Internationale Kurzfilmtage Oberhausen

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Über uns

© Kurzfilmtage

Nach wie vor ist der Kurzfilm die wichtigste Quelle zur Erneuerung des Films, das Experimentierfeld, auf dem sich zukünftige Filmsprachen herausbilden. Heute ist die Vielfalt der Formen, Themen und Ansätze größer denn je. Spielfilm oder Essay, Installation, Diplomfilm oder Künstlerfilm, Animation, Dokumentarfilm und alle nur denkbaren Mischformen entstehen überall auf der Welt. Und überall hat sich die kurze Form über Festivals, Internet und DVDs neue Öffentlichkeiten jenseits des Kinos erobert.

Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen bewegen sich seit über 60 Jahren in diesem Spannungsfeld, sie sind Katalysator und Schaufenster aktueller Entwicklungen, Forum oft kontroverser Diskussionen, Entdecker neuer Trends und Talente und nicht zuletzt eine der wichtigsten Kurzfilm-Institutionen weltweit. Rund 7.000 eingereichte Filme pro Jahr, ca. 500 Filme im Festivalprogramm und über 1.100 akkreditierte Fachbesucher sprechen für sich.

Zahllose FilmemacherInnen und KünstlerInnen, von Roman Polanski bis Cate Shortland, von George Lucas bis Pipilotti Rist, haben hier ihre ersten Arbeiten präsentiert. Durch die Kurzfilmtage wurden viele politische und ästhetische Entwicklungen angestoßen, etwa durch das Oberhausener Manifest, das vielleicht wichtigste Gruppendokument des deutschen Films. Auch heute noch setzen die Kurzfilmtage Zeichen - die frühe Anerkennung von Video oder der erste Festivalpreis weltweit für Musikvideos sind nur zwei Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit.


"Oberhausen war eine wichtige Station meiner Entwicklung zum Regisseur." Roman Polanski


"Hier habe ich meine erste Zigarette geraucht. Hier habe ich bei den Westdeutschen Kurzfilmtagen jahrelang jeden Film gesehen, mich alljährlich gefreut auf die Tage in Oberhausen. Diese Ereignisse waren für mich, für meinen Entschluss Filme zu machen, wichtig." Wim Wenders


"Die Oberhausener Kurzfilmtage haben ohne Zweifel Filmgeschichte geschrieben... Der Kurzfilm hat sich jung gehalten, und Oberhausen auch. Diese Atmosphäre, diese kraftvolle Kreativität prägen die Kurzfilmtage immer noch." Gerhard Schröder (Deutscher Bundeskanzler 1998-2005)

 

"Was im deutschen Film heute anständig ist, hängt mehr oder minder mit der Oberhausener Gruppe zusammen". Theodor W. Adorno an Siegfried Kracauer

 

"Der Kurzfilm hat sich im Lauf des 20. Jahrhunderts in so viele verschiedene Richtungen entwickelt, dass es wirklich schwer ist, ihn noch als einheitliches Medium zu sehen. Deshalb liebe ich die Kurzfilmtage - sie feiern die Art radikaler Evolution, die der Kurzfilm in einem Augenblick durchlaufen hat." Paul D. Miller alias Dj Spooky that Subliminal Kid