Internationale Kurzfilmtage Oberhausen

Thema

Ebenso bedeutsam wie die Wettbewerbe der Kurzfilmtage ist das Thema. Der Kurzfilm verzweigt sich heute in eine Vielzahl von genreunabhängigen Formen, die nicht im Kino zu sehen sind - sei es im Bereich des Avantgarde-, Werbe- oder Wissenschaftsfilms. Die Kurzfilmtage stellen diese Ausdifferenzierung der kurzen Form durch thematische Kontexte dar und schaffen somit ein Forum für gesellschaftliche Diskussionen, die sich, ausgehend vom Kurzfilm, weit über filmbezogene Fragestellungen hinaus erstrecken und einen übergreifenden Dialog über die Weisen der Bildproduktion in den Künsten, der neuen Technologien und Wissenschaften führen.

 

Kontakt: Kristina Henschel

Themen der letzten Jahre waren u.a. "Das Auge der Bombe" (1991), "Werbefilm" (1992), "HDTV" (1992), "Konfrontation der Kulturen" (1993), "Instudriefilmfaszination" (1995), "Hyper Media" (1997), "Nützliche Bilder" (1998), "1968/98" (1998), "Städte, Territorien" (1999), "Pop Unlimited?" (2000), "Sex, Rock'n'Roll and History" (2000), "Out of Time" (2001), "Katastrophe" (2002), "re<lokal>isierung" (2003), "50 Jahre Kurzfilme in Oberhausen" (2004), "Der gefallene Vorhang" (2005), "Radical Closure" (2006), "Kinomuseum" (2007), "Dreh Dich nicht um! Kinder, Kindheit, Kino" (2007),  Wessen Geschichte? (2008) und Grenzgänger und Unruhestifter (2008) Unreal Asia (2009),  Vom Meeresgrund: Das Experiment Film 1898-1918 (2010), Das Kino der Tiere. Eine kurze Geschichte des Tierfilms (2011), Provokation der Wirklichkeit: Mavericks, MouveMents, Manifestos (2012), FLATNESS: KINO NACH DEM INTERNET (2013), MEMORIES CAN'T WAIT - FILM WITHOUT FILM (2014), Das Dritte Bild – 3D-Kino als Experiment (2015), El pueblo – Auf der Suche nach dem neuen Lateinamerika (2016), Soziale Medien vor dem Internet (2017), Abschied vom Kino – Knokke, Hamburg, Oberhausen (1967–1971) (2018)