Internationale Kurzfilmtage Oberhausen

Pressestimmen 2011

 

[...] zu den großen Leistungen dieses in Deutschland einmaligen Festivals gehört seine Spannbreite, die Fähigkeit, scheinbar Unvereinbares zusammenzuführen und in einen angenehmen, nie erzwungenen Austausch zu bringen. Rüdiger Suchsland, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Mai 2011


 

Man könnte die Oberhausener Kurzfilmtage vielleicht als den Poetry Slam unter den Filmfestivals bezeichnen, und konsequent wurden auch diesmal "es war ein recht guter Jahrgang" die Vorurteile gegen die Unzulänglichkeit des Genres Kurzfilm widerlegt. Hans Schifferle, Süddeutsche Zeitung, 12. Mai 2011


 

Oberhausen ist nichts für Feiglinge. Wer von der Angst getrieben wird, etwas zu verpassen, kapituliert vor 466 Filmen in fünf Wettbewerben und Sonderprogrammen. Als Flaneur streift man dagegen lustvoll durch eine polyfone Kurzfilmlandschaft, auf der in diesem Jahr viele Tiere grasten. Ulrike Mattern, der Freitag, 12. Mai 2011

 

 

Oberhausen packt seine intensiven Programme in den klar abgesteckten Raum eines Multiplex in der Stadtmitte, weitere Attraktionen, die ablenken könnten, gibt es nicht. Der Ort und die Intensität tragen nur zu dem bei, was die zentrale Mission jedes Festivals sein sollte: ein Genuss für Cinephile zu sein. Shekhar Deshpande, filmint.nu (Film International), Juni 2011

 

 

Dem Profil eines Festivals, dessen beste Beiträge nicht zuletzt gesellschaftliche Themen im Schicksal des Einzelnen spiegeln, steht diese Arbeit ("Along the G-Line" von Marianna Christofides) gut zu Gesicht. Die 57. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen sind von atemberaubender Qualität. Kristina Tieke, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 10. Mai 2011

 

 

Als ältestes Kurzfilmfestival der Welt ist Oberhausen mit 57 weit vom Ruhestandsalter entfernt. Mehr denn je ist es ein Treffpunkt für Festivalvertreter, Kuratoren, Produzenten, Regisseure, Journalisten und Kurzfilmliebhaber. Sirkka Moeller, sensesofcinema.com, Australien, Juni 2011

 

 

Oberhausen hat sich zu einem Fest der Filmvermittlung entwickelt. Daniel Kothenschulte, Frankfurter Rundschau, 11. Mai 2011


 

Zum 57. Mal fanden die Kurzfilmtage nun statt, dieses trotz der stattlichen Jahreszahl noch immer junge und quicklebendige Festival … Frank Olbert, Kölner Stadt-Anzeiger, 9. Mai 2011

 

 

Das Festival setzt traditionell Trends. Es setzt sich zur Aufgabe, neue Talente zu erkennen, die Avantgarde im Kurzfilm und Musikvideo zu fördern und die Erprobung neuer digitaler Formate im weiteren Kontext zwischen Kunst und Kurzvideo. So sind konzeptionelle Arbeiten einer der Hauptinhalte des Festivals. Anton Burggraaf, Gauteng Film Commission, Südafrika, 31. März 2011


 

Selbstreflexivität durchzog das klassische Kurzfilmprogramm. Ralf Krämer, spex.de, 16. Mai 2011


 

Ganz gleich, ob Sie sich dafür entscheiden, Filme aus einem der Wettbewerbe oder den Sonderprogrammen anzusehen: Die Oberhausener Internationalen Kurzfilmtage stehen immer für das andere Kino. Gudrun Mattern, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 6. Mai 2011


 

Kürze und Güte  das sind auch bei der 57. Auflage des traditionsreichen Festivals ganz entscheidende Kriterien. Carsten Dilly, Ratgeber am Dienstag, 19. April 2011


 

Unter dem Titel "Das Kino der Tiere" haben der Biologe Cord Riechelmann und der Kurator Marcel Schwierin ein umfangreiches Programm zur Geschichte des wissenschaftlichen und künstlerischen Tierfilms zusammengestellt; dass die Grenzen zwischen diesen beiden Feldern dabei oftmals verwischen, gehört zu den Prämissen des Konzepts. Esther Buss, film-dienst Nr. 9, 2011


 

Eine schlüssige Geschichte des Mensch-Tier-Verhältnisses im Zeitalter der industriellen Moderne lässt sich aus diesem gewaltigen und notdürftig in elf Kapitel gegliederten Materialhaufen [Das Kino der Tiere] zwar nicht herausdestillieren. Aber eine Vorstellung davon, wie das Kino diese Geschichte geradezu seismografisch protokolliert hat, gewinnt man schon. Eckhard Fuhr, Die Welt, 10. Mai 2011


 

Wer niedliche Tierfilme und kurzweilige Dokumentationen erwartet, wie sie täglich im Fernsehen laufen, ist aber eher fehl am Platz. Wenn er den Todeskampf einer Forelle, die Jagd und Verarbeitung von Beuteltieren oder moderne Formen der Tötung auf der Leinwand verfolgt, wird manch ein Zuschauer wohl unruhig in seinem Kinosessel herumrutschen. Helen Sibum/Ann-Kathrin Brocks, Neue Ruhr Zeitung, 6. Mai 2011


 

Staunen ist auch die Vokabel, die am besten die Reaktion auf die Oberhausener Entdeckungen in Sachen Tier beschreibt. Arnold Hohmann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 4. Mai 2011


 

Niedliche Familienunterhaltung darf man in diesen Programmen indes nicht erwarten. Der Philosoph und Biologe Cord Riechelmann und der Filmexperte Marcel Schwierin gehen der Frage nach, warum Menschen seit der Erfindung des Kinos geradezu obsessiv Tiere filmen. Stefan Keim, Rheinische Post, 4. Mai 2011


 

Raffiniert, ironisch, kunstvoll, aktuell: Es lohnt sich ein Blick ins vielfältige Angebot der Beiträge zum Internationalen Wettbewerb. Thomas Becker, Neue Rhein Zeitung, 9. Mai 2011


 

Das Filmland NRW selbst verfügt über eine vitale, vielversprechende Filmemacher-Szene. Und die Oberhausener Kurzfilmtage tragen dem seit 2009 mit einem eigens eingerichteten NRW-Wettbewerb Rechnung. Martina Schürmann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 7. Mai 2011


 

Der Preis für das beste Musikvideo ist auch in der 13. Auflage für die Kurzfilmtage ein Glücksfall. Es sind Produktionen fernab der großen Industrie, die ihre Klänge in Richtung Massengeschmack lenkt. Hier sind Freiräume für künstlerische Experimente [...] und mangelnden Mut kann man den eingereichten Beiträgen wahrlich nicht unterstellen. Dirk Hein, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 9. Mai 2011


 

Repräsentativ für den Zustand der Kunstform im Jahr 2011 ist der Musikvideo-Preis nicht – und will es auch gar nicht sein. Spex.de, 30. April 2011


 

[Über "One Minute Soundsculpture"]: Man weiß nicht, was es ist und was aus ihm werden wird [...] aber es lebt und frisst sich in unser Gedächnis. So wie die neuen Videoclips: Nach ihrer Wiedergeburt sind sie lebendiger und schöner als jemals zuvor. Jens Balzer, Berliner Zeitung, 10. Mai 2011

 

 

Melancholie als Widerstand, so könnte man das spätere Oeuvre von Królikiewicz umschreiben, einem Regisseur, mit dem man sich eingehender beschäftigen müsste. Hans Schifferle, epd film, Juni 2011

 

 

An künstlerische Reinheitsgebote fühlt sich William E. Jones nicht gebunden. In der Arbeit des Amerikaners mischen sich Hochkultur und Schwulenporno, Pop und Politik, neostrukturalistische Experimente und essayistische Montagefilme. Stefan Grissemann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Mai 2011


 

Das Festival zeigt, dass es gelingt, Kinder und Jugendliche für Filme zu begeistern, die nicht den herkömmlichen Sehgewohnheiten entsprechen. Es nimmt Filmbildung ernst. Das ist klug und vorausschauend, denn die Kinder von heute sind das Filmpublikum von morgen. Ute Schäfer, Kulturministerin des Landes NRW, in ihrer Eröffnungsrede, 5. Mai 2011


 

Das neue Portal [Oberhausen Films Online] bietet nicht nur eine neue Form der Selbstvermarktung im Internet; die Idee ist auch, dass die Marke Oberhausen als Qualitätssiegel und Orientierungshilfe fungiert und den Nutzern hilft, sich in der riesigen Menge Videomaterial im Internet zurechtzufinden. Screen Africa, 28. März 2011


 

Kurzfilme von Robert Frank, Jan Svankmajer und Jeanne Faust gehören zu den ersten Titeln auf Oberhausen Films Online, einer neuartigen Video-on-demand-Plattform der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. ScreenDaily, USA, 24. März 2011