Andere Programme

Thema

Ebenso bedeutsam wie die Wettbewerbe und seit den 1990er Jahren ein zentraler und erfolgreicher Teil des Profils der Kurzfilmtage ist das Thema, ein umfangreiches Programm zu jährlich wechselnden Fragestellungen.

Thema – Hintergrund

Ebenso bedeutsam wie die Wettbewerbe und seit den 1990er Jahren ein zentraler und erfolgreicher Teil des Profils der Kurzfilmtage ist das Thema, ein umfangreiches Programm zu jährlich wechselnden Fragestellungen. Die Kurzfilmtage stellen hier die enorme Ausdifferenzierung der kurzen Form, ob Avantgarde-, Werbe- oder Wissenschaftsfilm, ob erweitertes Kino oder lineare Installations-Auskoppelung, innerhalb thematischer Kontexte dar. So schaffen sie ein Forum für filmische und gesellschaftliche Diskussionen, die sich, ausgehend vom Kurzfilm, weit über filmbezogene Fragestellungen hinaus erstrecken und einen übergreifenden Dialog über Bildproduktion in den Künsten, den neuen Technologien und Wissenschaften führen.

Themen der letzten Jahre

U.a. „Das Auge der Bombe“ (1991), „Werbefilm“ (1992), „HDTV“ (1992), „Konfrontation der Kulturen“ (1993), „Instudriefilmfaszination“ (1995), „Hyper Media“ (1997), „Nützliche Bilder“ (1998), „1968/98“ (1998), „Städte, Territorien“ (1999), „Pop Unlimited?“ (2000), „Sex, Rock'n'Roll and History“ (2000), „Out of Time“ (2001), „Katastrophe“ (2002), „re<lokal>isierung“ (2003), „50 Jahre Kurzfilme in Oberhausen“ (2004), „Der gefallene Vorhang“ (2005), „Radical Closure“ (2006), „Kinomuseum“ (2007), „Dreh Dich nicht um! Kinder, Kindheit, Kino“ (2007),  „Wessen Geschichte?“ (2008) und „Grenzgänger und Unruhestifter“ (2008) „Unreal Asia“ (2009), „Vom Meeresgrund: Das Experiment Film 1898-1918“ (2010), „Das Kino der Tiere. Eine kurze Geschichte des Tierfilms“ (2011), „Provokation der Wirklichkeit: Mavericks, MouveMents, Manifestos“ (2012), „Flatness: Kino nach dem Internet“ (2013), „Memories Can't Wait - Film without Film“ (2014), „Das Dritte Bild – 3D-Kino als Experiment“ (2015), „El pueblo – Auf der Suche nach dem neuen Lateinamerika“ (2016), „Soziale Medien vor dem Internet“ (2017), „Abschied vom Kino – Knokke, Hamburg, Oberhausen“ (1967–1971) (2018), „Die Sprache der Verlockung: Trailer zwischen Werbung und Avantgarde“ (2019), „Solidarität als Störung“ (2021), „Solidarität als Störung – Epilog“ (2022), „Synchronisieren! Pan-afrikanische Filmnetzwerke“ (2022)

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Profile

In den Profilen stellen die Kurzfilmtage traditionell herausragende Filmemacherinnen und Filmemacher vor, die sich zum Teil über Jahrzehnte hinweg mit der kurzen Form in allen ihren Facetten beschäftigt haben. Die Programme werden stets persönlich von den Künstlerinnen oder Filmemachern vorgestellt.

Bisherige Profile

Sandor Aguilar (2017), Eija-Lisa Ahtila (2000), Victor Alimpiev/Olga Stolpovskaya (2006), Wojciech Bakowski (2014), Craig Baldwin (2000), Baloji (2021), Melika Bass (2021), Guy Ben-Ner (2007), Majoleine Boonstra (2007), Louise Botkay (2018), Linda Christanell (2012), Raquel Chalfi (2016), Jem Cohen (2001), Josef Dabernig (2016), Kiri Dalena (2019), Amit Dutta (2010), Nicolás Echevarría (2009), Heinz Emigholz (2001), Factory of Found Clothes (2009), Helga Fanderl (2013), Jeanne Faust (2016), Morgan Fisher (2022), Herbert Fritsch (2009), Susannah Gent (2020), Karpo Godina/Želimir Žilnik (2002), Marina Grižnić/Aina Šmid (2003), Bert Haanstra (1998), Anne Haugsgjerd (2016), Stefan Hayn (2005), James Herbert (1999), Sohrab Hura (2022), Yamada Isao (2004), Ito Takashi (2015), Ken Jacobs (1996), Jim Jennings (1998), William E. Jones (2011), Larry Jordan (2001), Aryan Kaganof (2014), Kanai Katsu (2007), Patrice Kirchhofer (2008), Ken Kobland (2007), Rainer Komers (2022), Eva Könnemann (2018), Andrew Kötting (2008), Petar Krelja, Krsto Papić und Zoran Tadic (2013), Grzegorz Królikiewicz (2011), Mark Lewis (2005), Salomé Lamas (2018), Marie Lukáčová (2021), Dušan Makavejev (2003), Mara Mattuschka (2014), John Maybury (2002), Philbert Aimé Mbabazi Sharangabo (2020), Bjørn Melhus (2017), Deimantas Narkevicius (2014), Erkka Nissinen (2015), Matsumotu Toshio (2009), Münchner Gruppe: Klaus Lemke/Rudolf Thome/Max Zihlmann (2003), Gunvor Nelson (2010), Robert Nelson (2006), Vera Neubauer (2012), Ho Tzu Nyen (2013), No Wave (2010), Jayne Parker (2004), Kayako Oki (2019), Miranda Pennell (2006), Ilppo Pohjola (2012), Shalimar Preuss (2022), Luther Price (2013), Laure Prouvost (2013), William Raban (2015), Jennifer Reeder (2015), Lis Rhodes  (2008), Jósef Robakowski (2005), Roee Rosen (2012), Roter Hahn 1907 (2011), Larissa Sansour (2017), Sarajevo Documentary School (2009), Boris Schafgans (2006), Sylvia Schedelbauer (2022), Maya Schweizer (2020), John Smith (2002), Alexander Sokurov (2019), Eva Stefani (2019), Barbara Sternberg (2017), Sun Xun (2016), Eszter Szabó (2022), Jaan Toomik (2017), Salla Tykkä (2021), Robert Van Ackeren (2001), Mona Vătămanu & Florin Tudor (2018), Vipin Vijay (2015), Laura Waddington (2005), Orson Welles (2000), Joyce Wieland (2002), Charles Wilp (2001), John Wood & Paul Harrison (1999), Fred Worden (2010), Nina Yuen (2017) und Akram Zaatari (2008).

Profile im Rückblick

Die Profile aus dem letzten Jahr finden Sie hier.

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Katharina Schröder
schroeder(at)kurzfilmtage.de

Podium

Diese 2006 eingeführte Diskussionsreihe hat sich als ein Ort der Auseinandersetzung mit Film schnell etabliert. Wissenschaftlerinnen, Kuratoren, Künstlerinnen und Autoren diskutieren hier aktuelle ästhetische, technologische, kulturpolitische und wirtschaftliche Fragen rund um den Kurzfilm. Das stetig wachsende Publikum ist eingeladen, sich zu beteiligen. Unter anderem waren bislang in Oberhausen: Catherine David, Chris Dercon, Diedrich Diederichsen, Adrienne Goehler, Alexander Horwath, Oskar Negt, Jonathan Rosenbaum, Martha Rosler und Akram Zaatari.

Podiumsthemen der letzten Jahre

Podium 2022

Westlicher Kanon und Lokales Erbe. Fließen unsere Ozeane ineinander?
Größer als die Leinwand. Die vielen afrikanischen Kinos, die Sie nur zu kennen glauben
Sammlung und Archivierung analoger Filme heute
20. Jahrestag der AG Kurzfilm: Filmbildung und Kurzfilm

Podium 2019

Zwischen Werbung und Kunst: Das Kino der Verheißungen
Video-on-Demand: Neue Chancen für Filmemacher und Festivals?
Neustart für Zelluloid?
Sind Filmfestivals der Ort für 360° und Virtual Reality?

Podium 2018

Kooperation unter Filmfestivals - der neue Schlüssel zum Erfolg
Abschied vom Kino und die Folgen
after youtube - Musikvideo nach dem Internet
Ausstellen fürs Kino

Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Rückblick

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Verleihe

2006 erweiterten die Kurzfilmtage ihren Markt durch Screenings aus den Katalogen ausgewählter internationaler Verleihe experimenteller und künstlerischer Kurzfilme. Der Erfolg war überwältigend: Vom ersten Tag an waren die Säle voll besetzt und das Interesse des Publikums groß.

Hintergrund

2006 führten die Kurzfilmtage diese Sektion ein und schlossen damit eine Lücke: Eine internationale Plattform für Screenings, Begegnungen und Fachdiskussionen, spezifisch zugeschnitten auf Verleihe von Avantgarde- und Experimentalfilmen, gab es damals nicht. Die Sektion entwickelte sich sehr schnell zum weltweit größten Showcase für Verleihe von künstlerischen Filmen und ist heute eine feste Größe im Terminkalender des an Kurzfilm interessierten Fachpublikums. Vertreter*innen aller Verleihe sind in Oberhausen. Damit ist diese Programmreihe nicht nur Schaufenster aktueller internationaler künstlerischer Bewegtbilder, sondern auch eine lebendige Plattform für Kontaktpflege und Austausch.

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Archive

Seit 2013 rücken die Kurzfilmtage hier ein oft vernachlässigtes Thema in den Vordergrund: die Archivierung und Restaurierung von experimentellen Filmen. Internationale Archive werden eingeladen, ihre Bestände und ihre Arbeit vorzustellen. Von Anfang an stieß diese Sektion auf großes Interesse und hat sich beim Publikum wie beim Fachpublikum schnell als einer der beliebtesten Teile des Festivals etabliert.

Bisher eingeladene Archive

Academy Film Archive, Los Angeles (2015); ACC Film and Video Archive, Gwangju (2018); BFI National Archive, London (2015); Center for Visual Music, Los Angeles (2016); Centre Georges Pompidou, Paris (2016); Cinémathèque de la Ville de Luxembourg und Centre national de l'audiovisuel, Luxemburg (2018); Cinémathèque Française, Paris (2013); Cinemateca Portugesa, Lissabon (2017); Cyland Video Archive, St. Petersburg (2020); Eye Film, Amsterdam (2014); Filmoteca de Catalunya, Barcelona (2018); Filmoteka Muzeum, Warschau (2014); Fundacja Arton, Warschau (2020); Gosfilmofond, Moskau (2017); Harvard Film Archive, Cambridge (2014); Home Movies - Archivio Nazionale del Film di Famiglia, Bologna (2017); Israel Film Archive, Jerusalem (2019); Österreichisches Filmmuseum, Wien (2015); Národní filmový archiv, Prag (2019); National Film Center, Tokyo  (2015); Pacific Film Archive, Berkeley (2013); Slovak Film Institute, Bratislava (2018); Slovenska Kinoteka, Ljubljana (2013), Swedish Film Institute, Stockholm (2017); The Temenos Archive, Zürich (2014); Videokunstarkivet, Oslo (2016); Walker Art Center, Minneapolis (2019); Visual Studies Workshop, Rochester (2021); Collectif Jeune Cinema, Paris (2021); Lumiton, Buenos Aires (2022); Cinenova, London (2022); ZKM, Karlsruhe (2022).

Kontakt

Katharina Schröder
schroeder(at)kurzfilmtage.de

Labs

Kollektive Unternehmungen auf Zelluloid
2018 eingeführt, widmet sich „Labs“ den zahlreichen Künstlerlaboren, die ein Netzwerk gebildet haben und mit eigenen Veranstaltungen an die Öffentlichkeit treten (filmlabs.org). Damit setzt die Sektion die Beschäftigung der Kurzfilmtage mit Alternativen zur Herrschaft des Digitalen fort. Hier geht es um die Interaktion zwischen Zelluloid und fotochemischen Verfahren, ebenso wie um kollektive, unabhängige Produktions- und Distributionsmodelle. Die kommerzielle Auswertung des analogen Films geht ihrem Ende entgegen. Welche Perspektiven können der analoge künstlerische Film und kollektive Arbeitsweisen in unserer postkinematografischen Wirklichkeit haben? So wird ein Diskurs über Fragen der Produktion, des Verleihs, der Aufführung sowie der Ästhetik vertieft.

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re-selected

Das Projekt „re-selected“ untersucht Filmgeschichte als Geschichte individueller Filmkopien und widmet sich ausgewählten Filmen aus dem Bestand des Archivs der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen.

Über re-selected: Filmgeschichte als Kopiengeschichte

Das 2018 gestartete Projekt re-selected nimmt sich drei Jahre Zeit, um sich am designierten „Ende des analogen Zeitalters“ ausgewählten Filmen aus dem analogen Bestand des Archivs der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen zu widmen und Filmgeschichte als Geschichte individueller Filmkopien zu untersuchen.

Anstatt die digitale „Rettung“ eines filmischen Werkes als Ideal zu propagieren, interessiert sich das Projekt gerade für die Eigenheiten einer Kopie, die bei der Digitalisierung in der Regel getilgt werden. Sie können Aufschluss geben über einen konkreten Werdegang, lokale Öffentlichkeiten und zeitgeschichtliche Konstellationen. Wo und wann wurde ein Film überhaupt gezeigt, wer hat ihn gesehen, in welcher Fassung, in welcher Verfasstheit? Jede Kopie ist ein Original – und das nicht erst, wenn sich erweist, dass sie die einzige verbliebene Kopie eines Films ist.

re-selected, unter der Leitung von Tobias Hering, ist ein gemeinsames Projekt der Kurzfilmtage mit dem Arsenal - Institut für Film und Videokunst im Rahmen von „Archive außer sich“ in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt, gefördert im Rahmen von „Das Neue Alphabet“ durch die BKM auf Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Kontakt

Katharina Schröder
schroeder(at)kurzfilmtage.de

Celluloid Expanded

Mit einer Reihe von Live-Performances in zwei Programmen präsentiert Celluloid Expanded erstmals in Europa einen umfangreichen Überblick über die reiche und vielfältige Landschaft kanadischer Künstlerlabore und -kollektive. Der Schwerpunkt der beiden Programme und eines Künstlergesprächs liegt dabei auf kanadischen Expanded Cinema-Arbeiten.

Kontakt

Länderfokus

Im Länderfokus präsentieren die Kurzfilmtage jedes Jahr die neuere Kurzfilmproduktion eines europäischen Landes, zusammengestellt von einem Kurator aus dem jeweiligen Land.

Vorherige Länder

Litauen (2021) und Portugal (2020).

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Mehr

MuVi International

Seit 1998 zeigen die Kurzfilmtage jedes Jahr eine Auswahl an richtungsweisenden internationalen Musikvideos und formal außergewöhnlichen Arbeiten – ein Schaufenster aktueller Entwicklungen im Bereich des Genres Musikvideo.

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Jessica Manstetten
muvi(at)kurzfilmtage.de

MuVi 14+

Ein internationales Musikvideoprogramm für Jugendliche ab 14 Jahren. MuVi 14+ ist ein facettenreicher Streifzug durch die aktuelle Clipproduktion, von handgemacht bis computergeneriert.

Kontakt
Jessica Manstetten
muvi(at)kurzfilmtage.de

Preisträger anderer Festivals

Am ersten Festivaltag zeigen die Kurzfilmtage traditionell aktuelle Kurzfilme, die bei anderen Festivals ausgezeichnet wurden. Ein Querschnitt durch die vergangene Festivalsaison.

Festival-Highlights

Das Beste vom Besten: Zum Abschluss zeigen die Mitarbeiter der Kurzfilmtage noch einmal ihre Lieblingsfilme aus den Wettbewerben des Festivals.

Filmgeflacker

Das Oberhausener Kunstkollektiv Filmgeflacker präsentiert seit über zehn Jahren jährlich ausgewählte Filme aus den Wettbewerben und lädt Filmemacher*innen zum Gespräch.

The One Minutes

In Kooperation mit der The One Minutes Foundation zeigen die Kurzfilmtage hier seit einigen Jahren Einminüter, eigens kuratiert für die Kurzfilmtage.

Kontakt
Susannah Pollheim
pollheim(at)kurzfilmtage.de

EFA Shorts

Drei Programme mit interessanten europäischen Kurzfilmen, allesamt nominiert für den Europäischen Kurzfilmpreis des Vorjahres.

Open Screening

Erstmals zeigten die Kurzfilmtage 2009 ein Programm, das nur von den Kurzfilmern und Kurzfilmerinnen selbst gemacht wird: das Open Screening. Hier haben alle, die eine Arbeit für die Wettbewerbe eingereicht haben, aber nicht ausgewählt wurden, und deren Film eine Länge von 15 Minuten nicht überschreiten, die Chance, ihre Arbeit doch noch auf dem Festival zu präsentieren.

Für die Teilnahme am Open Screening ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich: Die begrenzten Programmplätze werden streng nach Reihenfolge der Anmeldung vergeben und sind gewöhnlich in weniger als einer Minute gefüllt.

Kontakt
Jessica Manstetten
openscreening(at)kurzfilmtage.de

Four Perspectives: Movement

Die Mitgliedsfestivals des Europäischen Kurzfilmnetzwerks stellen vier Programme zum Thema Bewegung vor: Kurzfilmtage (Deutschland), Go Short (Niederlande), Vienna Shorts (Österreich) und Short Waves (Polen).