Rückblick

Preisträger 2021

Großer Preis der Stadt Oberhausen

dotiert mit 7.000 Euro

透明な私
Yuri Muraoka

2020, 11'36"

Begründung der Jury
Wir sehen das Meer, Bilder vom Himmel im Gegenlicht, und hören die Erzählerin von einem erfolglosen Selbstmordversuch berichten. Es folgt eine persönliche Geschichte über das Leben, seine Schwierigkeiten und Schönheit. Eine Geschichte, die alle filmischen Register zieht, mit verschiedenen Animationstechniken, Found Footage und Standbildern. So schafft die Filmemacherin eine non-lineare Erzählung, die den Zuschauer*innen Raum gibt für eigene Interpretationen und Fantasien. Sie taucht visuell und erzählerisch tief in ihre eigene Geschichte ein. Es fühlt sich an wie ein Moment der Reflektion, die Erklärung einer bildenden Künstlerin, die sich nach innen wendet. Der Film feiert das Leben und den Film und das Resultat ist überwältigend und – wie das Leben – unglaublich reich.

Hauptpreis

dotiert mit 3.000 Euro

8'28''
Su Zhong

2021, 8'28"

Begründung der Jury
Eine einzige lange Einstellung ohne Ende oder Anfang, die uns in einem scheinbar zufälligen Moment erwischt. Sie zeigt uns, in 8 Minuten und 28 Sekunden, die Verbindungen zwischen Gewalt, Maschinen, Technologie und Arbeit. Mit einem immer dicht an Verzweiflung grenzenden Humor mischt der Filmemacher westliche und östliche Mythologien und zeichnet sie als zukünftige Führer einer Welt ohne Menschen, in der es nur industrialisierte, mechanische Bewegung gibt. Einen solchen Film zu machen, aus dem Bauch heraus, direkt auf die Leinwand nach langer und geduldiger digitaler Bearbeitung, ist eine enorme Leistung. Danke, Su Zhong, für die Erinnerung daran, dass wir auch schon vor der Pandemie Filme über eine Welt voller Gewalt und Verzweiflung machen konnten.

Lobende Erwähnungen der Internationalen Jury

More Woman, More Cry
Anne Haugsgjerd

2021, 24'3"

Sensory Overload
Ganza Moise

2020, 6'57"

Begründung der Jury
More Woman, More Cry von Anne Haugsgjerd ist ein atemberaubender Film, der die Schönheit und Zerbrechlichkeit des Lebens einfängt. Voll lebendiger Klarheit, enormer Fantasie und hintersinnigem Humor, legt Haugsgjerd humorvoll und poetisch nachdenklich stimmende Reflektionen über Familie, Kunst, Altern und die Fluidität der Zeit vor. Ohne Peinlichkeit, aber voller Zweifel, zeigt der Film eine emanzipierte Filmemacherin, die auf ihr Leben blickt und fragt: Was kommt als nächstes? Am anderen Ende dieses Spektrums steht nach Meinung der Jury Sensory Overload, ein poetischer Film von Ganza Moise, der sich von einem Gedicht von Natacha Muzira leiten lässt. Ein scheinbar federleichter Film mit einem existenziellen Grundton, in dem Zeit, Form und Raum ineinanderfließen auf der Suche nach einem Weg aus der Realität heraus, nicht durch Zerstörung, sondern durch die Poesie des Lebens.

Preis der Jury des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

dotiert mit 5.000 Euro

A terra de não retorno
Patrick Mendes

2020, 19'59"

Begründung der Jury
In einer unbestimmten Zeit waschen Frauen Kleidung am Fluss, ein steinernes Ohr wird porös. Aus heiterem Himmel fällt ein regloser Körper kopfüber ins Flussbett. Die Schreie der arbeitenden Untoten durchdringen eine rätselhafte Stille. Im Stil des Magischen Realismus positioniert diese Arbeit „Film als Ritual“. Das lodernde Feuer schmiedet neue Augen, die uns die Schönheit eines analogen Mysteriums aus Tränen, Erde, Licht und Schatten sehen lassen. Die beunruhigende Absenz von Dialog schärft unsere Sinne zu höchster Wachsamkeit, um uns dann mit „heavy metal“ aus der irdischen Hölle zu fegen. You are invited to join the order of cinema.

Lobende Erwähnungen der Jury des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Divided by Law
Katie Davies, Emma Agusita

2021, 26'11"

Begründung der Jury
„I miss you“. In analogen Schwarzweiß-Bildern erscheinen Chatverläufe anonymer Liebender, die der britischen Regierung als Zeugnis einer validen Partnerschaft dienen sollen. „Hostile Environment Policy“ nennt sich der Versuch des UK Home Office, den Einwanderungsprozess nach Großbritannien so unerträglich wie nur möglich zu gestalten. Die Auswirkungen dieser drastischen Maßnahmen auf binationale Familien und Partnerschaften lässt uns dieser Film in persönlichen Berichten nachempfinden, die in einer unprätentiösen Montage mit 16mm-Film, Google Street-View und Found Footage kombiniert werden.

Before the fall there was no fall. Episode 02: surfaces
Anna Dasović

2020, 20'13"

Begründung der Jury
Wie sich historische Spuren manifestieren an Orten, die grausame Zeitgeschichte schrieben, wie die allmählich verblassenden Graffiti des Terrors ein Wandgemälde der Zeugenschaft des Genozids evozieren und wie selbst kleine Geschäftemacher vom Krieg profitieren, davon erzählt Anna Dasović in ihrem eindringlichen Film Before the fall there was no fall. Episode 02: surfaces, der zudem souverän Archivmaterial und authentisches Found Footage kombiniert, um die Frage zu stellen: Was bleibt?

Preis der Internationalen Filmkritik (FIPRESCI-Preis)

dotiert mit 1.500 Euro

{if your bait can sing the wild one will come} Like Shadows Through Leaves
Lucy Davis

2021, 27'57"

Begründung der Jury
Dieser Film ist eine künstlerische und investigative Erkundung, die uns eine faszinierende Wahrnehmungserfahrung bietet. Er schafft eine filmische Atmosphäre und reflektiert gleichzeitig urbane und ökosoziale Transformationen menschlicher und mehr-als-menschlicher Beziehungen. So eröffnet uns {if your bait can sing the wild one will come} Like Shadows Through Leaves ein Verständnis von Film als ästhetischem Instrument, das hinterfragt, Widerstand leistet und die Beziehungen zwischen Kultur und Klimawandel neu denkt.

Preis der Ökumenischen Jury

dotiert mit 1.500 Euro

Zoom sur le cirque
Dominique Margot

2020, 14'26"

Begründung der Jury
Ein Clown, der in seinem Wohnzimmer Faxen macht; eine Seiltänzerin, die auf ihrem Balkon im Training bleiben will, ein Zirkusdirektor, der in seinem Wohnwagen friert, weil er sich die Heizkosten nicht mehr leisten kann: Zoom sur le cirque bringt soziale, politische und ästhetische Aspekte der Corona-Pandemie so treffend wie herzzerreißend zusammen: den menschlichen Wunsch, ja, die Notwendigkeit, auch in der Krise zu lachen; die Not von Kulturschaffenden und Künstlern, die davon bedroht sind, ihre Existenzgrundlage zu verlieren; die Improvisationskunst, die Zirkus wie Zoom und Co. gleichermaßen von uns verlangen, und damit die technische und menschliche Möglichkeit, Distanz durch Humor zu verringern.

Lobende Erwähnung der Ökumenischen Jury

ངའི ནང
Ngima Gelu Sherpa

2020, 20'11"

Begründung der Jury
nga’i nang ist ein Film über einen Sohn, der zu seiner Familie nach Nepal zurückkehrt, um sich von seinem sterbenden Vater zu verabschieden. Der Sohn filmt diese letzten Tage, das Sterben und den Tod seines Vaters, die im Alltag dieser armen Bauernfamilie genauso einfach und natürlich erscheinen wie die kleinen Dinge, die gewöhnlich passieren. Obwohl das alles traurig ist, ist dies die Ordnung ihres Lebens. Während der Film sehr bescheiden ist, erzählt er distanziert, aber sehr persönlich und emotional. Ähnlich wie die Mutter, die sich ihren religiösen Ritualen zuwendet, innerlich und in Stille trauert, und ähnlich wie der Sohn, der, nachdem er sein Zuhause und seine einsame Mutter wieder verlassen hat, einsam trauert. Später, allein am Strand des Ozeans auf einem anderen Kontinent, wird er sich erinnern. Obwohl das alles traurig ist, ist dies die Ordnung seines Lebens.

ZONTA-Preis

dotiert mit 1.000 Euro
für eine Filmemacherin aus dem Internationalen oder Deutschen Wettbewerb

OCTAVIA’S VISIONS
Zara Zandieh

2021, 17'36"

Begründung der Jury
Am Anfang war das Werk einer großen, futuristischen Autorin, das in dieser Arbeit in eine vielschichtige, poetische und zukunftsweisende Filmerfahrung überführt wird, die lange nachhallt.

Großer Online-Preis der Stadt Oberhausen

dotiert mit 5.000 Euro

Kalsubai
Yudhajit Basu

2020, 19'54"

Begründung der Jury
Für den Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, den der Film durch seine lyrische Ethnografie herstellt, und für das Ausloten, aus sanfter Distanz, einer außergewöhnlichen Mythologie, die Frauen zu nicht-traditionellen Lebensweisen ermächtigt.

Online-Hauptpreis

dotiert mit 2.000 Euro

Trampa de luz
Pablo Marín

2021, 8'30"

Begründung der Jury
Wie eine frische Brise lässt uns dieser Film die Natur wiederentdecken; und er zeigt uns sein Licht und seine Wunder durch die photochemische Materialität von Zelluloid und treibt damit die Erkundung der Möglichkeiten des Analogen voran.

e-flux-Preis

dotiert mit 3.000 Euro
Für eine herausragende Film- oder Videoarbeit, die eine neue Form für das poetische und elektrische Potenzial des bewegten Bildes im Zeitalter globaler Informationsflüsse findet.

Un très long temps d'exposition
Chloé Galibert-Laîné

2020, 7'0"

Begründung der Jury
Eine intelligente und poetische Untersuchung von Zeit, Aufnahmetechnologien und dem Auslöschen von Arbeiter- und indigenen Identitäten aus ebenso persönlicher wie kritischer Perspektive, findet dieser Film kompakte und unaufwändige Wege, diese ausdrucksstarken Themen zu verbinden.

Online-Preis der Jury des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

dotiert mit 3.000 Euro

Un très long temps d'exposition
Chloé Galibert-Laîné

2020, 7'0"

Begründung der Jury
Konsequenterweise verzichtet der von uns ausgezeichnet Film auf eine Tonebene, handelt es sich doch um eine Beschäftigung mit Sichtbarkeitsverhältnissen. Un très long temps d´exposition entdeckt, schichtet und verbindet Bilder und Narrative der Welt- und Privatgeschichte. Mit ihrer zugleich analytischen wie persönlichen Komposition von Bildmotivketten macht Chloé Galibert-Laîné die politisch-ideologische Dimension bildgebender technologischer Verfahren sichtbar und hinterfragt mediale Sichtbarkeit als ultimative Legitimation und letztgültigen Existenzbeweis.

Lobende Erwähnung der Online-Jury des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

The___________World
Peixuan Ouyang

2020, 17'56"

Begründung der Jury
Die grenzenlose Verfügbarkeit der Welt, just a click away – und dennoch sind es die schäbigen Pappmaché-Modelle berühmter Monumente in einem kleinen Vergnügungspark, die ganz eigene Vorstellungen von Freiheit und Zukunft entzünden. Unsere lobende Erwähnung geht an einen Film, der uns den vergänglichen Stoff zeigt, aus dem Träume sind, und jene Fremdheiten, die auch von globaler digitaler Kommunikation nicht aufgehoben werden können.

Online-Preis der Ökumenischen Jury

Minnen
Kristin Johannessen

2020, 13'32"

Begründung der Jury
Wie erinnern wir uns daran, wie wir einmal waren? Minnen ist eine authentische Dokumentation, in welcher wir gemeinsam mit der Filmemacherin, auf ihre von Kontrollzwängen geprägte Vergangenheit zurückschauen. Animierte Sequenzen zeichnen ihre Gedanken der vergangenen Zeit einfühlsam nach. Mit originalem Bildmaterial aus ihrer Jugend und einem aktuellen Interview ihrer Eltern zeigt uns Kristin Johannessen durch diese wiederbelebten Erinnerungen die Herausforderung des Anders-Seins und wie es ist, ein Kind groß zu ziehen, das du nie ganz verstehen kannst, aber dennoch niemals aufgeben willst. Minnen ist das Festhalten an der Hoffnung, dass alles anders werden kann, selbst bei schwersten psychischen Leiden.

Lobende Erwähnungen der Ökumenischen Online-Jury

Kalsubai
Yudhajit Basu

2020, 19'54"

Begründung der Jury
Kalsubai erforscht die Geschichte der Göttin Kalsu und ihre Bedeutung für die Frauen von Bari. Der Film setzt dabei auf starke visuelle und akustische Bilder, die weder erklären noch szenisch verfälschen. Die schon fast fotografisch anmutenden Bildkompositionen und ihre ausdrucksstarke Einfachheit machen den Film allen Menschen zugänglich und laden ein, über eigene kulturelle Prägungen nachzudenken und sie zu hinterfragen.

Cântec de leagăn
Paul Mureșan

2020, 4'0"

Begründung der Jury
Leider verstecken viele Familien auch heute noch dunkle Geheimnisse. Der animierte Kurzfilm Cântec de leagăn untersucht die innersten Tiefen einer Familie, die von häuslicher Gewalt und Alkoholismus gebeutelt ist. In diesem Klima des Terrors sehen wir eine Mutter, die sich um ihr Neugeborenes kümmert und versucht, ihn und seinen großen Bruder zu schützen. Die Animationstechnik stellt die unterschiedlichen Geisteszustände der Charaktere perfekt dar und macht uns auf die Schwierigkeiten aufmerksam, mit denen jede Familie zu kämpfen haben könnte. Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie das Lied „Cântec de leagăn“ – ein traditionelles rumänisches Schlaflied von Maria Tanase – mit den Animationen verwoben wird.

Preis des Deutschen Wettbewerbs

dotiert mit 4.000 Euro

Proll!
Adrian Figueroa

2021, 30'0"

Begründung der Jury
Ein Film über die da unten. Die Schlechtbezahlten, die Gestressten, die Übersehenen. Die herausragende Kamera folgt ihnen dicht, oft intim, wir spüren den Druck, sehen den Schweiß und die Angst. Und dennoch bleiben die Figuren auf Distanz zu den Betrachtenden, der Film stellt keine sentimentale Gemeinsamkeit her, wo es keine Gemeinsamkeit gibt. Ein Film über die Einsamkeit unserer Zeit.

3satNachwuchspreis

dotiert mit 2.500 Euro
Der Preis umfasst darüber hinaus das Angebot, den ausgezeichneten Beitrag zu erwerben und im 3sat-Programm zu präsentieren.

Genosse Tito, ich erbe
Olga Kosanović

2021, 26'34"

Begründung der Jury
Sommer auf dem Land, ein Wechselspiel von alltäglicher Arbeit an Haus und Garten und beiläufigen Überlegungen über die passende Inszenierung der Idylle. Vor und hinter der Kamera sucht die Filmemacherin nach Antworten, wie wir mit unserem politischen und materiellen Erbe umgehen sollen. Doch weder die Gespräche mit der Familie noch im Internet wiedergefundene Erinnerungen, abendliche Erzählungen oder die unbeantworteten Briefe an den Über-Vater helfen dabei. Eine Ortsbegehung mit Gegenwartsanalyse.

Lobende Erwähnung des Deutschen Wettbewerbs

Shine and Frustration
Shira Orion

2020, 4'10"

Begründung der Jury
Überforderung, Loslassen, alles gleichzeitig erleben und immer wieder alles neu lernen müssen, ein unbarmherziges Nebeneinander, kein Muster erkennbar – das Leben in seinen offenen Enden als filmisches Prinzip.

Preis des Deutschen Online-Wettbewerbs

dotiert mit 2.500 Euro

(Steve) Temple
Tanita Olbrich

2020, 6'3"

Begründung der Jury
Komm mit auf eine Tour durch eine rätselhafte Welt, angesiedelt zwischen den Achtzigern und einer utopischen Idee, zwischen Industrieschornsteinen und Jurassic Parks. Spielerisch, aufrichtig und sinnlich lädt dich die Regisseurin in ihren bewundernswert persönlichen Kosmos voller Musik und Freiheit ein.

Lobende Erwähnung des Deutschen Online-Wettbewerbs

Levantado do Chão
Melissa Dullius, Gustavo Jahn

2020, 11'11"

Begründung der Jury
In einer Situation, in der wir alle gezwungenermaßen zu Flaneuren werden, tröstet die Schönheit dieses analog fotografierten traumwandlerischen Spaziergangs, jenseits von Zeit und Zwängen.

Preis des NRW-Wettbewerbs

dotiert mit 1.000 Euro, gestiftet vom SAE Institute Köln und Bochum

LYDIA
Christian Becker

2021, 21'10"

Begründung der Jury
Erliegen wir dem Charme des Materials oder ist es die facettenreiche Geschichte einer Klasse, eines Lebens oder einer Beziehung – die uns in Teilen auch noch bekannt vorkommt? Eine Geschichte, in der wir uns selbst finden? Dazwischen der Mut zum Schwarzbild. Wir erleben ein feines filmisches Gespür für das Wort- und das Bilderzählen. Wir erfahren etwas über den Wert von erfüllender Arbeit im menschlichen Leben – auch das kommt uns bekannt vor. Immer wieder bricht das Außen in das Private: Dokumentarische Fernsehbilder vom Jugoslawien Krieg und von den brennenden Häusern – fast hätten wir vergessen, wie lange es die rechte Gewalt in unserer deutschen Republik schon wieder gibt. Am Anfang hören wir den Puls des Lebens, darauf schnell und hart geschnitten Porträtbilder von einem Mann und einer Frau in der Ästhetik der 70er Jahre.  Das Paar wird älter und wir nehmen Anteil an ihrem linksliberalen bürgerlichen Leben, aber auch an den Prozessen der Veränderung. Dazwischen Rotlicht Bestrahlungen und Introspektionen, Selbstbefragungen auf Grund einer schweren Krankheit. Ein narrativer Film über das Leben wird hier ausgezeichnet, ein berührend entblößendes Porträt, gezeichnet so intim, so spannend, als existentielle Geschichte, wie sie zu jeder Zeit passiert, die am Ende für uns, die Zuschauer, viele Fragen offenlässt und damit in unseren Köpfen weiter geht.

Förderpreis des NRW-Wettbewerbs

dotiert mit 500 Euro, gestiftet vom SAE Institute Köln und Bochum

Trübes Wasser
Elena Wiener

2020, 9'54"

Begründung der Jury
Die Protagonistin im preisgekrönten Film leidet – ihr Leiden ist individuell und persönlich. Es wäre aber für andere sichtbar, dieses Leiden, und darum meidet sie die öffentliche Gemeinschaft. Es zwingt sie in Quarantäne (Quarantäne; die Erwähnung dieses Wortes zeigt schon, dass der Film durchaus aktuelle Zustände beschreibt und ganz gegenwärtige Assoziationen hervorruft). In dieser Quarantäne, dieser Isolation verbreitert sich das Leiden von außen nach innen – und wird furchtbare Angst – und die kann einen bekanntlich ja nicht nur sprichwörtlich auffressen. Wir als Zuschauende können den Schmerz buchstäblich spüren. Der preisgekrönte Film ist – ein Animationsfilm. Ein Animationsfilm, in dem der einfache Strich in eine sinnhafte Farbdramaturgie verpackt wird. Ein Animationsfilm in den sich motivische Realfilm-Schnipseln einmischen. Ein Animationsfilm, der in Kombination mit einem atmosphärischen Ton-Musik-Konzept psychologischen Thrill und Emotionalität kreiert. Ein Animationsfilm, der narrativ-dramaturgisch wie formal ästhetisch überzeugt.

Lobende Erwähnung des NRW-Wettbewerbs

Hoch Sitzen
Oliver Gather

2021, 24'37"

Begründung der Jury
Lobend erwähnen wollen wir einen Film, der auf der Schnittstelle von Forschung und Dokumentation operiert. Direkt zu Beginn schon wird Ausgangspunkt und Blickwinkel der Beobachtung offengelegt. Streng geordnet erleben wir dann nach und nach einen ganzen kulturellen Kosmos: Traditionen, Geschlechterrollen, Lieder. Wir erfahren von einer eigenen Sprache: die versachlicht, legitimiert und überhöht. Und wir begreifen die zugehörige Blickperspektive. In dem Film geht es um nichts weniger als um den Akt des Tötens. Um die Entscheidung über Leben und Tod, bei der Jagd – ganz ohne Not. Ausgangs- und Endpunkt der erhellenden dichten Beschreibung ist eine Skulptur: zwei Hochsitze, die sich gegenüberstehen.

Preis der WDR Westart-Zuschauerjury

dotiert mit 750 Euro, gestiftet von der WDR Westart

Bis zum letzten Tropfen
Simon Schnellmann

2020, 5'46"

Begründung der Jury
Ein schwarzhumoriger Blick auf den bitteren Kampf gegen eine tödliche Krankheit. Es geht um Leben und Tod, um Zerrissenheit. Es geht um Schwäche, Kraft, Mut und das Einstecken von Rückschlägen. Und: es geht um Hoffnung. Schwarzweiße Linien, ohne Worte. Ein drängendes Thema, leicht verpackt. Wie der Filmemacher Existenzielles wie Krebskrankheit, Chemotherapie und Überlebenskampf mit Witz und Intensität erzählt, finden wir absolut preiswürdig.

1. Deutscher MuVi-Preis

dotiert mit 2.000 Euro, gestiftet vom SAE Institute Köln und Bochum

Junge Milliardäre (UWE)
UWE

2020, 4'42"

Begründung der Jury
Junge Milliardäre von UWE ist eine elegante Arbeit, die mit vollem Gewicht in unsere sicher geglaubten Routinen der Wahrnehmung und Einordnung einschlägt. Wir bekommen einen wackeligen Deepfake von Elon Musk gezeigt, der auf einer Art Bühne und vor einem Spiegel mit Lässigkeit und Routine verführerisch vor allem sich selbst ansingt, ein vielfaches Spiel mit Eitelkeit, Identität, Sehnsucht und dadurch natürlich Pop par excellence. In Verbindung mit Musik und Lied ergeben sich vielfache Risse und Verschiebung der Bedeutung der Bilder und die Frage stellt sich, wer hier überhaupt Autor und wer Sänger ist. Die offensichtliche Fehlerhaftigkeit, die Brüchigkeit des Deepfakes macht die Sache noch schöner, der Blick des Zuschauers ist erst fasziniert und wird zunehmend unsicher. Und mit großer Cleverness, im Gewand technischen Könnens, scheinen alle anderen Mittel in dieser zauberhaften filmischen Arbeit auf, Collage, Suspense, der liebende Blick, Witz und vielleicht ein wenig Horror. Eine brillante Arbeit, die genau so sehr in der Geschichte von Film und Welt fußt, wie sie in die Zukunft weist.

2. Deutscher MuVi-Preis

dotiert mit 1.000 Euro, gestiftet vom SAE Institute Köln und Bochum

The Source of the Absolute Knowledge (Jaakko Eino Kalevi)
Christine Gensheimer

2021, 4'52"

Begründung der Jury
The Source of the Absolute Knowledge von Christine Gensheimer hat uns mit seinem spielerischen und feinsinnigen Animationsstil überzeugt, mit dem einprägsame Bilder hervorgebracht wurden. Mithilfe von Metaphern aus Popkultur, Internetkultur und Kunstgeschichte treffen im Video Analoges auf Digitales, Pixel auf Farbkleckse, Dalí auf Emojis. Durch collagierte, wechselnde und ineinander übergehende Settings bringt das Video Form und Inhalt virtuos zusammen: Die Ressource des Wissens im Computerzeitalter besteht aus fragmentarischen Informationen, die eine Komposition durch eine Benutzerin erfordern. Mit Leichtigkeit bringt Gensheimer Bild und Ton zusammen. Ungewohnt spielerisch lässt sie Mensch auf Maschine treffen, und nur noch die Retroästhetik erinnert daran, dass das Verhältnis einst weniger unbeschwert war.

Lobende Erwähnung des Deutschen MuVi-Preis

Rasenmäher in E-Moll (beißpony)
Stephanie Müller, Klaus Erika Dietl

2021, 14'59"

Deutscher MuVi-Publikumspreis

ermittelt durch Abstimmung im Internet und dotiert mit 500 Euro, gestiftet vom SAE Institute Köln und Bochum

NOAH (Christian Löffler)
Mishka Kornai

2020, 3'47"

1. Internationaler MuVi-Preis

dotiert mit 2.000 Euro

Hungry Baby (Kim Gordon)
Clara Balzary

2021, 5'41"

Begründung der Jury
Für uns ist Hungry Baby die Quintessenz eines Musikvideos. Die Inszenierung der Regisseurin Clara Balzary für den rauen und pulsierenden Song von Kim Gordon ist meisterhaft. Die Kühnheit dieses Videos liegt in der Einfachheit der Inszenierung, und wie Verwundbarkeit durch den Tanz der großartigen Schauspielerin Coco Gordon-Moore ausgedrückt wird; es zeigt uns sowohl Wut wie auch Lust an und Trost durch die Musik als befreiende Kraft. Balzary drehte auf einem menschenleeren Parkplatz, der eindrücklich das Gefühl von Angst zu Beginn der Pandemie und ihrer Kommodifizierung von Alltagserfahrungen vermittelt. Das narrative Konstrukt eines männlichen Aggressors zu Beginn erweitert sich zum Gegenpart des Überlebens, in dem die Frau die Kontrolle übernimmt und uns am Ende mit einem lebensbejahenden Gefühl entlässt, während die Musik uns aus der restriktiven Realität heraussprengt.

2. Internationaler MuVi-Preis

dotiert mit 1.000 Euro

Traitors (Benefits)
Kingsley Hall

2020, 4'27"

Begründung der Jury
Traitors von Kingsley Hall ist einer der politischsten Filme in dieser Rubrik, der uns in seiner Einfachheit und Evidenz überzeugt hat. Wenige Mittel genügen der Produktion, auf die Betrachter das Gefühl von Beklemmung und Ohnmacht zu übertragen. Mit dem Stilmittel der Affirmation greift Kingsley Hall die (oftmals rechte) Kritik an Brexit-Gegnern, an den sogenannten "Snowflakes" auf: Während inhaltlich die Kritikpunkte passiv-aggressiv angenommen werden, werden sie formal zurückgewiesen. Als Wutrede vorgetragen, zunächst im O-Ton und unter Begleitung einer immer düster werdenden Mimik des Protagonisten, mündet sie schließlich in einem schmerzhaften Schrei in Slow Motion. Kingsley Hall hat für eine gesellschaftliche Stimmung eine pointierte Form gefunden. Effektvoll wird in Traitors zum Ausdruck gebracht, was nicht nur in politischen Diskussionen um den Brexit eine Rolle spielt, sondern in der politisierten und emotional aufgeladenen Debattenkultur im Netz allgemein: die Verzweiflung angesichts einer scheinbaren Unauflösbarkeit vorherrschender Polarisierungen.

Lobende Erwähnung des Internationalen MuVi-Preis

Station Three (Quartet Diminished)
Pooya Razi

2021, 2'45"

Begründung der Jury
Als Jury waren uns der kreative Blick und persönliche Prozess unabhängiger Filmemacher, die etwas wagen, wichtiger als technische Highlights. Unsere Lobende Erwähnung geht an Station Three (Quartet Diminished) des iranischen Regisseurs Pooya Razi. Für seinen Versuch, das Funktionieren von Systemen gegen Individuen zu beleuchten, nutzt er Stop Motion-Techniken mit selbstgemachten Konstruktionen aus Farbstiften und 3D Zoetrope-Effekten. Wir ehren hier, wie sich Kreativität trotz kollektiver soziopolitischer Umstände entfaltet, ebenso wie die herausragende Qualität des kreativen Inputs durch die Musik von Quartet Diminished.

Internationaler MuVi-Publikumspreis

ermittelt durch Abstimmung im Internet und dotiert mit 500 Euro

Portadoras queer: el doble y la repetición (Ascii.Disko)
Ana Laura Aláez

2020, 15'39"

Preis der Kinderjury

dotiert mit 1.000 Euro, gestiftet von den Wirtschaftsbetrieben Oberhausen (WBO)

Kiki la plume
Julie Rembauville, Nicolas Bianco-Levrin

2020, 5'47"

Begründung der Jury
Wir fanden die Animation von dem Film sehr schön. Außerdem mochten wir die Musik. Das Ende fanden wir ein bisschen traurig, weil der Vogel nicht zu der Frau zurückgeflogen ist. Trotzdem war es für den Vogel ein glückliches Ende.

Förderpreis

dotiert mit 1.000 Euro, gestiftet von der Energieversorgung Oberhausen AG (evo)

찾아라 달팽이!
Dayoon Kim

2020, 19'57"

Begründung der Jury
Wir fanden gut, dass es in dem Film um Freundschaft ging. Die Idee, dass das Mädchen eine Schnecke gefunden und sich mit ihr angefreundet hat, war sehr gut. Es war witzig, dass die Mädchen Äpfel ausgelegt haben, damit die Schnecke wiederkommt. Wir fanden gut, dass sie die Schnecken am Ende freigelassen haben, sodass sie bei ihren Freunden bleiben konnten.

Lobende Erwähnung der Kinderjury

Alyaska
Oxana Kuvaldina

2020, 7'6"

Begründung der Jury
Wir mochten die Musik von dem Film sehr gerne. Uns haben die Polarlichter, die sich verwandeln konnten, gut gefallen. Außerdem fanden wir es schön, dass der Husky am Ende einen Freund gefunden hat.

Preis der Jugendjury

dotiert mit1.000 Euro, gestiftet vom Rotary Club Oberhausen

Dọlápọ̀ Is Fine
Ethosheia Hylton

2020, 15'0"

Begründung der Jury
Unser Gewinnerfilm hat mit großer Stärke ausgedrückt, dass man sich nicht verbiegen muss und eigene Entscheidungen treffen kann. Er macht aber klar: Das gilt nicht für alle unter gleichen Voraussetzungen. Rassismus steckt auch in den gut gemeinten Ratschlägen – die junge Frau im Film hat uns gezeigt, dass Assimilation nicht um jeden Preis geschehen muss. Der Kurzfilm spitzt diese für von Rassismus betroffenen Personen alltägliche Situation so gekonnt zu, dass sie uns als Publikum wirklich trifft.

Lobende Erwähnung der Jugendjury

Material Bodies
Dorothy Allen-Pickard

2020, 4'22"

Begründung der Jury
Hervorheben wollen wir einen außergewöhnlichen Film mit einer wichtigen Message: Normal kann vieles sein! Wir brauchen kein Mitleid! Die Choreografien haben uns sehr gefallen – in wenigen Minuten geben sie uns ein Verständnis davon, dass eine Prothese mehr ist als nur ein Ersatz und ein Mangel.

ECFA Short Film Award

(Der Preis besteht aus einer Nominierung für den ECFA Short Film Award 2022)

Shower Boys
Christian Zetterberg

2021, 9'20"

Begründung der Jury
Die ECFA Kurzfilmjury vergibt ihren Preis an einen Film mit einer mutigen Geschichte über unterschiedliche Aspekte von Maskulinität. Durch sein nuanciertes Drehbuch, herausragende Schauspieler und Montage zeigt der Film die Komplexität des Heranwachsens als Junge und des freien Auslebens seiner Gefühle und Wünsche auf. Den Hauptfiguren wird beigebracht, dass sie „Mann oder Maus“ sein müssen, aber die Geschichte des Films zerstört diese Stereotypen Schritt für Schritt.

Prädikate der Ökumenischen Jury

verbunden mit der Empfehlung an Matthias Film und das Katholische Filmwerk, diese Filme für ihre Filmarbeit anzukaufen

Nova
Luca Meisters

2020, 10'39"

Begründung der Jury
Vom Suchen und Finden der Liebe und der Schwierigkeit, mit ihr umzugehen. Die 14-jährige Nova übernimmt Verantwortung für ihre kleine Schwester und gerät dabei auf eine Entdeckungsreise zu ihren Gefühlen. Nova ist ein Film, der perfekt in Szene gesetzt und wunderbar fotografiert wurde. Das Drehbuch kommt ohne Pathos und inhaltliche Schwere aus und bleibt dennoch nicht an der Oberfläche. Ein stimmiger und tiefgründiger Film zugleich.

Dalía
Brúsi Ólason

2020, 16'11"

Begründung der Jury
Eine Atmosphäre der Unsicherheit bestimmt den Wochenendbesuch eines Jungen bei seinem Vater. Ein steiniger Weg der gegenseitigen Annäherung auf einem entlegenen Bauernhof in der kargen und beeindruckenden Landschaft Islands beginnt. Die Verletzung des Pferdes Dalía löst eine entscheidende Veränderung in der Beziehung der beiden aus. Ein Film, der die Thematik des Abschiednehmens aus verschiedenen Perspektiven ruhig und eindrücklich zeigt.

Wettbewerbsauswahl 2021

Nach Ländern

Argentinien
Las Credenciales, Manuel Ferrari, 2020, 19'06'', Internationaler Online-Wettbewerb
Las Sombras, Paulo Pécora, 2020, 18'02'', Internationaler Online-Wettbewerb
Trampa de luz, Pablo Marín, 2021, 8'30'', Internationaler Online-Wettbewerb

Argentinien/Japan
Café de Kinema
, Sol Miraglia, 2020, 9'00'', Internationaler Wettbewerb

Belgien
Elong E'nabe, Niels Devlieghere, 2020, 14'00'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
I Like It When You’re Gone (Tom Rosenthal), Ada Güvenir, 2020, 03'06'', Internationaler MuVi-Preis
Oasielles, Nathalie Rossetti, 2020, 7'30'', Internationaler Online Wettbewerb

Belgien/Frankreich
L'ours qui avala une mouche, Pascale Hecquet, 2020, 7'24'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb

Bosnien und Herzegowina/Niederlande
Before the fall there was no fall. Episode 02: Surfaces,Anna Dasovic, 2020, 20'01'', Internationaler Wettbewerb

Brasilien
Belos Carnavais, Thiago B. Mendonça, 2020, 16'39'', Internationaler Online-Wettbewerb

Brasilien/Algerien
Eu espero o dia da nossa independência, Bruna Carvalho Almeida/Brunna Laboissière, 2021, 19'20'', Internationaler Wettbewerb

Brasilien/Deutschland
Levantado do Chão, Melissa Dullius/Gustavo Jahn, 2020, 11'11'', Deutscher Online-Wettbewerb

China
8'28'', Su Zhong, 2021, 8'28'', Internationaler Wettbewerb
(Dangerous Bridge), Aixing Wang, 2020, 33'24'', Internationaler Online-Wettbewerb
装起来了, 就在你面前 (I’m Disguised, Right in Front of You), Zhu Changquan, 2020, 10'00'', Internationaler Online-Wettbewerb

China/USA
我是一群人2 (I Am the People_2), Xiaofei Li, 2020, 23'46'', Internationaler Wettbewerb

Dänemark
B Plots, Freja Sofie Kirk, 2020, 6'36'', Internationaler Wettbewerb

Deutschland
27 SCHRITTE, Andrea Schramm, 2021, 21'12'', Deutscher Wettbewerb
Annäherung, Sonya Schönberger, 2020, 7'52'', Deutscher Online-Wettbewerb
Aus Aktuellem Anlass,Johannes Klais/Florian Pawliczek, 2020, 14'00'', NRW-Wettbewerb
Bis zum letzten Tropfen, Simon Schnellmann, 2020, 5'46'', NRW-Wettbewerb
Cutting Edges,Céline Berger, 2020, 14'30'', Deutscher Wettbewerb
Die klaffende Wunde,Jovana Reisinger, 2020, 5'00'', Deutscher Wettbewerb
Doom Cruise, Hannah Stragholz/Simon Steinhorst, 2021, 16'45'', NRW-Wettbewerb
Doors of Reception,Bjørn Melhus, 2021, 2'30'', Deutscher Wettbewerb
Du bist doch kein Kind mehr,Mira Partecke/Annika Kuhl, 2020, 20'52'', Deutscher Wettbewerb
Es geht um Müll, Lisa Meier, 2020, 3'53'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Ewig Gast, Maximilian Karakatsanis, 2020, 8'45'', Deutscher Online-Wettbewerb
Fanuks: I Want To Sing Like Ella (Der Plan), Duc-Thi Bui/Marc Engenhart, 2021, 5'30'', Deutscher MuVi-Preis
feminism is a browser_materialisation, Charlotte Eifler, 2020, 11'50'', Deutscher Wettbewerb
Forever Corona (Oliver Polak, Erobique), Kay Otto, 2020, 3'41'', Deutscher MuVi-Preis
Haare Zu Gold (Hans Unstern), Hans Unstern, 2020, 9'19'', Deutscher MuVi-Preis
Hoch Sitzen, Oliver Gather, 2021, 24'37'', NRW-Wettbewerb  
Im gelben Licht, Simon Rupieper, 2020, 7'28'', Deutscher Wettbewerb
Junge Milliardäre (UWE), UWE, 2020, 4'42'', Deutscher MuVi-Preis
La Bâche, Volker Köster/Frédérique Laffont, 2020, 4'00'', NRW-Wettbewerb
Like You Really Mean It, Ale Bachlechner, 2020, 12'45'', NRW-Wettbewerb
LYDIA, Christian Becker, 2021, 21'10'', NRW-Wettbewerb
Misty Picture, Christoph Girardet/Matthias Müller, 2021, 16'32'', Internationaler Wettbewerb, Deutscher Wettbewerb
Mood, Sonia Freiya Knop, 2020, 6'46'', Deutscher Wettbewerb
Mrs Yamahas Summer Tune (Richard von der Schulenburg), Katharina Duve/Timo Schierhorn, 2020, 4'21'', Deutscher MuVi-Preis
My Mother’s Hair, Zeynep Sıla Demircioğlu, 2020, 3'39'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
OCTAVIA’S VISIONS, Zara Zandieh, 2020, 17'36'', Deutscher Wettbewerb
Out of Control (DJ Hell), Stacie Ant, 2020, 3'42'', Deutscher MuVi-Preis
Pointilist (Kröter), Jo Zahn, 2021, 5'58'', Deutscher MuVi-Preis
Proll!, Adrian Figueroa, 2021, 30'00'', Deutscher Wettbewerb
Rasenmäher in E-Moll (beißpony),Stephanie Müller/Klaus Erika Dietl, 2021, 14'59'', Deutscher MuVi-Preis
Safe Space, Mirelle Borra, 2020, 10'01'', Deutscher Online-Wettbewerb
SALIDAS, Michael Fetter Nathansky, 2021, 10'18'', Deutscher Online-Wettbewerb
Seasons/Patterns, James Edmonds, 2020, 10'00'', Deutscher Wettbewerb
Second, André Martins, 2020, 30'49'', Deutscher Wettbewerb
Shine and Frustration, Shira Orion, 2020, 4'10'', Deutscher Wettbewerb
Subjekträume, Katharina Voß, 2020, 28'40'', Deutscher Online-Wettbewerb
The Pure and the Damned (Oneohtrix Point Never),Oliver Pietsch, 2021, 4'43'', Deutscher MuVi-Preis
The Source of the Absolute Knowledge (Jaakko Eino Kalevi), Christine Gensheimer, 2021, 4'52'', Deutscher MuVi-Preis
Top Down Memory, Daniel Theiler, 2020, 12'20'', Deutscher Online-Wettbewerb
Tricks for Transformation, Rainer Knepperges, 2020, 9'26'', NRW-Wettbewerb
Trübes Wasser, Elena Wiener, 2020, 9'54'', NRW-Wettbewerb
Verwundene Fäden / Mπερδεμένες Κλοστές, Deborah Jeromin, 2020, 40'44'', Deutscher Online-Wettbewerb
Voices and Shells, Maya Schweizer, 2020, 18'21'', Deutscher Wettbewerb
Was wahrscheinlich passiert wäre, wäre ich nicht zuhause geblieben, Willy Hans, 2020, 21'07'', Deutscher Online-Wettbewerb
weg von hier, Jan Thierhoff, 2021, 28'30'', NRW-Wettbewerb
X, Mareike Wegener, 2020, 28'40'', Deutscher Wettbewerb

Deutschland/Kanada/UK
NOAH (Christian Löffler)
, Mishka Kornai, 2020, 3'47'', Deutscher MuVi-Preis

Deutschland/Kolumbien
Fronteras Visibles (versión discursiva), Christian Diaz Orejarena, 2021, 16'17'', Deutscher Wettbewerb

Deutschland/Niederlande
Lana Kaiser, Philipp Gufler, 2020, 13'17'', Deutscher Wettbewerb

Deutschland/Österreich
Genosse Tito, ich erbe, Olga Kosanović, 2021, 27'00'', Deutscher Wettbewerb

Deutschland/Portugal
Mansa, Mariana Bártolo, 2021, 22’40'', NRW-Wettbewerb

Deutschland/Spanien
re:Biber #4 (ThereAreNoMoreFourSeasons), Klöfkorn Gavois, 2021, 7'00'', Deutscher MuVi-Preis

Deutschland/Türkei
Centauress, Deniz Şimşek, 2020, 8'15'', Deutscher Online-Wettbewerb
Hundsstern steigt ab, Aykan Safoğlu, 2021, 12'00'', Deutscher Wettbewerb

Deutschland/UK
disjointed, Clara Helbig, 2020, 10'48'', Deutscher Online-Wettbewerb

Deutschland/USA
(Steve) Temple, Tanita Olbrich, 2020, 6'03'', Deutscher Online-Wettbewerb
Erik/Prince Is Dead - A Fever Dream Letter Scape (Thies Mynther & Jakob S. Boeskov), Thies Mynther/Jakob S. Boeskov, 2020, 12'28'', Internationaler MuVi-Preis
Erosion Project (Dan Su), Dan Su, 2020, 7'08'', Internationaler MuVi-Preis
Phantasmagoria, 1945, Karl Nussbaum, 2020, 11'08'', Internationaler Wettbewerb

Finnland
Kansanradio - Runonlaulajien maa, Virpi Suutari, 2021, 26'47'', Internationaler Wettbewerb

Finnland/Norwegen
Suodji, Marja Helander, 2020, 5'00'', Internationaler Online-Wettbewerb

Frankreich
ABIKOU (Joan Bagés), Alexandra Bouge, 2021, 6'38'', Internationaler MuVi-Preis
Dix ans, Clélia Schaeffer, 2020, 15'00'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Kaolin, Corentin Lemetayer Le Brize, 2020, 22'19'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Kiki la plume, Julie Rembauville/Nicolas Bianco-Levrin, 2020, 5'47'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
La Chamade, Emma Séméria, 2020, 9'26'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Latitude du printemps, Sylvain Cuvillier/Chloé Bourdic/Théophile Coursimault/Noémie Halberstam/Maŷlis Mosny/Zijing Ye, 2020, 7'25'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Lupin, Helene Ducrocq, 2020, 11'11'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Nonbinary, Jeanne L'Homer, 2020, 5'52'', Internationaler Wettbewerb, Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Ourse, Nicolas Birkenstock, 2020, 27'23'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Ton français est parfait, Julie Daravan Chea, 2020, 04'19'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Trona Pinnacles, Mathilde Parquet, 2020, 13'20'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Un très long temps d'exposition, Chloé Galibert-Laîné, 7'00'', 2020, Internationaler Online-Wettbewerb

Frankreich/China
He An, 2020, Weijia Ma, 2020, 14'50'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb

Frankreich, Mexiko, USA
A Jurist for Nothing (A. F. Jones)
, Lana Z Caplan, 2020, 5'04'', Internationaler MuVi-Preis

Frankreich/Schweiz
Un caillou dans la chaussure
, Eric Montchaud, 2020, 11'28'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb

Frankreich/UK
Footnote to a Season, Julia Dogra-Brazell, 2020, 5'21'', Internationaler Online-Wettbewerb

Indien
Are You Alright (Sofia Ashraf), Sapan Taneja, 2020, 4'01'', Internationaler MuVi-Preis
Kalsubai, Yudhajit Basu, 2020, 19'54'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Paanchika, Ankit Kothari, 2020, 14'07'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb

Indonesien
Berlabuh, Haris Yuliyanto, 2020, 14'49'', Internationaler Online-Wettbewerb

Iran
+x+=+, Niyaz Saghari, 2020, 6'54'', Internationaler Online-Wettbewerb
De-collage, Erphaneh Sadeghzadeh, 2020, 15'22'', Internationaler Wettbewerb
Leo, Moein Rooholamini, 2020, 5'00'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Station Three (Quartet Diminished), Pooya Razi, 2021, 2'45'', Internationaler MuVi-Preis

Irland
A Hero’s Death (Fontaines D.C.), Hugh Mulhern, 2020, 5'10'', Internationaler MuVi-Preis

Island
Dalía
, Brúsi Ólason, 2020, 16'11'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb

Israel
בדמותה (In Her Image), Yael Solomonovich, 2020, 9'11'', Internationaler Wettbewerb

Italien
mille cipressi (a thousand cypresses), Luca Ferri, 2021, 13'52'', Internationaler Wettbewerb

Japan
Birthday, Yuka Sato, 2020, 8'40'', Internationaler Online-Wettbewerb
Kokoni ite, Rika Mayumi, 2020, 1'53'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Self Surgery, Hikari Wajima, 2020, 5'23'', Internationaler Wettbewerb
フレンド (Friend), Gan Wang, 2020, 2'57'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
細胞とガラス (Cells and Glass), Yuki Hayashi, 2020, 9'10'', Internationaler Wettbewerb
透明な私 (Transparent, I am.), Yuri Muraoka, 2020, 11'36'', Internationaler Wettbewerb

Kanada
20-20
, Karen Trask, 2021, 1'50'', Internationaler Wettbewerb
Skinned, Mike Hoolboom, 2020, 8'35'', Internationaler Wettbewerb

Kolumbien
La Cumbre, Felipe Lopez Gomez, 2021, 8'14'', Internationaler Online-Wettbewerb
Niebla, Leonardo Romero Zarza, 2020, 10'26'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb

Kroatien
Dear Aki, Nina Kurtela, 2021, 14'40'', Internationaler Online-Wettbewerb
Split, Renata Poljak, 2021, 11'11'', Internationaler Wettbewerb

Litauen
Ieva, Vytautas Plukas/Domas Petronis, 2021, 13'57'', Internationaler Online-Wettbewerb

Luxemburg
Meng Hoer
, Max Jacoby, 2021, 3'00'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb

Nepal
ངའིནང (Home), Ngima Gelu Sherpa, 2020, 20'10'', Internationaler Wettbewerb

Neuseeland
Across the Face of the Moon, Rangituhia Hollis, 2020, 10'33'', Internationaler Wettbewerb
Only Yesterday, Sione Monu, 2020, 8'09'', Internationaler Online-Wettbewerb

Niederlande
Een man in het licht van zijn schaduw
, Bernard Lier, 2021, 7'24'', Internationaler Wettbewerb
Nova, Luca Meisters, 2020, 10'39'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
The One (Sandra Hüller), Leopold Emmen (Nanouk Leopold and Daan Emmen), 2020, 2'24'', Internationaler MuVi-Preis
The Spirit Is Willing But The Flesh Is Furry, Valentina Gal, 2020, 10'37'', Internationaler Wettbewerb

Niederlande/Südkorea
The Other Garden; Joel’s Garden, Go-Eun Im, 2021, 11'40'', Internationaler Online-Wettbewerb

Norwegen
3xShapes of Home, Elisabeth Brun, 2020, 7'00'', Internationaler Online-Wettbewerb
More Woman, More Cry, Anne Haugsgjerd, 2021, 24'00'', Internationaler Wettbewerb

Norwegen/Schweden
Elveleie, Sylvelin Maakestad, 2020, 14'40'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb

Norwegen/UK
See What I See, Sam Williams, 2020, 9'01'', Internationaler Wettbewerb

Österreich
All the Stops, Josef Dabernig, 2020, 15'38'', Internationaler Wettbewerb
copia de la copia (de la copia), Rafal Morusiewicz, 2020, 23'13'', Internationaler Online-Wettbewerb
O, Paul Wenninger, 2021, 5'36'', Internationaler Wettbewerb

Philippinen
Count
, Adjani Arumpac, 2020, 12'57'', Internationaler Wettbewerb
Random People, Arden Rod Condez, 2020, 6'36'', Internationaler Wettbewerb
Rumi X Phantasm, Khavn, 2020, 10'02'', Internationaler Online-Wettbewerb

Polen
Zieleń, Karolina Kajetanowicz, 2021, 8'15'', Internationaler Wettbewerb

Portugal
A terra de não retorno
, Patrick Mendes, 2020, 20'00'', Internationaler Wettbewerb

Portugal/USA/Australien
Tracing Utopia, Catarina de Sousa/Nick Tyson, 2021, 26'08'', Internationaler Online-Wettbewerb, Kinder- und Jugendfilmwettbewerb

Ruanda
Sensory Overload
, Ganza Moise, 2020, 6'56'', Internationaler Wettbewerb

Rumänien
A Fish on a Ladder
, Ioana Pasarin, 2020, 2'33'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Candy Can, Anton Octavian, 2020, 9'15'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Cântec de leagăn, Paul Mureșan, 2020, 4'00'', Internationaler Online-Wettbewerb

Russland
Alyaska, Oxana Kuvaldina, 2020, 7'06'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
God Beloi Luni, Maxim Pechersky, 21'21'', Internationaler Wettbewerb
Meetings. Episode 1, Pavel Serdyukov, 20'15'', Internationaler Wettbewerb
Состязательная инфраструктура (Adversarial Infrastructure), Anna Engelhardt, 2020, 9'46'', Internationaler Online-Wettbewerb

Schweden
Iso ylimäärä
, Magnus Fredriksson, 2021, 14'27'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Minnen, Kristin Johannessen, 2020, 13'32'', Internationaler Online-Wettbewerb
Nattåget, Jerry Carlsson, 2020, 14'34'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Shower Boys, Christian Zetterberg, 2021, 09'20'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Untitled Abisko, Sophie Vuković, 2020, 19'16'', Internationaler Wettbewerb

Schweiz
À l'ancienne
, Yasmine Bahechar, 2020, 19'47'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
La Promenade sous les arbres, Nathan Clement, 2020, 18'49'', Internationaler Online-Wettbewerb
Zoom sur le cirque, Dominique Margot, 2020, 14'26'', Internationaler Wettbewerb

Senegal
Tang Jër
, Selly Raby Kane, 2020, 13'37'', Internationaler Wettbewerb

Singapur/Finnland
{if your bait can sing the wild one will come} Like Shadows Through Leaves
, Lucy Davis, 2021, 27'52'', Internationaler Wettbewerb

Spanien
Azkorri árnyéka alatt, Eszter Katalin, 2020, 17'00'', Internationaler Online-Wettbewerb
Forastera, Lucía Aleñar Iglesias, 2020, 19'51'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Hemen. Gaur. Berriz, Aitor Gametxo Zabala, 2020, 9'22'', Internationaler Online-Wettbewerb

Südafrika
The Town
, Lindiwe Makgalemele, 2020, 15'00'', Internationaler Wettbewerb

Südkorea
Walking on the Chairs, Jeamin Cha, 10'58'', Internationaler Wettbewerb
찾아라달팽이! (In Search of Chok Chok), Dayoon Kim, 19'57'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb

Taiwan
蟲戲 (The Frolic), Yi-Han Jhao, 2020, 4'34'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb

Tschechien
Pole Žin (Fields of Žinas), Marie Lukáčová/Anna Remecova, 2020, 8'49'', Internationaler Online-Wettbewerb
Slavnostní problem, Alžběta Bačíková, 2020, 14'33'', Internationaler Wettbewerb
Vevnitř, Viktorie Štěpánová, 2020, 5'40'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb

UK
Before We Collide
, Gregor Petrikovic/Guy Gooch, 2021, 1'13'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Covid Messages, John Smith, 2020, 22'26'', Internationaler Wettbewerb
DID U CUM YET / I’M NOT GONNA CUM (Blackhaine, Richie Culver), William Markarian-Martin/Blackhaine, 2021, 4'00'', Internationaler MuVi-Preis
Divided by Law, Katie Davies/Emma Agusita, 2021, 26'11'', Internationaler Wettbewerb
Dọlápọ̀ Is Fine, Ethosheia Hylton, 2020, 15'00'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Material Bodies, Dorothy Allen-Pickard, 2020, 4'22'', Kinder- und Jugendfilmwettbewerb
Surge, Sebastian Buerkner, 2020, 4'40'', Internationaler Online-Wettbewerb
The Light of Day, Alex Eisenberg/Anne Bean, 2020, 19'06'', Internationaler Online-Wettbewerb
Traitors (Benefits), Kingsley Hall, 2020, 04'27'', Internationaler MuVi-Preis
TRIFORIUM, Jayne Parker, 2021, 7'22'', Internationaler Wettbewerb

USA
Dos hombres atentos, Joserraúl Ortiz, 2020, 20'10'', Internationaler Online-Wettbewerb
Girl Is Presence, Lynne Sachs/Anne Lesley Selcer, 2020, 4'00'', Internationaler Online-Wettbewerb
Hungry Baby (Kim Gordon), Clara Balzary, 2021, 05'41'', Internationaler MuVi-Preis
my favorite software is being here, Alison Nguyen, 2020, 19'47'', Internationaler Online-Wettbewerb
No Concept (Matmos), M.C. Schmidt, 2020, 9'58'', Internationaler MuVi-Preis
Nuevo Rico, Kristian Mercado, 2020, 16'07'', Internationaler Online-Wettbewerb
SON CHANT, Vivian Ostrovsky, 2020, 12'46'', Internationaler Online-Wettbewerb
The___________World, Peixuan Ouyang, 2020, 17'56'', Internationaler Online-Wettbewerb

USA/Japan/Spanien
Portadoras queer: el doble y la repetición (Ascii.Disko), Ana Laura Aláez, 2020 15'39'', Internationaler MuVi-Preis

Ungarn
Széphercegnő (Princess Beauty), Szabó Eszter, 2020, 2'30'', Internationaler Online-Wettbewerb

Zypern
Μεσογειακό Τοπίο (Mediterranean Landscape), Christiana Ioannou, 2020, 6'04'', Internationaler Online-Wettbewerb

Nach Sektionen

Internationaler Wettbewerb

{if your bait can sing the wild one will come} Like Shadows Through Leaves,Lucy Davis, 2021, 27'52'', Singapur/Finnland
20-20, Karen Trask, 2021, 1'50'', Kanada
8'28'', Su Zhong, 2021, 8'28'', China
A terra de não retorno, Patrick Mendes, 2020, 20'00'', Portugal
Across the Face of the Moon, Rangituhia Hollis, 2020, 10'33'', Neuseeland
All the Stops, Josef Dabernig, 2020, 15'38'', Österreich
B Plots, Freja Sofie Kirk, 2020, 6'36'', Dänemark
Before the fall there was no fall. Episode 02: Surfaces,Anna Dasovic, 2020, 20'01'', Bosnien und Herzegowina/Niederlande
Café de Kinema, Sol Miraglia, 2020, 9'00'', Argentinien/Japan
Count, Adjani Arumpac, 2020, 12'57'', Philippinen
Covid Messages, John Smith, 2020, 22'26'', UK
De-collage, Erphaneh Sadeghzadeh, 2020, 15'22'', Iran
Divided by Law, Katie Davies/Emma Agusita, 2021, 26'11'', UK
Een man in het licht van zijn schaduw, Bernard Lier, 2021, 7'24'', Niederlande
Eu espero o dia da nossa independência, Bruna Carvalho Almeida/Brunna Laboissière, 2021, 20'04'', Brasilien/Algerien
God Beloi Luni, Maxim Pechersky, 21'21'', Russland
Kansanradio - Runonlaulajien maa, Virpi Suutari, 2021, 26'47'', Finnland
Meetings. Episode 1, Pavel Serdyukov, 20'15'', Russland
mille cipressi (a thousand cypresses), Luca Ferri, 2021, 13'52'', Italien
Misty Picture, Christoph Girardet/Matthias Müller, 2021, 16'32'', Deutschland
More Woman, More Cry, Anne Haugsgjerd, 2021, 24'00'', Norwegen
Nonbinary, Jeanne L'Homer, 2020, 5'52'', Frankreich
O, Paul Wenninger, 2021, 5'36'', Österreich
Phantasmagoria, 1945, Karl Nussbaum, 2020, 11'08'', Deutschland/USA
Random People, Arden Rod Condez, 2020, 6'36'', Philippinen
See What I See, Sam Williams, 2020, 9'01'', Norwegen/UK
Self Surgery, Hikari Wajima, 2020, 5'23'', Japan
Sensory Overload, Ganza Moise, 2020, 6'56'', Ruanda
Skinned, Mike Hoolboom, 2020, 8'35'', Kanada
Slavnostní problem, Alžběta Bačíková, 2020, 14'33'', Tschechien
Split, Renata Poljak, 2021, 11'11'', Kroatien
Tang Jër, Selly Raby Kane, 2020, 13'37'', Senegal
The Spirit Is Willing But The Flesh Is Furry, Valentina Gal, 2020, 10'37'', Niederlande
The Town, Lindiwe Makgalemele, 2020, 15'00'', Südafrika
TRIFORIUM, Jayne Parker, 2021, 7'22'', UK
Untitled Abisko, Sophie Vuković, 2020, 19'16'', Schweden
Walking on the Chairs, Jeamin Cha, 10'58'', Südkorea
Zieleń, Karolina Kajetanowicz, 2021, 8'15'', Polen
Zoom sur le cirque, Dominique Margot, 2020, 14'26'', Schweiz
בדמותה (In Her Image), Yael Solomonovich, 2020, 9'11'', Israel
ངའིནང (Home), Ngima Gelu Sherpa, 2020, 20'10'', Nepal
我是一群人2 (I Am the People_2), Xiaofei Li, 2020, 23'46'', China/USA
細胞とガラス (Cells and Glass), Yuki Hayashi, 2020, 9'10'', Japan
透明な私 (Transparent, I am.), Yuri Muraoka, 2020, 11'36'', Japan

Internationaler Online-Wettbewerb

+x+=+, Niyaz Saghari, 2020, 6'54'', Iran
3xShapes of Home, Elisabeth Brun, 2020, 7'00'', Norwegen
Azkorri árnyéka alatt, Eszter Katalin, 2020, 17'00'', Spanien
Belos Carnavais, Thiago B. Mendonça, 2020, 16'39'', Brasilien
Berlabuh, Haris Yuliyanto, 2020, 14'49'', Indonesien
Birthday, Yuka Sato, 2020, 8'40'', Japan
Cântec de leagăn (Cradle), Paul Mureșan, 2020, 4'00'', Rumänien
copia de la copia (de la copia), Rafal Morusiewicz, 2020, 23'13'', Österreich
Dear Aki, Nina Kurtela, 2021, 14'40'', Kroatien
Dos hombres atentos, Joserraúl Ortiz, 2020, 20'10'', USA
Footnote to a Season, Julia Dogra-Brazell, 2020, 5'21'', Frankreich/UK
Girl Is Presence, Lynne Sachs/Anne Lesley Selcer, 2020, 4'00'', USA
Hemen. Gaur. Berriz, Aitor Gametxo Zabala, 2020, 9'22'', Spanien
Ieva, Vytautas Plukas/Domas Petronis, 2021, 13'57'', Litauen
Kalsubai, Yudhajit Basu, 2020, 19'54'', Indien
La Cumbre, Felipe Lopez Gomez, 2021, 8'14'', Kolumbien
La Promenade sous les arbres, Nathan Clement, 2020, 18'49'', Schweiz
Las Credenciales, Manuel Ferrari, 2020, 19'06'', Argentinien
Las Sombras, Paulo Pécora, 2020, 18'02'', Argentinien
Minnen, Kristin Johannessen, 2020, 13'32'', Schweden
my favorite software is being here, Alison Nguyen, 2020, 19'47'', USA
Nuevo Rico, Kristian Mercado, 2020, 16'07'', USA
Oasielles, Nathalie Rossetti, 2020, 7'30'', Belgien
Only Yesterday, Sione Monu, 2020, 8'09'', Neuseeland
Pole Žin (Fields of Žinas), Marie Lukáčová/Anna Remecova, 2020, 8'49'', Tschechien
Rumi X Phantasm, Khavn, 2020, 10'02'', Philippinen
SON CHANT, Vivian Ostrovsky, 2020, 12'46'', USA
Suodji, Marja Helander, 2020, 5'00'', Finnland/Norwegen
Surge, Sebastian Buerkner, 2020, 4'40'', UK
Széphercegnő (Princess Beauty), Szabó Eszter, 2020, 2'30'', Ungarn
The Light of Day, Alex Eisenberg/Anne Bean, 2020, 19'06'', UK
The Other Garden; Joel’s Garden, Go-Eun Im, 2021, 11'40'', Niederlande/Südkorea
The___________World, Peixuan Ouyang, 2020, 17'56'', USA/China
Tracing Utopia, Catarina de Sousa/Nick Tyson, 2021, 26'08'', Portugal/USA/Australien
Trampa de luz, Pablo Marín, 2021, 8'30'', Argentinien
Un très long temps d'exposition, Chloé Galibert-Laîné, 2020, 7'00'', Frankreich
ΜεσογειακόΤοπίο (Mediterranean Landscape), Christiana Ioannou, 2020, 6'04'', Zypern
Состязательнаяинфраструктура (Adversarial Infrastructure), Anna Engelhardt, 2020, 9'46'', Russland
(Dangerous Bridge), Aixing Wang, 2020, 33'24'', China
装起来了就在你面前 (I’m Disguised, Right in front of You), Zhu Changquan, 2020, 10'00'', China

Deutscher Wettbewerb

27 SCHRITTE, Andrea Schramm, 2021, 21'12'', Deutschland
Cutting Edges,Céline Berger, 2020, 14'30'', Deutschland
Die klaffende Wunde,Jovana Reisinger, 2020, 5'00'', Deutschland
Doors of Reception,Bjørn Melhus, 2021, 2'30'', Deutschland
Du bist doch kein Kind mehr,Mira Partecke/Annika Kuhl, 2020, 20'52'', Deutschland
feminism is a browser_materialisation, Charlotte Eifler, 2020, 11'50'', Deutschland
Fronteras Visibles (versión discursiva), Christian Diaz Orejarena, 2021, 16'17'', Deutschland/ Kolumbien
Genosse Tito, ich erbe, Olga Kosanović, 2021, 27'00'', Deutschland/Österreich
Hundsstern steigt ab, Aykan Safoğlu, 2021, 12'00'', Deutschland/Türkei
Im gelben Licht, Simon Rupieper, 2020, 7'28'', Deutschland
Lana Kaiser, Philipp Gufler, 2020, 13'17'', Deutschland/Niederlande
Misty Picture, Christoph Girardet/Matthias Müller, 2021, 16'32'', Deutschland
Mood, Sonia Knop, 2020, 6'46'', Deutschland
OCTAVIA’S VISIONS, Zara Zandieh, 2020, 17'36'', Deutschland
Proll!, Adrian Figueroa, 2021, 30'00'', Deutschland
Seasons/Patterns, James Edmonds, 2020, 10'00'', Deutschland
Second, André Martins, 2020, 30'49'', Deutschland
Shine and Frustration, Shira Orion, 2020, 4'10'', Deutschland
Voices and Shells, Maya Schweizer, 2020, 18'21'', Deutschland
X, Mareike Wegener, 2020, 28'40'', Deutschland

Deutscher Online-Wettbewerb

(Steve) Temple, Tanita Olbrich, 2020, 6'03'', Deutschland/USA
Annäherung, Sonya Schönberger, 2020, 7'52'', Deutschland
Centauress, Deniz Şimşek, 2020, 8'15'', Deutschland/Türkei
disjointed, Clara Helbig, 2020, 10'48'', Deutschland/UK
Ewig Gast, Maximilian Karakatsanis, 2020, 8'45'', Deutschland
Levantado do Chão, Melissa Dullius, Gustavo Jahn, 2020, 11'11'', Brasilien/Deutschland
Safe Space, Mirelle Borra, 2020, 10'01'', Deutschland
SALIDAS, Michael Fetter Nathansky, 2021, 10'18'', Deutschland
Subjekträume, Katharina Voß, 2020, 28'40'', Deutschland
Top Down Memory, Daniel Theiler, 2020, 12'20'', Deutschland
Verwundene Fäden / Mπερδεμένες Κλοστές, Deborah Jeromin, 2020, 40'44'', Deutschland
Was wahrscheinlich passiert wäre, wäre ich nicht zuhause geblieben, Willy Hans, 2020, 21'07'', Deutschland

NRW-Wettbewerb

Aus Aktuellem Anlass, Johannes Klais/Florian Pawliczek, 2020, 14'00'', Deutschland
Bis zum letzten Tropfen, Simon Schnellmann, 2020, 5'46'', Deutschland
Doom Cruise, Hannah Stragholz/Simon Steinhorst, 2021, 16'45'', Deutschland 
Hoch Sitzen, Oliver Gather, 2021, 24'37'', Deutschland
La Bâche, Volker Köster/Frédérique Laffont, 2020, 4'00'', Deutschland
Like You Really Mean It, Ale Bachlechner, 2020, 12'45'', Deutschland
LYDIA, Christian Becker, 2021, 21'10'', Deutschland
Mansa, Mariana Bártolo, 2021, 22'40'', Deutschland/Portugal
Tricks for Transformation, Rainer Knepperges, 2020, 9'26'', Deutschland
Trübes Wasser, Elena Wiener, 2020, 9'54'', Deutschland
weg von hier, Jan Thierhoff, 2021, 28'30'', Deutschland

Kinder- und Jugendfilmwettbewerb

A Fish on a Ladder, Ioana Pasarin, 2020, 2'33'', Rumänien
À l'ancienne, Yasmine Bahechar, 2020, 19'47'', Schweiz
Alyaska, Oxana Kuvaldina, 2020, 7'06'', Russland
Before We Collide, Gregor Petrikovic/Guy Gooch, 2021, 1'13'', UK
Candy Can, Anton Octavian, 2020, 9'15'', Rumänien
Dalía, Brúsi Ólason, 2020, 16'11'', Island
Dix ans, Clélia Schaeffer, 2020, 15'00'', Frankreich
Dọlápọ̀ Is Fine, Ethosheia Hylton, 2020, 15'00'', UK
Elong E'nabe, Niels Devlieghere, 2020, 14'00'', Belgien
Elveleie, Sylvelin Maakestad, 2020, 14'40'', Norwegen/Schweden
Es geht um Müll, Lisa Meier, 2020, 3'53'', Deutschland
Forastera, Lucía Aleñar Iglesias, 2020, 19'51'', Spanien
He An, 2020, Weijia Ma, 2020, 14'50'', China/Frankreich
Iso ylimäärä, Magnus Fredriksson, 2021, 14'27'', Schweden
Kaolin, Corentin Lemetayer Le Brize, 2020, 22'19'', Frankreich
Kiki la plume, Julie Rembauville/Nicolas Bianco-Levrin, 2020, 5'47'', Frankreich
Kokoni ite, Rika Mayumi, 2020, 1'53'', Japan
L'ours qui avala une mouche (The bear who swallowed a fly), Pascale Hecquet, 2020, 7'24'', Belgien/Frankreich
La Chamade, Emma Séméria, 2020, 9'26'', Frankreich
Latitude du printemps, Sylvain Cuvillier/Chloé Bourdic/Théophile Coursimault/Noémie Halberstam/Maŷlis Mosny/Zijing Ye, 2020, 7'25'', Frankreich
Leo, Moein Rooholamini, 2020, 5'00'', Iran
Lupin, Helene Ducrocq, 2020, 11'11'', Frankreich
Material Bodies, Dorothy Allen-Pickard, 2020, 4'22'', UK
Meng Hoer, Max Jacoby, 2021, 3'00'', Luxemburg
My Mother’s Hair, Zeynep Sıla Demircioğlu, 2020, 3'39'', Deutschland
Nattåget, Jerry Carlsson, 2020, 14'34'', Schweden
Niebla, Leonardo Romero Zarza, 2020, 10'26'', Kolumbien
Nonbinary, Jeanne L'Homer, 2020, 5'52'', Frankreich
Nova, Luca Meisters, 2020, 10'39'', Niederlande
Ourse, Nicolas Birkenstock, 2020, 27'23'', Frankreich
Paanchika, Ankit Kothari, 2020, 14'07'', Indien
Shower Boys, Christian Zetterberg, 2021, 09'20'', Schweden
Ton français est parfait, Julie Daravan Chea, 2020, 04'19'', Frankreich
Tracing Utopia, Catarina de Sousa/Nick Tyson, 2021, 26'08'', Portugal/USA/Australien
Trona Pinnacles, Mathilde Parquet, 2020, 13'20'', Frankreich
Un caillou dans la chaussure, Eric Montchaud, 2020, 11'28'', Frankreich/Schweiz
Vevnitř, Viktorie Štěpánová, 2020, 5'40'', Tschechien
フレンド(Friend), Gan Wang, 2020, 2'57'', Japan
蟲戲(The Frolic), Yi-Han Jhao, 2020, 4'34'', Taiwan
찾아라달팽이! (In Search of Chok Chok), Dayoon Kim, 19'57'', Südkorea

Deutscher MuVi-Preis

Fanuks: I Want To Sing Like Ella (Der Plan), Duc-Thi Bui/Marc Engenhart, 2021, 5'30'', Deutschland
Forever Corona (Oliver Polak, Erobique), Kay Otto, 2020, 3'41'', Deutschland
Haare Zu Gold (Hans Unstern), Hans Unstern, 2020, 9'19'', Deutschland
Junge Milliardäre (UWE), UWE, 2020, 4'42'', Deutschland
Mrs Yamahas Summer Tune (Richard von der Schulenburg), Katharina Duve/Timo Schierhorn, 2020, 4'21'', Deutschland
NOAH (Christian Löffler), Mishka Kornai, 2020, 3'47'', Deutschland/Kanada/UK
Out of Control (DJ Hell), Stacie Ant, 2020, 3'42'', Deutschland
Pointilist (Kröter), Jo Zahn, 2021, 5'58'', Deutschland
Rasenmäher in E-Moll (beißpony),Stephanie Müller/Klaus Erika Dietl, 2021, 14'59'', Deutschland
re:Biber #4 (ThereAreNoMoreFourSeasons), Klöfkorn Gavois, 2021, 7'00'', Deutschland/Spanien
The Pure and the Damned (Oneohtrix Point Never),Oliver Pietsch, 2021, 4'43'', Deutschland
The Source of the Absolute Knowledge (Jaakko Eino Kalevi), Christine Gensheimer, 2021, 4'52'', Deutschland

Internationaler MuVi-Preis

A Hero’s Death (Fontaines D.C.), Hugh Mulhern, 2020, 5'10'', Irland
A Jurist for Nothing (A. F. Jones), Lana Z Caplan, 2020, 5'04'', Frankreich/Mexiko/USA
ABIKOU (Joan Bagés), Alexandra Bouge, 2021, 6'38'', Frankreich
Are You Alright (Sofia Ashraf), Sapan Taneja, 2020, 4'01'', Indien
DID U CUM YET / I’M NOT GONNA CUM (Blackhaine, Richie Culver), William Markarian-Martin/Blackhaine, 2021, 4'00'', UK
Erik/Prince Is Dead - A Fever Dream Letter Scape (Thies Mynther & Jakob S. Boeskov), Thies Mynther/Jakob S. Boeskov, 2020, 12'28'', Deutschland/USA
Erosion Project (Dan Su), Dan Su, 2020, 7'08'', Deutschland/USA
Hungry Baby (Kim Gordon), Clara Balzary, 2021, 05'41'', USA
I Like It When You’re Gone (Tom Rosenthal), Ada Güvenir, 2020, 03'06'', Belgien
No Concept (Matmos), M.C. Schmidt, 2020, 9'58'', USA
Portadoras queer: el doble y la repetición (Ascii.Disko), Ana Laura Aláez, 2020, 15'39'', USA/Japan/Spanien
Station Three (Quartet Diminished), Pooya Razi, 2021, 2'45'', Iran
The One (Sandra Hüller), Leopold Emmen (Nanouk Leopold and Daan Emmen), 2020, 2'24'', Niederlande
Traitors (Benefits), Kingsley Hall, 2020, 04'27'', UK

Katalog

Festivalkatalog 2021

Der Festivalkatalog 2021 steht Ihnen hier als Download-PDF zur Verfügung.

Trailer 2021

Pressestimmen

Jedes Jahr wird über unser Festival berichtet. Hier sammeln wir wichtige Stimmen zum Festival.

2021

Festival

Die Stärke des Festivals liegt gerade darin, dass man völlig unerwartet auf spannende Dinge stoßen kann, denn die Programmierung gehorcht eben keinem Algorithmus, sondern allein dem Prinzip intellektueller, ästhetischer und politischer Neugierde.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Mai 2021
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/kurzfilmtage-oberhausen-transparent-i-am-ausgezeichnet-17337178.html

Selbst wenn das Angebot an dieser Filmform [Essayfilm mit eingesprochenem Monolog] zur Zeit besonders reich ist – Oberhausen ist noch immer auch reich an grandiosen Werken ohne Worte.
Frankfurter Rundschau, 11. Mai 2021
https://www.fr.de/kultur/tv-kino/oberhausener-kurzfilmtage-die-stunde-der-kinoerzaehler-90529811.html

Ergreifend – die Kurzfilmtage reflektieren die Pandemieerfahrung und zeigen politisches Bewusstsein.
epd film, Juni 2021

Beruhigt erkannte man, dass die Filme immer noch da sind, dass sie wirken und etwas bewirken, weil sie sinnlich und empathisch, klug und scharfsichtig etwas zu erzählen wissen.
Kölner Stadt-Anzeiger, 13. Mai 2021

Kleineren Festivals, die ohnehin weniger vom Glamour leben, beschert die Online-Zugänglichkeit gemeinhin ein größeres Publikum als sonst. Das wäre dem Jahrgang 2021 zu wünschen.
Süddeutsche Zeitung, 8. Mai 2021
https://www.sueddeutsche.de/kultur/karl-may-stockhausen-marteria-1.5287857

An das gewohnt vielfältige Programm ging man natürlich auch mit der Frage heran: Welche Spuren hat wohl die Pandemie in den neuesten Produktionen hinterlassen? Grob gesprochen: An manchen Stellen sind die Folgen sehr deutlich – insgesamt allerdings ging es zumindest in den für Oberhausen 2021 ausgewählten Filmen überwiegend ohne Masken weiter.
Standard, Österreich, 10. Mai 2021
https://www.derstandard.at/story/2000126514726/kurzfilmtage-oberhausen-vielfalt-trotz-pandemie

Lyrische, fast kontemplative Bilder und Stille beziehungsweise subjektive, flüsternde Voiceover-Stimmen hinterließen in vielen Filmen auch im zerstreuten Format einer Bildschirmprojektion intensive Wirkung – mag sein, weil das Festival Programme mit vier bis sechs Filmen bündelte, die den roten Faden der Auswahl spürbarmachten.
epd film, Juni 2021

Ein facettenreiches Film-Kaleidoskop, das sich ästhetisch und formal mit einer globalisierten Gesellschaft und ebendiesen Herausforderungen auseinandersetzt.
Neues Deutschland, 30. April 2021
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1151468.kurzfilmtage-oberhausen-ins-nichts-starren.html?sstr=kurzfilmtage

Kurze Filme ohne Langeweile
WAZ, 3. Mai 2021

Die Kurzfilmtage Oberhausen bieten mediale Traumatherapie, Solidarität als Störung und Blicke aufs Kolonialfilmerbe.
die tageszeitung, 30. April 2021
https://taz.de/Kurzfilmtage-Oberhausen-online/!5762996&s=kurzfilmtage/

Wenn es einen Impuls der Filme gibt, so diesen: Zeugnis abzulegen!
kultur.west, Mai 2021

Die Programme sind vielfältig, die Filmgenres in Bewegung – ein Qualitätsmerkmal des kurzen Films.
Westfälischer Anzeiger, 4. Mai 2021
https://www.wa.de/kultur/kurzfilmtage-oberhausen-gehen-online-und-bieten-400-filme-90486274.html

Die Online-Filme können mit den Oberhausen-Standards mithalten; sie sind jung, experimentell, oft dokumentarisch, niemals oberflächlich unterhaltsam. Und immer auf der Suche nach etwas Neuem, Besonderem, Anderem.
Artechock, 6. Mai 2021
https://www.artechock.de/film/text/artikel/2021/05_06_kurzfilmtage_oberhausen_dunja_bialas.html

Die 67. Kurzlmtage Oberhausen überzeugen mit den verschiedensten Entwürfen einer fragmentierten Wirklichkeit
Deutschland, 30. April 2021
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1151468.kurzfilmtage-oberhausen-ins-nichts-starren.html?sstr=kurzfilmtage

In Oberhausen begreift man die Corona-Krise als Chance und Beschleuniger für neue Ideen und Formate.
Ruhr Nachrichten, 1. Mai 2021

Das Team um Festivalleiter Lars Henrik Gass hat aus der Vielzahl eingereichter und gesichteter Kurzfilme attraktive Filmpakete für das Heimkinogeschnürt.
aufdengrund.com, 17. Mai 2021
https://aufdengrund.com/2021/05/17/67-oberhausener-kurzfilmtage-filmvielfalt-als-futter-fur-die-seele/

Baloji

Von politischer Relevanz, ungehemmter Kreativität und Intelligenz zeugt das Oeuvre von Baloji, dem ein eigener Fokus gewidmet ist.
Stadtrevue Köln, Mai 2021

Profile

Werkschauen von vier Künstlerinnen und Filmemachern aus vier Ländern und drei Kontinenten, die gerne Grenzen überschreiten: jene zwischen Musik und Film, zwischen Kunst, Installation und Kurzfilm.
WAZ Oberhausen, 27. April 2021

Kinder- und Jugendkino

Ein zuverlässiger Anspieltipp – und zwar für alle Altersgruppen – ist immer das Kinder- und Jugendkino der Kurzfilmtage.
WAZ, 3. Mai 2021

Mitunter ist es geradezu berauschend mitzuerleben, wie die Filme Fenster in die Welt aufstoßen und so verspielt wie poetisch, so lebensdurstig wie neugierig, so hellwach wie nachdenklich auf Entdeckungsreisen gehen.
Kölner Stadt-Anzeiger über das Kinder- und Jugendkino, 28. April 2021

Vielfältig, herausfordernd und reich an Höhepunkten.
kinder-jugend-filmportal.de über das Kinder- und Jugendkino, 18. Mai 2021
https://www.kinder-jugend-filmportal.de/festivals/aufmerksame-und-unverstellte-blicke-in-die-welt.html

Nur konventionelle Didaktik sollten Pädagogen von diesen Filmen nicht erwarten.
WAZ Oberhausen über das Kinder- und Jugendkino, 5. Mai 2021

NRW-Wettbewerb

Die Vielfalt ist enorm in diesem Schaufenster aktueller Filmproduktion.
WAZ Oberhausen über den NRW-Wettbewerb, 1. Mai 2021

Dieter Wieland

Eine überfällige Hommage: Die Kurzfilmtage Oberhausen entdecken den „Fernsehjournalisten“ Dieter Wieland und zeigen auf ihrem frei zugänglichen Online-Channel zwölf seiner außergewöhnlichen Filme.
filmdienst.de, 6. Mai 2021
https://www.filmdienst.de/artikel/47720/dieter-wieland-regisseur-im-portraet

Andere

Thema

Seit den 1990er Jahren ein zentraler und erfolgreicher Teil des Profils der Kurzfilmtage ist das Thema, ein umfangreiches Programm zu jährlich wechselnden Fragestellungen.

2021

„Solidarität als Störung“, kuratiert von Branka Benčić (Kroatien) und Aleksandra Sekulić (Serbien), war als Thema-Programm der Kurzfilmtage 2020 konzipiert und musste wegen Corona abgesagt werden. 2021 holten wir ein Thema online nach, das aktueller war denn je. Das Programm fragt, wie Solidarität, mit filmischen Mitteln als politisches Projekt neu definiert werden kann. Ausgehend von einem Schwerpunkt auf Filmen aus dem ehemaligen Jugoslawien seit den 1960er Jahren, untersuchen die Kuratorinnen das Konzept und seine Geschichte in einem breiteren Kontext, von kollektiven Filmbewegungen bis zur Ästhetik der Arbeiter als politische Subjekte.

Die Bandbreite reicht von Meisterwerken der „Schwarzen Welle“ wie Želimir Žilniks Nezaposleni ljudi (Die Arbeitslosen) von 1968 bis zu jüngeren Arbeiten wie Nika Autors Obzornik 63 – Vlak senc (Newsreel 63 – The Train of Shadows) von 2017, von Jean-Marie Straub und Danièle Huillets Europa 2005-27 Octobre (2006) bis zum Museum Songspiel 20XX (2011) des Petersburger Chto Delat-Kollektivs.

Profile

In den Profilen stellen die Kurzfilmtage traditionell herausragende Filmemacherinnen und Filmemacher vor, die sich z.T. über Jahrzehnte hinweg mit der kurzen Form beschäftigt haben.

2021

Baloji
2019 war Balojis Zombies die Entdeckung der Kurzfilmtage: Ein Tanzvideo, das visuell extravagant und mühelos zwischen Glamour, Straßenfest und Müllkippe wechselte und mit dem Hauptpreis der Internationalen Jury ausgezeichnet wurde. Besser bekannt als Rapper und DJ, hat Baloji seitdem ein kleines, aber beeindruckendes Kurzfilmwerk geschaffen, das die Kurzfilmtage in der ersten Werkschau seiner Arbeiten überhaupt präsentierten. Angesiedelt irgendwo zwischen Kurzfilm und Musikvideo, reichen sie von der Parodie auf das Unterhaltungsfernsehen in afrikanischen Diktaturen bis zur Liebeserklärung an die Schönheit.

Melika Bass
2018 wurde ihr Film Creature Companion von der Internationalen Jury mit einer Lobenden Erwähnung ausgezeichnet, 2021 präsentierten die Kurzfilmtage eine Auswahl der Arbeiten der vielfach ausgezeichneten amerikanischen Regisseurin und Installationskünstlerin Melika Bass, die unter anderem 2021 als USA Artist im Bereich Film nominiert war. Die Auswahl umfasst Filme aus den Jahren 2008 bis 2018. Bass‘ Filme sind metaphorische Narrative, oft getragen von stillen, sich wiederholenden Bewegungen, mit einem genauen Blick auf die ritualisierten Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers und oft angesiedelt im Mittleren Westen der USA.

Marie Lukáčová
Die tschechische Videokünstlerin Marie Lukáčová, Mitbegründerin der feministischen Gruppe „The Fourth Wave“, arbeitet aktivistisch und feministisch, gleichzeitig sind ihre Filme immer durchlässig für Utopien, Sagen oder Fantasien, durchsetzt von surrealen Elementen, die die Fehler im (gesellschaftlichen) System bloßlegen. 2020 gewann sie mit Milenina píseň eine Lobende Erwähnung der Ökumenischen Jury, 2021 wurde ihr neuer Film Pole Žin für den Internationalen Online-Wettbewerb ausgewählt. Nach zahlreichen Ausstellungen in Tschechien, Polen und Griechenland präsentieren die Kurzfilmtage nun erstmals auf einem Filmfestival eine Auswahl ihrer Arbeiten.

Salla Tykkä
International bekannt wurde die finnische Fotografin und Videokünstlerin Salla Tykkä mit einer Trilogie, in der sie männliche Filmgenres in weibliche Erweckungsgeschichten verwandelte. Mit Lasso (2000), in dem der Western seziert wird, war sie 2002 in Oberhausen im Internationalen Wettbewerb. Tykkä blickt auf zahlreiche Gruppen- und Solo-Ausstellungen zurück, unter anderem nahm sie 2001 an der Venedig-Biennale teil. Die Kurzfilmtage haben ihre Arbeiten seitdem häufig gezeigt, 2021 präsentierten sie einen Überblick über das Werk einer Künstlerin, die in ihren Arbeiten autobiografische Bezüge zu Analysen der Beziehungen zwischen weiblichen und männlichen Figuren, zwischen Sexualität und Emotion ausweitet.

Verleihe

Die Screenings der Kurzfilmtage sind ein Schaufenster für internationale Verleihe von Experimentalfilmen, die hier neue Arbeiten aus ihren Katalogen vorstellen.

Archive

Seit 2013 rücken die Kurzfilmtage in der Sektion Archive ein oft vernachlässigtes Thema in den Vordergrund: die Archivierung und Restaurierung von experimentellen Filmen.

2021

2021 präsentierten zwei Archive ihre Arbeit online.

Chaos der Gegenwart: Robert Frank/Visual Studies Workshop
Mit dem Fotoband „The Americans“ (1958) schuf Robert Frank einen Meilenstein der modernen Fotografiegeschichte, nur um sich den Rest seines Lebens dem Kurzfilm zu widmen – zwei Mal, für The Present und True Story, wurde er auf den Kurzfilmtagen mit Hauptpreisen geehrt. 1971 übernahm er einen Lehrauftrag des gerade gegründeten Visual Studies Workshop in Rochester (USA) und gab seinen sechs Studenten auf, „das Chaos der Gegenwart zu beschreiben“. Das Resultat ist About Us; der Visual Studies Workshop stellte den kaum bekannten und selten gezeigten Kurzfilm in Oberhausen vor.

Jubiläum für Experimente: Collectif Jeune Cinema
Anfang der 1970er Jahre organisierte sich die Filmkunst neu. Überall auf der Welt schlossen sich Filmemacher nach dem Vorbild der New Yorker Filmmakers Coop zusammen, um gemeinsam für den progressiven Film zu kämpfen. Aus diesem Geist wurde auch Collectif Jeune Cinema (CJC) geboren, eine Pariser Verleihkooperative, die dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert. Gegründet im Kontext des Festival International du Jeune Cinéma von Hyères, zählt das Kollektiv heute rund 400 Mitglieder aus allen Teilen der Welt und verleiht mehr als 1 600 vorwiegend experimentelle Filme. Aus diesem reichhaltigen Archiv stammt auch das Jubiläumsprogramm, mit dem sich CJC in Oberhausen vorstellte: Selten gezeigte Filme aus der französischen Untergrundszene der 1970er und 1980er Jahre, von Filmemachern wie Pierre Bressan und Jean-Pierre Ceton, darunter mit Yves-André Delubacs Le chant des Signes ein klassischer Dachbodenfund.

Labs

Kollektive Unternehmungen auf Zelluloid
In jüngster Vergangenheit sind über 30 Künstlerlabore entstanden, die ein Netzwerk gebildet haben und mit eigenen Veranstaltungen an die Öffentlichkeit treten (filmlabs.org). Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Vertretern der Labore und dem interessierten Publikum den Diskurs über Fragen der Produktion, Distribution, Vorführung und Projektionsästhetik zu vertiefen. Mit der zweiten Ausgabe von Labs setzen die Kurzfilmtage ihre Arbeit als erste Festivalplattform fort, auf der die künstlerischen und technischen Entwicklungen in diesem einzigartigen filmischen Raum jährlich präsentiert werden.

2019

Labs 1
surface memory oblivion, Jangwook Lee, Südkorea, 2019, 8’00”
satellite, Sabina Maselli, Australien, 2019, 9’10”
All Things Run, Mieriën Coppens, Belgien, 2019, 2’00”
1536 Units, Jan Rehwinkel, Deutschland, 2018, 1’30”
From Which Even the Memory of the Darkness Has Vanished, Erin Celeste Weisgerber, Kanada, 2019, 5’00”
tā...atā, Elizabete Mežule-Gricmane, Lettland, 2017, 3’00”
Résistance, Laurence Favre, Schweiz, 2017, 10’50”
A Voyage To The Dark, Yuri Lee, Südkorea, 2018, 6’50”
Granular Film-Beirut, Charles-André Coderre, Kanada/Libanon, 2017, 6’51”
Pancoran, Richard Tuohy, Indonesien/Australien, 2017, 9'14"
Imago Mundi, Luisa Greenfield, Deutschland, 2018, 6’40”

Labs 2
Fultu Faltu Filim, Bernd Lützeler, Deutschland/Indien, 2018, 1'50”
Flows, Natalia Fentisova, Deutschland, 2018, 5’10”
Row, Row, Forward We Go, Aditya Martodiharjo, Indonesien/Australien, 2017, 12’56”
Seohwa, Inhan Cho, Südkorea, 2018, 7’45”
Sans Lune, Sophie Watzlawick, Deutschland/Schweiz, 2017, 8’00”
The Skin is Good, Anja Dornieden/Juan David González Monroy, Deutschland, 2018, 12’00”
absences, ∅, Belgien/Frankreich, 2018, 5'15"
Ieva & Dainis uzlauž kodu, Lāsma Bērtule, Lettland, 2018, 4’00”
primordial light, Shannon Lynn Harris, anada, 2018, 3’00”

Labs 3
Fugue, A Light's Travelogue, Els van Riel, Belgien, 2017, 27'00"
Morfología de un sueño, Malena Szlam, Kanada/USA, 2018, 5'30"
Darkness, Inese Tikmane/Laima Vainiņa, Lettland, 2017, 4'00"
How Surely Gravity's Law I, Rhee Hun, Südkorea, 8'20"
Projekt-Union, Dr. Globus/Die Projektionen, Deutschland, 2017, 3'58"
FUTURE, a Greek-Argentinian Film, Melina Pafundi, Deutschland, 2019, 8'40"
Slavas dziesma, Ieva Balode, Letland, 2017, 10'30"

Conditional Cinema

In Mika Taanilas Projekt für Oberhausen geht es um „live cinema“ als Werkzeug zur Erforschung post-kapitalistischer Utopien in der Kunst. Taanila entwickelt einige der Themen seines erfolgreichen Oberhausener Programms „Memories Can’t Wait – Film Without Film“ von 2014 weiter, untersucht mit „Conditional Cinema“ aber vor allem, wie live-„Filme“ auf den Rückgang manueller Arbeit und das Problem des obsoleten Menschen reagieren. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt.

Mehr zu dem Projekt erfahren Sie hier.

Conditional Cinema 2021: Blast of Absence

Ursprünglich war Conditional Cinema als dreijähriger organischer Zyklus konzeptioneller Filmprogramme von 2018 bis 2020 geplant. 2020 zwang uns die Pandemie, den dritten Teil um ein Jahr zu verschieben. Jetzt präsentieren wir in der gegenwärtigen und ziemlich instabilen Situation einen thematischen Zwischenbericht zum Konzept der Abwesenheit.

Dieses Streaming-Experiment feierte den abwesenden Sektor mit Filmen über gar nichts, über abwesende Menschen, Lehmskulpturen, Nicht-Orte und Geister.

Das Programm beginnt mit einem Infektions-Tryptichon. Mit seiner Aufnahme des schnellen menschlichen Akts des Niesens begann Edison nicht nur mit dem urheberrechtlich geschützten Filmemachen, sondern sagte auch zukünftige pandemische Schrecken voraus.

Wir lassen uns von Kinoarbeiten begeistern, die gegen den Strich bürsten und um sich herum eine sanfte Leere erzeugen – nur damit die Zuschauer eintreten und übernehmen können. Bei den meisten sind menschliche Protagonisten abwesend oder zumindest nicht im Bild.

Manuela de Labordes Ficciones ist seit dem Frühjahr 2018 das Herzstück und der sich konstant weiterentwickelnde Prozess des Conditional Cinema-Zyklus. Es folgt dem organischen Wachstum der Akteure, der kleinen von der Künstlerin geschaffenen Lehmskulpturen, gefolgt von sich ansiedelndem Moos, Sprießen und Welken. Dieses langsame und anmutige Projekt findet nun mit der Premiere des fertigen wunderbaren Films seinen Abschluss.

Der Conditional Cinema-Zyklus wird im Mai 2022 abgeschlossen werden, zurück im sicheren Kino.

re-selected

Anstatt die digitale „Rettung“ eines filmischen Werkes als Ideal zu propagieren, interessiert sich re-selected für die Eigenheiten einer Kopie, die bei der Digitalisierung in der Regel getilgt werden. Man gelangt dabei zu Fragestellungen und Erkenntnissen, die mit einem konkreten Werdegang, mit lokalen Öffentlichkeiten und zeitgeschichtlichen Konstellationen zu tun haben. Wo und wann wurde ein Film überhaupt gezeigt, wer hat ihn gesehen, in welcher Fassung, in welcher Verfasstheit?

Kopien unterscheiden sich voneinander, ihre konkreten Wirkungsgeschichten verlaufen unterschiedlich und lassen sich nicht ohne Weiteres zu der Geschichte eines Films vereinheitlichen. Jede Kopie ist ein Original - und das nicht erst, wenn sich erweist, dass sie die einzige verbliebene Kopie eines Films ist, was angesichts des Verlusts von Negativen und der Ausmusterung analoger Medien ein immer häufigerer Befund ist.

re-selected ist ein gemeinsames Projekt der Kurzfilmtage mit dem Arsenal - Institut für Film und Videokunst im Rahmen von „Archive außer sich“ in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt, gefördert im Rahmen von „Das Neue Alphabet" durch die BKM auf Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

2019

In der Biografie einer Filmkopie gibt es oft Zufälle und Eigenheiten, die mit dem Film selbst wenig zu tun haben, seine Wirkungsgeschichte jedoch entscheidend geprägt haben. Unter diesem Blickwinkel widmet sich das 2018 begonnene Projekt re-selected, geleitet von Tobias Hering, dem Kopienarchiv der Kurzfilmtage. Eines von drei Programmen 2019 gilt frühen Filmen von Želimir Žilnik, die in Oberhausen für Aufsehen sorgten und deren Archivkopien davon zeugen, wie Zeigen oder Nichtzeigen zum Politikum und Filme zu Kassibern wurden. In Anwesenheit von Želimir Žilnik.

Re-selected 1
Oh dem Watermelons, Robert Nelson, USA, 1965, 11'00"
La fórmula secreta, Rúben Gámez, Mexiko, 1965, 43'00"
mit Armando López

Re-selected 2
Ustanak u Jasku, Želimir Žilnik, Federal Republic of Yugoslavia, 1972, 17'24"
Crni Film, Želimir Žilnik, Federal Republic of Yugoslavia, 1971, 15'30"
Socijalni Eksperiment (Performance), Dejan Đurković/Romy Ruegger/Tobias Hering, 15'00"

Re-selected 3
Waseyat Ragol Hakiem, Daoud Abdel Sayed, Egypt, 1976, 19'00"
An Thawra, Omar Amiralay, Yemen, 1978, 27'00"
mit Alia Ayman + Kais al-Zubaidi

2021

Das Projekt „re-selected“ untersucht Filmgeschichte als Geschichte individueller Filmkopien und widmet sich ausgewählten Filmen aus dem Bestand des Archivs der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. 2021 setzte „re-selected“, kuratiert von Tobias Hering, in der dritten Ausgabe seine Untersuchung fort. 

Auch wenn ein Projekt, dass sich Filmkopien und ihren Besonderheiten widmet, in einem Online-Festival nur schwer abgebildet werden kann, bleibt die Frage einer Neubetrachtung analoger Archiv- und Kinopraktiken nach wie vor relevant. 2021 war das Programm dem Filmkurator und -kritiker Amos Vogel gewidmet, der über viele Jahre die Kurzfilmtage zunächst als Jurymitglied und dann als Mitauswähler in den USA geprägt hat. Gezeigt wurden vier Filme aus unserem Archiv, die ihm nachweislich viel bedeutet haben, und die keine weitere Einführung brauchen: Sunday (1961) von Dan Drasin, Relativity (1966) von Ed Emshwiller, Agnes Vardas Black Panthers (1969) und schließlich Gunvor Nelsons Kirsa Nicholina (1969).

Mehr

Unter „Mehr“ findet sich eine bunte Mischung aus festen Programmpunkten, die aus unserem Festival gar nicht mehr wegzudenken sind, aber auch immer wieder neue und andere interessante Angebote.

Preisträger anderer Festivals

Am ersten Festivaltag zeigen die Kurzfilmtage traditionell aktuelle Kurzfilme, die bei anderen Festivals ausgezeichnet wurden. Ein Querschnitt durch die vergangene Festivalsaison.

2021
Mit vier Kurzfilmen aus sechs Ländern zeigen wir eine Auswahl von Preisträgern anderer Festivals. Ob der Kampf einer jungen Mädchengruppe mit der ihnen auferlegten Rolle (SESTRE), Verarbeitung von häuslicher Gewalt (Sunsets, Everyday), Erforschung des kollektiven Gedächtnisses mit einer Crowd-Simulationssoftware (This Means More) oder das Porträt (Apiyemiyekî?) eines erzwungenen Alphabetisierungsprozesses im Amazonasgebiet – hier sind Preisträger aus Clermont-Ferrand, Paris, Rotterdam und Wien.

Festival Highlights

Das Beste vom Besten: Zum Abschluss zeigte das Team der Kurzfilmtage noch einmal seine Lieblingsfilme aus den aktuellen Wettbewerben.

The One Minutes

47 Einminüter aus insgesamt 15 Ländern wurden 2021 in Kooperation mit der One Minutes Foundation gezeigt. Zwei kuratierte Serien, „PⒶW“ von Ceel Mogami de Haas und „Comfort and Vision“ kuratiert von Salim Bayri, hinterfragen die Wechselwirkungen zwischen Tieren, Poesie und Vernunft und inwieweit die Wahrnehmung von Komfort, dort, wo die wenigsten unvorhersehbaren Dinge passieren, sich im Laufe des letzten Jahres durch das zu-Hause-bleiben-müssen gewandelt hat. Was ist fremd, vertraut, irritierend oder beruhigend geworden? Das alles in jeweils einer Minute Film.

MuVi 14+

Ein internationales Musikvideoprogramm für Jugendliche ab 14 Jahren. MuVi 14+ ist ein facettenreicher Streifzug durch die aktuelle Clipproduktion, von handgemacht bis computergeneriert.

Goethe-Institut Beirut

Seit 2020 gibt es eine besondere Kooperation der Kurzfilmtage mit dem Goethe-Institut: jedes Jahr stellt eines der deutschen Auslandsinstitute die Kultur- und Kurzfilmszene seines Gastgeberlandes vor. 2021 ging die Reise in das von der katastrophalen Explosion im Hafen erschütterte Beirut. Unter dem Titel „Prophecies from the Sea“ waren sowohl aktuelle Filme zu sehen, die sich direkt mit der Explosion, ihren Ursachen und Folgen beschäftigen, als auch ältere Arbeiten, in denen es um frühere historische Umbrüche im Libanon geht. Zu sehen waren unter anderem Filme von Chantal Partamian, Ali Cherri, der Atlas Group und Ghassan Salhab.

Angebote Fachpublikum

Das Oberhausen Seminar

Das Oberhausen Seminar ist ein experimenteller Kurs, der das Bewegtbild in der zeitgenössischen Kunst im Kontext eines renommierten internationalen Filmfestivals untersucht. Internationale Akteure aus verschiedenen Bereichen – Künstler und Filmemacherinnen, Kuratorinnen und Wissenschaftler – nutzen die Kurzfilmtage als Labor, in dem kuratorische Voraussetzungen, Infrastrukturen, in denen diese Bewegtbilder zirkulieren, und die kritischen Parameter, nach denen sie analysiert werden, befragt werden.

Organisiert wird das Seminar seit 2014 von den Kurzfilmtagen zusammen mit LUX (London, bis 2019) und dem Robert Flaherty Film Seminar (New York).

Oberhausen Seminar 2021

2021 organisierten die Kurzfilmtage zusammen mit dem Robert Flaherty Film Seminar (New York) zum siebten Mal das Oberhausen Seminar, das 2021 zum ersten Mal nicht vor Ort, sondern online stattfand.

Seminar 2021 unter der Leitung von Jörg Heiser
Jörg Heiser ist Kunstkritiker und Kurator und lebt in Berlin. Er war zwanzig Jahre lang Redakteur der internationalen Kunstzeitschrift frieze und schreibt weiterhin für die Süddeutsche Zeitung und andere Medien und Magazine. Er ist Professor und Direktor des Instituts für Kunst im Kontext an der Universität der Künste Berlin. Neben anderen kuratorischen Projekten war er Co-Kurator der Busan Biennale 2018 in Südkorea. Zu seinen Büchern zählen: Plötzlich diese Übersicht. Was gute zeitgenössische Kunst ausmacht (2007) und Doppelleben. und Kunst und Popmusik (2016).

Angebote Junges Publikum

Workshops und Filmbildung

Ergänzend zum Kurzfilmprogramm bieten die Kurzfilmtage jedes Jahr Workshops sowohl für Pädagog*innen als auch für junge Filminteressierte und Schulklassen an.

Shortscreen – Filmbildung Online

„Ab ins Online-Seminar!“ hieß es 2021 für das jugendliche Publikum der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. Sie lernten spannende Perspektiven auf aktuelle Themen kennen und schauten intensiv auf Details in der filmischen Umsetzung. Ein Angebot in Kooperation mit der filmothek der jugend NRW.

Ein Thema - zwei Filme: Haare, Frisuren, Schönheit – das kann einen ziemlich beschäftigen. Was ist überhaupt schön, gibt es Normen und wer setzt die? Welchen Erwartungen kann man sich beugen? Welche Grenzen muss man für sich finden? In DOLÁPÒ IS FINE und MY HAIR lernt ihr zwei junge Schwarze Frauen kennen, die einen besonderen Blick auf diese Fragen werfen müssen.

Kurzfilm Inklusiv: Untertitel und Workshops für alle

Mittlerweile hat es Tradition: Nun bereits im fünften Jahr wurden alle Programme des Jugendfilmwettbewerbs mit deutschen Untertiteln für Hörgeschädigte ausgestattet. Auch wurden die Vorstellungen in den Programmen ab 12, ab 14 und ab 16 von Gebärdensprachdolmetscher*innen begleitet. Ermöglicht wird das von der Aktion Mensch – wir freuen und bedanken uns!

Workshop: Sprechende Bilder – Kurzfilmwelten für Kinder und Jugendliche
Ein Online-Workshop, der Raum gibt für intensive und spielerische Auseinandersetzungen mit einem außergewöhnlich schönen Kurzfilm aus dem diesjährigen Wettbewerbsprogramm. Zugeschnitten auf ein inklusives Setting und mit entsprechenden Methoden im Gepäck wurden den teilnehmenden Schüler*innen Zugänge zum Kurzfilm als besonderer Form vermittelt. 

Pädagog*innen

Kurzfilme sind wie kaum ein anderes Genre für die Bildungsarbeit geeignet. Sie bieten Ansatzpunkte für die verschiedensten Themen, für politische Bildung ebenso wie Sprachunterricht und nicht zuletzt für Filmanalyse und Entwicklung von Medienkompetenz. Darum engagieren sich die Kurzfilmtage seit über 25 Jahren in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partner-Institutionen mit jährlichen Tagungen in der Weiterbildung für Pädagog*innen. Durch Kooperationen mit Institutionen wie Matthias-Film oder dem Katholischen Filmwerk engagiert sich das Festival zudem für den Vertrieb von Kinderkurzfilmen. Zudem gibt es Screenings eigens für Schulklassen.

Fortbildung für den Religionsunterricht

In Kooperation mit dem Sekretariat der deutschen Bischofskonferenz: Kirche und Gesellschaft und der evangelischen Kirche im Rheinland und Westfalen bieten die Kurzfilmtage diese speziell für Religionslehrer*innen konzipierte Fortbildung seit 25 Jahren an. Herausragende Beiträge aus dem jeweils aktuellen Kinder- und Jugendfilmwettbewerb werden gemeinsam gesichtet, analysiert und in Hinblick auf ihre Verwendung im Religionsunterricht diskutiert. Aus den gesichteten Titeln kaufen Matthias Film und das Katholische Filmwerk zudem jedes Jahr unter dem Titel „Edition Kurzfilmtage“ Filme für die Bildungsarbeit an.

Termin 2021
Samstag, 8. Mai 2021, von 10 bis ca. 12 Uhr, online
flexibel abrufbares Online-Screening vom 5. bis 7. Mai

Angebote für Familien

2021 boten wir zum Preis von 5€ einen besonderen Online-Pass für alle Fans des Kinder- und Jugendkinos an – Familien willkommen! Mehr als 60 brandaktuelle Kurzfilme aus aller Welt, in maßgeschneiderten Programmen für alle Altersgruppen, sind zu sehen. Inklusive dem ein oder anderen Interview mit den Filmemacher*innen und einem Gruß aus dem Kino. Für ein Publikum ab drei Jahren bis zu jungen Erwachsenen bietet unser wunderbares Programm auch online Anlass für große Augen, viel Gesprächsstoff und mit dem Dutzend Musikvideos ab 14 auch einen Satz heißer Ohren. Die einzelnen Programme waren jeweils für 48 Stunden abrufbar. Hier lassen sich erste und auch ganz ungewohnte Filmerfahrungen machen – ob Spielfilm, Doku, MuVi, Animation oder experimentelle Anordnung.

Wochenend-Workshops: Sehen, plaudern, ausprobieren

Uns fehlt der Austausch im Kino! Was hat euch gefallen, was nicht? Welche Fragen und Ideen habt ihr? Wir trafen uns online: um ins Gespräch zu kommen, uns inspirieren zu lassen und die ein oder andere eigene Idee zu entwerfen – inspiriert von den gesehenen Bildern und Geschichten.

Animieren kapieren
Die Welt des Animationsfilms ist wunderbar und voller Überraschungen. Aber wieso bewegen sich die Figuren überhaupt? Das wollen wir gemeinsam, mit Papier und Schere, herausfinden. Ihr braucht: einen Computer, ein Tablet oder Smartphone mit Kamera, Papier, Bunt- oder Wachsmalstifte und eine Schere.

ab sechs Jahren

Kurzfilm-Detektiv*innen
Viele Filme werfen Fragen auf. Welche stellt ihr euch? Wir machen uns gemeinsam auf die Suche – nach Schnecken und Drohnen, alternativen Enden und den lustigsten Momenten. Ihr braucht einen Computer, Tablet oder Smartphone mit Kamera, Papier oder Pappe, Bunt- oder Wachsmalstifte, eine Schere und Kleber.

ab zehn Jahren

Kindergärten/Schulen

Kinder kreativ an Themen heranzuführen, ihnen einen neuen Blick auf ihre Lebenswelt zu ermöglichen, ist ein erklärtes Ziel der Kurzfilmtage. Darum wurde das Kinder- und Jugendkino seit seiner Gründung 1978 durch medienpädagogische Aktivitäten erweitert, die in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen haben. In wechselnden Projekten, Workshops, speziellen Programmen und in Kooperation mit Oberhausener Schulen und dem Jugendparlament der Stadt pflegen die Kurzfilmtage den direkten Dialog mit Kindern und Jugendlichen und fördern einen offenen und produktiven Austausch.

Schulvorstellungen in allen Altersgruppen

Die Programme des Kinder- und Jugendfilmwettbewerbs werden während des Festivals an den Wochentagen in Vormittagsveranstaltungen speziell für Schulen gezeigt. Die Programme sind sorgsam, inhaltlich wie formell, auf sieben Altersgruppen von drei bis sechzehn Jahren abgestimmt. Alle Programme werden altersgerecht von Schülerinnen und Schülern aus Oberhausen moderiert. Filmemacherinnen und Filmemacher aus der ganzen Welt sind während der Vorstellungen anwesend und beantworten die Fragen des jungen Publikums. Zusätzlich liefern wir gern Anregungen, wie die gezeigten Filme in den Unterricht eingebaut werden können

2021: Kostenfreie Schulscreenings Online

Die Not zur Tugend machen? So sehr wir die Begegnungen im Lichtburg Filmpalast vermissten, die Schulscreenings online boten viele Vorteile: vom 5. bis 10. Mai flexibel einzusetzen, kostenfrei, im Distanz- oder Präsenzunterricht möglich. Es gab auf die entsprechende Altersgruppe zugeschnittene Programme, wie sie im Kino laufen würden, mit aufgezeichneten Anmoderationen und Interviews mit den Filmemacher*innen sowie Begleitmaterialien zur Vor- und Nachbereitung.

Partnerschul-Projekt

Seit 2009 gestalten jährlich wechselnde Partnerschulen das Kinder- und Jugendkino aktiv mit. Dabei nominieren jeweils eine weiterführende und eine Grundschule aus Oberhausen Schüler*innengruppen, die mittels unterschiedlicher Projekte Einblicke in das Festival erhalten.

Je fünf Schülerinnen und Schüler bewerten und prämieren als Jurys die Filme des Kinder- und Jugendfilmwettbewerbs. In einer gemeinsamen Projektwoche entwickeln und realisieren Schülerinnen und Schüler beider Schulen gemeinsam den Trailer des Kinder- und Jugendkinos, angeleitet von Filmemacher*innen aus Oberhausen. Und nicht zuletzt führt eine Gruppe der weiterführenden Schule als Moderatorinnen und Moderatoren durch die Programme des Kinder- und Jugendfilmwettbewerbs – inklusive der mehrsprachigen Moderation von Gesprächen mit den anwesenden internationalen Filmemacherinnen und Filmemachern.

Die Partnerschulen der Kurzfilmtage 2021 waren die Königschule und die Gesamtschule Osterfeld. Bei Interesse an einer Zusammenarbeit als Partnerschule nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

Kindergartenprogramm

Kurzfilme eignen sich wunderbar vor allem für die Allerkleinsten, um das Kino als Ort und den Film als Medium kennenzulernen. Mit dem Kindergartenprogramm laden die Kurzfilmtage seit mehr als zehn Jahren zu einem Film- und Mitmachprogramm für Kinoneulinge ein. Dabei werden altersgerechte Kurzfilme verschiedener Genres in ein Begleitprogramm aus Moderation, Fragen, Bewegung und Spielen eingebettet. Teilnehmen können Kindergärten ebenso wie Privatpersonen mit Kindern ab drei Jahren. Der Besuch ist kostenfrei.

Broschüre

Trailer

Von Einar Fehrholz und Simon Mellnich in Zusammenarbeit mit den Kindern der Partnerschulen 2021:
Königschule: Mariam Kadiri, Elay Kaczmarek, Eylül Cucu, Samuel Mader
Gesamtschule Osterfeld: Aylin Mahmoud, Merle Pajzderski, Angelina Vullo Ze

Festival Space

Reden über Filme gehört neben Filme sehen zur DNA jedes Filmfestivals, und ganz besonders der Kurzfilmtage. Unser Festival Space war dafür der virtuelle und öffentliche, frei zugängliche Treffpunkt, in dem unkompliziert Filmschaffende, Kurzfilminteressierte und Neugierige sich treffen und kennenlernen konnten und in dem unser Rahmenprogramm wie Diskussionen, Talks, Panels und die Festival Bar stattfanden.

Räume im Festival Space

Lobby
Hier treffen Sie ein und suchen sich direkt einen Raum aus, den Sie besuchen wollen.

Guest Office
Das digitale Gästebüro steht Ihnen während des gesamten Festivals für Fragen zur Verfügung.

Programme
Hier sehen Sie eine Übersicht der tagesaktuellen Veranstaltungen im Festival Space. Informationen zu den Filmprogrammen finden Sie hingegen in unserem Programm.

Festival Lounge
Die Festival Lounge lädt Sie und Ihre Freund*innen zum Gespräch in entspannter Atmosphäre. Tagsüber als offener Treffpunkt und am Abend ab 21 Uhr (MESZ) als Festival Bar mit Playlists und Live DJ-Sets.

Stages
Hier werden z.B. unsere Q&As und Panels gezeigt – und ab dem 5. Mai unsere Wettbewerbs-Diskussionen. Zuschauer*innen können über die Chat-Funktion teilnehmen und Fragen stellen.

Preisverleihung

THIS IS SHORT

THIS IS SHORT, die gemeinsame Kurzfilmplattform der vier Festivals des Europäischen Kurzfilmnetzwerks ESFN (Kurzfilmtage, Go Short, Vienna Shorts und Short Waves), steht noch bis zum 30. Juni allen offen, die einen Festivalpass für die Kurzfilmtage haben. Hunderte der besten aktuellen Kurzfilme, handverlesen von den Festivals, warten auf die Interessierten.