voll ausschöpft. Was das Spannungsverhältnis zwischen Realität und Fiktion noch steigert: Die Rollen der Lesenden werden von Marguerite Duras (M. G.) selbst und von Gérard Depardieu (G. D.) gespielt. […] Die Gegenüberstellung von Hirakawa und Duras verdeutlicht die extremen Gegensätze eines potenziellen Films. Während Hirakawa für seinen Film harten, historischen Fakten und ultra-minimalistischen Regeln folgte, malte sich Duras für ihren Film, der eigentlich überhaupt nicht gedreht werden sollte, ein ganzes Universum aus. Jede Geschichte hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Das dreijährige Projekt Conditional Cinema befindet sich nun in der Mitte. Dies ist der Jahresbericht. 2021 wird sich der Kreis mit dem Schwerpunkt „Der obsolete Mensch“ schließen.“ (Mika Taanila)

 

Conditional Cinema 2018: Live Cinema

Ein Grund für IKEAs phänomenalen Erfolg lag in der Idee, den Zusammenbau der Haushaltsgegenstände von den Fabriken ins heimische Wohnzimmer zu verlegen.  Kann man sich Filme vorstellen, die sich der Zuschauer zusammenbauen muss? Das Projekt Conditional Cinema ist der Versuch den trendige Begriff des „live cinema“ als Werkzeug einzusetzen – wie IKEAs Inbusschlüssel –, um die Utopien von Kunst nach dem Kapitalismus zu erforschen. Welche Rolle spielen Kino und Bewegtbild im Postkapitalismus? Der dunkle und im Wesentlichen stille Raum des Kinos ist öffentlich und zugleich extrem privat, nah und doch fern. Was, wenn das Kino das letzte friedliche und intime Refugium ist, das uns in diesen turbulenten Zeiten noch bleibt. Conditional Cinema besteht aus drei Sequenzen, die das Thema in jährlicher Weiterentwicklung von 2018 bis 2020 herausbilden. „Conditional“ im Sinne von etwas bestimmtes voraussetzen wie bei der menschlichen Kondition oder eben auch Vorführbedingungen ... (Mika Taanila)

Live Cinema
Die erste Ausgabe 2018 präsentiert Arbeiten im traditionellen Kinorahmen, aber mit der Maßgabe, das Bewegtbild als fließende Kunstform und nicht als fixiert und final zu verstehen: generative, improvisierte, halbautomatische, systemische oder reduzierte Filme, die erst im jetzt entstehen.

Conditional Cinema 1

This Thing Connecting Us, Peter Miller, Germany, 2018, 20'00''
Set, Peter Miller, Germany, 2016, 09'45''
Stained Glass, Peter Miller, 2016, 10'00''
ST*R, Peter Miller, Germany, 2018

Peter Miller arbeitet schon lange mit Projektion als Performance. Seine subtilen filmischen Werke verschieben den Fokus von vorbestimmten narrativen Ereignissen auf „das Jetzt“, auf die Linse, den Strahl, das Flimmern. Millers Filme sind auf den ersten Blick lieb und nett, aber bohren tief. Hat man sie einmal live erlebt, kommen sie in dunklen Nachtstunden immer wieder. Die zarte Leichtigkeit ihrer Ausführung und die Offenheit des „Inhalts“ sind der schöne, ruhelose Brennstoff für das wahre Kino von jedermanns ureigener imaginärer Welt. Wir werden ein Programm mit poetischen Miller-Werken sehen, die sich um himmlische Themen drehen. So leistungsstark diese planetarischen Werke ihrem konzeptuellen Denken und ihrer Form nach sind, so materialistisch, ja geradezu bodenständig, sind sie per se.

Conditional Cinema 2

The Filmers' Almanac, Owen O'Toole, USA, 1988, 180'00'' 

The Filmers' Almanac war ein Gemeinschafts-Super-8-Film, den der Mail-Art-Künstler und Kinoaktivist Owen O’Toole 1988 von seinem Hauptquartier in Somerville, Maine, aus federführend geleitet hat. Inspiriert von Hollis Framptons unvollendet gebliebenem, kalendarischem Filmzyklus „Magellan“ enthält dieser Gemeinschaftsfilm über 200 Beiträge: Miniaturfilme von Künstlern, Filmemachern und Filmamateuren aus aller Welt. Die Idee bestand darin, dass jeder einzelne Mitwirkende an einem ausdrücklich festgelegten Tag des Jahres 1988 höchstens eine Standard-Super-8-Rolle (max. 15 Meter) drehen und anschließend an O’Toole schicken sollte, der ausnahmslos alles montierte. Mit dieser weltweiten Initiative wollte O’Toole die Rolle des einzelnen Autors verwischen und subjektiven Geschmack sowie eine zwanghafte „Qualitätskontrolle“ umgehen: „Ich will meine eigenen Kapazitäten und die der offenen Tausch-Community ausloten, die über die Post zugänglich wurde. Wir hoffen, eine massive Kollektivsicht auf die Vergänglichkeit zusammenzustellen, womöglich eine Methode, die Dimensionen unseres Planeten auszuloten“.

Das Projekt ist ein faszinierendes Zeitstück, ein kurzer Einblick in die Blütezeit des künstlerischen Super-8-Filmemachens und allgemein des Film-Networkings vor Erfindung des Internets. Die gesamte Korrespondenz zwischen O’Toole und dem Netzwerk seiner Mitkünstler erfolgte per Post. Die Screenings des Gesamtwerks waren jedes Mal anders und improvisiert, je nach den technischen Möglichkeiten des Kinos und der Aufmerksamkeitsspanne des Publikums. Zwischen 1989 und 91 wurde die Arbeit ein paar Dutzend Mal auf verschiedenen kleinen Filmfestivals und bei Kunstveranstaltungen in den USA vorgeführt. In Europa war sie in Braunschweig, Bielefeld, Bonn, Paris und Helsinki zu sehen, wohin O’Toole mit den Filmrollen im Handgepäck reiste. Schließlich führten das MoMA in New York und die San Francisco Cinematheque den The Filmers’ Almanac als Teil ihres extensiven „Big As Life“-Programms vor, das der Kunst des Super-8-Filmemachens gewidmet war. Wir sind stolz darauf, dass wir das Werk in seiner ursprünglichen Pracht präsentieren können, auf Zelluloid und mit einer ganzen Reihe unterschiedlicher Tonquellen,Farbgels, einer „lazy Susan“, Stimmungskurven und anderen rätselhaften Vorführanweisungen. Die Vorführung von The Filmers’ Almanac in Oberhausen, 30 Jahre nach seiner Entstehung, ist eine Hommage an Owen O’Toole, der im letzten Juli einer langen Krankheit erlegen ist.

Conditional Cinema 3

Ficciones, Manuela de Laborde, Mexico, 2018, 30'00''

Manuela de Labordes Werk Ficciones (2018), eine Zusammenarbeit mit dem Soundkünstler David Goldberg für Conditional Cinema, wird zu einem dreijährigen Zyklus werden, einem Prozess, der sich mit der Zeit entwickelt. Eine Reihe von Tonfiguren wurde entwickelt, die Pflanzenformen ähneln, um die „movies“ anhand lebender Objekte zu erforschen. Diese Skulpturen bilden das Darstellerensemble in ihrem Film – organisches Live Cinema in Form von Gärtnern und Pflegen. Im ersten Teil dieses Zyklus werden die Figuren „gepflanzt“ und nackt, wie sie sind, betrachtet, bevor das Wachstum sie in Form einer Performance umgeben wird. In seinem Ablauf kann das Werk Erinnerungen wachrufen an den Einsatz von Zeit in der Filmgeschichte, von Warhols stummen „Screen Test“-Serien (1964–66) zu Richard Linklaters „Boyhood“ (2014). Indem über das Videosignal die dezente Präsenz von Grüntönen auf die Leinwand geworfen wird, wird deren Gegenwart zu filmischer Fiktion erhoben.

Literal Transition, Anton Nikkilä, Finnland, 2018, 30'00''

Anton Nikkilä ist Komponist und Übersetzer. In seinem Kellerstudio ist die Zeit laut dem Museumskalender an der Wand im Jahr 2015 stehen geblieben. Während er auf „Suprematismus“ von Kasimir Malewitsch, 1915, starrte, das auf der letzten Kalenderseite abgebildet war, erträumte Nikkilä sich ein unmögliches Projekt: Es ist an der Zeit, die ästhetischen Ideale der historischen russischen Avantgardekunst irgendwie umzukodieren und mithilfe der Bausteine heutiger Technomusik wieder neu zusammenzustellen. Aber wie soll das gehen, wenn es keine Revolution gibt, die diese Konstruktionen elektrifiziert und animiert? Und warum? Nikkilä hat darauf keine Antwort, macht aber weiter, ohne sich um irgendeine historische oder politische Korrektheit zu scheren, und verwendet alte kryptische Gemälde und theoretische Texte als semi-prozessuale Anleitung zum Komponieren. Literal Translations (2018) ist eine Film-ohne-Film-Performance mit Computermusik für ein vertikal aufgebautes quadrophones anti-immersives 2D-Tonsystem sowie Zwischen- und Untertitel, die im Raum schweben.

Der Kurator

Mika Taanila ist Filmemacher und Künstler und lebt in Helsinki. Seine Arbeiten wurden unter anderem bei der Biennale Venedig 2017, der Aichi Triennale 2013 und der documenta 2012 gezeigt. Einzelausstellungen unter anderem im Padiglione Esprit Nouveau Bologna (2020), STUK Leuven (2018), Kiasma Helsinki (2013/14), CAM St. Louis (2013) und TENT Rotterdam (2013). Für die Kurzfilmtage kuratierte er 2014 das Thema „Film without Film“.

Kontakt

re-selected

Das Projekt „re-selected“ untersucht Filmgeschichte als Geschichte individueller Filmkopien und widmet sich ausgewählten Filmen aus dem Bestand des Archivs der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. 2021 setzt „re-selected“, kuratiert von Tobias Hering, in der dritten Ausgabe seine Untersuchung mit vier Programmen fort. 

re-selected: Filmgeschichte als Kopiengeschichte.

Das 2018 gestartete Projekt re-selected nimmt sich drei Jahre Zeit, um sich am designierten „Ende des analogen Zeitalters“ ausgewählten Filmen aus dem analogen Bestand des Archivs der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen zu widmen und Filmgeschichte als Geschichte individueller Filmkopien zu untersuchen.

Anstatt die digitale „Rettung“ eines filmischen Werkes als Ideal zu propagieren, interessiert sich das Projekt gerade für die Eigenheiten einer Kopie, die bei der Digitalisierung in der Regel getilgt werden. Sie können Aufschluss geben über einen konkreten Werdegang, lokale Öffentlichkeiten und zeitgeschichtliche Konstellationen. Wo und wann wurde ein Film überhaupt gezeigt, wer hat ihn gesehen, in welcher Fassung, in welcher Verfasstheit? Jede Kopie ist ein Original – und das nicht erst, wenn sich erweist, dass sie die einzige verbliebene Kopie eines Films ist.

re-selected ist ein gemeinsames Projekt der Kurzfilmtage mit dem Arsenal - Institut für Film und Videokunst im Rahmen von „Archive außer sich“ in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt, gefördert im Rahmen von „Das Neue Alphabet“ durch die BKM auf Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Kontakt

Katharina Schröder
schroeder(at)kurzfilmtage.de

Länderfokus

Im Länderfokus präsentieren die Kurzfilmtage seit 2020 jedes Jahr die neuere Kurzfilmproduktion eines europäischen Landes, zusammengestellt von einem Kurator aus dem jeweiligen Land. Den Anfang machte 2020 Portugal, kuratiert von Miguel Valverde (IndieLisboa).

Kontakt

Mehr

Der andere Blick

Teilnehmenden des Internationalen Integrationscafés Oberhausen, die als Gruppe ein gemeinsames Filmprogramm zusammenstellen und anschließend ihre Favoriten dem Festivalpublikum vorstellen. Die Auseinandersetzung mit dem Programm bietet ihnen Gelegenheit, sich mit Kultur und Filmsprache auseinanderzusetzen – und nicht zuletzt ihre Deutschkenntnisse zu vertiefen, denn diskutiert wird auf Deutsch. Die Arbeit mit den Filmen, Kontakt zu den Festivalbesucher*innen und die abschließende Präsentation der ausgewählten Filme stärken auf zahlreichen Ebenen die gesellschaftliche Integration der Teilnehmenden.

Der andere Blick entstand 2018 in Zusammenarbeit mit dem Sprachcafé im Zentrum Altenberg. 2019 wurde die Kooperation auf das Integrationscafé der terre des hommes-Gruppe in Oberhausen erweitert.

Kontakt
Susannah Pollheim
pollheim(at)kurzfilmtage.de

Preisträger anderer Festivals

Am ersten Festivaltag zeigen die Kurzfilmtage traditionell aktuelle Kurzfilme, die bei anderen Festivals ausgezeichnet wurden. Ein Querschnitt durch die vergangene Festivalsaison.

Festival-Highlights

Das Beste vom Besten: Zum Abschluss zeigen die Mitarbeiter der Kurzfilmtage noch einmal ihre Lieblingsfilme aus den Wettbewerben des Festivals.

Filmgeflacker

Das Oberhausener Kunstkollektiv Filmgeflacker präsentiert seit über zehn Jahren jährlich ausgewählte Filme aus den Wettbewerben und lädt Filmemacher*innen zum Gespräch.

Die Oberhausen Auswahl

Das Besondere an diesem Programm: Die Auswahl der Filme übernehmen Oberhausener Bürgerinnen und Bürger zwischen 65 und 90 Jahren. Traditionell feiert die Oberhausen Auswahl, die 2015 gestartet wurde, ihre Premiere während des Festivals, ab Herbst geht sie dann auf Tournee.

Kontakt
Susannah Pollheim
pollheim(at)kurzfilmtage.de

The One Minutes

In Kooperation mit der The One Minutes Foundation zeigen die Kurzfilmtage hier seit einige Jahren Einminüter, eigens kuratiert für die Kurzfilmtage.

Kontakt
Susannah Pollheim
pollheim(at)kurzfilmtage.de

EFA Shorts

Drei Programme mit interessanten europäischen Kurzfilmen, allesamt nominiert für den Europäischen Kurzfilmpreis des Vorjahres.

Kinemathek im Ruhrgebiet

Seit über 40 Jahren sammelt und restauriert die Kinemathek im Ruhrgebiet/FilmArchiv für die Region historisches Filmmaterial des Reviers. Auf den Kurzfilmtagen zeigt die Initiative jährlich eine Auswahl mit seltenen Einblicken aus ihren Beständen, präsentiert und eingeführt jeweils durch Leiter Paul Hofmann.

NRW Persönlich

Seit 2019 geben die Kurzfilmtage jedes Jahr einem Filmemacher oder einer Filmemacherin aus NRW, Carte Blanche für ein eigenes Programm aus Lieblingsfilmen oder eigenen Filmen, persönlich in Oberhausen vorgestellt.

MuVi 14+

Ein internationales Musikvideoprogramm für Jugendliche ab 14 Jahren. „MuVi 14+“ist ein facettenreicher Streifzug durch die aktuelle Clipproduktion, von handgemacht bis computergeneriert.

Kontakt
Jessica Manstetten
muvi(at)kurzfilmtage.de

Open Screening

Erstmals zeigten die Kurzfilmtage 2009 ein Programm, das nur von den Kurzfilmern und Kurzfilmerinnen selbst gemacht wird: das Open Screening. Hier haben alle, die eine Arbeit für die Wettbewerbe eingereicht haben, aber nicht ausgewählt wurden, und deren Film eine Länge von 15 Minuten nicht überschreiten, die Chance, ihre Arbeit doch noch auf dem Festival zu präsentieren.

Für die Teilnahme am Open Screening ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich: Die begrenzten Programmplätze werden streng nach Reihenfolge der Anmeldung vergeben und sind gewöhnlich in weniger als einer Minute gefüllt.

Kontakt
Jessica Manstetten
openscreening(at)kurzfilmtage.de