Der Verleih der Kurzfilmtage beruht auf einer der ältesten und bedeutendsten Kurzfilm-Sammlungen weltweit. Jedes Jahr kaufen die Kurzfilmtage ca. 40 neue Arbeiten aus dem aktuellen Festivalprogramm neu an, hinzu kommen zahlreiche Titel aus unserem Archiv.
Überblick
Unser Verleih ist international und nicht-gewerblich ausgerichtet. Sie können einzelne Titel, von uns vorbereitete oder selbst zusammengestellte Programme leihen. Bei der Zusammenstellung sind wir gerne behilflich. Wenn Sie Kurzfilme als Vorfilme zeigen wollen, haben wir eine geeignete Auswahl zusammengestellt, die wir zu besonderen Konditionen anbieten. Bitte planen Sie bei Ihrer Bestellung ausreichend Vorlauf ein. Unser Verleihprogramm 2026 steht Ihnen ab jetzt zur Verfügung.
Sie können viele der neuen Filme aus dem Verleihprogramm 2026 auch für eine Online-Nutzung ausleihen.
Unter Filmsuche können Sie unseren Verleihbestand der Jahre 2000 bis heute durchsuchen, Filmlisten erstellen und Bestellungen durchführen. Sollten Sie an älteren Titeln interessiert sein, schreiben Sie uns bitte. Ältere Arbeiten der Sammlung können nur verliehen werden, wenn die erforderlichen Rechte dazu vorliegen, der Kopienzustand dies zulässt und uns der Lagerort der Originalmaterialien bekannt ist.
Unser Verleihprogramm 2026
Alle 41 Neuankäufe aus dem Festival 2026 stehen Ihnen für Vorführungen vor Ort und in vielen Fällen auch online zur Verfügung. Unsere Auflistung besonders als Vorfilme geeigneter Titel haben wir ebenfalls erweitert.
Einige Auswahlprogramme aus den Wettbewerben des letzten Festivals haben wir bereits für Sie zusammengestellt
• Der Elefant im Raum (Internationaler Wettbewerb)
• Darüber Reden (Deutscher Wettbewerb)
• MuVi-Preis
• Preisträger
Die aktuellen Programme werden ergänzt durch die Programme Bunte Begegnungen (Kinderkino) und Made in Germany: Erstaunliche Erzählungen, welche auch ältere Titel enthalten. Auch die ersten vier Teile der Serie Made in Germany und einige Programme aus dem Bereich Kinder- und Jugendfilm bleiben verfügbar.
Bitte beachten Sie: Im Rahmen der neuen Kinoprogrammprämie des Bundes („Liebling Kino“) kann in Deutschland seit kurzem der Einsatz von Kurzfilmprogrammen und Kurzfilmen als Vorfilm die Prämienpunkte um jeweils 20% erhöhen („boostern“).
Konditionen
Gebühren je Vorführung aus dem Verleihangebot (Filme von 2000–2026) für Vorführungen vor Ort und online:
| Programme bis 80 min. | 200 € |
| Programme bis 100 min. | 220 € |
| Programm MuVi-Preis | 170 € |
| Programme Kinderkino | 170 € |
| Einzeltitel bis 5 Min.* | 40 € |
| Einzeltitel 5 bis 15 Min.* | 50 € |
| Einzeltitel über 15 Min.* | 60 € |
*Filme aus dem Archiv (vor 2000) mit Aufschlag von 50%.
Zusätzlich werden eine Bearbeitungsgebühr von insgesamt € 10 (für Einzelfilme oder vorhandene Programme) bzw. insgesamt € 20 (für neu kuratierte Programme) sowie Transportkosten und ggf. 7% MWST in Rechnung gestellt.
Bei regelmäßiger Ausleihe von Kurzfilmen als Vorfilmen (vor Ort) gewähren wir folgenden Rabatt:
| 10 Kurzfilme (je eine Vorführung) | 240 € |
| 20 Kurzfilme (je eine Vorführung) | 390 € |
Die Erlöse aus dem Online-Verleih gehen fast vollständig an die Rechteinhaber*innen bzw. Filmemacher*innen der verliehenen Arbeiten.
Oberhausen on Tour
Zum vierzehnten Mal schickten die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen im Jahr 2025 Filme aus ihren Festivalprogrammen auf weltweite Tournee. Schwerpunkt des Projekts waren Kompilationen und Filme aus dem Festivalprogramm 2024, zum Beispiel Auswahlprogramme von Preisträgern oder aus den verschiedenen Wettbewerben. Thematische Zusammenstellungen wie „Lateinamerikanische Erfahrungen“, alle vier Programme aus der Reihe „Made in Germany“ sowie ältere und neue Kinder- und Jugendfilmprogramme ergänzten das Angebot.
Kinos, Museen und Galerien, Festivals oder Goethe-Institute rund um die Welt , von Lübeck bis München und von Ankara bis Kyoto, zeigten die Filme als Partner von „Oberhausen on Tour“. Die Spielstätten profitierten dabei von reduzierten Leihgebühren sowie von besonderen Werbemitteln wie etwa einem eigens produzierten Kinotrailer für „Oberhausen on Tour 2025“. Hier können Sie den Trailer sehen.
Wir danken unseren Partner-Spielstätten von 2025, insbesondere den Goethe-Instituten in Ankara und Johannesburg.
“Oberhausen on Tour 2027” befindet sich derzeit in Planung.
Termine
22/09/2026 – 27/09/2026
Emami Art Experimental Film Festival, Kolkata
She Crossed, Daisy Ziyan Zhang, USA 2024
Hay un dolor, Froilán Urzagasti, GER/BOL 2024
26/09/2026
Christuskirche, Oberhausen (ManifestO)
Dark Channel, Yu Zhe, CHN 2025
Neeuklidinė Geometrija, Solveiga Masteikaitė/Skirmanta Jakaitė, LTU 2013
Milenina píseň, Anna Remešová/Marie Lukáčová, CZE 2019
wolno, szybko, wolno, Jagoda Czarnek, POL 2025
73, Meshy Koplevitch, ISR 2021
Atrophy, Palesa Shongwe, ZAF 2009
Wasp, Andrea Arnold, UK 2004
01/10/2026
Lichtburg, Oberhausen
Strzelnica, Marian Cholerek, POL 1975
26/10/2026
DOK Leipzig
La infancia de Marisol, Bernabé Hernández, CUB 1979
Somos+, Pedro Chaskel, Pablo Salas, CHL 1985
28/10/2026
Lichtburg, Oberhausen (65 Jahre Anwerbeabkommen)
Für ausländische und deutsche Arbeiter, Kurt Rosenthal/Christine Trautmann, DEU 1973
Üc Bölümlü Kisa Film, Özcan Arca, TUR 1978
Alamanya Alamanya - Germania Germania, Hans Andreas Guttner, DEU 1979
Rückkehr in die Türkei, Klaus Helle/Marianne Tampl, DEU 1990
03/11/2026
Filmclub Studienkreis Film, Bochum
Out, Judith Hopf, DEU 2018
05/11/2026
Revolutions per Minute Festival, Boston
Kein Platz für Gerold, Daniel Nocke, DEU 2006
Please Say Something, David Oreilly, DEU 2009
Ich fahre mit dem Fahrrad in einer halben Stunde an den Rand der Atmosphäre, Michel Klöfkorn, DEU 2011
Sieben mal am Tag beklagen wir unsere los und nachts stehen wir auf und nicht zu träumen, Susann Maria Hempel, DEU 2014
Brand, Jan Kloester/Alexander Lahl, DEU 2019
Der natürliche Tod der Maus, Katharina Huber, DEU 2020
St. Mickeyland, Ulu Braun, DEU 2023
DESIGN BIO TOILET, Mariola Brillowska, DEU 2024
Kontakt
Carsten Spicher
spicher(at)kurzfilmtage.de
Aktuelles Angebot

Neuankäufe A–Z
Vorfilme A–Z
Neben den abendfüllenden Kurzfilmprogrammen können Sie auch Kurzfilme als Vorfilme einzeln programmieren und bei uns ausleihen. Aus den Verleihankäufen der letzten Jahre haben wir hier eine Auswahl von vorfilmtauglichen Arbeiten zusammengestellt.
Zudem haben alle, die regelmäßig Vorfilme ausliehen wollen, Anspruch auf unseren Mengenrabatt. So bieten wir die Ausleihe von zehn Kurzfilmen im Jahr (bei jeweils einer Vorführung) für 240 Euro an, 20 Kurzfilme im Jahr (bei jeweils einer Vorführung) sind für 390 Euro (jeweils zzgl. Transport + ggf. 7% MWST) ausleihbar.
Filme Online
Seit Dezember 2020 können Sie bei uns Kurzfilme auch für das Online Abspiel auf VoD-Plattformen ausleihen. Dabei muss gewährleistet sein: die Veröffentlichung der Filme erfolgt zu filmhistorischen und medienkundlichen Zwecken ausschließlich im Streaming-Verfahren (kein Download) und nur im nicht gewerblichen Rahmen einer Darstellung der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. Die Filme dürfen pro Veröffentlichung nicht länger als 48 Stunden online gestellt werden. Die VoD-Plattform darf nur für registrierte Nutzer zugänglich sein.
Über 200 Titel stehen momentan für eine derartige Ausleihe zur Verfügung. Alle ausleihbaren Titel sind Neuankäufe aus dem Festivalprogrammen der Jahre 2020-2026. Die Liste der Filmtitel wird fortlaufend erweitert. Hier finden Sie unsere Neuerwerbungen aus dem Festivaljahr 2026:
Der Elefant im Raum (Internationaler Wettbewerb)
Fünf Filme aus dem Internationalen Wettbewerb 2026, die den Versuch unternehmen, Unausgesprochenes und Unaussprechliches erfahrbar zu machen. Für das Experiment Secretos a voces enthüllt der Filmemacher die in einem 30 Jahre alten Hochzeitsvideo verborgenen Geheimnisse einer baskischen Familie. Der analog gedrehte Spielfim Das Höhenphänomen erzählt in gelassenem Tempo von der Fotografin Sandra, die von Neuem, wie in ihrer Kindheit, den unerklärlichen Drang verspürt, aus großer Höhe zu springen: ausgelöst von den Krisen der Welt.
Yuri Muraokas Tristesse besteht aus Videobotschaften, die die Filmemacherin mit sich selbst austauscht. In dem sehr persönlichen und poetischen Film beschäftigt sie sich mit ihrem Verhältnis zu ihrer unmittelbaren Umwelt, der Krebserkrankung ihrer Katze Kurumi, der schwierigen Situation ihrer Tochter. Die umfassende Macht des Vergangenen fasst der experimentelle Dokumentarfilm Let Me Circle Around You in einfache Bilder, kreisend um ein immer wieder geflüstertes kasachisches Wort für die unausgesprochenen Verbindungen zwischen dem Vergangenen und der Gegenwart. In TEEMBA! geht es um das vererbte Trauma im Ruanda nach dem Völkermord und die Suche einer jungen Frau nach ihrer Stimme. Als Collage aus Traumbildern, Nachrichtenmeldungen und Interviews nähert sich der Film generationsübergreifender Erinnerung und Zugehörigkeit.
Darüber Reden (Deutscher Wettbewerb)
Vier Filme aus dem deutschen Wettbewerb 2026, in denen das Miteinanderreden eine wichtige Rolle spielt. Im Zentrum des Dokumentarfilms Knockout Dreams steht der 13-jährige Ilias in in einem Boxverein in Brühl, in dem vorwiegend junge Migranten eine enge Gemeinschaft bilden. Gesprochen wird über männliche Identität und sportlichen Erfolg, aber auch über drohende Abschiebungen. In unsicheren Zeiten kämpft Ilias um Halt – im Ring wie im Leben. Until It’s Hard To Tell spielt in dem verborgenen Land Sırlı Hek’yat, ein fiktiver Ort aus Fragmenten, Schatten und Erinnerungen. Die Figuren, die es bevölkern, sprechen in einer universellen, fragmentairischen Sprache vom Überleben. Der Film verbindet Schattentheater und nomadische Formen und lässt Bild, Ton und Untertitel ineinanderfließen.
The Birds Are Silent dokumentiert einen ganz normalen Abend von vier Freunden in Kyjiw, als russische Soldaten bereits vor der ukainischen Grenze stehen. In den Gesprächen wirft der Krieg schon längst seinen Schatten voraus. Der aus Syrien stammende Regisseur Shehab Fatoum schließlich umkreist in Catacombs mittels alter und neuer Bilder die Erinnerung an seinen verstorbenen Vater und die Erfahrungen von Flucht und Rückkehr. Er orientiert sich an Homers Odyssee und erzählt von der Unmöglichkeit einer Rückkehr in ein Davor.
MuVi-Preis
Die Kurzfilmtage würdigen mit dem 1999 eingeführten MuVi-Preis, dem weltweit ersten Festivalpreis für Musikvideos, eine eigenständige visuelle Form des Kurzfilms, die auch den Niedergang ihres Geburtshelfers, des Musikfernsehens, überlebt hat. Explizit wird der Preis für die beste Visualisierung eines Musikstücks an die Regisseur*innen verliehen. Dieses Programm präsentiert alle Arbeiten, die 2026 für den MuVi-Preis nominiert wurden, ergänzt um drei künstlerisch herausragende Videos aus dem Programm MuVi International.
Den 1. Preis gewann Rentrer à la maison von Timo Schierhorn und UWE. Es geht um das unauflösbare Unwohlsein bei der Heimkehr nach Hause anhand von Aufnahmen der Waschung des Dackel Fips aus einem alten Familienfilm des Regisseurs. In IDLU, in einer einzigen Einstellung gedreht, verschmelzen Kamera und Künstlerin in einem fast leeren White Cube und machen so die rohe, unmittelbare Energie der Performance spürbar. Das Video wurde mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Eine lobende Erwähnung und der MuVi Online-Publikumspreis ging an All Glock No Cock von Olga Ringleb und Paula Kiermaier.
Preisträger
Dieses Programm enthält fast alle wichtigen Preisträger des Festivals 2026. In der filmischen Collage Opera - mit gleich drei wichtigen Preisen des Festivals ausgezeichnet - sehen wir aus statischer Perspektive nächtliches Dorfleben in seinen zeitlichen Zyklen wie ein immer neu und anders illuminiertes Puzzle aufleuchten. Bei Tagesanbruch verschwinden die Lichter der Geisterwelt in eine abhanden gekommene Vergangenheit. Igor Zelić inszeniert Licht und Dunkelheit sowie Raum und Zeit als Ode an das Kino und lässt die Dramen der regionalen Geschichte unausgesprochen mitschwingen. Dagie Brundert dagegen hat zwei Wochen in Derek Jarmans Cottage in Kent verbracht. Für ihren Film Audrey Lornacle or 14 Days in DJ’s House findet die Regisserin in ihrer Umwelt - verspielt und eigenwillig - Zeichen und Bilder für eine vergnügte Traumnovelle.
In Cold Call wird eine Künstlerin bei einem betrügerischen Scam-Anruf aus einem Callcenter in ein persönlich berührendes Gespräch verwickelt und begibt sich dabei in die unterschwellige Komplizenschaft mit genau den ungleichen Strukturen, die sie kritisieren möchte. Yu Zhe betrachtet in Dark Channel Lichtspiegelungen an einem regnerischen Tag im Kanal und entfaltet durch seine minimalistische Beobachtung eines unscheinbaren Zwischenraums eine hochkonzentrierte Poesie des Peripheren.
Made in Germany – Erstaunliche Erzählungen
Dieses neue Programm aus der Serie ‚Made in Germany‘ präsentiert einige der interessantesten Spielfilme der letzten 20 Jahre, in denen die Filmemacher*innen neue erzählerische Wege jenseits der ausgetretenen Pfade erkunden. Im improvisierten Morbus Bechterew schiebt der träge Herr Karpf in einer Wiener Altbauwohnung sein Leben immer wieder auf und schwafelt stattdessen über eingebildete Krankheiten. Philosophieren zeigt eine Gruppe junger Leute, die ein Wochenende in einem elterlichen Ferienhaus verbringen. Im Laufe eines Tages und einer exzessiven Nacht begleiten wir sie bei Erkenntnisgewinnen sowie der Erfahrung von Unverständnis und Unsicherheit. Dagegen wendet sich Jovana Reisinger in pretty boyz don‘t die gegen normative Körper- und Rollenbilder sowie alle Formen der gängigen Selbstoptimierung, wenn sie das Modell Max in schrillem Outfit durch dunkle Gassen in München schickt.
Sophia Groening zeigt im pointierten Muss ja nicht sein, dass es heute ist die Lebensrealität junger Erwachsener in Köln-Finkenberg ganz ungeschönt und voller Humor. In der listigen Komödie Gezielt mittelalterliche Überlegungen flieht eine Lehrerin nach einer Auseinandersetzung während einer Klassenfahrt vor ihren Schülern und geht nicht mehr zum Unterricht. Sie zieht lieber durch die Straßen ihrer Kleinstadt und spielt Katz und Maus mit einem streunenden Bären. Only Making Out schließlich erzählt von einem skurillen Date zweier junger Männer in einem Park mit einer überraschenden Pointe.
Bunte Begegnungen (Kinderkino)
Von geheimnisvollen Schulwelten über erste Liebe bis hin zu bedrohten Gärten und fantastischen Reisen: Die vier Filme dieses Programms zeigen, dass hinter dem Vertrauten oft etwas ganz Neues steckt. In My School wird der Schulalltag durch Geräusche, Farben, Zeichnungen und handgezeichnete Animationen zu einer ganz eigenen Welt. Mit Witz und ein wenig Magie versuchen in La Vérité sur Albert, le dernier dodo ein Junge und sein Großvater, die kranke Mutter zu retten.
The Last Garden erzählt von Zusammenhalt und davon, wie wichtig ein Ort werden kann, an dem Menschen gemeinsam etwas auf die Beine stellen. Und in Autokar wird eine Reise von Polen nach Belgien zu einer fantastischen Fahrt zwischen Mensch und Tier, Wirklichkeit und Vorstellung. Fünf Geschichten, die zeigen, wie aus Vertrautem etwas Fremdes, aus Fantasie Wirklichkeit und aus Zusammenhalt etwas ganz Neues werden kann. Für Kinder ab 8 Jahren.
Die Gewinner des MuVi-Preis 2016–2024
Der MuVi-Preis der Kurzfilmtage wird für die interessanteste visuelle Umsetzung eines Musiktitels verliehen. Die hier versammelten Clips gehören deshalb definitiv nicht zum Mainstream der teuer produzierten Performer-Musikvideos. Sie widersetzen sich deren Normen, formen sie nach eigenen Maßstäben um, spielen damit und schaffen Paralleluniversen in der Dynamik vielfältigster künstlerischen Traditionen.
Diese Kompilation umfasst 18 Titel, die im Zeitraum von 2016 bis 2024 entweder mit dem 1. Preis für das beste deutsche Musikvideo oder dem MuVi Online-Publikumspreis ausgezeichnet wurden. Mit Arbeiten u.a. von Jan Bonny, Christoph Girardet, Mariola Brillowska, Jakob Grunert, Timo Schierhorn und Simon*e Paetau sowie u.a. mit der Musik der Tindersticks, Romano, Kreidler, Meese X Hell und Laima Adelaide.
Die Gewinner des Großen Preis der Stadt Oberhausen 2020–2024
Dieses Programm enthält alle Gewinnerfilme des Großen Preis der Stadt Oberhausen von 2020 bis 2024. Eröffnet wird die Auswahl von A Month of Single Frames. Lynne Sachs verarbeitet darin Material, das ihr von der legendären Filmemacherin und Performancekünstlerin Barbara Hammer kurz vor dem Tod übergeben wurde. Das Ergebnis ist eine ausdrucksstarke Studie über das Leben in all seinen Formen sowie über die Schwierigkeit, dem Tod ins Auge zu blicken. Mit Hilfe von verschiedenen Animationstechniken, Found Footage-Material und Standbildern erzählt Yuri Muraoka in Toumei na watashi von existentiellen Fragen und den Schönheiten des Alltags.
Weathering Heights überwindet den Unterschied zwischen Science-Fiction und unserer gelebten Realität, indem er mysteriöse, post-humane Perspektiven in einer noch immer unter den Auswirkungen einer globalen Pandemie leidenden Welt verdichtet. Im Dokumentarfilm Chornobyl 22 verknüpft Oleksiy Radynski heimliche Handyaufnahmen von der russischen Eroberung des Gebiets um Tschernobyl mit Augenzeugenberichten von Angestellten des Kraftwerks während der Übernahme ihres Arbeitsplatzes durch das russische Militär. In Zhiyi Wangs lakonischem Spielfilm Spring 23 schießlich versucht ein junger Mann, der gerade die Beerdigung seiner Eltern hinter sich gebracht hat, verbotenerweise Feuerwerkskörper für das anstehende Frühlingsfest zu kaufen und zu zünden. Zwischen Komödie und Tragödie pendelnd zeigt Wang Sensibilität und feine Ironie im Umgang mit dem Prozess des Trauerns.
Made in Germany: Animierte Welten
Dieses Programm der Serie ‚Made in Germany‘ beinhaltet einige der interessantesten Animationsfilme, die im 21. Jahrhundert hierzulande produziert wurden. In Daniel Nockes Kein Platz für Gerold kommt es in einer WG-Küche zur Aussprache, weil Krokodil Gerold seinen Platz in der WG nun räumen soll. Von früheren, wilden Zeiten bleibt nur noch die Erinnerung. Please Say Something zündet ein hintergründiges und zukunftsweisendes Bilderfeuerwerk zur Beziehung zwischen einer Katze und einer Maus im Internet-Zeitalter. Michel Klöfkorns n.n. erweckt Spikes zur Vogelabwehr mit Stop-Motion-Technik zum Leben. Auf Fensterbänken und Werbetafeln verwandeln sie sich in Schwärme von technoiden Insekten aus Edelstahl und Kunststoff, die vertraute Zivilisation wird fragmentiert. Und Nikita Diakur lässt in Fest im Hof einer Plattenbausiedlung ein paar Puppen rabiat raven.
Der hintersinnige Collage-Film Der natürliche Tod der Maus zeigt die junge Protagonistin Anna im Zwiespalt zwischen dem Wunsch nach spirituell-moralischer Selbstoptimierung und dem tiefen Zweifel an ihrem Nutzen auf dem Weg zur Rettung der Welt. In Theorie und Praxis will eine Frau aufstehen und endlich mit allem anfangen. Doch die Sessel, zwischen denen sie sitzt, lassen sie nicht los und das Zimmer wird zu ihrem Universum. Und am Ende erforscht der KI-Hybridfilm GERHARD von Ulu Braun Malerei und Kunstausbildung zwischen Kreativität, Kapital und Spiritualität in einer Ära künstlicher Reproduzierbarkeit. Gleich mehrere Arbeiten dieses Programms wurden mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet.
Lateinamerikanische Erfahrungen
Neue Produktionen aus Lateinamerika waren zuletzt bei den Kurzfilmtagen stark vertreten. Diese Auswahl schaut auf die aktuellen politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse des Kontinents und nimmt dabei indigene und afrokubanische Gemeinschaften in den Blick. Der Dokumentarfilm Camino de lava portraitiert die afro-feministische und queere Aktivistin Afibola. Afibola versucht ihrem Sohn Olorun beizubringen, wie er trotz der sie umgebenden Hürden ein freier, afrokubanischer Mann sein kann. In der Intimität des eigenen Zuhauses reflektiert Afibola die Schwierigkeit, ein schwarzes Kind in einer rassistischen und diskriminierenden Gesellschaft großzuziehen.
1982 wurden die indigene Gemeinschaft der Zoque durch einen Vulkanausbruch gezwungen umzusiedeln. ( ( ( ( ( /*\ ) ) ) ) ) ) ist das Porträt eines Dorfes in Chiapas, Mexiko, seiner Kultur, seiner Geräusche und seiner Architektur. Der Film dokumentiert die modernen Herausforderungen und die Weltsicht einer Gemeinschaft, die auch unter politischem Druck steht, ihr Land und ihre Rechte zu bewahren. Bei Simon(e) Jaikiriuma Paetau und Natalia Escobar schließlich verschmelzen Dokumentarfilm und Fiktion zu einer transkulturellen Erzählung. Aribada trifft mitten in der kolumbianischen Kaffeeregion auf Las Traviesas, eine Gruppe indigener Transfrauen der Embera-Stämme. Das Magische, das Traumhafte und das Performative koexistieren in dieser einzigartigen Welt.
Tanz!
Eine seltene Gelegenheit! Vom choreografierten Abriss der Geschichte des Twist über Jasmine Ellis‘ filmischer Miniatur über das Warten vor Waschmaschinen oder den durcheinanderfallenden Körpern auf Alpenhängen zwischen Himmel und Erde bis hin zu den flüchtigen Impulsen, die zwischen einzelnen Momenten des Tages leben. Diese Filme erzählen ihre Geschichte vor allem mit den Mitteln von Performance und Tanz. Als Programm präsentiert es die Vielfalt und die visuelle Kraft des modernen internationalen Tanzfilms.
Made in Germany
Im deutschen Kurzfilm gibt es eine große formale Ausdifferenzierung, auf hohem Niveau. Bei allen Unterschieden sehen wir jedoch, dass die deutschen Kurzfilme – ob Spiel- oder Dokumentarfilm, Experiment oder Hybrid – sich mit dem beschäftigen, was in unserem Land geschieht oder wichtig ist. Familie, Heimat, Migration, Sprache, oft politische Angelegenheiten – die Filme greifen ihre Themen auf sehr persönliche Art auf, analysieren, beleuchten Randaspekte und Details, legen unerwartete Zusammenhänge offen, fordern Aufmerksamkeit.
Die bisher veröffentlichten Teile der Serie „Made in Germany“ präsentieren diejenigen deutschen Kurzfilme der letzten 15 Jahre, die nicht nur in Oberhausen Preisträger oder Festivallieblinge waren, sondern auch anderswo, nicht selten über unsere Landesgrenze hinaus, überaus erfolgreich liefen und wichtige Auszeichnungen erhielten. Einige dieser Arbeiten wurden auf mehr als 200 Festivals weltweit gezeigt, andere erhielten bereits den Deutschen Kurzfilmpreis in Gold. Diese Filme sind keine Visitenkarten für kommende Langfilmprojekte, sie stehen als künstlerische Produktionen, als Positionen, für sich selbst.
Made in Germany – Neue Heimat
Diese Zusammenstellung ist der erste Teil einer Serie mit den besten deutschen Kurzfilmen der letzten 15 Jahre. Die Filme dieses Programms werfen dabei einen neuen Blick auf Familie und Heimat in Deutschland. Während Helena Wittmanns Kamera langsam Wohnräume durchmisst, verlassen ihre Protagonisten das Haus kaum mehr. Überall lauern Dämonen. Auch bei Bjørn Melhus, der den Umgang einer Krieg führenden Gesellschaft mit ihren Veteranen klug hinterfragt. Dagegen führt Susann Maria Hempel eine spezielle ostdeutsche Erfahrung nach 1989 traumwandlerisch als explodierte Puppenstube wieder auf. Und am Ende versucht Eva Könnemann, eine ländliche Siedlung am Rande des Ruhrgebiets mit der Kamera zu erfassen und entwickelt dabei aus dem Mangel an Produktionsmitteln eine neuartige künstlerische Form und Arbeitsweise. Alle diese Arbeiten waren nicht nur in Oberhausen Festivallieblinge, auch auf vielen anderen Festivals gewannen sie wichtige Auszeichnungen oder wurden mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet.
Made in Germany – Migration
Diese Zusammenstellung, Teil unserer Serie mit den besten deutschen Kurzfilmen der letzten 15 Jahre, beschäftigt sich mit den Lebensverhältnissen von Migrant*innen in Deutschland heute. 1984 starben in Duisburg-Wanheimerort sechs türkische Bürger bei einem Brandanschlag. Während die Polizei einen rassistischen Hintergrund rasch ausschloss, sprechen aus heutiger Sicht viele Indizien dafür. Dunkelfeld begibt sich auf Spurensuche und rollt den Fall nochmal auf. In der Animation Brand schlägt einem ostdeutschen Bürgermeister und seiner Familie eine Welle des Hasses entgegen, als er sich bereit erklärt, Flüchtlinge aufzunehmen. Der Essayfilm ma nouvelle vie européenne denkt aus der Perspektive von Abou, einem malischen Flüchtling in Deutschland, über Europas unsichtbare Grenzen nach und macht dabei die Kamera zum Medium der Selbstermächtigung.
In Three Notes verarbeitet Jeannette Gaussi die wenigen übrig gebliebenen Fotos ihrer afghanischen Kindheit künstlerisch weiter. Der spielerische Moruk zeigt den introvertierten Hakan und den lebenslustigen Murat beim Anhängen im Kreuzberger Kiez. Sie treffen sich täglich, kiffen, träumen, philosophieren und streiten. Wenn sie für Dealer gehalten werden, ziehen sie die Ahnungslosen auch schon mal ab. Alle diese Arbeiten waren nicht nur in Oberhausen Festivallieblinge, auch auf vielen anderen Festivals gewannen sie wichtige Auszeichnungen oder wurden mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet.
Made in Germany – Arbeit
Dieses Programm mit wegweisenden deutschen Kurzfilmen der letzten fünf Jahre, schaut auf die aktuellen Arbeitsverhältnisse in Deutschland. Im Zentrum des Programms steht mit Proll! von Adrian Figueroa ein Spielfilm über die „working poor“ und die Einsamkeit unserer Zeit. Im Film kämpft jede*r für sich allein, egal, ob als Klick-Arbeiterin, Paketzusteller oder Lagerarbeiter. Dabei stellt der Film keine sentimentale Gemeinsamkeit her, wo es keine Gemeinsamkeit gibt. Cutting Edges von Céline Berger dagegen taucht in die Architektur von Co-Working-Spaces und in Diskurse von Start-up-Gründern ein. Visionen, Prozesse, Möbelstücke und Glaubenssysteme werden durcheinandergewirbelt, der Start-up-Traum gerät ins Wanken.
In dem dokumentarischen Las Flores folgen Miguel Goya und Tina Wilke einer Gruppe junger Migrant*innen in Berlin. Zwischen Selfies und flüchtigen Sprachnachrichten wird das Schicksal einer Jugend deutlich, die auf der Suche nach Arbeit und einer besseren Zukunft nach Europa ausgewandert ist. Michel Wagenschütz schließlich porträtiert in Gute Arbeit, gute Nacht eine Künstlerin, die in Telefongesprächen mit der Arbeitsagentur versucht, ihre Betriebsausgaben zu rechtfertigen. Das Skript wird in verschiedenen Kontexten performt: in einem Hotelzimmer, einem Fast-Fashion-Laden, einem Mietauto.
Made in Germany – Animierte Welten
Dieses Programm der Serie ‚Made in Germany‘ beinhaltet einige der interessantesten Animationsfilme, die im 21. Jahrhundert hierzulande produziert wurden. In Daniel Nockes Kein Platz für Gerold kommt es in einer WG-Küche zur Aussprache, weil Krokodil Gerold seinen Platz in der WG nun räumen soll. Von früheren, wilden Zeiten bleibt nur noch die Erinnerung. Please Say Something zündet ein hintergründiges und zukunftsweisendes Bilderfeuerwerk zur Beziehung zwischen einer Katze und einer Maus im Internet-Zeitalter. Michel Klöfkorns n.n. erweckt Spikes zur Vogelabwehr mit Stop-Motion-Technik zum Leben. Auf Fensterbänken und Werbetafeln verwandeln sie sich in Schwärme von technoiden Insekten aus Edelstahl und Kunststoff, die vertraute Zivilisation wird fragmentiert. Und Nikita Diakur lässt in Fest im Hof einer Plattenbausiedlung ein paar Puppen rabiat raven.
Der hintersinnige Collage-Film Der natürliche Tod der Maus zeigt die junge Protagonistin Anna im Zwiespalt zwischen dem Wunsch nach spirituell-moralischer Selbstoptimierung und dem tiefen Zweifel an ihrem Nutzen auf dem Weg zur Rettung der Welt. In Theorie und Praxis will eine Frau aufstehen und endlich mit allem anfangen. Doch die Sessel, zwischen denen sie sitzt, lassen sie nicht los und das Zimmer wird zu ihrem Universum. Und am Ende erforscht der KI-Hybridfilm GERHARD von Ulu Braun Malerei und Kunstausbildung zwischen Kreativität, Kapital und Spiritualität in einer Ära künstlicher Reproduzierbarkeit. Gleich mehrere Arbeiten dieses Programms wurden mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet.
Made in Germany – Erstaunliche Erzählungen
Dieses neue Programm aus der Serie ‚Made in Germany‘ präsentiert einige der interessantesten Spielfilme der letzten 20 Jahre, in denen die Filmemacher*innen neue erzählerische Wege jenseits der ausgetretenen Pfade erkunden. Im improvisierten Morbus Bechterew schiebt der träge Herr Karpf in einer Wiener Altbauwohnung sein Leben immer wieder auf und schwafelt stattdessen über eingebildete Krankheiten. Philosophieren zeigt eine Gruppe junger Leute, die ein Wochenende in einem elterlichen Ferienhaus verbringen. Im Laufe eines Tages und einer exzessiven Nacht begleiten wir sie bei Erkenntnisgewinnen sowie der Erfahrung von Unverständnis und Unsicherheit. Dagegen wendet sich Jovana Reisinger in pretty boyz don‘t die gegen normative Körper- und Rollenbilder sowie alle Formen der gängigen Selbstoptimierung, wenn sie das Modell Max in schrillem Outfit durch dunkle Gassen in München schickt.
Sophia Groening zeigt im pointierten Muss ja nicht sein, dass es heute ist die Lebensrealität junger Erwachsener in Köln-Finkenberg ganz ungeschönt und voller Humor. In der listigen Komödie Gezielt mittelalterliche Überlegungen flieht eine Lehrerin nach einer Auseinandersetzung während einer Klassenfahrt vor ihren Schülern und geht nicht mehr zum Unterricht. Sie zieht lieber durch die Straßen ihrer Kleinstadt und spielt Katz und Maus mit einem streunenden Bären. Only Making Out schließlich erzählt von einem skurillen Date zweier junger Männer in einem Park mit einer überraschenden Pointe.
Kinder- und Jugendfilm
Im Verleih haben wir sowohl einzelne Filme wie auch fertige Programme im Angebot, die sich gut für Kinder- und Jugendliche eignen. Sie finden hier einige Links zu fertig zusammengestellten Programmen. Gerne können Sie sich auch ein Programm individuell von uns zusammenstellen lassen. Sprechen Sie uns bei allen Fragen an.
Bunte Begegnungen (Kinderkino)
Von geheimnisvollen Schulwelten über erste Liebe bis hin zu bedrohten Gärten und fantastischen Reisen: Die fünf Filme dieses Programms zeigen, dass hinter dem Vertrauten oft etwas ganz Neues steckt. In My School wird der Schulalltag durch Geräusche, Farben, Zeichnungen und handgezeichnete Animationen zu einer ganz eigenen Welt. Mit Witz und ein wenig Magie versuchen in La Vérité sur Albert, le dernier dodo ein Junge und sein Großvater, die kranke Mutter zu retten. The Last Garden erzählt von Zusammenhalt und davon, wie wichtig ein Ort werden kann, an dem Menschen gemeinsam etwas auf die Beine stellen.
In Our Kingdom finden Becky und Jake an einem langen Sommernachmittag beieinander einen sicheren Ort fern von dem, was sie zu Hause beschäftigt, und teilen ein zartes Versprechen. Und in Autokar wird eine Reise von Polen nach Belgien zu einer fantastischen Fahrt zwischen Mensch und Tier, Wirklichkeit und Vorstellung. Fünf Geschichten, die zeigen, wie aus Vertrautem etwas Fremdes, aus Fantasie Wirklichkeit und aus Zusammenhalt etwas ganz Neues werden kann. Für Kinder ab 8 Jahren.
Räume erobern, Grenzen überwinden (Jugendkino)
Ob im Team oder im Zweikampf – die Jugendlichen in diesem Programm erobern Räume und verschaffen sich Luft! Wir lernen sie und ihr Umfeld kennen, sei es beim Rugby, Parkour oder Skaten. Stereotype Geschlechterrollen? Darauf pfeifen sie! Lou spricht als nichtbinäre Person über Lous Verhältnis zu Geschlecht, Kleidung und anderen Merkmalen. Ein Musikvideo widmet sich in kräftigen Farben den Menschen, die auf der Straße leben.
Und es bleibt auch Zeit für neue Herausforderungen: Während die älteste Tochter Verantwortung für die ganze Familie übernimmt, bekommt der Avatar jetzt den Job, einen Rückwärtssalto zu lernen. Aber wie bei realen Menschen muss auch Machine Learning ein kraftraubendes Trainingsprogramm durchlaufen, und das geht mit Anlauf, Taumeln, Stürzen und wieder Aufstehen. Ein Programm für Jugendliche ab 14 Jahren, die sich nicht von Normen einschränken lassen und bereit sind, Hürden zu überwinden.
Trösten und Trotzen (Kinderkino)
Mit Fantasie und der nötigen Portion Mut versuchen die jungen Menschen in diesem Programm, ihren wachsenden Körpern und Bedürfnissen, den stattfindenden Veränderungen und den Reaktionen ihrer Umwelt zu begegnen. Das Programm erzählt von den ersten Ritualen der Männlichkeit ebenso wie vom Umgang mit chronischen Krankheiten, vom Auftauchen der Periode oder dem besonderen Gefühl, etwas zum ersten Mal zu machen. Ein Programm voller Trotz und Trost – für alle ab 12 Jahren, für die Aufgeben und Nachgeben keine Optionen sind.
Wege finden (Kinderkino)
Ein Programm für Kinder ab drei Jahren. Die kleinsten Zuschauer*innen sehen hier die oft so groß und unübersichtlich wirkende Welt spielerisch dargestellt. Die Protagonist*innen der Filme müssen ganz eigene Lösungen für alltägliche Hindernisse finden, Ängste überwinden und Neues lernen.
Wir unternehmen eine filmische Reise zur fünfjährigen Junu nach Nepal, bejubeln Kanarienvogel Kiki beim Weg in die Freiheit und stellen beim Fischen mit einer kleinen Katze einmal mehr fest, dass Freund*innen das Leben schöner machen. Ein Musikvideo erkundet in knalligen Tönen den Dschungel. Bei jedem der fünf Filme werden Augen und Ohren des Publikums angeregt, sich zu öffnen – für die leisen und lauten Momente dieses Programms, das sich für eine erste Film- und Kinoerfahrung ideal eignet.
Vera Neubauer: "Das feuerrote Spielmobil" und mehr (Kinderkino)

Sechs kurze Filme hat die in der Tschechoslowakei geborene Filmemacherin Vera Neubauer Anfang der 70er Jahre animiert. Fünf Folgen rund um die Freunde Pip und Bessie wurden wieder-entdeckt und restauriert. Außerdem beinhaltet das Programm noch ihre späteren Woolly-Filme, in denen dann alles aus Wolle ist. Annie und ihre Welt sind mit der Stricknadel entstanden. Ein Kurzfilmprogramm ohne Dialoge.
Geschichten ohne Text (Kinderkino)

Ohne Worte aber mit klaren Botschaften überzeugt das Programm durch seine Themenvielfalt – sei es die Familie oder Freundschaft. Spannend und lehrreich eignet es sich hervorragend für eine Unterrichtseinheit und ist auch für Zuschauer ohne oder nur mit wenig deutschen Sprachkenntnissen gut verständlich.
Filmsuche
Hier können Sie unseren Verleihbestand der Jahre 2000 bis heute durchsuchen, Filmlisten erstellen und Bestellungen durchführen. Sollten Sie an älteren Titeln interessiert sein, schreiben Sie uns bitte. Weitere Informationen finden Sie unter „Verleihprogramm“ und „Konditionen“.

