Internationale Kurzfilmtage Oberhausen

Pressestimmen

… im besten Sinn kosmopolitisch“

FAZ, 11. Mai 2018

 

Die Kurzfilmtage selbst hatten diesmal einen ausgesprochen guten Jahrgang zu bieten, was auch an gleich vier neuen Sektionen lag.

ray-magazin.at, Österreich, Mai 2018

 

Think-Tank an der Weltspitze.

Blickpunkt:Film, Fokus Festivals, Mai 2018

 

Auch im aktuellen Programm knurrte förmlich ein Hunger nach Avantgarde. Der junge Filmemacher Peter Miller reanimiert mit einfachsten Mitteln das damalige performative „Expanded Cinema“. Sein Mitmachkino, bei dem ein Filmstreifen durch alle Sitzreihen abgerollt wird oder die Zuschauer Luftballons wie im Schattentheater in den Lichtstrahl halten, berührt naiv, aber tief.

Frankfurter Rundschau, 9. Mai 2018

 

Dass der Kinosaal ein Raum für Mannigfaltiges ist, […] dessen ist sich das Festival 2018 mehr als bewusst.

standard.at, Österreich, 8. Mai 2018

 

... idealistisch, beharrlich und kompromisslos engagiert...

Art Monthly, Großbritannien, Juli-August 2018

 

[Man kann hier sehen,]dass die Spannung zwischen der kleinen Form und der großen Leinwand sich aber immer wieder vorteilhaft auf viele Arbeiten auswirkt.

FAZ, 11. Mai 2018

 

Das Programm des Festivals ist mit Animationen, Dokumentarfilmen, narrativen und Avantgarde-Filmen, mit hybriden Performances und Installationen inspirierend inklusiv; es steht für anspruchsvolle Arbeiten, die die Grenzen des zeitgenössischen Kinos erweitern.

ATPDiary.com, Italien, 20. Mai 2018

 

Ein Mekka für Filmemacher, die weder Heldengeschichten noch Liebesstories präsentieren, sondern persönliche und globale Krisen schildern, mit Abstraktionen und Assoziationen spielen, ungewöhnliche Blicke in die Gesellschaft wagen und die in diesem Jahr besonders das Medium Film selbst thematisieren.

Deutschlandfunk Kultur, Vollbild, 5. Mai 2018

 

64. Kurzfilmtage: Oberhausen bietet Überraschung, Spaß und Dummie-Faschismus.

Der Freitag, 9. Mai 2018

 

Eine ungewohnte Perspektive einzunehmen, die Dinge auf den Kopf zu stellen und unbequem zu bleiben – das zeichnete Oberhausen auch in diesem Jahr aus.

trailer-ruhr.de, 14. Mai 2018

 

Der kurze Film wird wieder erzählerischer, wagt sich an Themen der Zeit und nimmt Stellung, statt sich in Obskuritäten zu flüchten.

WAZ, 9. Mai 2018

 

Als branchenrelevanter Think-Tank, der sich dynamisch weiterentwickelt und die wichtigen Impulse des Kinos aufnimmt, stehen die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen an der Spitze der Festivals weltweit.

Blickpunkt:Film, Fokus Festivals, Mai 2018

 

Oberhausen, eines der ältesten und wichtigsten Kurzfilmfestivals der Welt, ist als Ort sehr entspannt und freundlich. Das Festival hat uferloses Wachstum vermieden und genau die richtige Größe beibehalten, dass man sich zwangsläufig, aber ganz beiläufig, mehrmals am Tag an seinen zwei oder drei zentralen Treffpunkten über den Weg läuft.

ATPDiary.com, Italien, 20. Mai 2018

 

Die spannend kuratierten Nebenprogramme, wie das „Kinder- und Jugendkino“, eine Werkschau des grönländischen Films, sowie eine Hommage an die (Kurzfilm-)Revolutionäre mit der Kamera („Abschied vom Kino: Knokke, Hamburg, Oberhausen 1967-1971“) lohnten die Reise nach Oberhausen aber allemal.

Filmecho/Filmwoche Nr. 20/2018

 

 

 

Thema

 

Das reichhaltige Themen-Programm zeigte auch die Grenzen des Kinos an sich auf, das als kinematographischer Erzählraum einer dokumentarischen Sicht auf die Lebenswelten wich. Hier wird die Geste des Filmens wichtiger als der Film als gestaltetes Werk, wenn Handlungen des Alltags oder der Kunst ohne Werkanspruch auf 16mm gebannt werden.

artechock.de, Mai 2018

 

Das „Abschied“-Programm fordert heraus, weil es die Kriterien dafür, was oben und unten ist, was ernst, was wichtig, was zentral und dringlich ist, verschiebt.

critic.de, 7. Mai 2018

 

[Eine] ernsthafte, gelehrte und cinephile Untersuchung der komplexen Themen, die mit den Bewegungen um 1968 herum zusammenhängen.

desistfilm.com, Peru, 23. Mai 2018

 

Angesichts des gegenwärtigen, allerdrückenden Mittelmaßes im deutschen Kino zeugt der Blick in die Vergangenheit von einem immens erfrischenden Potential, an das zu erinnern so falsch nicht sein kann.

filmdienst.de, Mai 2018

 

Das wichtigste Oeuvre war jedoch das von Klaus Wyborny, ein gleichermaßen strukturalistischer wie essayistischer Filmemacher, Spieler und Lyriker, […] dessen Mangel an Bekanntheit in Frankreich eines der schwarzen Löcher einer noch zu erforschenden Geschichte darstellt.

Cahiers du Cinéma, Juni 2018

 

… da das Programm voller kleiner filmischer Juwelen steckte […], die es schaffen, die Art wie wir sehen und hören zu verändern; Filme von unaufdringlicher und ehrfurchtsloser Schönheit, die sich wegen ihrer Abstraktion, Kürze oder einfallsreichen Technik der Verbalisierung entziehen oder ihr widerstehen.

MUBI Notebook, Mai 2018

 

Immerhin wird im vorliegenden Fall die Prozesshaftigkeit geschichtlicher Ereignisse [das Jahr 1968] sehr gut greifbar: Es zeigt sich, dass Blicke auf das Vor- und Nachher mindestens genauso spannend und aufschlussreich sind wie das zelebrierte Jahr selbst. Deutlich wird auch die Vielzahl verschiedener, sich subjektiv eigentlich ausschließender Perspektiven, die aber rückblickend im Zusammenspiel ein faszinierend-verwobenes Kaleidoskop ergeben.

filmdienst.de, Mai 2018

 

 

 

Wettbewerbe

 

Was für ein merkwürdiger Wettbewerb [Internationaler Wettbewerb], mit aller Macht auf radikale, experimentelle und unabhängige Arbeiten ausgerichtet. Fast kein klassischer Spielfilm. Arbeiten in allen Formaten. Eine radikale und zweifellos reflektierte Geste, da das Festival die Auswahl aus rund 6000 Einreichungen zusammengestellt hat. Was mich angeht, finde ich das verführerisch; welche Inspiration, ein Festival zu sehen, dessen Selbstvertrauen so groß ist, dass es sich eine so enorme Freiheit herausnehmen kann!

pointdevues.net, Kanada, 7. Mai 2018

 

Bei den 64. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen überzeugten zahlreiche deutsche Beiträge mit Studien zu Identität und Heimat in Zeiten von Turbokapitalismus, Re-Nationalisierung und Umweltzerstörung.

filmdienst.de, Mai 2018

 

Kaum schlechte Filme gesehen im Deutschen Wettbewerb.

Cargo-Blog, 8. Mai 2018

 

Experimentelles überwiegt im deutschen Wettbewerb, selbst in den von Genremotiven und –strategien geprägten Filmen.

K.West, Mai 2018

 

 

Profile

 

Die Gruppe ausgewählter Filmemacher in der Profile-Sektion, Salomé Lamas, Louise Botkay, Mona Vătămanu & Florin Tudor und Eva Könnemann, lassen eine Sehnsucht nach Erweiterung unserer Sicht auf die Welt aufscheinen; dazu gehören der Blick auf das Leben, auf unsere Ursprünge, auf die Evolution des Universums und die Dynamiken sozialer Gruppen im Lauf der Geschichte ebenso wie die Erfindung neuer Arten, Politik zu machen. Diese Arbeiten bieten erhellende Begegnungen ohne rigide Erklärungen, und unterstreichen das kritische, emotionale und ethische Potenzial von Bildern als Zeugnissen der Realität und Fenster zur Welt.

ATPDiary.com, 20. Mai 2018

 

 

Archive

 

… eine mitreißende Carte Blanche für das Asian Culture Center in Seoul, die die Möglichkeit bot, den experimentellen koreanischen Film der 70er Jahre zu entdecken.

Cahiers du Cinéma, Juni 2018