Verleih

Der Verleih der Kurzfilmtage beruht auf einer der ältesten und bedeutendsten Kurzfilm-Sammlungen weltweit. Jedes Jahr kaufen die Kurzfilmtage ca. 50 neue Arbeiten aus dem aktuellen Festivalprogramm neu an, hinzu kommen zahlreiche Titel aus unserem Archiv.

Überblick

Unser Verleih ist international und nicht-gewerblich ausgerichtet. Sie können einzelne Titel, von uns vorbereitete oder selbst zusammengestellte Programme leihen. Bei der Zusammenstellung sind wir gerne behilflich. Wenn Sie Kurzfilme als Vorfilme zeigen wollen, haben wir eine geeignete Auswahl zusammengestellt, für die wir besondere Konditionen anbieten. Bitte planen Sie bei Ihrer Bestellung ausreichend Vorlauf ein.

Neu ist die Option, Filme aus dem Verleihprogramm 2021 auch für Online-Nutzung auszuleihen. Unser Verleihprogramm 2021 steht Ihnen ab jetzt zur Verfügung.

Unter Filmsuche können Sie unseren Verleihbestand der Jahre 2000 bis heute durchsuchen, Filmlisten erstellen und Bestellungen durchführen. Sollten Sie an älteren Titeln interessiert sein, schreiben Sie uns bitte. Ältere Arbeiten der Sammlung können nur verliehen werden, wenn die erforderlichen Rechte dazu vorliegen, der Kopienzustand dies zulässt und uns der Lagerort der Originalmaterialien bekannt ist.

Unser Verleihprogramm 2021

Alle 51 Neuankäufe aus dem Festival 2021 stehen Ihnen für Vorführungen vor Ort und, unter bestimmten Bedingungen, auch online zur Verfügung. Unsere Auflistung besonders als Vorfilme geeigneter Titel haben wir ebenfalls erweitert.

Einige Auswahlprogramme aus den Wettbewerben des letzten Festivals haben wir bereits für Sie zusammengestellt

Internationaler Wettbewerb 2021
Deutscher Wettbewerb 2021
MuVi-Preis 2021
Art and Experiment 2021
Preisträger 2021

Neu ist das Kinderfilmprogramm Wege finden, das für Kinder ab drei Jahren geeignet ist. Die aktuellen Programme werden ergänzt durch das Programm Made in Germany 3: Migration, welches auch ältere Titel enthält. Außerdem stehen elf Arbeiten aus der Filmreihe Kann und muss man jetzt Filme machen?, die ursprünglich im Blog des Festivals 2020 veröffentlicht wurden, weiterhin für den Verleih zur Verfügung. Auch die ersten beiden Teile der Serie Made in Germany und einige ältere Programme aus dem Bereich Kinder- und Jugendfilm bleiben verfügbar.

Konditionen

Gebühren je Vorführung aus dem Verleih (Filme von 2000–2021) für Vorführungen vor Ort und online:

Programme bis 80 min.180 €
Programme bis 100 min.200 €
Programm MuVi-Preis 2021150 €
Entdeckungen machen (Kinderkino)  150 €
Einzeltitel bis 20 Min.*40 €
Einzeltitel über 20 Min.*60 €

*Filme aus dem Archiv (vor 2000) mit Aufschlag von 50%.

Zusätzlich werden eine Bearbeitungsgebühr von € 10 (für Einzelfilme oder vorhandene Programme) bzw. € 20 (für neu kuratierte Programme) sowie Transportkosten und ggf. 7% MWST in Rechnung gestellt.

Bei regelmäßiger Ausleihe von Kurzfilmen als Vorfilmen (vor Ort) gewähren wir folgenden Rabatt:

10 Kurzfilme (je eine Vorführung)200 €
20 Kurzfilme (je eine Vorführung)350 €

Bei der regelmäßigen, rabattierten Einzelfilmausleihe fallen keine Bearbeitungsgebühren an.

Die Erlöse aus dem Online-Verleih gehen fast vollständig an die Rechteinhaber*innen/Filmemacher*innen der verliehenen Arbeiten.

Oberhausen on Tour

Kurzfilme gibt es nur noch auf YouTube zu sehen? Nicht ganz: Oberhausen on Tour, die Filmtournee der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, zeigt, dass Kurzfilme sich erfolgreich Leinwände und Nischen abseits der traditionellen Kino-Auswertung erobern.

Alle zwei Jahre schicken die Kurzfilmtage ihre Kurzfilme unter dem Titel „Oberhausen on Tour“ auf Reisen. Zuletzt machte das Projekt 2019 in weit über 50 Spielstätten auf fünf Kontinenten Station, vom Weltecho-Kino in Chemnitz bis zum Bioscope in Johannesburg.

Aktuell findet die 12. Ausgabe des Projekts statt. Den Auftakt machte die FilmoTeka de Catalunya in Barcelona schon im April. Nach einer pandemiebedingten Unterbrechung folgen nun im Sommer u.a. das Oulu Film Center in Helsinki, das NOASS Art Center in Riga, die Govett-Brewster Art Gallery im neuseeländischen New Plymouth sowie das De Cinema in Antwerpen. In Deutschland gehören die Caligari Filmbühne in Wiesbaden und die Filmpalette Köln zu den ersten Stationen der aktuellen Ausgabe von „Oberhausen on Tour 2021“

Die Bandbreite der Spielstätten reicht dabei traditionell von Filmclubs, Kulturzentren, Arthouse-Kinos, Kinotheken, Goethe-Instituten und Filmfestivals bis hin zu renommierten Kunstinstitutionen. Die Partnerspielstätten profitieren dabei von reduzierten Leihgebühren sowie von besonderen Werbemitteln wie etwa dem eigens produzierten Kinotrailer für „Oberhausen on Tour 2021“ (Regie, Schnitt und Sounddesign: Christian Schön).

Termine

07/12/2021

Cinemayence, Mainz
8'28'', Su Zhong, CHN 2021
Die klaffende Wunde, Jovana Reisinger, DEU 2020
nga’i nang, Ngima Gelu Sherpa, NPL 2020
Proll!, Adrian Figueroa, DEU 2021
Sensory Overload, Ganza Moise, RWA 2020
SUGAR, Bjørn Melhus, DEU 2019
Széphercegnő, Eszter Szabó, POL 2020
TRIFORIUM, Jayne Parker, GBR 2021

12/12/2021

Kino im Walzenlager, Oberhausen
Reise zum Wald, Jörn Staeger, DEU 2008

17/12/2021

SİNEMA TRANSTOPIA, Berlin
Na objedu, Vefik Hadzismajlovic, YUG 1972

19/12/2021

Kino im Walzenlager, Oberhausen
Reise zum Wald, Jörn Staeger, DEU 2008

Kontakt

Aktuelles Angebot

Neuankäufe A–Z

(Steve) Temple,
Tanita Olbrich,
6'0"

Mehr

{if your bait can sing the wild one will come} Like Shadows Through Leaves,
Lucy Davis,
28'0"

Mehr

20-20,
Karen Trask,
2'0"

Mehr

27 SCHRITTE,
Andrea Schramm,
21'0"

Mehr

8'28'',
Su Zhong,
8'30"

Mehr

All the Stops,
Josef Dabernig,
15'38"

Mehr

Before the fall there was no fall. Episode 02: surfaces,
Anna Dasović,
20'0"

Mehr

Belos Carnavais,
Thiago B. Mendonça,
16'30"

Mehr

Cântec de leagăn,
Paul Mureșan,
4'0"

Mehr

Die klaffende Wunde,
Jovana Reisinger,
5'0"

Mehr

Doors of Reception,
Bjørn Melhus,
2'30"

Mehr

Fanuks: I Want To Sing Like Ella (Der Plan),
Duc-Thi Bui, Marc Engenhart,
5'30"

Mehr

feminism is a browser_materialisation,
Charlotte Eifler,
12'0"

Mehr

Forever Corona (Oliver Polak, Erobique),
Kay Otto,
3'30"

Mehr

Genosse Tito, ich erbe,
Olga Kosanović,
27'0"

Mehr

Haare Zu Gold (Hans Unstern),
Hans Unstern,
9'30"

Mehr

Im gelben Licht,
Simon Rupieper,
7'30"

Mehr

Junge Milliardäre (UWE),
UWE,
4'30"

Mehr

Junu Ko Jutta,
Kedar Shrestha,
13'0"

Mehr

Kalsubai,
Yudhajit Basu,
20'0"

Mehr

Kiki la plume,
Julie Rembauville, Nicolas Bianco-Levrin,
6'0"

Mehr

Kokoni ite,
Rika Mayumi,
2'0"

Mehr

Lana Kaiser,
Philipp Gufler,
13'30"

Mehr

Levantado do Chão,
Melissa Dullius, Gustavo Jahn,
11'0"

Mehr

More Woman, More Cry,
Anne Haugsgjerd,
24'0"

Mehr

Mrs Yamahas Summer Tune (Richard von der Schulenburg),
Katharina Duve, Timo Schierhorn,
4'30"

Mehr

nga’i nang,
Ngima Gelu Sherpa,
20'0"

Mehr

NOAH (Christian Löffler),
Mishka Kornai,
4'0"

Mehr

Out of Control (DJ Hell),
Stacie Ant,
3'30"

Mehr

Pointilist (Kröter),
Jo Zahn,
6'0"

Mehr

Pole Žin,
Marie Lukáčová, Anna Remešová,
9'0"

Mehr

Proll!,
Adrian Figueroa,
30'0"

Mehr

Rasenmäher in E-Moll (beißpony),
Stephanie Müller, Klaus Erika Dietl,
15'0"

Mehr

re:Biber #4 (ThereAreNoMoreFourSeasons),
Klöfkorn Gavois,
7'0"

Mehr

Sensory Overload,
Ganza Moise,
7'0"

Mehr

Shine and Frustration,
Shira Orion,
4'0"

Mehr

Station Three (Quartet Diminished),
Pooya Razi,
3'0"

Mehr

Suodji,
Marja Helander,
5'0"

Mehr

Széphercegnő,
Eszter Szabó,
2'30"

Mehr

The Pure and the Damned (Oneohtrix Point Never),
Oliver Pietsch,
4'30"

Mehr

The Source of the Absolute Knowledge (Jaakko Eino Kalevi),
Christine Gensheimer,
5'0"

Mehr

The___________World,
Peixuan Ouyang,
18'0"

Mehr

Top Down Memory,
Daniel Theiler,
12'30"

Mehr

Toumei na watashi,
Yuri Muraoka,
11'30"

Mehr

Traitors (Benefits),
Kingsley Hall,
4'30"

Mehr

Trampa de luz,
Pablo Marín,
8'30"

Mehr

TRIFORIUM,
Jayne Parker,
7'30"

Mehr

Un très long temps d'exposition,
Chloé Galibert-Laîné,
7'0"

Mehr

X,
Mareike Wegener,
28'30"

Mehr

Vorfilme A–Z

Neben den abendfüllenden Kurzfilmprogrammen können Sie auch Kurzfilme als Vorfilme einzeln programmieren und bei uns ausleihen. Aus den Verleihankäufen der letzten fünf Jahre haben wir hier eine Auswahl von vorfilmtauglichen Arbeiten zusammengestellt.

Zudem haben alle, die regelmäßig Vorfilme ausliehen wollen, Anspruch auf unseren neuen Mengenrabatt. So bieten wir die Ausleihe von zehn Kurzfilmen im Jahr (bei jeweils einer Vorführung) für 220 Euro an, 20 Kurzfilme im Jahr (bei jeweils einer Vorführung) sind für 350 Euro (jeweils zzgl. Transport + ggf. 7%, bis 31.12.2020 5%, MWST) ausleihbar. Übrigens: Die Filmförderungsanstalt unterstützt in Deutschland seit einigen Jahren auch den Einsatz von Kurzfilmen als Vorfilme mit einem Zuschuss von bis zu 80% für belegte Kosten bei Filmmieten, Werbung und Transport.

20-20,
Karen Trask,
2'0"

Mehr

Abgelaufen (Heinz Strunk),
Roman Schaible,
4'30"

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All Day (Drunken Masters feat. Tropkillaz),
Andreas Hofstetter,
4'0"

Mehr

Blacktivist (Flatbush ZOMBIES),
Mario Pfeifer,
5'0"

Mehr

Blitze (Donna Regina),
Céline Keller,
2'57"

Mehr

Boogieman,
Jan Bonny,
7'39"

Mehr

Brand,
Jan Koester, Alexander Lahl,
5'18"

Mehr

Cântec de leagăn,
Paul Mureșan,
4'0"

Mehr

Chanel Nr. 2,
Christoph Blankenburg,
3'6"

Mehr

Chico Crew I (Jaakko Eino Kalevi),
Christine Gensheimer,
2'30"

Mehr

Chiroptères,
Romeo Grünfelder,
2'18"

Mehr

Copyshop,
Jakob Grunert,
10'42"

Mehr

Cuidacoches,
Dante Zaballa,
1'49"

Mehr

Das wird gut,
Friedrich Liechtenstein,
5'0"

Mehr

Die klaffende Wunde,
Jovana Reisinger,
5'0"

Mehr

Don't,
Daniel Freitag,
4'6"

Mehr

Doors of Reception,
Bjørn Melhus,
2'30"

Mehr

Elvis: Strung Out,
Mark Oliver,
4'33"

Mehr

Elzo,
Suzana Botosi,
3'17"

Mehr

Familiar Memories,
Pol Merchan,
4'0"

Mehr

Fest,
Nikita Diakur,
2'55"

Mehr

Forever Corona (Oliver Polak, Erobique),
Kay Otto,
3'30"

Mehr

FragMANts,
Art Collective Neozoon,
5'26"

Mehr

If I were a Sneaker,
Katharina Duve, Schorsch Kamerun, Ted Gaier, Timo Schierhorn,
5'22"

Mehr

Im gelben Licht,
Simon Rupieper,
7'30"

Mehr

Introspektion (Oliver Huntemann),
Hamid Kargar,
4'0"

Mehr

Junkerhaus,
Karen Russo,
8'0"

Mehr

Kunst (Theodor Shitstorm),
Dietrich Brüggemann,
4'0"

Mehr

Ma Mama (Toto Bona Lokua),
Katy Wang,
4'0"

Mehr

Musterhaus (Sean Armstrong),
Christine Gensheimer,
3'3"

Mehr

Nanzoya (Miho Okada),
Izumi Tanaka,
5'0"

Mehr

PANDA III,
Maximilian Villwock,
13'30"

Mehr

PANDA MOONWALK or WHY MENG MENG WALKS BACKWARDS,
Kerstin Honeit,
8'2"

Mehr

Plody mraků,
Kateřina Karhánková,
10'20"

Mehr

Saladdin Castique,
Anssi Kasitonni,
5'40"

Mehr

Second Chance Man,
Christoph Girardet,
4'30"

Mehr

Sen Toe,
Akari Eda,
7'0"

Mehr

Space Cowboy,
Lennart Brede,
4'0"

Mehr

Suodji,
Marja Helander,
5'0"

Mehr

The Magical Dimension,
Gudrun Krebitz,
7'6"

Mehr

The Train, the Forest,
Patrick Buhr,
3'30"

Mehr

Three Casualties,
Jens Pecho,
7'15"

Mehr

Tower XYZ,
Ayo Akingbade,
3'0"

Mehr

Trouble in Paradise (Rufus Wainwright),
Mia Donovan,
3'30"

Mehr

Trying to forget you (Aérea Negrot),
Simon(è) Jaikiriuma Paetau, Aérea Negrot,
7'56"

Mehr

Tutorial,
Dennis Todorović,
7'38"

Mehr

Um musical,
Tarcísio Lara Puiati,
4'0"

Mehr

Wer sagt denn das? (Deichkind),
Timo Schierhorn, UWE,
3'0"

Mehr

Filme Online

Seit Dezember 2020 können Sie bei uns Kurzfilme auch für das Online Abspiel auf VoD-Plattformen ausleihen. Dabei muss gewährleistet sein: die Veröffentlichung der Filme erfolgt zu filmhistorischen und medienkundlichen Zwecken ausschließlich im Streaming-Verfahren (kein Download) und nur im nicht gewerblichen Rahmen einer Darstellung der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. Die Filme dürfen pro Veröffentlichung nicht länger als 48 Stunden online gestellt werden. Die VoD-Plattform darf nur für registrierte Nutzer zugänglich sein.

Knapp 100 Titel stehen momentan für eine derartige Ausleihe zur Verfügung. Alle ausleihbaren Titel sind Neuankäufe aus dem Festivalprogrammen der Jahre 2020 und 2021. Die Liste der Filmtitel wird fortlaufend erweitert. Hier finden Sie unsere Neuerwerbungen aus dem Festivaljahr 2021:

(Steve) Temple,
Tanita Olbrich,
6'0"

Mehr

{if your bait can sing the wild one will come} Like Shadows Through Leaves,
Lucy Davis,
28'0"

Mehr

20-20,
Karen Trask,
2'0"

Mehr

27 SCHRITTE,
Andrea Schramm,
21'0"

Mehr

8'28'',
Su Zhong,
8'30"

Mehr

All the Stops,
Josef Dabernig,
15'38"

Mehr

Belos Carnavais,
Thiago B. Mendonça,
16'30"

Mehr

Cântec de leagăn,
Paul Mureșan,
4'0"

Mehr

Doors of Reception,
Bjørn Melhus,
2'30"

Mehr

Fanuks: I Want To Sing Like Ella (Der Plan),
Duc-Thi Bui, Marc Engenhart,
5'30"

Mehr

feminism is a browser_materialisation,
Charlotte Eifler,
12'0"

Mehr

Forever Corona (Oliver Polak, Erobique),
Kay Otto,
3'30"

Mehr

Haare Zu Gold (Hans Unstern),
Hans Unstern,
9'30"

Mehr

Im gelben Licht,
Simon Rupieper,
7'30"

Mehr

Junge Milliardäre (UWE),
UWE,
4'30"

Mehr

Junu Ko Jutta,
Kedar Shrestha,
13'0"

Mehr

Kiki la plume,
Julie Rembauville, Nicolas Bianco-Levrin,
6'0"

Mehr

Kokoni ite,
Rika Mayumi,
2'0"

Mehr

Levantado do Chão,
Melissa Dullius, Gustavo Jahn,
11'0"

Mehr

More Woman, More Cry,
Anne Haugsgjerd,
24'0"

Mehr

Mrs Yamahas Summer Tune (Richard von der Schulenburg),
Katharina Duve, Timo Schierhorn,
4'30"

Mehr

NOAH (Christian Löffler),
Mishka Kornai,
4'0"

Mehr

Out of Control (DJ Hell),
Stacie Ant,
3'30"

Mehr

Pointilist (Kröter),
Jo Zahn,
6'0"

Mehr

Pole Žin,
Marie Lukáčová, Anna Remešová,
9'0"

Mehr

Rasenmäher in E-Moll (beißpony),
Stephanie Müller, Klaus Erika Dietl,
15'0"

Mehr

re:Biber #4 (ThereAreNoMoreFourSeasons),
Klöfkorn Gavois,
7'0"

Mehr

Sensory Overload,
Ganza Moise,
7'0"

Mehr

Shine and Frustration,
Shira Orion,
4'0"

Mehr

Station Three (Quartet Diminished),
Pooya Razi,
3'0"

Mehr

Suodji,
Marja Helander,
5'0"

Mehr

Széphercegnő,
Eszter Szabó,
2'30"

Mehr

The Pure and the Damned (Oneohtrix Point Never),
Oliver Pietsch,
4'30"

Mehr

The Source of the Absolute Knowledge (Jaakko Eino Kalevi),
Christine Gensheimer,
5'0"

Mehr

The___________World,
Peixuan Ouyang,
18'0"

Mehr

Top Down Memory,
Daniel Theiler,
12'30"

Mehr

Traitors (Benefits),
Kingsley Hall,
4'30"

Mehr

Trampa de luz,
Pablo Marín,
8'30"

Mehr

TRIFORIUM,
Jayne Parker,
7'30"

Mehr

Un très long temps d'exposition,
Chloé Galibert-Laîné,
7'0"

Mehr

X,
Mareike Wegener,
28'30"

Mehr

Toumei na watashi,
Yuri Muraoka,
11'30"

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Kann und muss man jetzt Filme machen?

Die Kurzfilmtage haben Filmemacherinnen und Filmemacher eingeladen, kurze Videos zur Frage „Kann und muss man jetzt Filme machen?“ zu erstellen. Die Produktion wurde zum in Deutschland üblichen Tarif einer psychotherapeutischen Sitzung honoriert und durfte daher nicht länger als eine Stunde dauern.

„Oberhausen hat mit dieser Kommissions-Serie den bestechenden Beweis geliefert, dass Filmemachen genau die richtige Form ist, über das Leben nachzudenken, und dem Essay eine überzeugende Vitalimpfung verpasst. Wenn was nach Corona bleiben soll, dann bitte diese denkerische Form der Leichtigkeit.“ (Artechock, Deutschland, 14. Mai 2020)

PDF Download

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Dietrich Brüggemann,
Dietrich Brüggemann,
3'30"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Alex Gerbaulet,
Alexandra Gerbaulet,
2'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Kerstin Honeit,
Kerstin Honeit,
7'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Judith Hopf,
Judith Hopf,
1'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Kristina Kilian,
Kristina Kilian,
2'30"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Korpys/Löffler,
Andree Korpys, Markus Löffler,
2'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Brenda Lien,
Brenda Lien,
5'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Franz Müller,
Franz Müller,
4'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Jens Pecho,
Jens Pecho,
5'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Andreas Reihse/Zaza Rusadze,
Andreas Reihse, Zaza Rusadze,
9'0"

Mehr

Kann und muss man jetzt Filme machen? - Jovana Reisinger,
Jovana Reisinger,
6'0"

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Internationaler Wettbewerb 2021

Präsentiert werden sieben Arbeiten, die dem Internationalen Wettbewerb und dem neu eingeführten Internationalen Online-Wettbewerb des Festivals 2021 entstammen. nga’i nang ist ein Film über einen Sohn, der zu seiner Familie nach Nepal zurückkehrt, um sich von seinem sterbenden Vater zu verabschieden. In seinem intimen Porträt erforscht der Filmemacher seine Beziehung zu seiner Heimat sowie die Welt der Traditionen und Rituale, die er hinter sich gelassen zu haben glaubte. Der animierte Kurzfilm Cântec de leagăn untersucht dagegen die innersten Tiefen einer Familie, die von häuslicher Gewalt und Alkoholismus gebeutelt ist. Voller Humor beschließt in Suodji eine Frau im Angesicht der Corona-Pandemie dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Bei Josef Dabernig dirigiert und maßregelt eine dominante Frau einige Männer rund um Renovierungsarbeiten an einer Villa – ganz ohne Worte.

Sensory Overload ist ein unbeschwerter Film mit existenziellem Grundton, in dem Zeit, Form und Raum ineinanderfließen auf der Suche nach einem Weg aus der Realität. Anne Haugsgjerd stellt voll lebendiger Klarheit und hintersinnigem Humor Überlegungen zu Familie, Altern und der Fluidität der Zeit an. Jayne Parker schließlich portraitiert das Triforium des Londoner Westminster Abbey, das seit 700 Jahren die emporsteigenden Gebete auffängt.

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nga’i nang,
Ngima Gelu Sherpa,
20'0"

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Cântec de leagăn,
Paul Mureșan,
4'0"

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Suodji,
Marja Helander,
5'0"

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All the Stops,
Josef Dabernig,
15'38"

Mehr

Sensory Overload,
Ganza Moise,
7'0"

Mehr

More Woman, More Cry,
Anne Haugsgjerd,
24'0"

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TRIFORIUM,
Jayne Parker,
7'30"

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Deutscher Wettbewerb 2021

Dieses Programm versammelt einige der interessantesten Arbeiten, die dem Deutschen Wettbewerb und dem neu eingeführten Deutschen Online-Wettbewerb des Festivals 2021 entstammen. Top Down Memory beschäftigt sich mit Manipulationen der Geschichte im Kontext der Rekonstruktion des Berliner Schlosses. Der Film beschreibt unter anderem mit Hilfe von Mussolini, Karl Liebknecht und Justin Bieber die politische Bedeutung des Balkons und fragt wer unsere Geschichte schreibt. In dem Stummfilm Levantado do Chão unternimmt ein Mann einen traumwandlerischen Stadtspaziergang jenseits von Zwängen und Zeit. X ist ein filmisches Ahnenritual zu Ehren der Geister des Ruhrgebiets. Mareike Wegener imaginiert darin einen Teufelspakt als letzte Rettung für Menschen, die keine Arbeit mehr finden. (Steve) Temple dagegen behandelt das Ruhrgebiet als fiktive Landschaft und anarchischen Raum, in dem die Menschen in Spontaneität und Kooperation frei von Hierarchien leben.

Während Simon Rupieper feststellt, dass mit zunehmenden Alter die Pixel immer kleiner werden, verbindet sich in feminism is a browser_materialisation ein Cyberwesen mit einem internationalen feministischen Netzwerk. Sie möchte wissen, warum sie existiert und was aus den Utopien des Internets wurde. Der Film setzt dabei einigen Pionierinnen des Cyberfeminismus ein experimentelles Denkmal.

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Top Down Memory,
Daniel Theiler,
12'30"

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Levantado do Chão,
Melissa Dullius, Gustavo Jahn,
11'0"

Mehr

Im gelben Licht,
Simon Rupieper,
7'30"

Mehr

feminism is a browser_materialisation,
Charlotte Eifler,
12'0"

Mehr

(Steve) Temple,
Tanita Olbrich,
6'0"

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X,
Mareike Wegener,
28'30"

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MuVi-Preis 2021

Die Kurzfilmtage führten 1999 mit dem MuVi den weltweit ersten Festivalpreis für Musikvideos ein. Hintergrund war die Beobachtung, dass Musikvideos sich mehr und mehr von der reinen Abbild- und Werbefunktion emanzipiert hatten und zur eigenständigen visuellen Form geworden waren. Inzwischen hat sich gezeigt, dass Musikvideos in der Tat ein unabhängiges Kurzfilm-Genre geworden sind, das auch den Niedergang seines Geburtshelfers, des Musikfernsehens, überlebt hat. Dieses Programm präsentiert alle Arbeiten, die 2021 für den MuVi-Preis nominiert wurden, ergänzt um zwei künstlerisch herausragende Videos aus Großbritannien und dem Iran.

Der 1. Preis 2021 ging an das Deepfake-Musikvideo Junge Milliardäre, in dem ein Bandmitglied mit Hilfe von künstlicher Intelligenz zu einem singenden Elon Musk wird, der hemmungslos die Hüften schwingt. Christine Gensheimer blickt in The Source of the Absolute Knowledge, ausgezeichnet mit dem 2. Preis, auf die Pioniertage der Computergrafik zurück und lässt dabei spielerisch Mensch auf Maschine treffen. Den MuVi Online Publikumspreis sicherte sich Mishka Kornai für NOAH. In dem Video wird einigen Menschen nachgespürt, die zum Telefonieren in Telefonzellen gehen.

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Fanuks: I Want To Sing Like Ella (Der Plan),
Duc-Thi Bui, Marc Engenhart,
5'30"

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Forever Corona (Oliver Polak, Erobique),
Kay Otto,
3'30"

Mehr

Haare Zu Gold (Hans Unstern),
Hans Unstern,
9'30"

Mehr

Junge Milliardäre (UWE),
UWE,
4'30"

Mehr

Mrs Yamahas Summer Tune (Richard von der Schulenburg),
Katharina Duve, Timo Schierhorn,
4'30"

Mehr

NOAH (Christian Löffler),
Mishka Kornai,
4'0"

Mehr

Out of Control (DJ Hell),
Stacie Ant,
3'30"

Mehr

Pointilist (Kröter),
Jo Zahn,
6'0"

Mehr

Rasenmäher in E-Moll (beißpony),
Stephanie Müller, Klaus Erika Dietl,
15'0"

Mehr

re:Biber #4 (ThereAreNoMoreFourSeasons),
Klöfkorn Gavois,
7'0"

Mehr

The Pure and the Damned (Oneohtrix Point Never),
Oliver Pietsch,
4'30"

Mehr

The Source of the Absolute Knowledge (Jaakko Eino Kalevi),
Christine Gensheimer,
5'0"

Mehr

Station Three (Quartet Diminished),
Pooya Razi,
3'0"

Mehr

Traitors (Benefits),
Kingsley Hall,
4'30"

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Art and Experiment 2021

Diese sechs Arbeiten zwischen Black Box und White Cube bedienen sich sehr ungewöhnlicher Ästhetiken und Techniken. Pole Žin zeigt die Entwicklung der nordböhmischen Landschaft und die Bemühungen, utopische Ideen umzusetzen. {if your bait can sing the wild one will come} Like Shadows Through Leaves ist eine künstlerische Erkundung, die Beziehungen zwischen Kultur und Klimawandel neu denkt. Széphercegnő beschreibt den Konflikt zwischen eigenen Bewegungen und zwangsläufigen Beschränkungen als Simulation.

Un très long temps d´exposition entdeckt und verbindet Bilder und Erzählungen der Welt- und Privatgeschichte. Mit ihrer zugleich analytischen Komposition von Bildmotivketten macht Chloé Galibert-Laîné die politisch-ideologische Dimension bildgebender technologischer Verfahren sichtbar. Doors of Reception ist eine Collage aus Türgeräuschen verschiedener Science-Fiction-Filme, die ein abstraktes Klanggemälde aus sich öffnenden und schließenden Farbfeldern ergeben. Before the fall there was no fall. Episode 02: surfaces schließlich zeigt in Srebrenica, wie sich historische Spuren manifestieren und wie allmählich verblassende Graffitis ein Wandgemälde der Zeugenschaft evozieren.

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Pole Žin,
Marie Lukáčová, Anna Remešová,
9'0"

Mehr

{if your bait can sing the wild one will come} Like Shadows Through Leaves,
Lucy Davis,
28'0"

Mehr

Széphercegnő,
Eszter Szabó,
2'30"

Mehr

Un très long temps d'exposition,
Chloé Galibert-Laîné,
7'0"

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Doors of Reception,
Bjørn Melhus,
2'30"

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Before the fall there was no fall. Episode 02: surfaces,
Anna Dasović,
20'0"

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Preisträger 2021

Dieses Programm enthält nahezu alle wichtigen Preisträger des Festivals 2021. Eröffnet wird die Auswahl von Toumei na watashi, dem Gewinner des Großen Preis der Stadt Oberhausen. Mit Hilfe von verschiedenen Animationstechniken, Found Footage und Standbildern erzählt Yuri Muraoka eine persönliche Geschichte über das Leben, seine Schwierigkeiten und seine Schönheit. Der experimentelle Trampa de luz lässt uns die Natur wiederentdecken und zeigt uns seine Wunder durch die photochemische Materialität von Zelluloid. Kalsubai erforscht die Geschichte der Göttin Kalsu und ihre Bedeutung für die Frauen von Bari. Der Film setzt dabei auf Bilder, die nichts erklären, und lotet eine außergewöhnliche Mythologie aus, die Frauen zu nicht-traditionellen Lebensweisen ermächtigt.

Proll!, ausgezeichnet mit dem Preis des Deutschen Wettbewerbs, ist ein Spielfilm über die „working poor“ und die Einsamkeit unserer Zeit. Im Film kämpft jede:r für sich allein, egal, ob als Klick-Arbeiterin, Paketzusteller oder Lagerarbeiter. Der Film stellt keine sentimentale Gemeinsamkeit her, wo es keine Gemeinsamkeit gibt. 8’28’’ schließlich besteht aus einer einzigen Einstellung ohne Anfang oder Ende. Der Animationsfilm zeigt die Verbindungen zwischen Gewalt, Maschinen, Technologie und Arbeit und mischt dabei westliche und östliche Mythologien.

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Toumei na watashi,
Yuri Muraoka,
11'30"

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Trampa de luz,
Pablo Marín,
8'30"

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Kalsubai,
Yudhajit Basu,
20'0"

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Proll!,
Adrian Figueroa,
30'0"

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8'28'',
Su Zhong,
8'30"

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Made in Germany 3 - Migration

Diese Zusammenstellung, dritter Teil unserer Serie mit den besten deutschen Kurzfilmen der letzten zehn Jahre, beschäftigt sich mit den Lebensverhältnissen von Migranten in Deutschland heute. 1984 starben in Duisburg-Wanheimerort sechs türkische Bürger bei einem Brandanschlag. Während die Polizei einen rassistischen Hintergrund rasch ausschloss, sprechen aus heutiger Sicht viele Indizien dafür. Dunkelfeld begibt sich auf Spurensuche und rollt den Fall nochmal auf. In der Animation Brand schlägt einem ostdeutschen Bürgermeister und seiner Familie eine Welle des Hasses entgegen, als er sich bereit erklärt, Flüchtlinge aufzunehmen. Der Essayfilm ma nouvelle vie européenne denkt aus der Perspektive von Abou, einem malischen Flüchtling in Deutschland, über Europas unsichtbare Grenzen nach und macht dabei die Kamera zum Medium der Selbstermächtigung.

In Three Notes verarbeitet Jeannette Gaussi die wenigen übrig gebliebenen Fotos ihrer afghanischen Kindheit künstlerisch weiter. Der spielerische Moruk zeigt den introvertierten Hakan und den lebenslustigen Murat beim Anhängen im Kreuzberger Kiez. Sie treffen sich täglich, kiffen, träumen, philosophieren und streiten. Wenn sie für Dealer gehalten werden, ziehen sie die Ahnungslosen auch schon mal ab. Tiefenschärfe schließlich liest in den Markierungen der Orte in Nürnberg, an denen der sogenannte NSU drei Morde verübt hat. Hier wird der Stift zur Kamera und die Kamera zum Akteur, wenn der Film den Erschütterungen dieser Angriffe auf die Gesellschaft nachspürt.

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Dunkelfeld,
Marian Mayland, Patrick Lohse, Ole-Kristian Heyer,
16'0"

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Brand,
Jan Koester, Alexander Lahl,
5'18"

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ma nouvelle vie européenne,
Abou Bakar Sidibé, Moritz Siebert,
22'19"

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Three Notes,
Jeannette Gaussi,
4'0"

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Moruk,
Serdal Karaca,
29'0"

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Tiefenschärfe,
Alexandra Gerbaulet, Mareike Bernien,
14'30"

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Kinder- und Jugendfilme

Im Verleih haben wir sowohl einzelne Filme wie auch fertige Programme im Angebot, die sich gut für Kinder- und Jugendliche eignen. Sie finden hier einige Links zu fertig zusammengestellten Programmen. Gerne können Sie sich auch ein Programm individuell von uns zusammenstellen lassen. Sprechen Sie uns bei allen Fragen an.

 

Programm 2: Das Richtige tun (ab 10 Jahren)

Facettenreich beleuchtet das Programm eine Phase im Leben, in der man eindeutig noch Kind ist, aber alt genug, um mit Entscheidungen und Problemen konfrontiert zu werden. Ein Programm voll bemerkenswerter junger Menschen auf dem Weg zum Erwachsenwerden.

Programm 3: „Das feuerrote Spielmobil“ und mehr (ab 6 Jahren)

Sechs kurze Filme hat die in der Tschechoslowakei geborene Filmemacherin Vera Neubauer Anfang der 70er Jahre animiert. Fünf Folgen rund um die Freunde Pip und Bessie wurden wieder-entdeckt und restauriert. Außerdem beinhaltet das Programm noch ihre späteren Woolly-Filme, in denen dann alles aus Wolle ist. Annie und ihre Welt sind mit der Stricknadel entstanden. Ein Kurzfilmprogramm ohne Dialoge.

Programm 4: Geschichten ohne Text (ab 6 Jahren

Ohne Worte aber mit klaren Botschaften überzeugt das Programm durch seine Themenvielfalt – sei es die Familie oder Freundschaft. Spannend und lehrreich eignet es sich hervorragend für eine Unterrichtseinheit und ist auch für Zuschauer ohne oder nur mit wenig deutschen Sprachkenntnissen gut verständlich. 

Made in Germany

Im deutschen Kurzfilm gibt es eine große formale Ausdifferenzierung, auf hohem Niveau. Bei allen Unterschieden sehen wir jedoch, dass die deutschen Kurzfilme – ob Spiel- oder Dokumentarfilm, Experiment oder Hybrid – sich mit dem beschäftigen, was in unserem Land geschieht oder wichtig ist. Familie, Heimat, Migration, Sprache, oft politische Angelegenheiten – die Filme greifen ihre Themen auf sehr persönliche Art auf, analysieren, beleuchten Randaspekte und Details, legen unerwartete Zusammenhänge offen, fordern Aufmerksamkeit.

Die bisher veröffentlichten drei Teile der Serie „Made in Germany“ präsentieren diejenigen deutschen Kurzfilme der letzten zehn Jahre, die nicht nur in Oberhausen Preisträger oder Festivallieblinge waren, sondern auch anderswo, nicht selten über unsere Landesgrenze hinaus, überaus erfolgreich liefen und wichtige Auszeichnungen erhielten. Einige dieser Arbeiten wurden auf mehr als 200 Festivals weltweit gezeigt, andere erhielten bereits den Deutschen Kurzfilmpreis in Gold. Diese Filme sind keine Visitenkarten für kommende Langfilmprojekte, sie stehen als künstlerische Produktionen, als Positionen, für sich selbst.

Made in Germany 1: Neue Heimat

Diese Zusammenstellung ist der erste Teil einer Serie mit den besten deutschen Kurzfilmen der letzten zehn Jahre. Die Filme dieses Programms werfen dabei einen neuen Blick auf Familie und Heimat in Deutschland. Während Helena Wittmanns Kamera langsam Wohnräume durchmisst, verlassen ihre Protagonisten das Haus kaum mehr. Überall lauern Dämonen. Auch bei Bjørn Melhus, der den Umgang einer Krieg führenden Gesellschaft mit ihren Veteranen klug hinterfragt. Dagegen führt Susann Maria Hempel eine spezielle ostdeutsche Erfahrung nach 1989 traumwandlerisch als explodierte Puppenstube wieder auf. Die assoziative Animation Däwit, die schon auf über 200 Festivals lief, erzählt, wie ein Junge notgedrungen unter Wölfen aufwächst. Und am Ende versucht Eva Könnemann, eine ländliche Siedlung am Rande des Ruhrgebiets mit der Kamera zu erfassen und entwickelt dabei aus dem Mangel an Produktionsmitteln eine neuartige künstlerische Form und Arbeitsweise. Alle diese Arbeiten waren nicht nur in Oberhausen Festivallieblinge, sondern gewannen auch auf vielen anderen Festivals wichtige Auszeichnungen oder wurden mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold ausgezeichnet.

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Wildnis,
Helena Wittmann,
12'0"

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you and me,
Karsten Krause,
4'0"

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I'm Not the Enemy,
Bjørn Melhus,
13'0"

Sieben mal am Tag beklagen wir unser Los und nachts stehen wir auf, um nicht zu träumen,
Susann Maria Hempel,
18'0"

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Däwit,
David Jansen,
15'0"

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Das Offenbare Geheimnis,
Eva Könnemann,
29'0"

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Made in Germany 2: Stadtleben

„Made in Germany 2: Stadtleben“, zweiter Teil unserer Serie mit den besten deutschen Kurzfilmen der letzten zehn Jahre, wirft einen neuen Blick auf die Stadt und ihre Architektur. Im Zentrum des Programms steht der Hauptgewinner des Deutschen Wettbewerbs 2015, Schicht, der die persönliche Familiengeschichte der Regisseurin mit einem Portrait der Stadt Salzgitter verwebt. Zwischen Analyse und Imagination folgt der Film dem Strom freigelegter Geschichten. Kerstin Honeit lädt in der Rohbaukulisse des Berliner Stadtschlosses Bauarbeiter zum Kaffeekranz für eine groteske Aufführung von Abriss und Aufbau nationalstaatlicher Mythen. Marian Mayland dagegen erinnert an einen abgerissenen Wohnhausblock in Manchester, indem er dokumentarisches Material mit Ausschnitten aus kulturellen Gegenentwürfen der frühen Techno- und Acidhouse-Szene furios vermischt. Und Maximilian Villwock zeigt uns, wie in Berlin bei Nacht aus der Liebe ein Machtkampf wird, wenn das Ego überhandnimmt. Please Say Something schließlich animiert die Stadt, wie Sie sie noch nie gesehen haben und zündet ein hintergründiges und zukunftsweisendes Bilderfeuerwerk zur Beziehung zwischen einer Katze und einer Maus im Zeitalter des Internets. Alle Arbeiten waren Festivallieblinge, in Oberhausen und anderswo.

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PANDA III,
Maximilian Villwock,
13'30"

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u_08-1 (future past perfect pt.3) (alva noto feat. Anne-James Chaton),
Simon Mayer, Carsten Nicolai,
3'30"

Schicht,
Alexandra Gerbaulet,
28'30"

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my castle your castle,
Kerstin Honeit,
15'0"

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Driving Around Where the Crescents Used To Be. A Script,
Marian Mayland,
15'0"

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Please Say Something,
David OReilly,
10'0"

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Made in Germany 3: Migration

Diese Zusammenstellung, dritter Teil unserer Serie mit den besten deutschen Kurzfilmen der letzten zehn Jahre, beschäftigt sich mit den Lebensverhältnissen von Migranten in Deutschland heute. 1984 starben in Duisburg-Wanheimerort sechs türkische Bürger bei einem Brandanschlag. Während die Polizei einen rassistischen Hintergrund rasch ausschloss, sprechen aus heutiger Sicht viele Indizien dafür. Dunkelfeld begibt sich auf Spurensuche und rollt den Fall nochmal auf. In der Animation Brand schlägt einem ostdeutschen Bürgermeister und seiner Familie eine Welle des Hasses entgegen, als er sich bereit erklärt, Flüchtlinge aufzunehmen. Der Essayfilm ma nouvelle vie européenne denkt aus der Perspektive von Abou, einem malischen Flüchtling in Deutschland, über Europas unsichtbare Grenzen nach und macht dabei die Kamera zum Medium der Selbstermächtigung.

In Three Notes verarbeitet Jeannette Gaussi die wenigen übrig gebliebenen Fotos ihrer afghanischen Kindheit künstlerisch weiter. Der spielerische Moruk zeigt den introvertierten Hakan und den lebenslustigen Murat beim Anhängen im Kreuzberger Kiez. Sie treffen sich täglich, kiffen, träumen, philosophieren und streiten. Wenn sie für Dealer gehalten werden, ziehen sie die Ahnungslosen auch schon mal ab. Tiefenschärfe schließlich liest in den Markierungen der Orte in Nürnberg, an denen der sogenannte NSU drei Morde verübt hat. Hier wird der Stift zur Kamera und die Kamera zum Akteur, wenn der Film den Erschütterungen dieser Angriffe auf die Gesellschaft nachspürt.

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Dunkelfeld,
Marian Mayland, Patrick Lohse, Ole-Kristian Heyer,
16'0"

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Brand,
Jan Koester, Alexander Lahl,
5'18"

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ma nouvelle vie européenne,
Abou Bakar Sidibé, Moritz Siebert,
22'19"

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Three Notes,
Jeannette Gaussi,
4'0"

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Moruk,
Serdal Karaca,
29'0"

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Tiefenschärfe,
Alexandra Gerbaulet, Mareike Bernien,
14'30"

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