Internationale Kurzfilmtage Oberhausen

Pressestimmen

Die Vielfalt vor allem des internationalen Wettbewerbs dürfte Jahr für Jahr unzähligen größeren Festivals die Schamesröte ins Gesicht treiben.

der Freitag, 7. Mai 2015

 

 „Think big“, das ist in Oberhausen, diesem dichten Festival über die scheinbar kleine Kunst des Kurzfilms, durchaus auch Motto.

Süddeutsche Zeitung, 11. Mai 2015

 

Das Oberhausener Kurzfilmfestival mag sich dem Pensionsalter nähern, steckt aber immer noch voller jugendlichem Elan und Innovationskraft.

Sight & Sound, Großbritannien, Juli 2015

 

… klug begleitete Archivbegehungen und Werkschauen profilierter Avantgardefilmer…

Der Tagesspiegel, 7. Mai 2015

 

Es ist eine streitbare Wahl [Großer Preis für Wojciech Bakowski], die sehr gut dem Geist dieses traditionsreichen Festivals entspricht, das längst die Brücke zu den bildenden Künsten geschlagen hat.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. Mai 2015

 

Es braucht Festivals wie das in Oberhausen, um die Vielfalt filmischer Formen im Kinoalltag wenigstens als Möglichkeitsform präsent zu halten. Auf dass die Arte Povera des Kurzfilms dem Kino den bedachten Einsatz seiner Mittel wiedergeben möge.

Junge Welt, 11. Mai 2015

 

Oberhausens Stärke ist sein Festhalten daran, auch weiterhin umstrittene Inhalte zu zeigen.

blog.desistfilm.com, USA, 12. Mai 2015

 

Der Ruhm des Kinos hatte längst eine eigene Anziehungskraft entwickelt. Und wie das Festival in Oberhausen hat er alle technischen Veränderungen schadlos überdauert.

Die Welt, 6. Mai 2015

 

Auch im Programm haben sich die nun seit fast zwanzig Jahren von Lars Henrik Gass engagiert geleiteten Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen in ihrem 61. Jahr längst von den „Kulturfilm“-Ursprüngen abgesetzt und bedienen mit insgesamt fünf Wettbewerben und einem gewichtigen Rahmenprogramm seit vielen Jahren äußerst erfolgreich den globalisierten Festival- und Kunstzirkus.“

taz, 7. Mai 2015

 

Die Frage, welchen Stellenwert und Platz Kino heute in der Gesellschaft hat, wurde seit 2007 in Oberhausen immer wieder diskutiert. Und das durchaus lebendig und fruchtbar.

ray-magazin.at, Österreich, Juni 2015

 

Was Oberhausen am besten beschreibt ist ein Fehlen jeglicher Hierarchien bei der Präsentation von Kurzfilmen. Allen möglichen Arten von Bewegtbildern, die in unsere Definition eines Kurzfilms passen könnten, wird hier die gleiche Bedeutung, das gleiche Gewicht und der gleiche Raum auf der Leinwand zugemessen. Es gibt keinerlei Regeln außer der Länge.

Senses of Cinema No. 75, June 2015

 

Das Oberhausener Kurzfilmfestival, das vom 30. April bis 5. Mai dieses Jahres seine 61. Ausgabe erlebte, fördert seit seiner Gründung das grundlegendste und experimentierfreudigste Format im Film – und es scheint, als hätte der Kurzfilm noch nie bessere Zeiten gesehen. Ohne Polemik oder große Worte, aber mit vielen Denkanstößen, waren die verschiedenen Filmvorführungen, Diskussionen und Sonderprogramme durchdrungen von einem Gespür dafür, was heute im Kurzfilm passiert. Ob die Arbeiten oder Themen des Festivals neu oder alt waren, retrospektiv oder hochaktuell, beim Kuratieren waren Kontext und Ideen ganz und gar im Jahr 2015 verwurzelt.

http://www.artslant.com/la/articles/show/43054

ArtSlant, USA, Mai 2015

 

Das Festival, das Künstlern, Verleihern, Archivaren und dem Publikum einen Ort gibt, an dem sie eine gemeinsame Mitte finden und einen Knotenpunkt für die Kurzfilmkultur bilden können.

filmcomment.com, USA, 22. Juni 2015

 

[Da ist es] wohltuend, dass es eine verlässliche Adresse wie Oberhausen gibt, die das Genre [Kurzfilm] mit einem Auftritt auf der Leinwand adelt. Zumal der künstlerisch ambitionierte Film im Kino kaum noch zu finden ist, sondern sein Biotop in der Galerie, wenn nicht gar gleich im Museum gefunden hat.

Berliner Zeitung, 4. Mai 2015

 

Seit seiner Gründung sind 61 Jahre vergangen, aber das Oberhausener Festival (Wiege des Manifestes, das den Neuen Deutschen Film der 70er Jahre hervorbrachte) bleibt die wahre Bastion aller Kreativen, für die der Kurzfilm das ideale Format für Experimente ist.

Cuadernos de Cine, Spanien, Juni 2015

 

In diesem Jahr konnte das Festival wieder einmal seinen Rang als wichtigste Plattform für die Präsentation kurzen, experimentellen und politischen Kinos aus der ganzen Welt behaupten, ebenso wie seinen Ruf als Ort der Begegnung zwischen der Filmindustrie und der Kunstwelt.

Camera Austria International, Austria, No. 130, Summer 2015

 

Konfrontiert mit der Bandbreite filmischer Ausdrucksmöglichkeiten vom Animationsfilm über experimentelle Arbeiten und Kurzdokumentationen bis zu Kurzspielfilmen begleitete die Auseinandersetzung über Potenzial und Implikationen von Filmbildern das gesamte Programm.

der Freitag, 7. Mai 2015

 

Die Oberhausener Kurzfilmtage sind seit 1954 eine Institution für die kurze Form, auch weltweit.

Film- & TV-Kameramann, Juni 2015

 

Oberhausen zeigte sich in seiner 61. Ausgabe nicht mehr wie in den Vorjahren am Scheideweg zwischen den Kontexten von „Kino“ und „Kunst“. Es hat sich entschieden. […] Oberhausen ist das weltweit erste Filmkuratorenfestival.

Frankfurter Rundschau, 6. Mai 2015

 

Colophon war nach den üblichen Maßstäben nicht der beste Film des Oberhausener Wettbewerbs 2015 – bei dem ich Teil der Jury war – aber er lässt in all seiner Rohheit am meisten erwarten für die Zukunft. Er deutet darauf, dass sich gerade eine neue Welle formiert im deutschen Kino. Ich will sie vorläufig einmal Freischwimmer nennen. Weil ihre Freiheit etwas mit Jugend zu tun hat, mit einer Neugierde, die man Kindern zuspricht.

critic.de, Deutschland, 11. Mai 2015

 

 

Das Dritte Bild

 

„Ein lustvolles, verspieltes Kino der Attraktionen.“

Süddeutsche Zeitung, 11. Mai 2015

 

Betrachtet man die Auswahl in Oberhausen (immerhin rund 50 Filme, nicht alle davon stereoskopisch), so lässt sich der schlichte Antagonismus von kommerziellem und experimentellem Kino kaum aufrechterhalten.

frieze d/e, Juni-August 2015

 

Als verspieltes, durchaus lustvolles Programm erwies sich diese Reihe [3D-Filme], die von dem Filmemacher Björn Speidel, einem wahren Hipster der stereoskopischen Bilder, mit zurückhaltender Passion kuratiert wurde.

epd film, Juni 2015

 

Da 3D-Kino das kuratierte Thema der diesjährigen Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen war, stellte die Fülle von Filmen und 3D-Techniken (vom Kurator Björn Speidel korrekter „stereoskopische Techniken“ genannt) die perfekte Gelegenheit dar, die Mythen, Möglichkeiten und Grenzen eines Kinos in der dritten Dimension zu erforschen.

mubi.com/notebook, USA, 9 June 2015

https://mubi.com/notebook/posts/cinemas-zion-the-third-dimension/?utm_source=twitter&utm_medium=social&utm_campaign=notebook

 

Tatsächlich war das die große Stärke des 3D-Programms: Keine andere Sektion im diesjährigen Festival warf ihre Netze auch nur annähernd so weit aus. […] Mal wird es großartig gaga wie in Nicolas Deveaux’ 5,80 METRES (2012), in dem Giraffen vom 5-Meter-Brett springen (die Hälse ins Publikum gereckt), mal dekorativ trist wie in AURORA BOREALIS 3D von Nakamura Ikuo (2014), der die technische Meisterleistung einer stereoskopischen Nordlichtaufnahme mit den süßlichsten Klavierklängen unterlegt, die die public domain zu bieten hat.

cargo, Juni-August 2015

 

Mit ihren Schwerpunktthemen hatten die Kurzfilmtage in Oberhausen in den vergangenen Jahren fast immer ein glückliches Händchen. Auch das diesjährige Thema „Das Dritte Bild – 3D-Kino als Experiment“ glänzte wieder mit etlichen Ausgrabungen und Highlights.“

Filmecho/Filmwoche, 16. Mai 2015

 

Sieben Minuten, in denen die Welt selbst nach den Maßstäben des Avantgardekinos nicht mehr in Ordnung ist. Dafür [Red Capriccio, Blake Williams] alleine hat sich das in Oberhausen viel und zwischendurch auch von mir und nicht immer, aber im Großen und Ganzen vielleicht doch eher zu Unrecht gescholtene Themenprogramm „Das Dritte Bild - 3D-Kino als Experiment“ gelohnt.

perlentaucher.de, 6. Mai 2015

 

Werden ästhetische und inhaltliche Lösungen für künstlerische Aussagen gefunden, die „nur“ mithilfe dieser neuen Technik zu einem adäquaten Ausdruck finden? Wenn auch der Gesamteindruck des Oberhausener Themenschwerpunkts zu einer kulturpessimistischen Antwort verleitet, gab es doch einige Werke, denen dieser Kurzschluss gelang. Sie eröffnen dem künstlerischen 3D-Film Perspektiven, weil sie ausschließlich durch die stereoskopische Umsetzung funktionieren [u.a. „Curtains“, Lucy Raven; „Back Track“, Virgil Widrich].

Filmdienst Nr. 11, 28. Mai 2015

 

Das kritische Hinterfragen von Themen wie der Darstellung des Raums in Film und Video und dem Mythos, dass Innovationen in der Produktionstechnik dem Filmzuschauer „realere“ Darstellungen der Welt bringen, blieb einer Reihe von hervorragenden Filmen überlassen, die sich auf die vielen Profilprogramme, Wettbewerbe, Archivpräsentationen und Verleihervorführungen des Festivals verteilten.

http://blog.frieze.com/film-in-three-dimensions-postcard-from-the-61st-international-short-film-fe/

Frieze blog, UK, 1 June 2015

 

 

Plausibilität gewann die von Björn Speidel kuratierte Show am ehesten dort, wo die Werke das Gespür für die Prozessualität visueller Wahrnehmung verstärkten: so etwa Lucy Ravens als Loop installierter Film Curtains (USA, 2014).

Eikon, Österreich, Nr. 90, Sommer 2015

 

 

 

 

Profil Ito Takashi

 

Das Gesamtwerk eines Künstlers auf einmal zu sehen bedeutet, einen privilegierten Zugang zu seinen Schwärmereien zu bekommen, und mit der Retrospektive von Ito Takashis filmischen Arbeiten der letzten 25 Jahre bekamen wir Zugang zu dieser speziellen Matrix von Obsessionen, sahen ihr Aufblühen, ihre Verwandlung und ihre Evolution.

mubi.com/notebook, USA, 4 June 2015

 

 

MuVi-Preis

 

Die Auswahl der besten Musikvideos zeigt einmal mehr, dass die Kurzfilmtage eine Oase für die künstlerische Interpretation von Musik sind, die im Kommerz des Massengeschmacks zerdrückt würde.

NRZ/WAZ, 4. Mai 2015

 

 

 

Kinder- und Jugendfilme

 

Nicht nur mit diesem hinreißenden Film [AlieNation, Laura Lehmus] zeigen die Jugendprogramme der Oberhausener Kurzfilmtage, dass sich ihre enge Alterseinteilung – ab 12, 14 und 16 Jahren – nicht nur an Zumutbarkeiten, sondern auch am Zuschnitt auf Probleme festmacht, die sich in diesem schnell verändern können. […] Fordern, um zu fördern.

Kinder- und Jugendfilm-Korrespondenz Nr. 2/2015

 

 

 

 

Weitere Links

 

www.freitag.de/autoren/der-freitag/oberhausen

 

derstandard.at/2000015391727/Lebendige-Enklaven-fuer-die-kurze-Form 

 

http://festivalists.com/post/118625519101/thejenniferreeder