Internationale Kurzfilmtage Oberhausen

Thema

Ebenso bedeutsam wie die Wettbewerbe der Kurzfilmtage ist das Thema. Der Kurzfilm verzweigt sich heute in eine Vielzahl von genreunabhängigen Formen, die nicht im Kino zu sehen sind - sei es im Bereich des Avantgarde-, Werbe- oder Wissenschaftsfilms. Die Kurzfilmtage stellen diese Ausdifferenzierung der kurzen Form durch thematische Kontexte dar und schaffen somit ein Forum für gesellschaftliche Diskussionen, die sich, ausgehend vom Kurzfilm, weit über filmbezogene Fragestellungen hinaus erstrecken und einen übergreifenden Dialog über die Weisen der Bildproduktion in den Künsten, der neuen Technologien und Wissenschaften führen.

 

Kontakt: Kristina Henschel


Themen der letzten Jahre waren u.a.

 

Die Sprache der Verlockung:Trailer zwischen Werbung und Avantgarde (2019); Abschied vom Kino – Knokke, Hamburg, Oberhausen (1967–1971) (2018); Soziale Medien vor dem Internet (2017); "El Pueblo - Auf der Suche nach dem neuen Lateinamerika" (2016); "Das Dritte Bild – 3D-Kino als Experiment" (2015); "Memories Can't Wait - Film Without Film" (2014); "Flatness: Kino nach dem Internet" (2013); "Provokation der Wirklichkeit: Mavericks, MouveMents, Manifestos" (2012); "Das Kino der Tiere. Eine kurze Geschichte des Tierfilms" (2011); "Vom Meeresgrund: Das Experiment Film 1898-1918" (2010); "Unreal Asia" (2009); "Wessen Geschichte?" (2008) und "Grenzgänger und Unruhestifter" (2008); "Kinomuseum" (2007) und "Dreh Dich nicht um! Kinder, Kindheit, Kino" (2007); "Radical Closure" (2006); "Der gefallene Vorhang" (2005); "50 Jahre Kurzfilme in Oberhausen" (2004); "re<lokal>isierung" (2003); "Katastrophe" (2002); "Out of Time" (2001); "Pop Unlimited?" (2000); "Sex, Rock'n'Roll and History" (2000); "Städte, Territorien" (1999); "Nützliche Bilder" (1998); "1968/98" (1998); "Hyper Media" (1997); "Instudriefilmfaszination" (1995); "Konfrontation der Kulturen" (1993); "Werbefilm" (1992); "HDTV" (1992); "Das Auge der Bombe" (1991).