Verleih

Der Verleih der Kurzfilmtage beruht auf einer der ältesten und bedeutendsten Kurzfilm-Sammlungen weltweit. Jedes Jahr kaufen die Kurzfilmtage ca. 50 neue Arbeiten aus dem aktuellen Festivalprogramm neu an, hinzu kommen zahlreiche Titel aus unserem Archiv.

Überblick

Unser Verleih ist international und nicht-gewerblich ausgerichtet. Sie können einzelne Titel, von uns vorbereitete oder selbst zusammengestellte Programme leihen. Bei der Zusammenstellung sind wir gerne behilflich. Wenn Sie Kurzfilme als Vorfilme zeigen wollen, haben wir eine geeignete Auswahl zusammengestellt, für die wir besondere Konditionen anbieten. Bitte planen Sie bei Ihrer Bestellung ausreichend Vorlauf ein.

Neu ist die Option, Filme aus dem Verleihprogramm 2020 auch für Online-Nutzung auszuleihen. Unser Verleihprogramm 2020 steht Ihnen ab jetzt zur Verfügung.

Unter Filmsuche können Sie unseren Verleihbestand der Jahre 2000 bis heute durchsuchen, Filmlisten erstellen und Bestellungen durchführen. Sollten Sie an älteren Titeln interessiert sein, schreiben Sie uns bitte. Ältere Arbeiten der Sammlung können nur verliehen werden, wenn die erforderlichen Rechte dazu vorliegen, der Kopienzustand dies zulässt und uns der Lagerort der Originalmaterialien bekannt ist.

Unser Verleihprogramm 2020

Alle 51 Neuankäufe aus dem Festival 2020 stehen Ihnen für Vorführungen vor Ort und, unter bestimmten Bedingungen, auch online zur Verfügung. Unsere Auflistung besonders als Vorfilme geeigneter Titel haben wir ebenfalls erweitert.

Einige Auswahlprogramme aus den Wettbewerben des letzten Festivals haben wir bereits für Sie zusammengestellt

• Internationaler Wettbewerb 2020
• Deutscher Wettbewerb 2020
• MuVi-Preis 2020
• Art and Experiment 2020
• Preisträger 2020

Die aktuellen Filme werden ergänzt durch das Programm Made in Germany 3: Migration, welches auch ältere Titel enthält. Außerdem stehen nun elf Arbeiten aus der Filmreihe Kann und muss man jetzt Filme machen?, die ursprünglich im Blog des Festivals veröffentlicht wurden, für den Verleih zur Verfügung. Das Kinderfilmprogramm Entdeckungen machen bleibt genauso im Fokus unserer Verleiharbeit wie die elf Arbeiten des hochgelobten Alexander Sokurov-Profils, die wir bereits vor einem Jahr erworben haben. Auch die ersten beiden Teile der Serie Made in Germany und einige ältere Programme aus dem Bereich Kinder- und Jugendfilm bleiben verfügbar.

 

Konditionen

Gebühren je Vorführung aus dem Verleih (Filme von 2000–2020) für Vorführungen vor Ort und online:

Programme bis 80 min.180 €
Programme bis 100 min.200 €
Programm MuVi-Preis 2020150 €
Entdeckungen machen (Kinderkino)  150 €
Einzeltitel bis 20 Min.*40 €
Einzeltitel über 20 Min.*60 €

*Filme aus dem Archiv (vor 2000) mit Aufschlag von 50%.

Zusätzlich werden eine Bearbeitungsgebühr von € 10 (für Einzelfilme oder vorhandene Programme) bzw. € 20 (für neu kuratierte Programme) sowie Transportkosten und ggf. 7% MWST in Rechnung gestellt.

Bei regelmäßiger Ausleihe von Kurzfilmen als Vorfilmen (vor Ort) gewähren wir folgenden Rabatt:

10 Kurzfilme (je eine Vorführung)200 €
20 Kurzfilme (je eine Vorführung)350 €

Bei der regelmäßigen, rabattierten Einzelfilmausleihe fallen keine Bearbeitungsgebühren an.

Die Erlöse aus dem Online-Verleih gehen fast vollständig an die Rechteinhaber*innen/Filmemacher*innen der verliehenen Arbeiten.

Oberhausen on Tour

Alle zwei Jahre schicken die Kurzfilmtage ihre Kurzfilme unter dem Titel „Oberhausen on Tour“ auf Reisen. Zuletzt machte das Projekt 2019 in weit über 50 Spielstätten auf fünf Kontinenten Station, vom Weltecho-Kino in Chemnitz bis zum Bioscope in Johannesburg. Die Bandbreite der Spielstätten reichte dabei von Filmclubs, Kulturzentren, Arthouse-Kinos, Kinotheken, Goethe-Instituten und Filmfestivals bis hin zu renommierten Kunstinstitutionen wie der Govett-Brewster Art Gallery im neuseeländischen New Plymouth. Traditionell gehen etwa 50 Kurzfilme und Musikvideos in abendfüllenden Kurzfilmprogrammen auf Tournee. Dies war der eigens produzierte Kinotrailer für „Oberhausen on Tour 2019“ (Regie, Schnitt und Sounddesign: Christian Schön)

Die Kurzfilmtage danken allen Förderern und Partnern von Oberhausen on Tour 2019, insbesondere den Goethe-Instituten in Bogotá, Dar es Salaam, Johannesburg, Madrid, Mexiko-Stadt, Montevideo, Prag und Tirana für ihr Engagement im Rahmen des Projekts.

„Oberhausen on Tour 2021“ befindet sich derzeit in Vorbereitung.

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Termine

24.04.2021

24/04/2021
City46, Bremen
A Month of Single Frames, Lynne Sachs, USA 2019
SUGAR, Bjørn Melhus, DEU 2019

01.05.2021

01/05/2021 – 05/05/2021
Hong Kong Independent Film Festival
ALGO-RHYTHM, Manu Luksch, UK/SEN 2018
Magnificent Obsession, Su Zhong, CHN 2018
PANDA MOONWALK or WHY MENG MENG WALKS BACKWARDS, Kerstin Honeit, DEU 2018
SUGAR, Bjørn Melhus, DEU 2019

04.05.2021

04/05/2021
Show Me Shorts Film Festival, Auckland
Der Natürliche Tod der Maus, Katharina Huber, DEU 2020
The Ghosts We Left at Home, Faris Alrjoob, DEU/JOR 2020
Nackenwirbel (Minae Minae), Die Glitzies, DEU 2020
Passage, Ann Oren, DEU 2020
SUGAR, Bjørn Melhus, DEU 2019
If There Is Love, You Will Take It, Daniel Hopp, DEU/UK 2020

05.05.2021

05/05/2021
Show Me Shorts Film Festival, Wellington
Der Natürliche Tod der Maus, Katharina Huber, DEU 2020
The Ghosts We Left at Home, Faris Alrjoob, DEU/JOR 2020
Nackenwirbel (Minae Minae), Die Glitzies, DEU 2020
Passage, Ann Oren, DEU 2020
SUGAR, Bjørn Melhus, DEU 2019
If There Is Love, You Will Take It, Daniel Hopp, DEU/UK 2020

Kontakt

Aktuelles Programm

Neuankäufe A–Z

16mm Selfie (Suprateek Chatterjee ft. Sofia Ashraf),
Karan Talwar,
3'0"

Mehr

A Month of Single Frames,
Lynne Sachs,
14'0"

Mehr

Abgelaufen (Heinz Strunk),
Roman Schaible,
4'30"

Mehr

Amaryllis - a Study,
Jayne Parker,
7'30"

Mehr

Aquí y allá,
Melisa Liebenthal,
21'30"

Mehr

BELLA,
Thelyia Petraki,
24'30"

Mehr

Bittersweet,
Sohrab Hura,
14'0"

Mehr

Body Prop - Movement 2 [solar nemesis] (M. Woods),
M. Woods,
8'0"

Mehr

Chico Crew I (Jaakko Eino Kalevi),
Christine Gensheimer,
2'30"

Mehr

Das war unsere BRD (Die Goldenen Zitronen),
Ariane Andereggen, Ted Gaier,
10'0"

Mehr

Der natürliche Tod der Maus,
Katharina Huber,
21'30"

Mehr

Dunkelfeld,
Marian Mayland, Patrick Lohse, Ole-Kristian Heyer,
16'0"

Mehr

( ( ( ( ( /*\ ) ) ) ) ),
Charles Fairbanks, Saúl Kak,
18'30"

Mehr

Eurydike (Kreidler),
Zaza Rusadze, Andreas Reihse,
4'0"

Mehr

Extrañas Criaturas,
Cristina Sitja, Cristóbal León,
15'30"

Mehr

Ganze Tage zusammen,
Luise Donschen,
23'0"

Mehr

Gira Ancora,
Elena Petitpierre,
22'0"

Mehr

I Am the People_Ⅰ,
Xiaofei Li,
25'0"

Mehr

If there is love, you will take it,
Daniel Hopp,
11'0"

Mehr

Introspektion (Oliver Huntemann),
Hamid Kargar,
4'0"

Mehr

Junkerhaus,
Karen Russo,
8'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Dietrich Brüggemann,
Dietrich Brüggemann,
3'30"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Alex Gerbaulet,
Alexandra Gerbaulet,
2'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Kerstin Honeit,
Kerstin Honeit,
7'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Judith Hopf,
Judith Hopf,
1'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Kristina Kilian,
Kristina Kilian,
2'30"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Korpys/Löffler,
Andree Korpys, Markus Löffler,
2'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Brenda Lien,
Brenda Lien,
5'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Franz Müller,
Franz Müller,
4'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Jens Pecho,
Jens Pecho,
5'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Andreas Reihse/Zaza Rusadze,
Andreas Reihse, Zaza Rusadze,
9'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Jovana Reisinger,
Jovana Reisinger,
6'0"

Mehr

Kunst (Theodor Shitstorm),
Dietrich Brüggemann,
4'0"

Mehr

L'Artificio,
Francesca Bertin,
23'0"

Mehr

Las muertes de Arístides,
Lázaro Lemus,
17'0"

Mehr

MAN,
Yulia Timoshkina,
12'0"

Mehr

Milenina píseň,
Anna Remešová, Marie Lukacova,
9'0"

Mehr

Nackenwirbel (Minae Minae),
Die Glitzies,
6'0"

Mehr

Nanzoya (Miho Okada),
Izumi Tanaka,
5'0"

Mehr

Nolove (Etapp Kyle),
Sergii Kushnir,
3'30"

Mehr

O Jardim Fantástico,
Fábio Baldo, Tico Dias,
21'0"

Mehr

Onun Haricinde, İyiyim,
Eren Aksu,
14'0"

Mehr

Passage,
Ann Oren,
13'0"

Mehr

Shadowbanned (Stephen Malkmus),
Jan Lankisch,
3'30"

Mehr

Shepherds,
Teboho Edkins,
27'0"

Mehr

SUGAR,
Bjørn Melhus,
20'30"

Mehr

The Ghosts We Left at Home,
Faris Alrjoob,
21'0"

Mehr

This Makes Me Want to Predict the Past,
Cana Bilir-Meier,
16'0"

Mehr

Trouble in Paradise (Rufus Wainwright),
Mia Donovan,
3'30"

Mehr

Vicious (Bobby Would),
Lucie Friederike Mueller,
2'30"

Mehr

Wer sagt denn das? (Deichkind),
Timo Schierhorn, UWE,
3'0"

Mehr

Vorfilme A–Z

Neben den abendfüllenden Kurzfilmprogrammen können Sie auch Kurzfilme als Vorfilme einzeln programmieren und bei uns ausleihen. Aus den Verleihankäufen der letzten fünf Jahre haben wir hier eine Auswahl von vorfilmtauglichen Arbeiten zusammengestellt.

Zudem haben alle, die regelmäßig Vorfilme ausliehen wollen, Anspruch auf unseren neuen Mengenrabatt. So bieten wir die Ausleihe von zehn Kurzfilmen im Jahr (bei jeweils einer Vorführung) für 220 Euro an, 20 Kurzfilme im Jahr (bei jeweils einer Vorführung) sind für 350 Euro (jeweils zzgl. Transport + ggf. 7%, bis 31.12.2020 5%, MWST) ausleihbar. Übrigens: Die Filmförderungsanstalt unterstützt in Deutschland seit einigen Jahren auch den Einsatz von Kurzfilmen als Vorfilme mit einem Zuschuss von bis zu 80% für belegte Kosten bei Filmmieten, Werbung und Transport.

489 Years ,
Hayoun Kwon,
11'17"

Mehr

Ali sein Garten,
Undine Siepker,
14'0"

Mehr

Animal Year,
Su Zhong,
7'0"

Mehr

Beyond Beach,
Clara Winter, Miguel Ferráez,
14'2"

Mehr

Blacktivist (Flatbush ZOMBIES),
Mario Pfeifer,
5'0"

Mehr

Blitze (Donna Regina),
Céline Keller,
2'57"

Mehr

Boogieman,
Jan Bonny,
7'39"

Mehr

Brand,
Jan Koester, Alexander Lahl,
5'18"

Mehr

Chanel Nr. 2,
Christoph Blankenburg,
3'6"

Mehr

Chiroptères,
Romeo Grünfelder,
2'18"

Mehr

Cipka,
Renata Gąsiorowska,
8'22"

Mehr

Copyshop,
Jakob Grunert,
10'42"

Mehr

Cosmorama,
Eren Aksu,
8'0"

Mehr

Crab Day,
Phil Collins,
11'30"

Mehr

Cuidacoches,
Dante Zaballa,
1'49"

Mehr

Damenbartblick,
Ulrike Göken, Jo Zimmermann,
4'50"

Mehr

Das wird gut,
Friedrich Liechtenstein,
5'0"

Mehr

Deconstructing Reality in the Making,
Katharina Barbosa Blad,
5'21"

Mehr

Don't,
Daniel Freitag,
4'6"

Mehr

Elvis: Strung Out,
Mark Oliver,
4'33"

Mehr

Elzo,
Suzana Botosi,
3'17"

Mehr

Familiar Memories,
Pol Merchan,
4'0"

Mehr

feel nothing / 15 - 15,
Zeljko Vidovic,
5'0"

Mehr

Fest,
Nikita Diakur,
2'55"

Mehr

FragMANts,
Art Collective Neozoon,
5'26"

Mehr

Glück,
Irfan Akcadag,
6'0"

Mehr

Grand Hotel Establishment (Julia Mihály),
Ela Mergels,
1'31"

Mehr

Die Herberge,
Ulu Braun,
15'0"

Mehr

I Think You´re a Little Confused,
Iku Ogawa,
8'30"

Mehr

Ice Spider,
Cheryl Rondeau,
3'10"

Mehr

Ich bin hier,
Mariola Brillowska,
3'49"

Mehr

If I were a Sneaker,
Katharina Duve, Schorsch Kamerun, Ted Gaier, Timo Schierhorn,
5'22"

Mehr

Journey,
Xiaowei Zhao,
11'16"

Mehr

Kaerimichi,
Mizuki Kiyama,
2'25"

Mehr

Ma Mama (Toto Bona Lokua),
Katy Wang,
4'0"

Mehr

The Magical Dimension,
Gudrun Krebitz,
7'6"

Mehr

Mains Propres,
Louise Botkay,
8'33"

Mehr

Um musical,
Tarcísio Lara Puiati,
4'0"

Mehr

Musterhaus (Sean Armstrong),
Christine Gensheimer,
3'3"

Mehr

my castle your castle,
Kerstin Honeit,
15'0"

Mehr

My Mamma Is Bossies,
Naomi van Niekerk,
3'23"

Mehr

Nützliche Katastrophen (Die Goldenen Zitronen),
Timo Schierhorn, Schorsch Kamerun, Mense Reents,
3'45"

Mehr

One Hour Real,
Gossing Sieckmann, Miriam Gossing,
12'39"

Mehr

PANDA III,
Maximilian Villwock,
13'30"

Mehr

PANDA MOONWALK or WHY MENG MENG WALKS BACKWARDS,
Kerstin Honeit,
8'2"

Mehr

Plody mraků,
Kateřina Karhánková,
10'20"

Mehr

Saladdin Castique,
Anssi Kasitonni,
5'40"

Mehr

Schuld (Theodor Shitstorm),
Dietrich Brüggemann,
4'0"

Mehr

Second Chance Man,
Christoph Girardet,
4'30"

Mehr

Sen Toe,
Akari Eda,
7'0"

Mehr

small vertigos,
Jo Zahn,
4'22"

Mehr

Space Cowboy,
Lennart Brede,
4'0"

Mehr

Stamnätet,
Clara Bodén,
4'45"

Mehr

Telefon Santrali,
Sarah Drath,
7'30"

Mehr

Three Casualties,
Jens Pecho,
7'15"

Mehr

Tiefenschärfe,
Alexandra Gerbaulet, Mareike Bernien,
14'30"

Mehr

Tower XYZ,
Ayo Akingbade,
3'0"

Mehr

The Train, the Forest,
Patrick Buhr,
3'30"

Mehr

Trying to forget you (Aérea Negrot),
Simon(è) Jaikiriuma Paetau, Aérea Negrot,
7'56"

Mehr

Tutorial,
Dennis Todorović,
7'38"

Mehr

Versus,
Philbert Aimé Mbabazi Sharangabo,
6'16"

Mehr

Vor dem Tor des Ijtihad,
Mehmet Akif Büyükatalay,
16'0"

Mehr

water marks,
Meshy Koplevitch,
3'38"

Mehr

WUNSCHKONZERT,
Marlene Denningmann,
13'0"

Mehr

Filme Online

Ab Dezember 2020 können Sie bei uns Kurzfilme auch für das Online Abspiel auf VoD-Plattformen ausleihen. Dabei muss gewährleistet sein: die Veröffentlichung der Filme erfolgt zu filmhistorischen und medienkundlichen Zwecken ausschließlich im Streaming-Verfahren (kein Download) und nur im nicht gewerblichen Rahmen einer Darstellung der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. Die Filme dürfen pro Veröffentlichung nicht länger als 48 Stunden online gestellt werden. Die VoD-Plattform darf nur für registrierte Nutzer zugänglich sein.

Ca. 50 Titel stehen momentan für eine derartige Ausleihe zur Verfügung. Alle ausleihbaren Titel sind Neuankäufe aus dem Festivalprogramm 2020. Die Liste der Filmtitel wird fortlaufend erweitert.

16mm Selfie (Suprateek Chatterjee ft. Sofia Ashraf),
Karan Talwar,
3'0"

Mehr

A Month of Single Frames,
Lynne Sachs,
14'0"

Mehr

Abgelaufen (Heinz Strunk),
Roman Schaible,
4'30"

Mehr

Amaryllis - a Study,
Jayne Parker,
7'30"

Mehr

Aquí y allá,
Melisa Liebenthal,
21'30"

Mehr

BELLA,
Thelyia Petraki,
24'30"

Mehr

Bittersweet,
Sohrab Hura,
14'0"

Mehr

Body Prop - Movement 2 [solar nemesis] (M. Woods),
M. Woods,
8'0"

Mehr

Chico Crew I (Jaakko Eino Kalevi),
Christine Gensheimer,
2'30"

Mehr

Das war unsere BRD (Die Goldenen Zitronen),
Ariane Andereggen, Ted Gaier,
10'0"

Mehr

Der natürliche Tod der Maus,
Katharina Huber,
21'30"

Mehr

Dunkelfeld,
Marian Mayland, Patrick Lohse, Ole-Kristian Heyer,
16'0"

Mehr

( ( ( ( ( /*\ ) ) ) ) ),
Charles Fairbanks, Saúl Kak,
18'30"

Mehr

Eurydike (Kreidler),
Zaza Rusadze, Andreas Reihse,
4'0"

Mehr

Extrañas Criaturas,
Cristina Sitja, Cristóbal León,
15'30"

Mehr

Ganze Tage zusammen,
Luise Donschen,
23'0"

Mehr

Gira Ancora,
Elena Petitpierre,
22'0"

Mehr

I Am the People_Ⅰ,
Xiaofei Li,
25'0"

Mehr

If there is love, you will take it,
Daniel Hopp,
11'0"

Mehr

Introspektion (Oliver Huntemann),
Hamid Kargar,
4'0"

Mehr

Junkerhaus,
Karen Russo,
8'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Dietrich Brüggemann,
Dietrich Brüggemann,
3'30"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Alex Gerbaulet,
Alexandra Gerbaulet,
2'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Kerstin Honeit,
Kerstin Honeit,
7'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Judith Hopf,
Judith Hopf,
1'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Kristina Kilian,
Kristina Kilian,
2'30"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Korpys/Löffler,
Andree Korpys, Markus Löffler,
2'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Brenda Lien,
Brenda Lien,
5'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Franz Müller,
Franz Müller,
4'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Jens Pecho,
Jens Pecho,
5'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Andreas Reihse/Zaza Rusadze,
Andreas Reihse, Zaza Rusadze,
9'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Jovana Reisinger,
Jovana Reisinger,
6'0"

Mehr

Kunst (Theodor Shitstorm),
Dietrich Brüggemann,
4'0"

Mehr

L'Artificio,
Francesca Bertin,
23'0"

Mehr

Las muertes de Arístides,
Lázaro Lemus,
17'0"

Mehr

MAN,
Yulia Timoshkina,
12'0"

Mehr

Milenina píseň,
Anna Remešová, Marie Lukacova,
9'0"

Mehr

Nackenwirbel (Minae Minae),
Die Glitzies,
6'0"

Mehr

Nanzoya (Miho Okada),
Izumi Tanaka,
5'0"

Mehr

Nolove (Etapp Kyle),
Sergii Kushnir,
3'30"

Mehr

O Jardim Fantástico,
Fábio Baldo, Tico Dias,
21'0"

Mehr

Onun Haricinde, İyiyim,
Eren Aksu,
14'0"

Mehr

Passage,
Ann Oren,
13'0"

Mehr

Shadowbanned (Stephen Malkmus),
Jan Lankisch,
3'30"

Mehr

Shepherds,
Teboho Edkins,
27'0"

Mehr

SUGAR,
Bjørn Melhus,
20'30"

Mehr

This Makes Me Want to Predict the Past,
Cana Bilir-Meier,
16'0"

Mehr

Trouble in Paradise (Rufus Wainwright),
Mia Donovan,
3'30"

Mehr

Vicious (Bobby Would),
Lucie Friederike Mueller,
2'30"

Mehr

Wer sagt denn das? (Deichkind),
Timo Schierhorn, UWE,
3'0"

Mehr

Alexander Sokurov

Er gehört zu den wichtigsten und einflussreichsten Filmemachern der Gegenwart. 1990 erregte er in Oberhausen international Aufsehen mit Sovetskaja elegija, für den er den Großen Preis der Stadt Oberhausen gewann; vielfach preisgekrönt wurde er später für Langfilme wie Moloch (1999) oder Russian Ark (2002). Die Kurzfilmtage bieten nun die seltene Gelegenheit, Sokurows umfangreiches frühes Kurzfilmschaffen kennenzulernen: dokumentarische Arbeiten, bei denen die Grenzen zu Fiktion und Essay verschwimmen, die das Verhältnis zwischen Individuum und Macht beleuchten, die sich in langen Einstellungen und poetischen Bilderstürmen der neueren Geschichte widmen.

Im Verleih der Kurzfilmtage stehen ab sofort elf DCP-Kopien, die eigens für die Kurzfilmtage 2019 produziert wurden, für den nicht-gewerblichen Einsatz zur Verfügung. Die Kurzfilmtage verleihen die Kopien ohne Aufführungsrechte und stellen aktuelle Kontaktdaten zu den jeweiligen Rechteinhabern zur Verfügung.

Programm als PDF

Ampir,
Alexander Sokurov,
32'0"

Mehr

Duhovnye golosa,
Alexander Sokurov,
327'0"

Mehr

Elegija iz Rossii,
Alexander Sokurov,
68'0"

Mehr

Primer intonacii,
Alexander Sokurov,
48'0"

Mehr

Prostaja elegija,
Alexander Sokurov,
20'0"

Mehr

Razžalovannyj,
Alexander Sokurov,
31'0"

Mehr

Robert. Sčastlivaja žiznʹ,
Alexander Sokurov,
26'0"

Mehr

Soldatskij son,
Alexander Sokurov,
12'0"

Mehr

Sonata dlja Gitlera,
Alexander Sokurov,
11'0"

Mehr

Terpenie trud,
Alexander Sokurov,
10'0"

Mehr

Vostočnaja elegija,
Alexander Sokurov,
45'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen?

Die Kurzfilmtage haben Filmemacherinnen und Filmemacher eingeladen, kurze Videos zur Frage „Kann und muss man jetzt Filme machen?“ zu erstellen. Die Produktion wurde zum in Deutschland üblichen Tarif einer psychotherapeutischen Sitzung honoriert und durfte daher nicht länger als eine Stunde dauern.

„Oberhausen hat mit dieser Kommissions-Serie den bestechenden Beweis geliefert, dass Filmemachen genau die richtige Form ist, über das Leben nachzudenken, und dem Essay eine überzeugende Vitalimpfung verpasst. Wenn was nach Corona bleiben soll, dann bitte diese denkerische Form der Leichtigkeit.“ (Artechock, Deutschland, 14. Mai 2020)

PDF Download

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Dietrich Brüggemann,
Dietrich Brüggemann,
3'30"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Alex Gerbaulet,
Alexandra Gerbaulet,
2'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Kerstin Honeit,
Kerstin Honeit,
7'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Judith Hopf,
Judith Hopf,
1'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Kristina Kilian,
Kristina Kilian,
2'30"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Korpys/Löffler,
Andree Korpys, Markus Löffler,
2'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Brenda Lien,
Brenda Lien,
5'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Franz Müller,
Franz Müller,
4'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Jens Pecho,
Jens Pecho,
5'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Andreas Reihse/Zaza Rusadze,
Andreas Reihse, Zaza Rusadze,
9'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Jovana Reisinger,
Jovana Reisinger,
6'0"

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Internationaler Wettbewerb 2020

Jedes Jahr konkurrieren im ältesten Kurzfilmwettbewerb der Welt etwa 60 Arbeiten, die aus über 5.000 Filmeinreichungen ausgewählt werden. Dieses Programm versammelt einige der interessantesten Filme des Internationalen Wettbewerbs 2020. 1982 wurden die indigene Gemeinschaft der Zoque durch den Ausbruch eines Vulkans gezwungen, umzusiedeln. ( ( ( ( ( /*\ ) ) ) ) ) ) ist das Portrait eines Dorfes in Chiapas, Mexiko, seiner Kultur, seiner Geräusche und seiner Architektur. Der Film dokumentiert die modernen Herausforderungen und die Weltsicht einer Gemeinschaft, die auch unter politischem Druck steht, ihr Land und ihre Rechte zu bewahren. Auch im Spielfilm O Jardim Fantástico spielt indigene Kultur eine wichtige Rolle. Hier verabreicht eine Lehrerin in ihrem Unterricht, einer alten Tradition folgend, Ayahuasca, um ihren Schülern andere Realitätsebenen zu vermitteln.

In BELLA von Thelyia Beltraki verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel- und Dokumentarfilm, wenn sich im Griechenland der später 1980er Jahre vor den Augen der idealistischen Arbeiterin Anthi erst das Land, dann die Welt und vielleicht sogar ihr persönliches Umfeld gravierend verändern. Die berührende Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten und Persönlichkeiten. In Gira Ancora durchstreift ein Heranwachsender sein Viertel in Palermo. In der Tradition des Neorealismus lässt uns die Kamera am Leben dieser Gemeinschaft teilhaben und zeigt gleichzeitig, wie die Gerüchte über seine Mutter ihn allmählich zum Außenseiter machen. Die Welt des Protagonisten zieht sich in immer engeren Kreisen zusammen.

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O Jardim Fantástico,
Fábio Baldo, Tico Dias,
21'0"

Mehr

( ( ( ( ( /*\ ) ) ) ) ),
Charles Fairbanks, Saúl Kak,
18'30"

Mehr

BELLA,
Thelyia Petraki,
24'30"

Mehr

Gira Ancora,
Elena Petitpierre,
22'0"

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Deutscher Wettbewerb 2020

Im Mittelpunkt dieses Programms mit Arbeiten aus dem Deutschen Wettbewerb 2020 stehen politische, aber auch persönliche Krisen. The Ghosts We Left at Home ist eine bewegende Geschichte über Sehnsucht und Trauer vor dem Hintergrund des chaotischen Großstadtlebens in Amman. An einem sengend heißen Sommertag bereitet sich ein Mann auf ein besonderes Treffen vor. Daniel Hopp präsentiert in If there is love, you will take it einen kleinen Ort mitten in Deutschland, wo Kriminelle mit leeren Augen abhängen und Karten spielen. Zu ihnen gesellen sich sprechende Stofftiere, die permanent wiederholen, was sie sagen. L'Artificio dagegen zeigt die Vision einer utopischen Stadtlandschaft aus den 1960er Jahren, die mit den heutigen Protagonisten, die sich selbst spielen, verwoben ist und so der fiktiven Planstadt Zingonia in Bergamo eine Stimme verleiht.

Um den rassistisch motivierten Anschlag im Olympia-Einkaufszentrum München im Jahr 2016, bei dem neun Jugendliche mit Migrationshintergrund ermordet und viele Menschen verletzt wurden, geht es in Cana Bilir-Meiers This Makes Me Want to Predict the Past. Die Kamera im Film folgt zwei Jugendlichen bei ihren alltäglichen Erkundungen des Einkaufzentrums während sie ihre persönlichen Träume und Ängste zur Sprache bringen. Immer wieder werden dabei Fiktion und Realität miteinander vermischt, Szenen aus einem Theaterstück von 1982 aufgegriffen und unterschiedliche Zeitebenen überblendet. Der hintersinnige Collage-Film Der natürliche Tod der Maus schließlich zeigt die junge Protagonistin Anna im Zwiespalt zwischen dem Wunsch nach Selbstverbesserung in einem spirituell-moralischen Sinn und dem Zweifel an ihrer Nützlichkeit auf dem Weg zur Rettung der Welt. Mehr als die Hälfte der Filmemacher in der deutschen Auswahl haben einen Migrationshintergrund.

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The Ghosts We Left at Home,
Faris Alrjoob,
21'0"

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If there is love, you will take it,
Daniel Hopp,
11'0"

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L'Artificio,
Francesca Bertin,
23'0"

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This Makes Me Want to Predict the Past,
Cana Bilir-Meier,
16'0"

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Der natürliche Tod der Maus,
Katharina Huber,
21'30"

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MuVi-Preis 2020

Die Kurzfilmtage führten 1999 mit dem MuVi den weltweit ersten Festivalpreis für Musikvideos ein. Hintergrund war die Beobachtung, dass Musikvideos sich mehr und mehr von der reinen Abbild- und Werbefunktion emanzipiert hatten und zur eigenständigen visuellen Form geworden waren. Inzwischen hat sich gezeigt, dass Musikvideos in der Tat ein unabhängiges Kurzfilm-Genre geworden sind, das auch den Niedergang seines Geburtshelfers, des Musikfernsehens, überlebt hat. Dieses Programm präsentiert fast alle Arbeiten, die 2020 für den MuVi-Preis nominiert wurden, ergänzt um vier künstlerisch herausragende Videos aus Japan, Indien, Ecuador und Kanada.

Der 1. MuVi-Preis ging an Andreas Reihses und Zaza Rusadzes Eurydike, einer abstrakten Version der uralten Geschichte von Orpheus und Eurydike. Griechische Mythologie wird hier in die Ästhetik eines Musikvideos übersetzt. Hamid Kargars Introspektion, ausgezeichnet mit dem 2. Preis, zeigt, wie man mit Sorgfalt und Vision aus den einfachsten Mitteln eine faszinierende Vielfalt an Effekten erzeugen kann. Eine Lobende Erwähnung erhielt Jan Lankischs Video Shadowbanned, das uns auf einen unberechenbaren Ritt auf die wilde Seite des Internets mitnimmt. Den MuVi Online Publikumspreis sicherten sich Timo Schierhorn & UWE für ihr postmodernes Wer sagt denn das?.

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Abgelaufen (Heinz Strunk),
Roman Schaible,
4'30"

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Chico Crew I (Jaakko Eino Kalevi),
Christine Gensheimer,
2'30"

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Das war unsere BRD (Die Goldenen Zitronen),
Ariane Andereggen, Ted Gaier,
10'0"

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Eurydike (Kreidler),
Zaza Rusadze, Andreas Reihse,
4'0"

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Introspektion (Oliver Huntemann),
Hamid Kargar,
4'0"

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Kunst (Theodor Shitstorm),
Dietrich Brüggemann,
4'0"

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Nackenwirbel (Minae Minae),
Die Glitzies,
6'0"

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Nolove (Etapp Kyle),
Sergii Kushnir,
3'30"

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Shadowbanned (Stephen Malkmus),
Jan Lankisch,
3'30"

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Vicious (Bobby Would),
Lucie Friederike Mueller,
2'30"

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Wer sagt denn das? (Deichkind),
Timo Schierhorn, UWE,
3'0"

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Nanzoya (Miho Okada),
Izumi Tanaka,
5'0"

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16mm Selfie (Suprateek Chatterjee ft. Sofia Ashraf),
Karan Talwar,
3'0"

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Body Prop - Movement 2 [solar nemesis] (M. Woods),
M. Woods,
8'0"

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Trouble in Paradise (Rufus Wainwright),
Mia Donovan,
3'30"

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Art and Experiment 2020

Dieses Programm präsentiert einige der interessantesten Filmemacher, die sich derzeit im Spannungsfeld zwischen Film und Kunst bewegen. Während Jayne Parker mit Amaryllis – A Study eine sinnliche Hommage an die Amaryllis-Blüte geschaffen hat, bei der Innenstempel und Staubblätter in einem Meer von Rot zu schweben scheinen, reflektiert Ann Oren in Passage über die Grenzen zwischen dem Humanen und dem Animalischen, über fiktive Geschlechterrollen und ihre Überwindung wie auch über die frühen filmischen Experimente Eadweard Muybridges. Junkerhaus dagegen entführt uns in einen Raum, der zwar sehr real ist, aber ganz und gar der Phantasie des Einzelnen entsprungen ist. Der Film bietet fragmentarische Visionen vom Inneren eines Gebäudes, in dem Architektur, Möbel und Ornament ineinander übergehen. Alle drei Arbeiten wurden ursprünglich auf 16 mm gedreht.

Milenina píseň handelt von einer Küsterin in einer Kirche, die im Schatten der institutionellen Hierarchie ihren eigenen Weg findet, ihren Glauben auszudrücken. Mit einem getanzten Gebet zeigt sie sich als Gläubige. I am the People_I schließlich lotet die Beziehung zwischen industrieller Produktion und gesellschaftlicher Entwicklung aus und stellt gleichzeitig traditionelle Wahrnehmungsweisen in Frage. Der Filmemacher hat ein intellektuelles und gleichzeitig poetisches Bild gefunden für die Frage, was es bedeutet, bewusst in unserer Zeit zu leben. Die Regisseure dieses Programms bedienen sich zum Teil sehr ungewöhnlicher Techniken und Ästhetiken, einige zeigten ihre Arbeiten bereits mit großem Erfolg in Galerien und Kunstausstellungen.

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Amaryllis - a Study,
Jayne Parker,
7'30"

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Junkerhaus,
Karen Russo,
8'0"

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Milenina píseň,
Anna Remešová, Marie Lukacova,
9'0"

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Passage,
Ann Oren,
13'0"

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I Am the People_Ⅰ,
Xiaofei Li,
25'0"

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Preisträger 2020

In dieser Auswahl der Preisträger des Festivals 2020 sind auch Arbeiten enthalten, die sogar mehrfach ausgezeichnet wurden. Sohrab Huras Bittersweet ist eine Betrachtung über Familienbeziehungen und häusliche Räume, die das Band zwischen dem Filmemacher und seiner Mutter und das zwischen seiner Mutter und ihrem geliebten Hund erkundet. Hura nutzt seine körnigen Blitzaufnahmen, um einfühlsam intime wie banale Momente im Leben seiner Mutter einzufangen, die an akuter paranoider Schizophrenie leidet. In Bjørn Melhus‘ aufwändig produziertem Science Fiction-Film  SUGAR versucht ein Roboter, den Bewohner einer postapokalyptischen Konsumwelt, die sich gar nicht so sehr von der gegenwärtigen unterscheidet, durch körperliche Nähe aus dem Gefängnis seiner Routinen zu befreien.

Der fein inszenierte Shepherds von Teboho Edkins zeigt Viehdiebe, die in einem Gefängnis in Lesotho einsitzen. Sie berichten aus ihrem Leben und warum sie hierhergekommen sind. Dabei wird der geschlossene Raum zur Bühne für universelle Dramen der Menschheit. Lynn Sachs dagegen verarbeitet in A Month of Single Frames Material, das ihr von der Filmemacherin und Performancekünstlerin Barbara Hammer kurz vor deren Tod übergeben wurde. Das Ergebnis ist eine ausdrucksstarke Studie über das Leben in all seinen Formen und die Schwierigkeit, dem Tod ins Auge zu blicken. Der Film, der mit dem großen Preis der Stadt Oberhausen ausgezeichnet wurde, überzeugt durch seine Fähigkeit, Poesie und Komplexität in einfachen Dingen zu finden.

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A Month of Single Frames,
Lynne Sachs,
14'0"

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Shepherds,
Teboho Edkins,
27'0"

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Bittersweet,
Sohrab Hura,
14'0"

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SUGAR,
Bjørn Melhus,
20'30"

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Made in Germany 3 - Migration

Diese Zusammenstellung, dritter Teil unserer Serie mit den besten deutschen Kurzfilmen der letzten zehn Jahre, beschäftigt sich mit den Lebensverhältnissen von Migranten in Deutschland heute. 1984 starben in Duisburg-Wanheimerort sechs türkische Bürger bei einem Brandanschlag. Während die Polizei einen rassistischen Hintergrund rasch ausschloss, sprechen aus heutiger Sicht viele Indizien dafür. Dunkelfeld begibt sich auf Spurensuche und rollt den Fall nochmal auf. In der Animation Brand schlägt einem ostdeutschen Bürgermeister und seiner Familie eine Welle des Hasses entgegen, als er sich bereit erklärt, Flüchtlinge aufzunehmen. Der Essayfilm ma nouvelle vie européenne denkt aus der Perspektive von Abou, einem malischen Flüchtling in Deutschland, über Europas unsichtbare Grenzen nach und macht dabei die Kamera zum Medium der Selbstermächtigung.

In Three Notes verarbeitet Jeannette Gaussi die wenigen übrig gebliebenen Fotos ihrer afghanischen Kindheit künstlerisch weiter. Der spielerische Moruk zeigt den introvertierten Hakan und den lebenslustigen Murat beim Anhängen im Kreuzberger Kiez. Sie treffen sich täglich, kiffen, träumen, philosophieren und streiten. Wenn sie für Dealer gehalten werden, ziehen sie die Ahnungslosen auch schon mal ab. Tiefenschärfe schließlich liest in den Markierungen der Orte in Nürnberg, an denen der sogenannte NSU drei Morde verübt hat. Hier wird der Stift zur Kamera und die Kamera zum Akteur, wenn der Film den Erschütterungen dieser Angriffe auf die Gesellschaft nachspürt.

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Dunkelfeld,
Marian Mayland, Patrick Lohse, Ole-Kristian Heyer,
16'0"

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Brand,
Jan Koester, Alexander Lahl,
5'18"

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ma nouvelle vie européenne,
Abou Bakar Sidibé, Moritz Siebert,
22'19"

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Three Notes,
Jeannette Gaussi,
4'0"

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Moruk,
Serdal Karaca,
29'0"

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Tiefenschärfe,
Alexandra Gerbaulet, Mareike Bernien,
14'30"

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Entdeckungen machen (Kinderkino)

Sieben Filme, in denen wir die Kindheit als Zeit des Ausprobierens, des Rumspinnens und Genießens erleben. Erfahrungen werden gesammelt, Selbsterkenntnis gewonnen. Die Kindheit ist aber auch die Zeit, in der das Treffen von eigenen Entscheidungen mit Hürden und Hindernissen verbunden ist, die nicht immer frei von ernsten Themen und traurigen Erlebnissen sind.

Dieses Programm lädt Kinder wie Erwachsene zu einer Reise durch diese Vielfalt ein. Es erzählt von der Trägheit eines Sommernachmittags ebenso wie vom Verlust eines geliebten Menschen, vom Klimawandel oder dem aufregenden Gefühl, seine Angst zu überwinden und über sich hinauszuwachsen. Ein Programm für Kinder ab acht Jahren, in dem eine Reihe junger Menschen aufbrechen, um neue Entdeckungen zu machen.

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Ice Spider,
Cheryl Rondeau,
3'10"

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Heidi beim Geräuschemacher,
Christian Frei,
14'0"

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Plody mraků,
Kateřina Karhánková,
10'20"

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Die Übergabe,
Leonhard Hofmann,
12'56"

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Ma Mama (Toto Bona Lokua),
Katy Wang,
4'0"

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Elzo,
Suzana Botosi,
3'17"

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l'inverno,
Gurli Bachmann,
5'57"

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Kinder- und Jugendfilme

Im Verleih haben wir sowohl einzelne Filme wie auch fertige Programme im Angebot, die sich gut für Kinder- und Jugendliche eignen. Sie finden hier einige Links zu fertig zusammengestellten Programmen. Gerne können Sie sich auch ein Programm individuell von uns zusammenstellen lassen. Sprechen Sie uns bei allen Fragen an.

 

Programm 1: Entdeckungen machen (ab 8 Jahren)

Hier  erleben wir die Kindheit als Zeit des Ausprobierens, des Rumspinnens und Genießens. Erfahrungen werden gesammelt, man lernt sich selbst besser kennen. Die Kindheit ist aber auch die Zeit, in der das Treffen von eigenen Entscheidungen mit Hürden und Hindernissen verbunden ist, die nicht immer frei von ernsten Themen und traurigen Erlebnissen sind.

Dieses Programm lädt Kinder wie Erwachsene zu einer Reise durch diese Vielfalt ein. Es erzählt von der Trägheit eines Sommernachmittags ebenso wie dem Verlust eines geliebten Menschen, vom Klimawandel oder dem aufregenden Gefühl, seine Angst zu überwinden, um über sich hinaus zuwachsen. Ein Programm für Kinder ab acht Jahren, in dem eine Reihe junger Menschen aufbrechen, um neue Entdeckungen zu machen.

Programm 2: Das Richtige tun (ab 10 Jahren)

Facettenreich beleuchtet das Programm eine Phase im Leben, in der man eindeutig noch Kind ist, aber alt genug, um mit Entscheidungen und Problemen konfrontiert zu werden. Ein Programm voll bemerkenswerter junger Menschen auf dem Weg zum Erwachsenwerden.

Programm 3: „Das feuerrote Spielmobil“ und mehr (ab 6 Jahren)

Sechs kurze Filme hat die in der Tschechoslowakei geborene Filmemacherin Vera Neubauer Anfang der 70er Jahre animiert. Fünf Folgen rund um die Freunde Pip und Bessie wurden wieder-entdeckt und restauriert. Außerdem beinhaltet das Programm noch ihre späteren Woolly-Filme, in denen dann alles aus Wolle ist. Annie und ihre Welt sind mit der Stricknadel entstanden. Ein Kurzfilmprogramm ohne Dialoge.

Programm 4: Geschichten ohne Text (ab 6 Jahren

Ohne Worte aber mit klaren Botschaften überzeugt das Programm durch seine Themenvielfalt – sei es die Familie oder Freundschaft. Spannend und lehrreich eignet es sich hervorragend für eine Unterrichtseinheit und ist auch für Zuschauer ohne oder nur mit wenig deutschen Sprachkenntnissen gut verständlich. 

Made in Germany

Im deutschen Kurzfilm gibt es eine große formale Ausdifferenzierung, auf hohem Niveau. Bei allen Unterschieden sehen wir jedoch, dass die deutschen Kurzfilme – ob Spiel- oder Dokumentarfilm, Experiment oder Hybrid – sich mit dem beschäftigen, was in unserem Land geschieht oder wichtig ist. Familie, Heimat, Migration, Sprache, oft politische Angelegenheiten – die Filme greifen ihre Themen auf sehr persönliche Art auf, analysieren, beleuchten Randaspekte und Details, legen unerwartete Zusammenhänge offen, fordern Aufmerksamkeit.

Die bisher veröffentlichten drei Teile der Serie „Made in Germany“ präsentieren diejenigen deutschen Kurzfilme der letzten zehn Jahre, die nicht nur in Oberhausen Preisträger oder Festivallieblinge waren, sondern auch anderswo, nicht selten über unsere Landesgrenze hinaus, überaus erfolgreich liefen und wichtige Auszeichnungen erhielten. Einige dieser Arbeiten wurden auf mehr als 200 Festivals weltweit gezeigt, andere erhielten bereits den Deutschen Kurzfilmpreis in Gold. Diese Filme sind keine Visitenkarten für kommende Langfilmprojekte, sie stehen als künstlerische Produktionen, als Positionen, für sich selbst.

Made in Germany 1: Neue Heimat

Diese Zusammenstellung ist der erste Teil einer Serie mit den besten deutschen Kurzfilmen der letzten zehn Jahre. Die Filme dieses Programms werfen dabei einen neuen Blick auf Familie und Heimat in Deutschland. Während Helena Wittmanns Kamera langsam Wohnräume durchmisst, verlassen ihre Protagonisten das Haus kaum mehr. Überall lauern Dämonen. Auch bei Bjørn Melhus, der den Umgang einer Krieg führenden Gesellschaft mit ihren Veteranen klug hinterfragt. Dagegen führt Susann Maria Hempel eine spezielle ostdeutsche Erfahrung nach 1989 traumwandlerisch als explodierte Puppenstube wieder auf. Die assoziative Animation Däwit, die schon auf über 200 Festivals lief, erzählt, wie ein Junge notgedrungen unter Wölfen aufwächst. Und am Ende versucht Eva Könnemann, eine ländliche Siedlung am Rande des Ruhrgebiets mit der Kamera zu erfassen und entwickelt dabei aus dem Mangel an Produktionsmitteln eine neuartige künstlerische Form und Arbeitsweise. Alle diese Arbeiten waren nicht nur in Oberhausen Festivallieblinge, sondern gewannen auch auf vielen anderen Festivals wichtige Auszeichnungen oder wurden mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold ausgezeichnet.

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Wildnis,
Helena Wittmann,
12'0"

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you and me,
Karsten Krause,
4'0"

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I'm Not the Enemy,
Bjørn Melhus,
13'0"

Sieben mal am Tag beklagen wir unser Los und nachts stehen wir auf, um nicht zu träumen,
Susann Maria Hempel,
18'0"

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Däwit,
David Jansen,
15'0"

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Das Offenbare Geheimnis,
Eva Könnemann,
29'0"

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Made in Germany 2: Stadtleben

„Made in Germany 2: Stadtleben“, zweiter Teil unserer Serie mit den besten deutschen Kurzfilmen der letzten zehn Jahre, wirft einen neuen Blick auf die Stadt und ihre Architektur. Im Zentrum des Programms steht der Hauptgewinner des Deutschen Wettbewerbs 2015, Schicht, der die persönliche Familiengeschichte der Regisseurin mit einem Portrait der Stadt Salzgitter verwebt. Zwischen Analyse und Imagination folgt der Film dem Strom freigelegter Geschichten. Kerstin Honeit lädt in der Rohbaukulisse des Berliner Stadtschlosses Bauarbeiter zum Kaffeekranz für eine groteske Aufführung von Abriss und Aufbau nationalstaatlicher Mythen. Marian Mayland dagegen erinnert an einen abgerissenen Wohnhausblock in Manchester, indem er dokumentarisches Material mit Ausschnitten aus kulturellen Gegenentwürfen der frühen Techno- und Acidhouse-Szene furios vermischt. Und Maximilian Villwock zeigt uns, wie in Berlin bei Nacht aus der Liebe ein Machtkampf wird, wenn das Ego überhandnimmt. Please Say Something schließlich animiert die Stadt, wie Sie sie noch nie gesehen haben und zündet ein hintergründiges und zukunftsweisendes Bilderfeuerwerk zur Beziehung zwischen einer Katze und einer Maus im Zeitalter des Internets. Alle Arbeiten waren Festivallieblinge, in Oberhausen und anderswo.

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PANDA III,
Maximilian Villwock,
13'30"

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u_08-1 (future past perfect pt.3) (alva noto feat. Anne-James Chaton),
Simon Mayer, Carsten Nicolai,
3'30"

Schicht,
Alexandra Gerbaulet,
28'30"

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my castle your castle,
Kerstin Honeit,
15'0"

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Driving Around Where the Crescents Used To Be. A Script,
Marian Mayland,
15'0"

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Please Say Something,
David OReilly,
10'0"

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Made in Germany 3: Migration

Diese Zusammenstellung, dritter Teil unserer Serie mit den besten deutschen Kurzfilmen der letzten zehn Jahre, beschäftigt sich mit den Lebensverhältnissen von Migranten in Deutschland heute. 1984 starben in Duisburg-Wanheimerort sechs türkische Bürger bei einem Brandanschlag. Während die Polizei einen rassistischen Hintergrund rasch ausschloss, sprechen aus heutiger Sicht viele Indizien dafür. Dunkelfeld begibt sich auf Spurensuche und rollt den Fall nochmal auf. In der Animation Brand schlägt einem ostdeutschen Bürgermeister und seiner Familie eine Welle des Hasses entgegen, als er sich bereit erklärt, Flüchtlinge aufzunehmen. Der Essayfilm ma nouvelle vie européenne denkt aus der Perspektive von Abou, einem malischen Flüchtling in Deutschland, über Europas unsichtbare Grenzen nach und macht dabei die Kamera zum Medium der Selbstermächtigung.

In Three Notes verarbeitet Jeannette Gaussi die wenigen übrig gebliebenen Fotos ihrer afghanischen Kindheit künstlerisch weiter. Der spielerische Moruk zeigt den introvertierten Hakan und den lebenslustigen Murat beim Anhängen im Kreuzberger Kiez. Sie treffen sich täglich, kiffen, träumen, philosophieren und streiten. Wenn sie für Dealer gehalten werden, ziehen sie die Ahnungslosen auch schon mal ab. Tiefenschärfe schließlich liest in den Markierungen der Orte in Nürnberg, an denen der sogenannte NSU drei Morde verübt hat. Hier wird der Stift zur Kamera und die Kamera zum Akteur, wenn der Film den Erschütterungen dieser Angriffe auf die Gesellschaft nachspürt.

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Dunkelfeld,
Marian Mayland, Patrick Lohse, Ole-Kristian Heyer,
16'0"

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Brand,
Jan Koester, Alexander Lahl,
5'18"

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ma nouvelle vie européenne,
Abou Bakar Sidibé, Moritz Siebert,
22'19"

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Three Notes,
Jeannette Gaussi,
4'0"

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Moruk,
Serdal Karaca,
29'0"

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Tiefenschärfe,
Alexandra Gerbaulet, Mareike Bernien,
14'30"

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