Internationale Kurzfilmtage Oberhausen

Podium

© Kurzfilmtage / Daniel Gasenzer

Seit 2006 sprechen hier ebenso prominente wie kenntnisreiche Teilnehmer über aktuelle Fragestellungen rund um die kurze Form. Wie wichtig das Gespräch über das bewegte Bild den Kurzfilmtagen ebenso wie ihren Gästen ist, zeigt der anhaltende Erfolg der Reihe. Von Ed Atkins über Jonathan Rosenbaum bis zu Ulay und Akram Zaatari haben sich hier Künstler, Kuratoren und Autoren mit ästhetischen, technologischen, politischen oder wirtschaftlichen Fragen auseinandergesetzt.


Wie unabhängig geht Filmemachen heute? 1. Mai 

 

Die Standards und Glaubenssätze, wie Filme finanziert und vertrieben werden sollen, wurden zuletzt erheblich erschüttert. Kann ich Filme ohne Beteiligung des Fernsehens produzieren, brauche ich noch Filmfestivals und Vertriebe? Die Diskussion widmet sich der Frage, welche aktuellen Probleme, aber vor allem auch Perspektiven sich all jenen bieten, die möglichst unabhängig arbeiten wollen. 

 

Teilnehmer:

Jakob Kirstein Høgel, advisor/producer (Århus)

 

Moderation:

Sirkka Möller, Kuratorin (Berlin)

 

Eintritt frei

 

Freitag, 1. Mai, 10.00-12.00 Uhr, Festival Space


Wie unabhängig geht Filmausbildung in Deutschland? 1. Mai

 

Teilnehmer:

Susanne Heinrich, Studentenvertretung (Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin)

Dietrich Leder, Professor (Kunsthochschule für Medien Köln)

Gerald Sommerauer, Studentenvertretung (Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin)

 

Moderation:

Lars Henrik Gass, Festivalleiter (Oberhausen)

Sirkka Möller, Kurator (Berlin)

 

Eintritt frei

 

Freitag, 1. Mai, 12.30 Uhr, Festival Space


© Kurzfilmtage / Daniel Gasenzer

 

Was können wir noch mit dem Kino anfangen? 2. Mai 

 

Während experimentelle und künstlerische Filme fast nur noch auf Filmfestivals und in Kunstgalerien anzutreffen sind, entwickeln neuartige Kinoinitiativen und engagierte Einzelpersonen Ideen, wie das zu ändern ist. In der Diskussion werden Konzepte und Überlegungen vorgestellt, wie künstlerische Filme wieder und unter neuen Rahmenbedingungen im Kino eingesetzt werden können.

 

Teilnehmer:

Elisabetta Fabrizi, Kuratorin (Tyneside Cinema Gallery, Newcastle upon Tyne)

Barbara Fränzen, Leiter des Filmdepartments (Austrian Federal Chancellery, Vienna)

Brent Klinkum, Kurator (Transat Projects, Caen)

David Sin, Leiter des Cinemas Independent Cinema Office (London)

 

Moderation:

Wilbirg Brainin-Donnenberg, Kuratorin (Vienna)

 

Eintritt frei

 

Samstag, 02. Mai, 10.00-12.00 Uhr, Festival Space


Filmlabore in Künstlerhand – alter Hut oder neues Konzept? 3. Mai

 

Von der Massenkopie zur limitierten Edition: Welche Eigenschaften des Zelluloidfilms sind für Kuratoren und Archivare heute wichtig? Was sind die Möglichkeiten und Auswirkungen für Künstler und Filmemacher, die ihn am Leben erhalten wollen? Und welche Strategien und Präsentationsformen wählen Kunstgalerien, die mit Film als Film zu tun haben? Künstler und Vertreter von Filmlaboren sprechen über diese Fragen. 

 

Teilnehmer:

Alice Koegel, Kurator (Staatsgalerie Stuttgart)

Andrew Lampert, Kurator (Anthology Film Archives, New York)

Nicolas Rey, Filmemacher (L'Abominable, Paris)

Esther Urlus, Filmemacher (Rotterdam)

 

Moderation:

Vassily Bourikas, Kurator (Athens)

 

Eintritt frei

 

Sonntag, 3. Mai, 10.00-12.00 Uhr, Festival Space


3D-Reloaded - was ist vom stereoskopischen Kino zu erwarten? 4. Mai 

 

Hat das 3D-Kino sein Potenzial erschöpft? Angesichts dieser Möglichkeit stellt sich die Frage, was das 3D-Kino im Unterschied zum vertrauten Kino anzubieten hat. So wie 3D-Kinoschaffen noch immer Neuland darstellt, ist auch das Nachdenken darüber erst noch zu entwickeln. Wird die 3D-Erfahrung womöglich die Rezeption des Kinos beeinflussen? Dieses Podium ist Teil des THEMAS "Das Dritte Bild – 3D-Kino als Experiment". 

 

Teilnehmer:

Elisa Linseisen, Autor (München)

Johann Lurf, Filmemacher (Wien)

Paul Kaiser, OpenEndedGroup.

 

Moderation:

Björn Speidel, Kurator (Berlin)

 

Eintritt frei

 

Montag, 4. Mai, 10.00-12.00 Uhr, Festival Space


Das Oberhausen Seminar – eine Bilanz 5. Mai 

 

Das Oberhausen Seminar bringt auch im zweiten Jahr Menschen zusammen, die mit Bewegtbildern arbeiten. Es stellt Fragen rund um die Infrastruktur und Präsentation künstlerischer Bewegtbilder, in einem kontinuierlichen Austauschprozess zwischen Film und Kunst, zwischen den Teilnehmern und dem Festival und nicht zuletzt innerhalb der Gruppe. Teilnehmer sprechen über ihre Erfahrungen und präsentieren Ergebnis.

  

Moderation:

Chi-hui Yang, Autor und Kurator (New York)

 

Eintritt frei

 

Dienstag, 5. Mai, 10.00-12.00 Uhr, Festival Space