Internationale Kurzfilmtage Oberhausen

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Podium

© Kurzfilmtage / Daniel Gasenzer

© Kurzfilmtage / Daniel Gasenzer

Die Podiums-Reihe ergänzt Wettbewerbsdiskussionen, spontane Gespräche und Programmvorstellungen um ein Format, bei dem Wissenschaftler, Künstler, Kuratoren und Autoren über aktuelle Fragen rund um den Kurzfilm sprechen, ob ästhetisch, wirtschaftlich, politisch oder technologisch. Täglich von 10 bis 12 Uhr, Festival Space - Elsässer Str. 17.


Soziale Medien vor dem Internet 12. Mai

 

Das Thema-Programm wird ergänzt durch ein Podiumsgespräch mit Aktivisten und Praktikern, die die Entwicklung von Mitmach-Medien vom Videoaktivismus bis zum Web 2.0 begleitet und verfolgt haben. Angesichts der Formen, die der Online-Dialog inzwischen oft annimmt, soll die Frage gestellt werden, was für ein Fortschritt hier erreicht wurde – und inwiefern sich diese Entwicklung möglicherweise schon bei den frühen, hochgestimmten Medienexperimenten andeutete.

Kurator: Tilman Baumgärtel


Architektur-Ikonen und/oder Orte der Kunst? 13. Mai

 

Die Medien sind voll von Berichten über die neuen Architektur-Ikonen der Kultur. Doch was passiert, wenn der Eröffnungstrubel vorbei ist? Wie arbeitet es sich in den neuen Häusern mit den alten Etats für Personal und Betrieb? Wie entwickelt sich die künstlerische Arbeit in der neuen Architektur? Moderiert von Ulrike Rose, diskutiert das Podium Gründe für das Scheitern oder Gelingen zwischen Investitionen in Hardware (Beton) und Software (Programm).


Künstler-Webserien 14. Mai

 

Das Fernsehen erlebt eine Renaissance, vor allem in Form von Webserien. Ein Sub-Genre sind Künstler-Webserien über Ungleichheit, Kommodifizierung, institutionelle und strukturelle Mängel in der Kunstwelt und die Rolle der Künstler darin. Eine Diskussion über Themen und Kontexte mit Künstlern aus Europa und Amerika, moderiert von der estnischen Kuratorin und Kunstkritikerin Rebeka Põldsam. Beispiele werden während des Festivals gezeigt.


In the expanded field 15. Mai

Museen und Galerien zeigen verstärkt Interesse an flüchtigen und kurzzeitigen Kunstpraktiken. Historische und neue Performancekunst oder Expanded Cinema werden neu bewertet, ausgestellt und gesammelt. Moderiert von Marta Popivoda, fragt das Podium, wie sich das Ausstellen dieser Arbeiten auf verschiedene Räume, deren institutionelle Rahmenbedingungen, Geschichte und Architektur bezieht. Verschiebt sich hier unsere Wahrnehmung und die kulturelle Neuprogrammierung von Kunstinstituten?


Die Politik des Kalten Krieges neu gelesen mit pan-afrikanischen Zeitschriften 16. Mai

Das Forschungsprojekt "Electronic Textures" der Trondheim Academy of Fine Art untersucht Geschichtsbilder in der Perspektive pan-afrikanischer, trikontinentaler Zeitschriften. In Zusammenarbeit mit Filmemachern, Künstlern und Autoren wird eine elektronische Publikation erarbeitet, die neue Möglichkeiten erforscht, Text, Bild und Ton ins Verhältnis zu setzen. Annett Busch präsentiert erste Ergebnisse in Oberhausen.

Gefördert durch das Norwegian Artistic Research Programme.


Diese 2006 eingeführte Diskussionsreihe