Verleih

Der Verleih der Kurzfilmtage beruht auf einer der ältesten und bedeutendsten Kurzfilm-Sammlungen weltweit. Jedes Jahr kaufen die Kurzfilmtage ca. 50 neue Arbeiten aus dem aktuellen Festivalprogramm neu an, hinzu kommen zahlreiche Titel aus unserem Archiv.

Überblick

Unser Verleih ist international und nicht-gewerblich ausgerichtet. Sie können einzelne Titel, von uns vorbereitete oder selbst zusammengestellte Programme leihen. Bei der Zusammenstellung sind wir gerne behilflich. Wenn Sie Kurzfilme als Vorfilme zeigen wollen, haben wir eine geeignete Auswahl zusammengestellt, für die wir besondere Konditionen anbieten. Bitte planen Sie bei Ihrer Bestellung ausreichend Vorlauf ein.

Sie können viele der neuen Filme aus dem Verleihprogramm 2022 auch für eine Online-Nutzung ausleihen.

Unter Filmsuche können Sie unseren Verleihbestand der Jahre 2000 bis heute durchsuchen, Filmlisten erstellen und Bestellungen durchführen. Sollten Sie an älteren Titeln interessiert sein, schreiben Sie uns bitte. Ältere Arbeiten der Sammlung können nur verliehen werden, wenn die erforderlichen Rechte dazu vorliegen, der Kopienzustand dies zulässt und uns der Lagerort der Originalmaterialien bekannt ist.

Unser Verleihprogramm 2022

Alle 45 Neuankäufe aus dem Festival 2022 stehen Ihnen für Vorführungen vor Ort und in vielen Fällen auch online zur Verfügung. Unsere Auflistung besonders als Vorfilme geeigneter Titel haben wir ebenfalls erweitert.

Einige Auswahlprogramme aus den Wettbewerben des letzten Festivals haben wir bereits für Sie zusammengestellt

Internationaler Wettbewerb 2022
Deutscher Wettbewerb 2022
MuVi-Preis 2022
Art and Experiment 2022
Preisträger 2022

Neu ist auch das kuratierte Programm Lateinamerikanische Perspektiven. Die Filme des Programms werfen einen neuen Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse des Kontinents.

Die aktuellen Programme werden ergänzt durch das Programm Made in Germany 3: Migration, welches auch ältere Titel enthält. Außerdem stehen elf Arbeiten aus der Filmreihe Kann und muss man jetzt Filme machen?, die ursprünglich im Blog des Festivals 2020 veröffentlicht wurden, weiterhin für den Verleih zur Verfügung. Auch die ersten beiden Teile der Serie Made in Germany und einige ältere Programme aus dem Bereich Kinder- und Jugendfilm bleiben verfügbar.

Konditionen

Gebühren je Vorführung aus dem Verleih (Filme von 2000–2022) für Vorführungen vor Ort und online:

Programme bis 80 min.180 €
Programme bis 100 min.200 €
Programm MuVi-Preis150 €
Programme Kinderkino 150 €
Einzeltitel bis 20 Min.*40 €
Einzeltitel über 20 Min.*60 €

*Filme aus dem Archiv (vor 2000) mit Aufschlag von 50%.

Zusätzlich werden eine Bearbeitungsgebühr von € 10 (für Einzelfilme oder vorhandene Programme) bzw. € 20 (für neu kuratierte Programme) sowie Transportkosten und ggf. 7% MWST in Rechnung gestellt.

Bei regelmäßiger Ausleihe von Kurzfilmen als Vorfilmen (vor Ort) gewähren wir folgenden Rabatt:

10 Kurzfilme (je eine Vorführung)220 €
20 Kurzfilme (je eine Vorführung)350 €

Bei der regelmäßigen, rabattierten Einzelfilmausleihe fallen keine Bearbeitungsgebühren an.

Die Erlöse aus dem Online-Verleih gehen fast vollständig an die Rechteinhaber*innen/Filmemacher*innen der verliehenen Arbeiten.

Oberhausen on Tour

Kurzfilme gibt es nur noch auf YouTube zu sehen? Nicht ganz: Oberhausen on Tour, die Filmtournee der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, zeigt alle zwei Jahre, dass Kurzfilme sich erfolgreich Leinwände und Nischen abseits der traditionellen Kino-Auswertung erobern.

Oberhausen On Tour wurde im Januar und Februar 2003 eingeführt. Aufgrund des großen Zuspruchs wurde die Tournee in den folgenden Jahren mit aktuellen Programmen und zahlreichen neuen Spielstätten weltweit fortgesetzt. Im Jahr 2021 wurde die Veranstaltungsreihe trotz Pandemie zum zwölften Mal präsentiert; erneut tourten acht Kurzfilmprogramme der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen durch die ganze Welt. In einigen wenigen Fällen haben sich Spielstätten auf eigenen Wunsch ihre Programme auch selbst zusammengestellt. 22 Spielstätten weltweit haben sich an Oberhausen on Tour 2021 beteiligt, darunter Kinos, Museen, Galerien, Filmclubs, Kinematheken und Filmfestivals, die insgesamt 67 Vorführungen durchgeführt haben. Die Partner profitierten dabei von reduzierten Leihgebühren sowie von besonderen Werbemitteln wie dem eigens produzierten Kinotrailer für „Oberhausen on Tour 2021“ (Regie, Schnitt und Sounddesign: Christian Schön).

Wir danken den Goethe-Instituten in Budapest, Helsinki, Montréal und Tirana für ihre Kooperation bei der letzten Tour.

Oberhausen on Tour 2023 befindet sich derzeit in Planung.

Termine

23/09/2022

City 46, Bremen
Les jeux des anges, Walerian Borowczyk, FRA 1964

25/09/2022

Kutaisi Int. Short Film Festival, Tiflis
ŃEALE AZBUIRĂTOARE, Alexandra Gulea, ROU/DEU 2022
L'escale, Collectif Faire-part, COD/BEL 2021
Feriado, Azucena Losana, ARG 2021
73, Meshy Koplevitch, ISR 2021
Weathering Heights, Hannah Wiker Wikström, SWE 2021
YON, Bárbara Lago, ARG 2021

28/09/2022

Lichtspiele Kalk, Köln (Filmreihe Köln)
Solidariedade, Fernanda Pessoa, BRA 2022

05/10/2022

Lichtspiele Kalk, Köln (Filmreihe Köln)
Im gelben Licht, Simon Rupieper, DEU 2020

15/10/2022

Museum Fünf Kontinente, München
E.D.L., Elie Alexandre Habib aka siska, LBN 2011
Hostage: The bachar tapes, Souheil Bachar, LBN/USA 2000
The Sea Is a Stereo, Video Number 2, Paris Without a Sea, Mounira al Solh, LBN 2008

Kontakt

Aktuelles Angebot

Neuankäufe A–Z

73,
Meshy Koplevitch,
13'30"

Mehr

1000 Thomas (Rolf Blumig),
Mare Hakamushi, Rolf Blumig,
4'0"

Mehr

ARIBADA,
Simon(e) Jaikiriuma Paetau, Natalia Escobar,
30'0"

Mehr

backflip,
Nikita Diakur,
12'30"

Mehr

Boa Noite,
Catarina Ruivo,
21'0"

Mehr

Bóng Xà Bông,
Phạm Nguyễn Anh Tú,
6'30"

Mehr

Cadê Heleny?,
Esther Vital,
29'0"

Mehr

Contaminate Me,
Steve Reinke, Jessie Mott,
3'0"

Mehr

Dancen,
Corina Andrian,
16'0"

Mehr

Das Chaos (motong Huang),
motong Huang,
2'30"

Mehr

Die Hüter des Unrats. Eine kurze Geschichte des Abfalls,
Susann Maria Hempel,
11'0"

Mehr

Disappoint Me (Chris Imler),
Markus S Fiedler, Alexander Gheorghiu, Chris Imler,
3'30"

Mehr

Dr. No (Meese X Hell),
Michael Ullrich,
3'30"

Mehr

El nido del Sol,
Colectivo Los Ingrávidos,
5'0"

Mehr

Feel Like Change (Wolfgang Pérez),
Kim Lêa Sakkal,
5'0"

Mehr

Feriado,
Azucena Losana,
2'0"

Mehr

Flourish (Lotic),
Julia Crescitelli,
3'30"

Mehr

Grandma's Scissors,
Erica Sheu,
5'30"

Mehr

Gute Arbeit, gute Nacht,
Michel Wagenschütz,
15'0"

Mehr

Hoamweh Lung,
Felix Klee,
14'30"

Mehr

HOMESICK,
Bjørn Melhus,
14'0"

Mehr

I WOULD LiCK TO BE SOMEONE ELSE,
Yuwol June C.,
9'0"

Mehr

It grew fur again, lost it, developed scales, lost them,
Gitte Villesen,
23'30"

Mehr

Kolme päivää sadetta,
Matti Harju,
9'30"

Mehr

L'escale,
Collectif Faire-part,
14'0"

Mehr

LA Screen Memories (The Downtown Tunnels),
Jan Jelinek,
9'30"

Mehr

Las Flores,
Miguel Goya, Tina Wilke,
18'30"

Mehr

Lovers of all kinds (Lovers of all kinds feat. Jaako Eino Kalevi),
Christine Gensheimer,
5'30"

Mehr

MONOLOGO DE UN SICARIO,
Nadia Granados,
6'0"

Mehr

Muss ja nicht sein, dass es heute ist,
Sophia Groening,
8'0"

Mehr

ŃEALE AZBUIRĂTOARE,
Alexandra Gulea,
24'0"

Mehr

Neo Biedermeier (Paul Frick & Daniel Brandt),
Daniel Brandt,
7'30"

Mehr

Nur weil du mir deine Wunden zeigst, bist du noch lange nicht mein Heiland (School of Zuversicht),
Katharina Duve,
4'0"

Mehr

On a Beautiful Day,
Elodie Pong,
6'30"

Mehr

Perforated Realities,
Gustaf Broms,
16'30"

Mehr

Punctured Sky,
Jon Rafman,
21'0"

Mehr

Solidariedade,
Fernanda Pessoa,
7'30"

Mehr

Someone's Flowers,
Hikari Wajima,
3'0"

Mehr

Tender,
Christine Lucy Latimer,
3'0"

Mehr

The Raft,
Marko Meštrović,
14'0"

Mehr

Theorie und Praxis,
Leonie Minor,
7'30"

Mehr

Wann hast du das letzte Mal Blumen betrachtet (Günter Reznicek/Nova Huta),
Mariola Brillowska,
2'0"

Mehr

Weathering Heights,
Hannah Wiker Wikström,
30'0"

Mehr

YON,
Bárbara Lago,
8'0"

Mehr

you cannot trust the colors,
Katrin Winkler,
16'0"

Mehr

Vorfilme A–Z

Neben den abendfüllenden Kurzfilmprogrammen können Sie auch Kurzfilme als Vorfilme einzeln programmieren und bei uns ausleihen. Aus den Verleihankäufen der letzten fünf Jahre haben wir hier eine Auswahl von vorfilmtauglichen Arbeiten zusammengestellt.

Zudem haben alle, die regelmäßig Vorfilme ausliehen wollen, Anspruch auf unseren neuen Mengenrabatt. So bieten wir die Ausleihe von zehn Kurzfilmen im Jahr (bei jeweils einer Vorführung) für 220 Euro an, 20 Kurzfilme im Jahr (bei jeweils einer Vorführung) sind für 350 Euro (jeweils zzgl. Transport + ggf. 7% MWST) ausleihbar. Übrigens: Die Filmförderungsanstalt unterstützt in Deutschland seit einigen Jahren auch den Einsatz von Kurzfilmen als Vorfilme mit einem Zuschuss von bis zu 80% für belegte Kosten bei Filmmieten, Werbung und Transport.

20-20,
Karen Trask,
2'0"

Mehr

Abgelaufen (Heinz Strunk),
Roman Schaible,
4'30"

Mehr

All Day (Drunken Masters feat. Tropkillaz),
Andreas Hofstetter,
4'0"

Mehr

backflip,
Nikita Diakur,
12'30"

Mehr

Blacktivist (Flatbush ZOMBIES),
Mario Pfeifer,
5'0"

Mehr

Blitze (Donna Regina),
Céline Keller,
2'57"

Mehr

Bóng Xà Bông,
Phạm Nguyễn Anh Tú,
6'30"

Mehr

Boogieman,
Jan Bonny,
7'39"

Mehr

Brand,
Jan Koester, Alexander Lahl,
5'18"

Mehr

Cântec de leagăn,
Paul Mureșan,
4'0"

Mehr

Chanel Nr. 2,
Christoph Blankenburg,
3'6"

Mehr

Chiroptères,
Romeo Grünfelder,
2'18"

Mehr

Contaminate Me,
Steve Reinke, Jessie Mott,
3'0"

Mehr

Copyshop,
Jakob Grunert,
10'42"

Mehr

Cuidacoches,
Dante Zaballa,
1'49"

Mehr

Die Hüter des Unrats. Eine kurze Geschichte des Abfalls,
Susann Maria Hempel,
11'0"

Mehr

Die klaffende Wunde,
Jovana Reisinger,
5'0"

Mehr

Don't,
Daniel Freitag,
4'6"

Mehr

Doors of Reception,
Bjørn Melhus,
2'30"

Mehr

El nido del Sol,
Colectivo Los Ingrávidos,
5'0"

Mehr

Elvis: Strung Out,
Mark Oliver,
4'33"

Mehr

Familiar Memories,
Pol Merchan,
4'0"

Mehr

Feriado,
Azucena Losana,
2'0"

Mehr

Fest,
Nikita Diakur,
2'55"

Mehr

Forever Corona (Oliver Polak, Erobique),
Kay Otto,
3'30"

Mehr

FragMANts,
Art Collective Neozoon,
5'26"

Mehr

If I were a Sneaker,
Katharina Duve, Schorsch Kamerun, Ted Gaier, Timo Schierhorn,
5'22"

Mehr

Im gelben Licht,
Simon Rupieper,
7'30"

Mehr

Junkerhaus,
Karen Russo,
8'0"

Mehr

Kunst (Theodor Shitstorm),
Dietrich Brüggemann,
4'0"

Mehr

Ma Mama (Toto Bona Lokua),
Katy Wang,
4'0"

Mehr

Muss ja nicht sein, dass es heute ist,
Sophia Groening,
8'0"

Mehr

Musterhaus (Sean Armstrong),
Christine Gensheimer,
3'3"

Mehr

Nanzoya (Miho Okada),
Izumi Tanaka,
5'0"

Mehr

On a Beautiful Day,
Elodie Pong,
6'30"

Mehr

PANDA III,
Maximilian Villwock,
13'30"

Mehr

PANDA MOONWALK or WHY MENG MENG WALKS BACKWARDS,
Kerstin Honeit,
8'2"

Mehr

Plody mraků,
Kateřina Karhánková,
10'20"

Mehr

Saladdin Castique,
Anssi Kasitonni,
5'40"

Mehr

Second Chance Man,
Christoph Girardet,
4'30"

Mehr

Sen Toe,
Akari Eda,
7'0"

Mehr

Solidariedade,
Fernanda Pessoa,
7'30"

Mehr

Someone's Flowers,
Hikari Wajima,
3'0"

Mehr

Space Cowboy,
Lennart Brede,
4'0"

Mehr

Suodji,
Marja Helander,
5'0"

Mehr

Tender,
Christine Lucy Latimer,
3'0"

Mehr

The Magical Dimension,
Gudrun Krebitz,
7'6"

Mehr

The Raft,
Marko Meštrović,
14'0"

Mehr

The Train, the Forest,
Patrick Buhr,
3'30"

Mehr

Theorie und Praxis,
Leonie Minor,
7'30"

Mehr

Three Casualties,
Jens Pecho,
7'15"

Mehr

Tower XYZ,
Ayo Akingbade,
3'0"

Mehr

Trouble in Paradise (Rufus Wainwright),
Mia Donovan,
3'30"

Mehr

Trying to forget you (Aérea Negrot),
Simon(e) Jaikiriuma Paetau, Aérea Negrot,
7'56"

Mehr

Tutorial,
Dennis Todorović,
7'38"

Mehr

Um musical,
Tarcísio Lara Puiati,
4'0"

Mehr

Wer sagt denn das? (Deichkind),
Timo Schierhorn, UWE,
3'0"

Mehr

Filme Online

Seit Dezember 2020 können Sie bei uns Kurzfilme auch für das Online Abspiel auf VoD-Plattformen ausleihen. Dabei muss gewährleistet sein: die Veröffentlichung der Filme erfolgt zu filmhistorischen und medienkundlichen Zwecken ausschließlich im Streaming-Verfahren (kein Download) und nur im nicht gewerblichen Rahmen einer Darstellung der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. Die Filme dürfen pro Veröffentlichung nicht länger als 48 Stunden online gestellt werden. Die VoD-Plattform darf nur für registrierte Nutzer zugänglich sein.

Knapp 140 Titel stehen momentan für eine derartige Ausleihe zur Verfügung. Alle ausleihbaren Titel sind Neuankäufe aus dem Festivalprogrammen der Jahre 2020-2022. Die Liste der Filmtitel wird fortlaufend erweitert. Hier finden Sie unsere Neuerwerbungen aus dem Festivaljahr 2022:

73,
Meshy Koplevitch,
13'30"

Mehr

1000 Thomas (Rolf Blumig),
Mare Hakamushi, Rolf Blumig,
4'0"

Mehr

Boa Noite,
Catarina Ruivo,
21'0"

Mehr

Bóng Xà Bông,
Phạm Nguyễn Anh Tú,
6'30"

Mehr

Dancen,
Corina Andrian,
16'0"

Mehr

Das Chaos (motong Huang),
motong Huang,
2'30"

Mehr

Die Hüter des Unrats. Eine kurze Geschichte des Abfalls,
Susann Maria Hempel,
11'0"

Mehr

Disappoint Me (Chris Imler),
Markus S Fiedler, Alexander Gheorghiu, Chris Imler,
3'30"

Mehr

Dr. No (Meese X Hell),
Michael Ullrich,
3'30"

Mehr

Feel Like Change (Wolfgang Pérez),
Kim Lêa Sakkal,
5'0"

Mehr

Feriado,
Azucena Losana,
2'0"

Mehr

Flourish (Lotic),
Julia Crescitelli,
3'30"

Mehr

Grandma's Scissors,
Erica Sheu,
5'30"

Mehr

Gute Arbeit, gute Nacht,
Michel Wagenschütz,
15'0"

Mehr

Hoamweh Lung,
Felix Klee,
14'30"

Mehr

HOMESICK,
Bjørn Melhus,
14'0"

Mehr

I WOULD LiCK TO BE SOMEONE ELSE,
Yuwol June C.,
9'0"

Mehr

It grew fur again, lost it, developed scales, lost them,
Gitte Villesen,
23'30"

Mehr

Kolme päivää sadetta,
Matti Harju,
9'30"

Mehr

L'escale,
Collectif Faire-part,
14'0"

Mehr

LA Screen Memories (The Downtown Tunnels),
Jan Jelinek,
9'30"

Mehr

Las Flores,
Miguel Goya, Tina Wilke,
18'30"

Mehr

Lovers of all kinds (Lovers of all kinds feat. Jaako Eino Kalevi),
Christine Gensheimer,
5'30"

Mehr

MONOLOGO DE UN SICARIO,
Nadia Granados,
6'0"

Mehr

Muss ja nicht sein, dass es heute ist,
Sophia Groening,
8'0"

Mehr

Neo Biedermeier (Paul Frick & Daniel Brandt),
Daniel Brandt,
7'30"

Mehr

Nur weil du mir deine Wunden zeigst, bist du noch lange nicht mein Heiland (School of Zuversicht),
Katharina Duve,
4'0"

Mehr

On a Beautiful Day,
Elodie Pong,
6'30"

Mehr

Perforated Realities,
Gustaf Broms,
16'30"

Mehr

Punctured Sky,
Jon Rafman,
21'0"

Mehr

Someone's Flowers,
Hikari Wajima,
3'0"

Mehr

Tender,
Christine Lucy Latimer,
3'0"

Mehr

The Raft,
Marko Meštrović,
14'0"

Mehr

Wann hast du das letzte Mal Blumen betrachtet (Günter Reznicek/Nova Huta),
Mariola Brillowska,
2'0"

Mehr

Weathering Heights,
Hannah Wiker Wikström,
30'0"

Mehr

YON,
Bárbara Lago,
8'0"

Mehr

you cannot trust the colors,
Katrin Winkler,
16'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen?

Die Kurzfilmtage haben Filmemacherinnen und Filmemacher eingeladen, kurze Videos zur Frage „Kann und muss man jetzt Filme machen?“ zu erstellen. Die Produktion wurde zum in Deutschland üblichen Tarif einer psychotherapeutischen Sitzung honoriert und durfte daher nicht länger als eine Stunde dauern.

„Oberhausen hat mit dieser Kommissions-Serie den bestechenden Beweis geliefert, dass Filmemachen genau die richtige Form ist, über das Leben nachzudenken, und dem Essay eine überzeugende Vitalimpfung verpasst. Wenn was nach Corona bleiben soll, dann bitte diese denkerische Form der Leichtigkeit.“ (Artechock, Deutschland, 14. Mai 2020)

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Kann und muss man jetzt Filme machen? - Dietrich Brüggemann,
Dietrich Brüggemann,
3'30"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Alex Gerbaulet,
Alex Gerbaulet,
2'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Kerstin Honeit,
Kerstin Honeit,
7'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Judith Hopf,
Judith Hopf,
1'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Kristina Kilian,
Kristina Kilian,
2'30"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Korpys/Löffler,
Andree Korpys, Markus Löffler,
2'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Brenda Lien,
Brenda Lien,
5'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Franz Müller,
Franz Müller,
4'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Jens Pecho,
Jens Pecho,
5'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Andreas Reihse/Zaza Rusadze,
Andreas Reihse, Zaza Rusadze,
9'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Jovana Reisinger,
Jovana Reisinger,
6'0"

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Internationaler Wettbewerb

Präsentiert werden sechs Arbeiten, die dem Internationalen Wettbewerb und dem Internationalen Online-Wettbewerb des Festivals 2022 entstammen. Der Spielfilm Boa Noite zeigt die besondere Beziehung zwischen einer Großmutter und ihrem Enkel und wie sie sich gegenseitig vor ihren Ängsten schützen. Matti Harju verzichtet in Kolme Päivää sadetta auf eine übergreifende Erzählung, wenn sein Protagonist, der ein Drogenkurier sein könnte, ziellos durch den Wald läuft. In der Computeranimation Punctured Sky begibt sich ein unsichtbarer Erzähler auf eine Entdeckungsreise, um herauszufinden, warum sein geliebtes Videospiel aus Kindheitstagen auf mysteriöse Weise verschwand.

Der dokumentarische Bericht L‘escale zeigt nur einen Blick aus dem Flugzeugfenster und macht deutlich, wie eng das Privileg persönlicher Freiheit mit der im Pass dokumentierten Herkunft der Reisenden verknüpft ist. Elodie Pong dagegen dokumentiert die Straße von Gibraltar, die zur bevorzugten Route für Migranten geworden ist, als Schauplatz von Hoffnung und Tod. In Marko Meštrovićs Animation The Raft schließlich wird die ganze Welt überflutet, doch die Band ‘Raft‘ spielt ihre Musik auf einem Floß einfach weiter. Als Auswahlprogramm steht hier das große Kino der kleinen Form zur Entdeckung bereit.

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Boa Noite,
Catarina Ruivo,
21'0"

Mehr

Kolme päivää sadetta,
Matti Harju,
9'30"

Mehr

Punctured Sky,
Jon Rafman,
21'0"

Mehr

L'escale,
Collectif Faire-part,
14'0"

Mehr

On a Beautiful Day,
Elodie Pong,
6'30"

Mehr

The Raft,
Marko Meštrović,
14'0"

Mehr

Deutscher Wettbewerb

Fünf Arbeiten aus dem Deutschen Wettbewerb 2022, die sich vor allem mit den Themen Arbeit, Migration und Kommunikation auseinandersetzen. Im pointierten Muss ja nicht sein, dass es heute ist zeigt Sophia Groening die Lebensrealität von jungen Erwachsenen in Köln-Finkenberg ganz ungeschönt. Susann Maria Hempel fragt sich in Die Hüter des Unrats. Eine kurze Geschichte des Abfalls, was es für die Rekonstruktion von Menschheitsgeschichte bedeutet, wenn dank konsequenter Kreislaufwirtschaft künftig keine Abfälle mehr entstehen. In dem dokumentarischen Las Flores folgen Miguel Goya und Tina Wilke einer Gruppe junger Migranten in Berlin. Zwischen Selfies und flüchtigen Sprachnachrichten wird das Schicksal einer Jugend deutlich, die auf der Suche nach einer besseren Zukunft nach Europa ausgewandert ist.

Michel Wagenschütz porträtiert in Gute Arbeit, gute Nacht eine Künstlerin, die in Telefongesprächen mit der Arbeitsagentur versucht, ihre Betriebsausgaben zu rechtfertigen. Bei Simon(e) Jaikiriuma Paetau und Natalia Escobar schließlich verschmelzen Dokumentarfilm und Fiktion zu einer transkulturellen Erzählung. Aribada trifft mitten in der kolumbianischen Kaffeeregion auf Las Traviesas, eine Gruppe indigener Transfrauen der Embera-Stämme. Das Magische, das Traumhafte und das Performative koexistieren in dieser einzigartigen Welt. ARIBADA wurde mit dem 3satNachwuchspreis ausgezeichnet.

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Muss ja nicht sein, dass es heute ist,
Sophia Groening,
8'0"

Mehr

Die Hüter des Unrats. Eine kurze Geschichte des Abfalls,
Susann Maria Hempel,
11'0"

Mehr

Las Flores,
Miguel Goya, Tina Wilke,
18'30"

Mehr

Gute Arbeit, gute Nacht,
Michel Wagenschütz,
15'0"

Mehr

ARIBADA,
Simon(e) Jaikiriuma Paetau, Natalia Escobar,
30'0"

Mehr

MuVi-Preis

Die Kurzfilmtage führten 1999 mit dem MuVi den weltweit ersten Festivalpreis für Musikvideos ein. Musikvideos hatten sich mehr und mehr von der reinen Abbild- und Werbefunktion emanzipiert und waren zur eigenständigen visuellen Form geworden. Inzwischen hat sich gezeigt, dass Musikvideos in der Tat ein unabhängiges Kurzfilm-Genre geworden sind, das auch den Niedergang seines Geburtshelfers, des Musikfernsehens, überlebt hat. Dieses Programm präsentiert alle Arbeiten, die 2022 für den MuVi-Preis nominiert wurden.

Den ersten Preis gewann Julia Crescitelli für Flourish, in dem alltägliche Gesten mit rasender Geschwindigkeit ineinanderfließen – ein höchst eigenwilliges und lebendiges Werk, das eine Ästhetik jenseits des Schönen und Hässlichen propagiert. In Mariola Brillowskas Wann hast du das letzte Mal Blumen betrachtet, ausgezeichnet mit dem 2. Preis, gleiten die Bilder zwischen organischer und anorganischer Welt, zwischen Blumen, Spinnen und anderen fremdartigen Formen des Lebens. Den MuVi-Publikumspreis erhielt Michael Ullrich für seine Behind-the-Scenes-Collage Dr. No.

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1000 Thomas (Rolf Blumig),
Mare Hakamushi, Rolf Blumig,
4'0"

Mehr

Das Chaos (motong Huang),
motong Huang,
2'30"

Mehr

Disappoint Me (Chris Imler),
Markus S Fiedler, Alexander Gheorghiu, Chris Imler,
3'30"

Mehr

Dr. No (Meese X Hell),
Michael Ullrich,
3'30"

Mehr

Feel Like Change (Wolfgang Pérez),
Kim Lêa Sakkal,
5'0"

Mehr

Flourish (Lotic),
Julia Crescitelli,
3'30"

Mehr

LA Screen Memories (The Downtown Tunnels),
Jan Jelinek,
9'30"

Mehr

Lovers of all kinds (Lovers of all kinds feat. Jaako Eino Kalevi),
Christine Gensheimer,
5'30"

Mehr

Neo Biedermeier (Paul Frick & Daniel Brandt),
Daniel Brandt,
7'30"

Mehr

Nur weil du mir deine Wunden zeigst, bist du noch lange nicht mein Heiland (School of Zuversicht),
Katharina Duve,
4'0"

Mehr

Wann hast du das letzte Mal Blumen betrachtet (Günter Reznicek/Nova Huta),
Mariola Brillowska,
2'0"

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Art and Experiment

Unser diesjähriges Art and Experiment Programm versammelt einige der interessantesten Filmemacher, die sich derzeit im Spannungsfeld zwischen Film und Kunst bewegen. Zu Beginn fragt Gustaf Broms in Perforated Realities, wie das Virus Covid-19 das Fundament einer Idee von Zivilisation erschüttern konnte. Katrin Winkler widmet sich anhand von privatem Bildmaterial von Missionaren, die in Afrika Kolonisierungen begleiteten, der Frage, wie die Farbgebung zustande kam und wie sie von Machtstrukturen durch unterschiedliche kolonisierende Akteure geprägt ist.

It grew fur again, lost it, developed scales, lost them von Gitte Villesen ist ein Essayfilm, der zwei Vorstellungen untersucht, die aus zwei Werken feministischer Science Fiction hervorgegangen sind. In Grandma’s Scissors stellt die Filmemacherin Erica Sheu über ihr eigenes Handwerk eine Verbindung zu ihrer Großmutter und deren Handwerk her. Der Tanzfilm Dancen, der in Wuppertal entstand, betrachtet schließlich die flüchtigen Impulse, die zwischen einzelnen Momenten des Tages leben. Die Filme dieses Programms erlauben einen Einblick in den aktuellen Stand medienkünstlerischen Schaffens.

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Perforated Realities,
Gustaf Broms,
16'30"

Mehr

you cannot trust the colors,
Katrin Winkler,
16'0"

Mehr

It grew fur again, lost it, developed scales, lost them,
Gitte Villesen,
23'30"

Mehr

Grandma's Scissors,
Erica Sheu,
5'30"

Mehr

Dancen,
Corina Andrian,
16'0"

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Preisträger

Dieses Programm enthält viele wichtige Preisträger der beiden Internationalen und Deutschen Wettbewerbe des Festivals 2022. Die Auswahl wird von Meshy Koplevitchs 73 eröffnet, der in einer Mischung aus Erinnerung, Geschichte und persönlicher Reflektion eine junge Frau zeigt, die von den Erfahrungen ihres Vaters während des Jom-Kippur-Krieges erzählt. Die Filmemacherin nutzt dabei Wasserfarben, um Erinnerungen an ihren Vater zu rekonstruieren. In YON wird eine ungeschönte Version der eigenen Familie und Kindheit erzählt, in der mit vollkommen unsentimentalem Blick Familienfilme betrachtet werden.

Weathering Heights überwindet die Vorstellung, dass es einen Unterschied zwischen Science Fiction und unserer gelebten Realität gebe, indem er die Schwierigkeit von Kommunikation in einer noch immer unter den Auswirkungen einer globalen Pandemie leidenden Welt verdichtet. Der Film wurde mit dem Großen Preis der Stadt Oberhausen ausgezeichnet. Feriado von Azucena Losana entwirft eine hypnotische Welt, die gängige Erzählungen künstlerisch in Frage stellt. Alexandra Guleas ŃEALE AZBUIRĂTOARE, ausgezeichnet mit dem Preis des Deutschen Wettbewerbs, verzahnt visuelles und akustisches Material zu einer vielschichtigen Erzählung über eine nomadische Minderheit, die zum Spielball umliegender Mächte wird.

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73,
Meshy Koplevitch,
13'30"

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YON,
Bárbara Lago,
8'0"

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Weathering Heights,
Hannah Wiker Wikström,
30'0"

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Feriado,
Azucena Losana,
2'0"

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ŃEALE AZBUIRĂTOARE,
Alexandra Gulea,
24'0"

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Made in Germany 3 – Migration

Diese Zusammenstellung, dritter Teil unserer Serie mit den besten deutschen Kurzfilmen der letzten zehn Jahre, beschäftigt sich mit den Lebensverhältnissen von Migranten in Deutschland heute. 1984 starben in Duisburg-Wanheimerort sechs türkische Bürger bei einem Brandanschlag. Während die Polizei einen rassistischen Hintergrund rasch ausschloss, sprechen aus heutiger Sicht viele Indizien dafür. Dunkelfeld begibt sich auf Spurensuche und rollt den Fall nochmal auf. In der Animation Brand schlägt einem ostdeutschen Bürgermeister und seiner Familie eine Welle des Hasses entgegen, als er sich bereit erklärt, Flüchtlinge aufzunehmen. Der Essayfilm ma nouvelle vie européenne denkt aus der Perspektive von Abou, einem malischen Flüchtling in Deutschland, über Europas unsichtbare Grenzen nach und macht dabei die Kamera zum Medium der Selbstermächtigung.

In Three Notes verarbeitet Jeannette Gaussi die wenigen übrig gebliebenen Fotos ihrer afghanischen Kindheit künstlerisch weiter. Der spielerische Moruk zeigt den introvertierten Hakan und den lebenslustigen Murat beim Anhängen im Kreuzberger Kiez. Sie treffen sich täglich, kiffen, träumen, philosophieren und streiten. Wenn sie für Dealer gehalten werden, ziehen sie die Ahnungslosen auch schon mal ab. Tiefenschärfe schließlich liest in den Markierungen der Orte in Nürnberg, an denen der sogenannte NSU drei Morde verübt hat. Hier wird der Stift zur Kamera und die Kamera zum Akteur, wenn der Film den Erschütterungen dieser Angriffe auf die Gesellschaft nachspürt.

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Dunkelfeld,
Marian Mayland, Patrick Lohse, Ole-Kristian Heyer,
16'0"

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Brand,
Jan Koester, Alexander Lahl,
5'18"

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ma nouvelle vie européenne,
Abou Bakar Sidibé, Moritz Siebert,
22'19"

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Three Notes,
Jeannette Gaussi,
4'0"

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Moruk,
Serdal Karaca,
29'0"

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Tiefenschärfe,
Alexandra Gerbaulet, Mareike Bernien,
14'30"

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Lateinamerikanische Perspektiven

Neue Produktionen aus Lateinamerika waren zuletzt bei den Kurzfilmtagen stark vertreten. Diese Auswahl wirft einen neuen Blick auf die aktuellen politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse des Kontinents. Den Auftakt macht Solidariedade, in dem Bilder einer Protestkundgebung gegen die Regierung Bolsonaro Gesten des Widerstands und der Unterdrückung, aber auch der Freude sichtbar machen. Cadê Heleny? rollt die Geschichte der Philosophin und Theaterregisseurin Heleny Guariba, die 1971 unter der Diktatur in Brasilien verschwand, anhand von gestickten und animierten Erinnerungen ihrer Angehörigen wieder auf. MONOLOGO DE UN SICARIO zeigt den Auftragsmörder in der Welt der Kolumbianisierung als unterste Ebene, auf der eine ganze kriminelle Struktur gründet.

1982 wurden die indigene Gemeinschaft der Zoque durch einen Vulkanausbruch gezwungen umzusiedeln. ( ( ( ( ( /*\ ) ) ) ) ) ) ist das Porträt eines Dorfes in Chiapas, Mexiko, seiner Kultur, seiner Geräusche und seiner Architektur. Der Film dokumentiert die modernen Herausforderungen und die Weltsicht einer Gemeinschaft, die auch unter politischem Druck steht, ihr Land und ihre Rechte zu bewahren. Auch im Spielfilm O Jardim Fantástico spielt indigene Kultur eine wichtige Rolle. Hier verabreicht eine Lehrerin in ihrem Unterricht, einer alten Tradition folgend, Ayahuasca, um ihren Schülern andere Realitätsebenen zu vermitteln.  

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Solidariedade,
Fernanda Pessoa,
7'30"

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Cadê Heleny?,
Esther Vital,
29'0"

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MONOLOGO DE UN SICARIO,
Nadia Granados,
6'0"

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( ( ( ( ( /*\ ) ) ) ) ),
Charles Fairbanks, Saúl Kak,
18'30"

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Extrañas Criaturas,
Cristina Sitja, Cristóbal León,
15'30"

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Kinder- und Jugendfilm

Im Verleih haben wir sowohl einzelne Filme wie auch fertige Programme im Angebot, die sich gut für Kinder- und Jugendliche eignen. Sie finden hier einige Links zu fertig zusammengestellten Programmen. Gerne können Sie sich auch ein Programm individuell von uns zusammenstellen lassen. Sprechen Sie uns bei allen Fragen an.

Entdeckungen machen

Sieben Filme, in denen wir die Kindheit als Zeit des Ausprobierens, des Rumspinnens und Genießens erleben. Erfahrungen werden gesammelt, Selbsterkenntnis gewonnen. Die Kindheit ist aber auch die Zeit, in der das Treffen von eigenen Entscheidungen mit Hürden und Hindernissen verbunden ist, die nicht immer frei von ernsten Themen und traurigen Erlebnissen sind.

Dieses Programm lädt Kinder wie Erwachsene zu einer Reise durch diese Vielfalt ein. Es erzählt von der Trägheit eines Sommernachmittags ebenso wie vom Verlust eines geliebten Menschen, vom Klimawandel oder dem aufregenden Gefühl, seine Angst zu überwinden und über sich hinauszuwachsen. Ein Programm für Kinder ab acht Jahren, in dem eine Reihe junger Menschen aufbrechen, um neue Entdeckungen zu machen.

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Ice Spider,
Cheryl Rondeau,
3'10"

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Heidi beim Geräuschemacher,
Christian Frei,
14'0"

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Plody mraků,
Kateřina Karhánková,
10'20"

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Die Übergabe,
Leonhard Hofmann,
12'56"

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Ma Mama (Toto Bona Lokua),
Katy Wang,
4'0"

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Elzo,
Suzana Botosi,
3'17"

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l'inverno,
Gurli Bachmann,
5'57"

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Das Richtige tun

Facettenreich beleuchtet das Programm eine Phase im Leben, in der man eindeutig noch Kind ist, aber alt genug, um mit Entscheidungen und Problemen konfrontiert zu werden, die überfordern können und Größe abverlangen. Es geht um große Gefühle und kleine Gesten. Um den schwierigen Weg zur eigenen Persönlichkeit in der Auseinandersetzung mit sich und Anderen und dabei immer auch um die Suche nach Geborgenheit. Ein Programm für Kinder ab 10 Jahren, voll bemerkenswerter junger Menschen auf dem Weg zum Erwachsenwerden.

Verfügbar nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz als DCP, Blu-Ray und DVD.

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Vera Neubauer: "Das feuerrote Spielmobil" und mehr

Sechs kurze Filme hat die in der Tschechoslowakei geborene Filmemacherin Vera Neubauer Anfang der 70er Jahre animiert. Fünf Folgen rund um die Freunde Pip und Bessie wurden wieder-entdeckt und restauriert. Außerdem beinhaltet das Programm noch ihre späteren Woolly-Filme, in denen dann alles aus Wolle ist. Annie und ihre Welt sind mit der Stricknadel entstanden. Ein Kurzfilmprogramm ohne Dialoge.

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Geschichten ohne Text

Ohne Worte aber mit klaren Botschaften überzeugt das Programm durch seine Themenvielfalt – sei es die Familie oder Freundschaft. Spannend und lehrreich eignet es sich hervorragend für eine Unterrichtseinheit und ist auch für Zuschauer ohne oder nur mit wenig deutschen Sprachkenntnissen gut verständlich. 

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Made in Germany

Im deutschen Kurzfilm gibt es eine große formale Ausdifferenzierung, auf hohem Niveau. Bei allen Unterschieden sehen wir jedoch, dass die deutschen Kurzfilme – ob Spiel- oder Dokumentarfilm, Experiment oder Hybrid – sich mit dem beschäftigen, was in unserem Land geschieht oder wichtig ist. Familie, Heimat, Migration, Sprache, oft politische Angelegenheiten – die Filme greifen ihre Themen auf sehr persönliche Art auf, analysieren, beleuchten Randaspekte und Details, legen unerwartete Zusammenhänge offen, fordern Aufmerksamkeit.

Die bisher veröffentlichten drei Teile der Serie „Made in Germany“ präsentieren diejenigen deutschen Kurzfilme der letzten zehn Jahre, die nicht nur in Oberhausen Preisträger oder Festivallieblinge waren, sondern auch anderswo, nicht selten über unsere Landesgrenze hinaus, überaus erfolgreich liefen und wichtige Auszeichnungen erhielten. Einige dieser Arbeiten wurden auf mehr als 200 Festivals weltweit gezeigt, andere erhielten bereits den Deutschen Kurzfilmpreis in Gold. Diese Filme sind keine Visitenkarten für kommende Langfilmprojekte, sie stehen als künstlerische Produktionen, als Positionen, für sich selbst.

Made in Germany 1 – Neue Heimat

Diese Zusammenstellung ist der erste Teil einer Serie mit den besten deutschen Kurzfilmen der letzten zehn Jahre. Die Filme dieses Programms werfen dabei einen neuen Blick auf Familie und Heimat in Deutschland. Während Helena Wittmanns Kamera langsam Wohnräume durchmisst, verlassen ihre Protagonisten das Haus kaum mehr. Überall lauern Dämonen. Auch bei Bjørn Melhus, der den Umgang einer Krieg führenden Gesellschaft mit ihren Veteranen klug hinterfragt. Dagegen führt Susann Maria Hempel eine spezielle ostdeutsche Erfahrung nach 1989 traumwandlerisch als explodierte Puppenstube wieder auf. Die assoziative Animation „Däwit“, die schon auf über 200 Festivals lief, erzählt, wie ein Junge notgedrungen unter Wölfen aufwächst. Und am Ende versucht Eva Könnemann, eine ländliche Siedlung am Rande des Ruhrgebiets mit der Kamera zu erfassen und entwickelt dabei aus dem Mangel an Produktionsmitteln eine neuartige künstlerische Form und Arbeitsweise. Alle diese Arbeiten waren nicht nur in Oberhausen Festivallieblinge, auch auf vielen anderen Festivals gewannen sie wichtige Auszeichnungen oder wurden mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold ausgezeichnet.

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Wildnis,
Helena Wittmann,
12'0"

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you and me,
Karsten Krause,
4'0"

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I'm Not the Enemy,
Bjørn Melhus,
13'0"

Sieben mal am Tag beklagen wir unser Los und nachts stehen wir auf, um nicht zu träumen,
Susann Maria Hempel,
18'0"

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Däwit,
David Jansen,
15'0"

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Das Offenbare Geheimnis,
Eva Könnemann,
29'0"

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Made in Germany 2 – Stadtleben

„Made in Germany 2 – Stadtleben“, zweiter Teil unserer Serie mit den besten deutschen Kurzfilmen der letzten zehn Jahre, wirft einen neuen Blick auf die Stadt und ihre Architektur. Im Zentrum des Programms steht der Hauptgewinner des Deutschen Wettbewerbs 2015 „Schicht“, der die persönliche Familiengeschichte der Regisseurin mit einem Portrait der Stadt Salzgitter verwebt. Zwischen Analyse und Imagination folgt der Film dem Strom freigelegter Geschichten. Kerstin Honeit lädt in der Rohbaukulisse des Berliner Stadtschlosses Bauarbeiter zum Kaffeekranz für eine groteske Aufführung von Abriss und Aufbau nationalstaatlicher Mythen. Marian Mayland dagegen erinnert an einen abgerissenen Wohnhausblock in Manchester, indem er dokumentarisches Material mit Ausschnitten aus kulturellen Gegenentwürfen der frühen Technound Acidhouse Szene furios vermischt. Und Maximilian Villwock zeigt uns, wie in Berlin bei Nacht aus der Liebe ein Machtkampf wird, wenn das Ego überhandnimmt. „Please Say Something“ schließlich animiert die Stadt, wie Sie sie noch nie gesehen haben und zündet ein hintergründiges und zukunftsweisendes Bilderfeuerwerk zur Beziehung zwischen einer Katze und einer Maus im Zeitalter des Internets. Alle Arbeiten waren Festivallieblinge, in Oberhausen und anderswo.

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PANDA III,
Maximilian Villwock,
13'30"

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u_08-1 (future past perfect pt.3) (alva noto feat. Anne-James Chaton),
Simon Mayer, Carsten Nicolai,
3'30"

Schicht,
Alexandra Gerbaulet,
28'30"

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my castle your castle,
Kerstin Honeit,
15'0"

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Driving Around Where the Crescents Used To Be. A Script,
Marian Mayland,
15'0"

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Please Say Something,
David OReilly,
10'0"

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Made in Germany 3 – Migration

Diese Zusammenstellung, dritter Teil unserer Serie mit den besten deutschen Kurzfilmen der letzten zehn Jahre, beschäftigt sich mit den Lebensverhältnissen von Migranten in Deutschland heute. 1984 starben in Duisburg-Wanheimerort sechs türkische Bürger bei einem Brandanschlag. Während die Polizei einen rassistischen Hintergrund rasch ausschloss, sprechen aus heutiger Sicht viele Indizien dafür. Dunkelfeld begibt sich auf Spurensuche und rollt den Fall nochmal auf. In der Animation Brand schlägt einem ostdeutschen Bürgermeister und seiner Familie eine Welle des Hasses entgegen, als er sich bereit erklärt, Flüchtlinge aufzunehmen. Der Essayfilm ma nouvelle vie européenne denkt aus der Perspektive von Abou, einem malischen Flüchtling in Deutschland, über Europas unsichtbare Grenzen nach und macht dabei die Kamera zum Medium der Selbstermächtigung.

In Three Notes verarbeitet Jeannette Gaussi die wenigen übrig gebliebenen Fotos ihrer afghanischen Kindheit künstlerisch weiter. Der spielerische Moruk zeigt den introvertierten Hakan und den lebenslustigen Murat beim Anhängen im Kreuzberger Kiez. Sie treffen sich täglich, kiffen, träumen, philosophieren und streiten. Wenn sie für Dealer gehalten werden, ziehen sie die Ahnungslosen auch schon mal ab. Tiefenschärfe schließlich liest in den Markierungen der Orte in Nürnberg, an denen der sogenannte NSU drei Morde verübt hat. Hier wird der Stift zur Kamera und die Kamera zum Akteur, wenn der Film den Erschütterungen dieser Angriffe auf die Gesellschaft nachspürt.

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Dunkelfeld,
Marian Mayland, Patrick Lohse, Ole-Kristian Heyer,
16'0"

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Brand,
Jan Koester, Alexander Lahl,
5'18"

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ma nouvelle vie européenne,
Abou Bakar Sidibé, Moritz Siebert,
22'19"

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Three Notes,
Jeannette Gaussi,
4'0"

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Moruk,
Serdal Karaca,
29'0"

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Tiefenschärfe,
Alexandra Gerbaulet, Mareike Bernien,
14'30"

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