Internationale Kurzfilmtage Oberhausen

Pressestimmen

Ich kann berichten, dass die Oberhausener Kurzfilmtage hervorragend sind, was Organisation, Bandbreite der Programmierung, Partys, allgemeine Offenheit und Gemeinschaftsgefühl betrifft. Sie sind, seit Dr. Lars Henrik Gass 1997 die Leitung übernommen hat, eines der wichtigsten Kurzfilmfestivals der Welt geworden.

Millennium Film Journal, USA, Nr. 64/2016

 

… ein Labor für die Entwicklung des Mediums …

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Deutschland, 13. Mai 2016

 

Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen sind, ähnlich wie ihre Heimatstadt, ein geheimer Schatz. Alles in allem ist das Festival eine überzeugende Versicherung und Bestätigung der Aussicht auf bessere Zeiten, durch seinen unkonventionellen Willen, künstlerische Arbeiten genauer zu beleuchten, die andere niemals den Mut hätten zu zeigen.

MUBI Notebook, USA, Juni 2016

 

Im Festival insgesamt [lebt] der Glaube an die illusionistische und zugleich illusionsbrechende Kraft des Kinos.

Süddeutsche Zeitung, Deutschland, 12. Mai 2016

 

Die verschiedenen Wettbewerbe (International, Deutsch, Kinder- und Jugendfilme, Musikvideos und Nordrhein-Westfalen), das Themenprogramm, die Verleiher Screenings, die Archivpräsentationen, die Profile und gelegentlich Einzelprogramme bieten reichlich Material für monatelanges, obsessives Filmegucken.

Framework, USA, Juni 2016

 

Das Besondere an den Oberhausener Kurzfilmtagen ist ihr beharrliches Festhalten daran, intellektuelle Räume für ein umfangreiches thematisches Programm freizuräumen. Im Grunde haben sie mehr mit einer Kunstbiennale gemeinsam als mit dem herkömmlichen Festivalmodell.

Art Monthly, UK, Juni 2016

 

Auch im 62. Jahr haben sich die Internationalen Kurzfilmtage von Oberhausen als unverzichtbare Plattform für Experimente erwiesen – und als Wundertüte für die Zuschauer.

Der Freitag, Deutschland, 11. Mai 2016

 

Das Ungewöhnliche an Oberhausen ist das Ausmaß, in dem sich dort Kunst- und Filmwelt überschneiden. Andere Filmfestivals mögen gerade anfangen, hier inklusiv zu werden, Aufmerksamkeit auf Arbeiten von Künstlern in ihren Programmen zu lenken oder Installationen in nahegelegenen Ausstellungsräumen zu zeigen, hinterfragen jedoch selten die Vorherrschaft des Kinos als Form und Institution. Oberhausen dagegen hat die ernsthafte Überlegung aufgeworfen, dass der Kurzfilm heute nicht mehr getrennt von den Ausstellungs- und Förderstrukturen der Kunstwelt gesehen werden kann.

filmcomment, USA, Juni 2016

 

… das Festival wider die Gepflogenheiten.

critic.de, Deutschland, 10. Mai 2016

 

In den letzten Jahren hat sich Oberhausen an der Schnittstelle zur bildenden Kunst positioniert und ist dabei immer weiter in den Kunstkontext hineingewandert. Vielleicht kann man inzwischen sagen, wenn die Kurzfilmtage zuletzt ein Fenster aus der Filmwelt in die Kunstwelt waren, sind sie nun selbst eine Art Außenposten dieser Kunstwelt, die den Blick zurück ins Kino wirft.

Frankfurter Rundschau, Deutschland, 11. Mai 2016

 

Die verschiedenen Wettbewerbe (International, Deutsch, Kinder- und Jugendfilme, Musikvideos und Nordrhein-Westfalen), das Themenprogramm, die Verleiher Screenings, die Archivpräsentationen, die Profile und gelegentlich Einzelprogramme bieten reichlich Material für monatelanges, obsessives Filmegucken.

Framework, USA, Juni 2016

 

Die 62. Internationalen Kurzfilmtage von Oberhausen überzeugten vor allem mit spannenden Sonderprogrammen abseits des Wettbewerbs: etwa mit einer Personale des Österreichers Josef Dabernig oder einer Reihe zum südamerikanischen Kurzfilm.

Der Standard, Österreich, 10. Mai 2016

 

In den letzten Jahren hat der wachsende Trend von Künstlern, die im Film arbeiten, und Fimemachern, die ihre Arbeit in Galerien ausstellen und verkaufen, viel Aufmerksamkeit erregt. Wenn die Verhandlungen zwischen diesen beiden Welten sorgfältiger Vermittlung bedürfen, um zu einer für beide Seiten nutzbringenden Symbiose zu führen, dann können die Interessen des Experimentalfilms nicht besser vertreten werden als durch die Kurzfilmtage 2016.

artslant.com, USA, 20. Mai 2016

 

Die Festivalatmosphäre ließ jedenfalls keinerlei Altersschwäche erkennen, wozu auch die frühlingshaften, fast schon sommerlichen Temperaturen beitrugen.

Ray, Österreich, Mai 2016

 

Das Festivalprogramm ist inspirierend inklusiv mit Animationen, Dokumentationen, narrativen, experimentellen und Avantgarde-Filmen – und natürlich Arbeiten, die sich jeder Klassifizierung entziehen und uns zurück zu der grundlegenden Frage bringen: Was ist Film?

fipresci.org, Juni 2016

 

Es geht um Künstlerfilme, um Nachwuchsexperimente, um technische, ästhetische Innovationen, um Ausblicke in die kinematografischen Konstruktionen anderer Kulturen und Wahrnehmungsweisen.

taz, Deutschland, 13. Mai 2016

 

Schlauerweise hat das Festival übermäßige Expansion vermieden und hat nach wie vor genau die richtige Größe, so dass man sich zwangsläufig, aber ganz natürlich, mehrmals täglich an seinen zwei oder drei Haupt-Treffpunkten über den Weg läuft.

CinemaScope, Kanada, Mai 2016

 

Im Rausch der Bildsprachen.

Filmdienst, Deutschland, 11/2016, 26. Mai 2016

 

Das Festival zeigt jedes Jahr aufs Neue: Der Kurzfilm kann alles, und seit er aus dem Kino und Fernsehen verdrängt ist, traut er sich erst recht alles.

ruhrbarone.de, Deutschland, 5. Mai 2016

 

Unterstützt von den sommerlichen Temperaturen zauberte die 62. Ausgabe des Kurzfilm-Festivals wieder einmal südländisches und internationales Flair in die Oberhausener Alte Mitte.

WAZ, Deutschland, 11. Mai 2016

 

Austauschbare und beliebige Kinogeschichten sucht man hier vergebens, in Oberhausen kann es schon mal an die Schmerzgrenze gehen. Filme, die befremden, aufrütteln, aber auch berühren mit ihrem außergewöhnlichen Blick auf die Welt.

mediasteak.com, Deutschland, 11. Mai 2016

 

 

Josef Dabernig & Sun Xun

 

Zwei herausragende Positionen irgendwo zwischen Kunst und Film, die einen produktiven Dialog führten – ein Erfolg ganz im Stil Oberhausens.

CinemaScope, Kanada, Mai 2016

 

Sun und Dabernigs Bilder sind gleichzeitig autonome Kunstwerke, vorbereitende Arbeiten und übriggebliebene Artefakte, oder, Kontext Kino ausgedrückt, aus Vorproduktion ebenso wie Post-Produktion. […] Indem sie eine Ausstellung schufen, die sich mit Material befasst, das in, durch und wieder aus dem Tor des Films – der Leinwand – hinausgeht, haben die Künstler die Frage aufgeworfen, wo der Prozess beginnt oder endet: An welchem Punkt stellt sich das Gefühl ein, eine fertige Arbeit zu sehen?

artslant.com, USA, 20. Mai 2016

 

Mein Gott, ist das schön. [über Sun Xuns Filme]

Cargo Blog, Deutschland, Mai 2016

 

 

El pueblo

 

Der Filmwissenschaftler Federico Windhausen [schlug] in acht spektakulären Programmen einen Bogen von der Geschichte des lateinamerikanischen Kinos in die Gegenwart.

Der Freitag, Deutschland, 11. Mai 2016

 

Das vom Filmwissenschaftler Federico Windhausen hervorragend kuratierte Programm erwies sich als eine Art täglicher Forschungsstation, die dem spanischen Begriff pueblo – als Ort und Region, als Gemeinschaft und Volk – in unterschiedlichsten Bereichen nachspürte.

Der Standard, Österreich, 10. Mai 2016

 

„El Pueblo“, das Volk als politische Idee, Körperbegriff und Sensibilität, verhandelt Windhausen in acht Versuchsanordnungen, die das Sehen erfolgreich zu einer Spurensuche machen.

Filmbulletin, Schweiz, 21. Mai 2016

 

Eine kundig kuratierte Reihe lateinamerikanischer Kurzfilme, die bei den [Kurzfilmtagen] viel Publikumsinteresse fand.

epd film, Deutschland, Juni 2016

 

Außerdem war es sehr ermutigend, dass das Festival einem politisch so konkreten und aktuellen Thema so viel Aufmerksamkeit widmete, wenn man das theoretische Drumherumgerede bei vergleichbaren Veranstaltungen bedenkt.

Art Monthly, UK, Juni 2016

 

 

MuVi

 

Die Kurzfilmtage in Oberhausen zeigen: Musikvideos sind nach dem Ende des Musikfernsehens nicht einfach ins Netz abgewandert. Sie werden jetzt selber internetförmig.

WOZ, Schweiz, 12. Mai 2016

 

Positionen

 

Ein Versuch, dringliche Diskurse und praktische Fragen sichtbar zu machen.

Filmbulletin, Schweiz, 21. Mai 2016